Ein Herz und eine Seele

US-Philosoph Chomsky besucht Chávez

Geisteswissenschaft trifft Politik: Venezuelas Staatschef Chávez hat den US-Philosophen Chomsky empfangen. Für Chávez ist Chomsky "ein Kämpfer gegen die imperialistische Hegemonie".

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"Es war an der Zeit, dass Du uns besuchst, es war an der Zeit, dass das venezolanische Volk Dich hört und Dich sieht", sagte Chávez (r) zu Chomsky (l).
Castro besucht 2001 einen Vorort Havannas und spricht über die neu gewählte Bush-Regierung in den USA.
1957 sind die Guerilleros angeblich eliminiert. Ein amerikanischer Kameramann spürt Castro und seine Männer auf.
Rede nach der Amtseinführung 1959 in Havanna.
Gemeinsam mit Che Guevara schaut Castro 1960 einer Militärparade in Havanna zu.
Nach einem Wettfischen mit Ernest Hemingway in dessen Haus in Havanna 1960.
Der Staatschef besucht 1962 den Ort, an dem seine Revolution begann: Sierra Maestro
Zigarre rauchend bei einem Interview im Präsidentenpalast 1985
1995 mit Yasser Arafat in Kolumbien
Begrüßung durch Nelson Mandela 1998 in Durban.
Castro spricht in Barbados anläßlich der Unabhängigkeitsfeiern 1998.
Willkommensgrüße für den Papst, der 1998 Kuba besucht.
Allen voran bei einer Demonstration im Jahr 2000 gegen das US-Handelsembargo.
Castros Reden dauern lange. Bei seiner Rede vor der UNO im Jahr 2000 deckt er vorsorglich die Warnlichter für überschrittene Redezeit zu.
Wo Castro ist, da redet er, immer mit großer Geste, hier in Venezuela im Jahr 2000.
Freundschaftsspiel im Baseball gegen das Team von Venezuela.
Kumpel bei einer Kahnpartie: Castro und Chavez 2001 in Venezuela
Mit Ex-Präsident Jimmy Carter 2002 in Havanna beim Baseball.
Zweite Lebensaufgabe: Reden halten, hier 2004 in Havanna.
Im Oktober 2006 gibt es erstmals nach vierwöchiger Pause nach Fidels Krankheit wieder Fernsehbilder mit ihm.
Seltener Anblick bei Castros Reden. 2006 erzählt er Studenten von seinem Leben.
Kleiner Gipfel 2006 in Havanna: Dauerfreund Chavez und Castro mit einem Minenarbeiter.
Erstes Foto des kranken Fidel zu seinem 80. Geburtstag am 13. August 2006.
Alle stehen hinter Fidel, auch die Frauenförderation bei einer Demonstration 2006 in Havanna.
Allgegenwärtig, der letzte Revolutionär.
Aufmerksam verfolt: Interview im Staatsfernsehen 2007.
Dekoration für zu Hause zur Feier des 47. Jahrestages des Revolutionskomitees.
54 Jahre Revolution auf Kuba. Als Schmuck Fidel und Raul Castro 2007.

Der linksgerichtete US-Philosoph Noam Chomsky hat Venezuelas Staatschef Hugo Chávez in Caracas besucht. "Es war an der Zeit, dass Du uns besuchst, es war an der Zeit, dass das venezolanische Volk Dich hört und Dich sieht", begrüßte Chávez den Geisteswissenschaftler im Präsidentenpalast.

Chomsky als Kämpfer gegen imperialistische Hegemonie begrüßt

Chávez hob hervor, dass Chomskys Thesen und Vorstellungen in Venezuela sehr bekannt seien. Schließlich sei der Philosoph und Linguist "einer der Intellektuellen, die sich am meisten im Kampf gegen die imperialistische Hegemonie einsetzen", sagte der sozialistische Staatschef mit Blick auf die USA. Er selbst habe "nicht eines, sondern mehrere Bücher von Chomsky" gelesen.

Chomsky lobt Chávez und kritisiert US-Pläne

Chomsky bedankte sich für den Empfang und lobte Chávez als einen Staatschef, der "eine andere Welt" schaffen wolle. "Das Bewegende ist zu sehen, wie Venezuela gerade diese mögliche Welt schafft, und den Mann zu sehen, der diesen Wandel inspiriert hat", sagte der Wissenschaftler.

Chomsky übte während seines Besuchs in Caracas Kritik an dem Vorhaben der US-Armee, Militärstützpunkte in Kolumbien für den Kampf gegen den Drogenhandel zu nutzen. Der US-Regierung gehe es in Wirklichkeit nicht um den Anti-Drogen-Kampf, sondern darum, ihren Einfluss in Lateinamerika zu wahren, sagte er auf einer Konferenz. Auch Chávez ist ein erbitterter Gegner der US-Pläne.

(AFP, N24)

25.08.2009 09:53 Uhr

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