Neue Märkte, neue Sitten
Apples iPhone bald auf chinesisch
Chinas Massen bieten Apple den nächsten Markt für das iPhone. Ein Einstieg sei schnell möglich - allerdings nur mit einigen technischen Modifizierungen, wie es hieß.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Entwickler-Konferenz in San Francisco: Mit Spannung wurde die Präsentation der neuen iPhone-Generation erwartet. Das "iPhone 3G S" hat ... ... neben dem gesenkten Preis jede Menge neue Features. Rund hundert neue Funktionen und Anwendungen, darunter ... ... auch die Unterstützung von Multimedia-Nachrichten (MMS) und einer lange erwarteten Copy&Paste-Funktion sollen neue iPhone-Fans gewinnen. Denn die Konkurrenz schläft nicht: Erst am Wochenende hatte Palm sein lang erwartetes neues Smartphone PalmPre auf den Markt gebracht, das in der Branche als erster ernstzunehmender Herausforderer für das iPhone gilt. Apples neues Schmuckstück ist mit einer Drei-Megapixel-Kamera ausgestattet. Auch die ... ... Fotosoftware wurde eindeutig verbessert. Viele der neuen Features hatten iPhone-Fans bereits seit langem auf ihrer Wunschliste. Unter dem neuen ... ... Betriebssystem lässt sich auch die Navigationssoftware des niederländischen Software-Spezialisten TomTom nutzen. Sehr ... ... praktisch: Die "Lost-iPhone"-Suchfunktion für Schussel. Eigentlich wollte sich Steve Jobs bereits in San Francisco zurückmelden, doch auch die weiteren Neuerungen wurden von ... ... Marketing-Chef Phil Schiller präsentiert. Einen ironischen Seitenhieb auf Windows 7 konnte dieser sich bei der Vorstellung des neuen Apple-Betriebssystems ... ... "Snow Leopard" nicht verkneifen. Lediglich die Hälfte der freien Speicherkapazität werde benötigt, dabei sei die Oberfläche der Software komplett neu programmiert worden. Das iPhone hat längst die Herzen der Smartphone-Fans erobert. Inzwischen mischt der Apple-Handheld aber auch die Spiele-Szene auf. Wir werfen einen Blick auf einige der wohl launigsten Games. Bei "Tiger Woods PGA Tour" übernimmt der Spieler die Rolle eines bekannten Golfprofis wie dem namengebenden Tiger Woods. Auf sieben weltbekannten Golfplätzen kann dann ... ... gegen andere Golfprofis gespielt werden. Dank der simplen Touchscreen-Steuerung und der guten Grafik macht der Titel nicht nur eingefleischten Fans dieser "very british" Sportart Spaß. In "iDracula" wird es actionreich. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Vampirjägers, der in den katakombenartigen Levels ... ... alle umherschleichenden Untoten ins Nirvana ballern muss. Keine leichte Aufgabe, denn das sind meist ziemlich viele und schnell sind sie obendrein. Eine gute Reaktion sollte man daher schon haben, wenn man seinen tapferen Helden mittels Touchscreen-Steuerrädchen durch die Grusel-Levels lenkt. Mit "Metal Gear Solid Touch" hat es ein echter Konsolenhit auch aufs iPhone geschafft. In dem 3D-Shooter zieht Einzelkämpfer Old Snake wie gewohnt gegen feindliche Söldner zu Felde. Anders als im Original geht es hier aber hauptsächlich ums Rumballern. Durch Ziehen und Drücken auf dem Touchscreen müssen alle Feinde eliminiert werden, bevor es einen selbst erwischt. Auch wenn die Schleichelemente der Konsolenversion fehlen, macht der Titel dank super Grafik und gutem Gameplay auch auf dem Apple-Smartphone Spaß. Sportlich geht es bei "Dance Dance Revolution" zu. Bei dem Tanzspiel sind vor allem Reaktionsfähigkeit und Rhythmusgefühl gefragt. Während einer der insgesamt 20 Songs spielt, müssen die auf dem Bildschirm erscheinenden Pfeilsymbole zum richtigen Zeitpunkt gedrückt werden, damit ... ... man nicht aus dem Takt kommt und ordentlich Punkte absahnt. Klingt komisch, macht aber Laune. Besonders witzig ist der Shake-Modus, in dem man das ganze iPhone rhythmisch bewegen muss. Wieder ein Konsolenhit fürs iPhone: "Need for Speed: Undercover" ist schon der zwölfte Teil der beliebten Rennspielreihe. Jetzt hat es der Klassiker auch aufs Smartphone geschafft und ... ... macht dort eine richtig gute Figur. Der Spieler schlüpft in Rolle eines Polizisten, der "undercover" im Schmuggler- und Autodiebe-Milieu recherchiert - so die Story. Im Spiel heißt das vor allem ordentlich Bleifuß geben. Gesteuert wird der zuvor auserwählte Flitzer wunderbar einfach über die Bewegungssensoren. Dabei wird das iPhone wie ein Lenkrad benutzt. Das ist intuitiv und macht immer wieder Laune. Renn-Sportlich geht es auch bei den "Space Bikers" zu. Wie der Name schon sagt, lenkt der Spieler einen der vier Charaktere ... ... auf einem Motorrad durch eine bunte Miniaturwelt mit vielen Hindernissen und Fallstricken. Das Ziel ist es, ... ... dabei möglichst viele der herumliegenden Gegenstände einzusammeln. Damit lässt sich ein Flugzeug reparieren, das einen ins nächste Level trägt. Putzig! Auch "Tetris" gibt es inzwischen fürs iPhone. Das Kultspiel macht auch 25 Jahre nach seiner Erfindung noch süchtig. Etwas Staub hat es aber schon angesetzt. Mit dem kostenlosen "Lux Touch" kommt das in die Jahre gekommene Brettspiel Risiko auch aufs iPhone. In dem Strategiespiel führt der virtuelle Warlord Kriege um die Vorherrschaft auf einer der Spielkarten. Je größer die eroberten Gebiete werden, desto mehr Einheiten kommen schließlich jede Runde neu dazu. Die Version "Lux DLX" bietet übrigens zusätzliches Kartenmaterial, unter anderem auch von den USA. Wer auf klassische Ballerspiele steht, wird auch "Blue Skies" mögen. Der Spieler steuert einen Hubschrauber über verschiedene Landstriche... ... und muss alle Gegner ausschalten. Die Landschaften, Gebäude und Gegner werden stets in der Draufsicht dargestellt, sind sehr detailliert und abwechslungsreich. Gesteuert wird dank der iPhone-Bewegungssensoren wie mit einem Lenkrad, wodurch sich selbst Anfänger schnell zurechtfinden und sich der iPhone-Gamer auch ein wenig körperlich betätigt. Ein weiteres Kultgame fürs iPhone ist "Bomberman Touch", die Smartphone-Umsetzung des Hudson-Klassikers von 1983. Wie eh und je muss Bomberman ... ... in unzähligen labyrinthartigen Levels Gegner durch gut getimte Explosion auslöschen und dabei aufpassen, nicht selbst zu Asche zu werden. Die Extras, die manche Gegner hinterlassen, verhelfen dem knuddeligen Titelhelden dabei zu noch mehr Power und Durchschlagskraft. War immer spaßig und wird es wohl auch immer bleiben. Ums richtige Einwickeln geht es bei "Zen Bound". In dem unkonventionellen iPhone Spiel von Chillingo müssen vorgegebene ... ... Gegenstände mit einem 50-Meter-Seil umwickelt werden. Dank der Bewegungssensoren funktioniert das prima und verhält sich sehr realistisch. Am Ende sollte eine möglichst große Fläche des Gegenstandes von dem Strick bedeckt sein - je mehr, desto höher die Punktzahl. Eine kreative Idee und ein Spiel das süchtig machen kann. Prima für ein kurzes Spiel zwischendurch ist "300 Bowl". Bei der Bowlingsimulation wird die Kugel durch Wischen des Fingers auf dem Touchscreen geworfen. Auch Kurven sind möglich. Ein Klassiker! Bei "Aqua Forest" steht das Experimentieren im Vordergrund. Mit einem Werkzeugset werden eigene Levels angelegt. Anschließend wird getestet, wie sich Elemente wie Wasser, Feuer oder Sprengstoff darin verhalten. Interessant! Wie der Name schon sagt, will "Real Racing" fast reales Renn-Feeling aufs iPhone bringen. Ganz gelingt das zwar nicht, ... ... aber dank super Grafik, tollem Gameplay und vielen Auswahlmöglichkeiten (Fahrer, Autos, Strecken, Rennmodi) ... ... kommt der iPhone-Raser zumindest dicht ran. Hobby-Raser können als getrost zugreifen. Wer Bejeweled kennt, wird sich bei "Gemmed!" sofort heimisch fühlen. Anders als beim offensichtlichen Vorbild bereichern bei Gemmed! ... ... jedoch auch noch umherwuselnde Monster das Gameplay. Diese müssen durch geschicktes Umgruppieren der bunten Spielsteinchen zu einem vorgegebenen Ausgang gelotst werden. Wie beim Genre-Vorbild werden dabei mindestens drei gleichfarbige Steine zu einer Linie vereint. Hat ein Monster den Ausgang erreicht, gibts zur Belohnung ein Powerup. Sehr spaßig! Meine Burg, deine Burg - Bei "StickWars" muss der Spieler sein Schlösschen vor den immer wieder angreifenden Strichmännchen-Schergen schützen. Die werden "einfach" mit dem Finger ... ... durch die Luft und gegen die Burgmauer oder auf den Boden geschleudert, was ihnen den Garaus macht. Flinker Finger sind hier in jedem Fall gefragt. Später rücken die Angreifer dann auch mit martialischen Angriffsgeräten an. "Galcon" ist ein hervorragendes Echtzeitstrategiespiel im Weltraumlook. Der Spieler muss mit seinen Raumschiffen alle gegnerischen Planeten erobern und zuvor ... ... dessen eigene Armada vernichten. Die Raumschiffe werden durch das Ziehen von Linien auf dem Touchscreen gesteuert. Besonders herausfordernd aber auch ... ... motivierend ist das Multiplayer-Spiel, bei dem man per UMTS gegen andere menschliche Gegner antreten kann. Das richtige Spiel für jeden iPhone-Strategen. Bei "Enigmo" kommt der Heimwerker im iPhone-User zum Zuge. Aus vorgegebenen Elementen müssen möglichst zügig Maschinen gebaut werden, ... ... die eine Flüssigkeit über alle Hindernisse hinweg zum Ziel transportieren. In den komplexeren Levels kommen dabei die grauen Zellen ganz schön ins Schwitzen. Gut gemacht ist insbesondere das realistische Verhalten der Flüssigkeiten. Je nach Art des Fluidums ändern sich auch dessen Fließeigenschaften. Konsolen-Klempner Mario hätte daran seine helle Freude. "Touch Hockey: FS5" bringt das aus Spielhallen bekannte und immer wieder beliebte Tischhockey aufs iPhone. Mit dem Finger muss man versuchen, den Puck in das Tor des Gegners zu schnipsen. Der iPhone-Touchscreen ist dafür wie gemacht. Besonders spaßig ist das Spielen via W-Lan gegen einen echten Gegner aus Fleisch und Blut. Und das Beste zum Schluss: Das Spiel ist komplett kostenlos. Sehr spaßig ist auch "JellyCar". In dem ebenfalls kostenlosen iPhone-Game muss der Spieler ein Auto durch verschiedene Hindernisstrecken lenken. Dabei helfen die speziellen physikalischen Fähigkeiten des flexiblen Flitzers - und natürlich der Ideenreichtum seines "Fahrers". An JellyCar begeistert nicht nur die witzige Comic-Grafik sondern auch das kreative Gameplay, bei dem Physik und Schwerkraft eine besondere Rolle spielen. Witzige Grafik hat auch "Crayon Physics" zu bieten, nur muss man hier selbst verschiedene Gegenstände erschaffen. Mit dem Finger werden auf den Bildschirm Kugeln, Quader, Bäume oder ganze Häuser gezeichnet. Diese reagieren dann ... ... wie echte Gegenstände auf die virtuelle Schwerkraft. Das Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe der Gegenstände einen Ball anzustoßen und zu einem vorgegebenen Zielpunkt zu rollen. Bei "Flight Control" wird der Spieler zum Fluglotsen. Auf einem kleinen Flughafen müssen die ankommenden Jets, Kleinflugzeuge und Hubschrauber sicher zur Landung gebracht werden. Mit dem Finger werden Flugbahnen so aufs iPhone gezeichnet, dass die unterschiedlich schnellen Flugzeugtypen bei der Landung nicht miteinander kollidieren. Erschwert wird dies dadurch, dass immer wieder neue Flugzeuge auftauchen und einen Platz in der Warteschleife beanspruchen. Knifflig, aber eine gute Idee. "Topple" bringt das Turmbau-Spiel Jenga aufs iPhone. Der Spieler muss aus den vorgegebenen Steinen (Rechtecke, Dreiecke, L-Steine ...) einen möglichst hohen Turm errichten. Die verschiedenartigen Steine machen dieses Unterfangen bereits zur wackligen Angelegenheit. Noch kniffliger wird es jedoch durch die unterschiedliche Basis, auf der gebaut werden muss. Die Grafik im Comicstil ist einfach aber zweckmäßig. Besonders als Spiel zwischendurch ist Topple einfach super. Und: Das Spiel ist kostenlos. Beim Geschicklichkeitsspiel "Blimp" muss ein Zeppelin durch insgesamt 20 Levels gesteuert werden. In jedem Level sind Arbeiter von einem Punkt zu einem Anderen zu transportieren. Erschwert wird diese Aufgabe durch zahllose Hindernisse, die es zu überwinden gilt, und Feinde, die auszuschalten sind. Gesteuert wird der rote Ballon ... ... mit den Bewegungssensoren des iPhones. Ein ruhiges Händchen ist daher die Voraussetzung dafür, die Missionen erfolgreich zu beenden. Grafik und Sound von Blimp sind top und auch das Gameplay lässt keine Wünsche offen. "Real Football" bringt Stadion-Feeling aufs iPhone. Sieht man von den Phantasienamen der Clubs und Fußballspieler ab, ... ... wurde großer Wert auf Authentizität gelegt. Grafik und Spielerbewegungen sehen toll aus. Die Manöver der Spieler bis hin zu Tricks und Kopfböllen sind WM-verdächtig und ... ... von Freundschaftsspielen über Ligaspiele bis zu Trainingsspielen sind auch verschiedenste Spielmodi möglich. Eine Empfehlung für jeden Fan des Rasensports. Bei "Peggle" muss der Spieler alle namengebenden orangenen und blauen Pegs mit einer abgeschossenen Kugel vom Bildschirm putzen. Bei Berührung verfärben sich die Punkte oder lösen sich auf. Zwischendurch gibt es immer wieder Powerups, die einem zusätzliche Fähigkeiten bescheren. Seit 2007 wurde Peggle bereits mehr als 45 Millionen Mal auf andere Systeme heruntergeladen. Jetzt gibt's den kleinen Süchtigmacher auch für's iPhone. Zwanzig Jahre ist es her, da kam "Sim City" auf den Markt und eroberte im Eiltempo die Herzen der Strategie- und Simulationsfans. Jetzt kommt der Klassiker auch aufs Smartphone. Wie beim Original gilt es, aus dem Nichts eine florierende Großstadt zu formen. Dafür müssen Häuser, Straßen, Fabriken und Kraftwerke gebaut werden. Und man muss sich um die verschiedensten Bedürfnisse seiner virtuellen Einwohner kümmern. Im Vergleich zum Original wurde die Grafik inzwischen natürlich gehörig aufpoliert und begeistert mit witzigen Details. Dank der prima Steuerung und dem noch immer fesselnden Spielprinzip steht dem Städtebau auf dem iPhone aber auch gar nichts im Wege. Bei "Fieldrunners" muss sich der iPhone-Spieler der heranstürmenden Gegnerscharen erwehren. Das Ziel des Tower-Defense-Titels ist es, ... ... die Gegner vom Überwinden des Spielfeldes abzuhalten. Dafür stehen verschiede Geschütztürme zur Verfügung, die auf dem Spielfeld verteilt werden können. Das herausfordernde Gameplay, die gute Grafik und die launigen Effekte sorgen bei den Feldflitzern für echtes Suchtpotential. "Rolando" gehört nicht umsonst zu den erfolgreichsten iPhone-Titeln. In dem Plattform-Spiel müssen die in den 36 Levels umherliegenden Rolandos durch Drehen und Kippen ... ... zum Zielpunkt gebracht werden. Neben der gelungenen Steuerung und dem ideenreichen Gameplay begeistert auch die witzige und quietschbunte Grafik im Comicstil. SimCity-Erfinder Will Wright hat mit "Spore Origins" noch ein weiteres Top-Game aufs iPhone gebracht. In der Evolutions-Simulation steuert der Spieler einen winzigen Einzeller, ... ... der sich durch Nahrungsaufnahme, Feindbegegnungen und erkämpfte Evolutionspunkte allmählich fortentwickelt. Gesteuert wird die digitale Mikrobe durch Drehen und Kippen des iPhone. Dank der fantasievoll und farbenprächtig gestalteten Optik und des eingängigen Spielprinzips ist Spore Origins genau der richtige Spielspaß für unterwegs und zwischendurch. Apple-Chef Steve Jobs hat eine neue Generation des Apple-Handys iPhone vorgestellt. Das neue Gerät… …wurde mit der neuen iPhone-Software 2.0 ausgestattet, verfügt über eine schnelle Datenübertragung der dritten Generation (UMTS) und das Ortungssystem GPS. Das neue „iPhone 3G“ sei „erstaunlich flott“ und stelle Webseiten doppelt so schnell dar wie seine Vorgänger mit dem langsameren Mobilfunkstandard EDGE, sagte Jobs in San Francisco auf der Apple-Messe WWDC vor 5200 Software-Entwicklern. Ab dem 11. Juli soll das iPhone 3G zunächst in 22 Ländern, darunter auch in Deutschland, zu einem günstigeren Preis als die Vorgänger verfügbar sein, kündigte Jobs an. Das neue Telefon mit 16 Gigabyte Speicher bringt Apple für 299 Dollar auf den Markt. Das Acht- Gigabyte-Modell soll es für 199 Dollar geben. Apple stellte außerdem eine Reihe neuer Anwendungen vor… …wie etwa einen mobilen Zugang zum Auktionshaus eBay, verschiedene Spiele sowie „Loop“, eine Social-Network-Plattform, über die man auf einer Karte erkennen kann, wo sich die eigenen Freunde gerade befinden. Das neue iPhone soll es in Schwarz und in Weiß geben. Noch in diesem Jahr will Apple die Marke von 10 Millionen verkauften iPhones erreichen. Diesem Tag haben viele Apple-Fans entgegengefiebert: Deutschland hat seinen ersten Apple-Store. Nachdem der Hightech-Laden in den vergangenen Tagen noch fleißig auf Hochglanz gebracht wurde... eröffnete am Nikolaustag der erste deutsche Apple-Store in bester Münchner Lage. Die Rosenstraße wird nun zum Mekka der deutschen Apple-Fans. Nach New York... Peking... Boston... und Sydney reiht sich der Apple-Store in der bayerischen Metropole nun in die Liste der insgesamt 251 Läden weltweit ein. Im Inneren des Münchner Stores sieht es ähnlich futuristisch aus, wie in diesem Laden in der New Yorker 5th Avenue. Die Einrichtung der Läden begeistert durch schlichte Eleganz, klare Linien und dezente Farben. Zu sehen gibt es in dem zweistöckigen Laden nahezu die gesamte Produktpalette Apples. Von den TFT-Displays, über das Rechner-Angebot aus dem Mac Pro, dem iMac und dem minimalistischen Mac Mini bis zu den... Apple Notebooks wie dem Mac Book, dem MacBook Pro und... dem ultradünnen MacBook Air. Auch die iPods dürfen natürlich nicht fehlen. Apple-Fans können alle iPod-Versionen und auch das... beliebte iPhone gleich im Laden ausgiebig testen. Auch ein Blick auf die neueste Betriebssystem-Version Mac OS X und den... Safari-Browser sind möglich. Der Apple Macintosh (kurz: Mac) feierte am 24. Januar 1984 Premiere. Bis heute setzt die PC-Familie aus dem Hause Apple regelmäßig neue Maßstäbe. (Bildcollage N24) Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Mac sind das Leben und die Karriere der Apple-Gründer Steve Jobs … und Steve Wozniak. Die beiden gründeten 1976 die Garagenfirma Apple. Sie entwickelten und verkauften den Apple I, einen der ersten Heimcomputer überhaupt. Der Apple I musste von seinen Käufern (Kaufpreis: 666,66 Dollar) selbst zusammengebaut werden. Das Gehäuse bestand aus Holzteilen. Die Steuerung erfolgte über Textbefehle. Mit den Verkaufserlösen des Apple I entwickelten Jobs und Wozniak den Nachfolger Apple II. Der für damalige Verhältnisse preisgünstige Büro-PC und sein Nachfolger ... Apple III verkauften sich mehr als zwei Millionen Mal und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Personal Computern. Dennoch fehlten ihnen noch viele der für Apple typischen Innovationen. Ab 1978 wurde bei Apple auch an einem High-End-PC gearbeitet. Steve Jobs war maßgeblich an der Entwicklung von "Lisa" beteiligt. Als dieser 1983 auf den Markt kam, war er nach den Xerox-Rechnern "Alto" (1974) und "Star" (1981) einer der erste Computer ... mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Erst 1985 stellten Bill Gates und dessen Firma Microsoft mit Windows ein vergleichbares Produkt vor. Die "System Software" des Mac war jedoch nicht nur ein Abklatsch des Xerox-Betriebssystems sondern enthielt zahlreiche Neuheiten. Ab 1979 entwickelte eine Apple-Projektgruppe unter Leitung von Jef Raskin auch eine Billigversion des "Lisa". Es war die Geburtsstunde des "Macintosh", benannt nach Raskins Lieblings-Apfelsorte. Überzeugt vom großen Erfolg des Macintosh übernahm Steve Jobs 1981 selbst die Verantwortung für das Projekt. Am 24. Januar 1984 wurde der Apple Macintosh schließlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die Daten des Ur-Mac hören sich heute bescheiden an: 8 MHZ-CPU, 128 KB Ram und eine Bildschirmauflösung von 512x342 Bildpunkten - in schwarz-weiß. Weil sich der Ram-Speicher schnell als zu klein herausstellte, brachte Apple noch im gleichen Jahr eine Version mit 512 KB Ram heraus. 1985 überwarf sich Steve Jobs mit dem damaligen Chef von Apple, John Sculley, und verließ das Unternehmen. Er gründete 1986 die Computerfirma NeXT, die zwar kommerziell eher erfolglos blieb, aber zahlreiche Innovationen einführte. Zehn Jahre später wurde NeXT von Apple für 400 Millionen Dollar übernommen. 1986 brachte Apple eine erweiterte Version des Mac heraus. Der Mac Plus besaß nun 1 MB Ram und einen Anschluss für eine Festplatte. Eine weitgehend unbekannte Besonderheit: Im Gehäuseinneren waren die Unterschriften aller Macintosh-Entwickler aufgedruckt. Der Macintosh SE wurde 1987 als Nachfolger des Mac Plus veröffentlicht. Erstmals gab es den Rechner auf Wunsch auch mit einer integrierten Festplatte (20 oder 40 Megabyte). Im gleichen Jahr erschien auch der Mac SE FDHD. Er war der erste PC mit einer 1,44 Megabyte Floppy Disk und setzte dadurch Maßstäbe. Auch das Betriebssystem wurde weiterentwickelt, enthielt nun unter anderem Office-Programme, Netzwerkfähigkeiten und Multitasking. Ab 1987 verkaufte Apple neben dem Plus und dem SE auch den Macintosh II. Dieser war mit 16 MHZ doppelt so schnell und erstmals modular aufgebaut. Der Monitor war nicht mehr in das PC-Gehäuse integriert. Der Mac II besaß zudem erweiterte Grafikfähigkeiten und konnte erstmals farbige Inhalte darstellen. Der 1989 veröffentlichte Mac Portable war der "Großvater" der späteren MacBooks. Die Bleisäure-Akkus ermöglichten eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden. Allerdings war das Gerät dadurch auch mehr als sieben Kilogramm schwer. Der Macintosh Classic (ab 1990) war technisch beinahe identisch mit dem älteren SE, wurde nun aber deutlich günstiger (unter 1000 Dollar) verkauft. Ein weiteres Macintosh-Einstiegsmodell war 1990 der LC (für Low Cost). Der 16 Mhz "schnelle" und besonders kleine Rechner bot in diesem Preissegment erstmals auch Farbgrafik. Apples neues Flaggschiff war ab 1991 der Quadra. Die High-End-Geräte wandten sich an professionelle Anwender insbesondere aus dem DTP-Bereich. Mit dem Classic II veröffentlichte Apple 1991 zudem den letzten PC mit integriertem Schwarz-Weiß-Monitor. Mit den Geräten der Reihe Macintosh Performa wandt sich Apple ab 1991 wieder verstärkt den Heimanwendern zu. Die Geräte wurden vergleichsweise günstig im Paket mit Monitor und Software verkauft. Bis 1993 häuften sich bei Apple die Produktflops. In der Folge wurde John Sculley als Apple-Chef von Michael Spindler abgelöst, der damit auch für die Entwicklung der Macintosh-Computer verantwortlich war. 1993 brachte Apple den Classic-Nachfolger "Color Classic" auf den Markt. Der Heimrechner besaß nun erstmals einen eingebauten Farbbildschirm und war mit 16 Mhz und 4 MB Arbeitsspeicher deutlich leistungsfähiger. Mit der Einführung der "Power Macintosh"-Reihe setzte Apple 1994 erstmals auf eine neue CPU. Statt der 680xx-Prozessoren von Motorola kamen nun schnellere RISC-CPU's zum Einsatz. Umgangssprachlich wurden die in vielen Variationen erhältlichen Geräte schon jetzt als Power Macs bezeichnet. 1996 gab es einen weiteren Wechsel an Apples Konzernspitze. Apple-Chef Michael Spindler wurde durch Gil Amelio ersetzt, der jedoch ebenfalls nach nur einem Jahr wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen musste. Mit dem Sondermodell "Twentieth Anniversary Macintosh" feierte Apple 1997 sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Der 10.000 Dollar teure PC war mit 250 Mhz besonders schnell, besaß einen eingebauten LCD-Bildschirm und eine High-End-Soundanlage von Bose. Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple auch den besonders schnellen "Power Macintosh G3". Er besaß erstmals einen Prozessor mit Level-2-Cache, was seine Leistungsfähigkeit deutlich steigerte. Das Betriebssystem hatte inzwischen die Version 8 erreicht und wurde offiziell als Mac OS (vorher: System x) bezeichnet. Es unterstützte nun auch Multimedia-Anwendungen und den Zugriff auf das Internet. 1997 übernahm Apple Steve Jobs Computerfirma NeXT und Jobs kehrte in das von ihm mitgegründete Unternehmen zurück - diesmal jedoch als Chef. Nur ein Jahr später stellte Apple mit dem "iMac" eine ganz neue Gerätegeneration vor. Die Technik der Power Macintoshs wurde nun erstmals in ein schickes Design-Gehäuse gepackt, das wie früher den Monitor und die gesamte restliche Hardware enthielt. 1999 hatten die Apple-Designer auch den "Power Mac" optisch generalüberholt. Der bis zu 1,4 Ghz schnelle Profi-Rechner bot erstmals serienmäßig ein eingebautes DVD-Rom-Laufwerk. Die letzte Version des alten Apple-Betriebssystems, Mac OS 9, bot 1999 zahlreiche kleine Erweiterungen, etwa Kontextmenüs, automatische Updates über das Internet und Multi-Prozessor-Unterstützung. Im Jahr 2000 erschien der "Power Mac G4 Cube". Der nur 20 mal 20 Zentimeter große Würfel wurde wegen seines Designs hochgelobt. Zudem war das Modell besonders leise, weil gänzlich auf den Einbau eines Lüfters verzichtet wurde. Weniger gut fanden die Benutzer die geringe Erweiterbarkeit des Augenschmeichlers. Weil sich der Cube nur schlecht verkaufte, wurde er bereits nach nur einem Jahr wieder eingestellt. Mit "Mac OS X" erhielten die Macs 2001 ein völlig neues Betriebssystem, das nun auch problemlos mit Microsofts neuesten Windows-Versionen konkurrieren konnte. Teile des Betriebssystems waren von Jobs Firma NeXT entwickelt worden. Erstmals ausgeliefert wurde Mac OS X 2002 gemeinsam mit der neuesten iMac-Version, dem "iMac G4". Der wegen seiner Form auch liebevoll "iLamp" genannte Mac hatte nun einen angebauten LCD-Bildschirm und einen schnelleren PowerPC-Prozessor. Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple aber auch eine Neuauflage des G4-Vorgängers. Der G3 hatte nun einen größeren Röhrenbildschirm und eine schnellere CPU. Das als "eMac" verkaufte Gerät war insbesondere für Ausbildungszwecke (Schulen, Unis) gedacht. 2003 führte Apple seinen neuen High-End-Rechner "Power Mac G5" ein. Die bis zu 2,7 Ghz schnellen Geräte wurden von Apple als "schnellste PC's die jemals gebaut wurden" angepriesen. Mit dem "iMac G5" erschien 2004 auch eine neue iMac-Version. Das Design des All-in-One-Gerätes wurde erneut komplett überarbeitet. Zudem werkelten in dem Gehäuse bis zu 2,1 Ghz schnelle PowerPC-Prozessoren. Ein neues Low-End-Gerät führte Apple 2005 mit dem "Mac Mini" ein. Der nur 16,5 mal 5,1 Zentimeter große Mac sollte insbesondere Umsteiger von den Vorzügen eines Apple überzeugen. 2006 setzte Apple bei den CPU's erneut auf ein anderes Pferd. In allen Modellen wurden fortan statt der PowerPC-CPU's billigere Intel-Prozessoren eingesetzt. Zum Einsatz kamen die bis zu 3 Ghz schnellen Core Duo und Core 2 Duo CPU's ab 2006 in den äußerlich kaum veränderten neuen iMac-Modellen sowie im Mac Mini. Im neuesten Flaggschiff "Mac Pro" kommen hingegen bis zu 3,2 Ghz schnelle Intel-Xeon-Chips zum Einsatz. Video: Das neue iPhone - Liebe auf den ersten Blick
Apples iPhone steht in den Startlöchern für den Massenmarkt China. Eine Genehmigung könne rasch erfolgen, sagte ein Verwaltungsamts-Sprecher beim zuständigen Ministerium. "Das Verfahren geht sehr schnell, wenn alles Material vorbereitet ist und die betreffenden technischen Prüfungen bestanden werden." Ein Bericht des "Wall Street Journal", nachdem Apple für den Marktstart bereits eine erste technische Lizenz gewährt worden sei, wurde dagegen nicht bestätigt. "Davon haben wir nichts gehört", sagte eine Sprecherin des Ministeriums für Industrie- und Informationstechnologie (MIIT).
Wie andere fortschrittliche Handys muss das iPhone in China technisch modifiziert werden, weil zum Beispiel eine Verbindung über ein drahtloses Netzwerk (WLAN) in China gesetzlich nicht erlaubt ist. Analysten schätzen, dass Apple trotz der Konkurrenz von anderen Smartphone-Herstellern in China bis Ende 2011 bis zu 2,9 Millionen Geräte verkaufen könnte. In China sind vor allem geknackte iPhones oder vertraglich ungebundene Geräte, die in Hongkong verkauft werden, auf dem Markt. Ihre Zahl wird auf 1,5 Millionen geschätzt.
Laut "Wall Street Journal" dauerten die Verhandlungen mit China Unicom noch an. Der chinesische Mobilfunkbetreiber wollte sich zu Verhandlungsdetails allerdings nicht äußern. Eine Hürde dürfte das Bezahlmodell von Apple mit festen Verträgen und monatlichen Zahlungen des Nutzers an einen exklusiven Telefonanbieter sein. Chinesen kaufen ihre Handys in der Regel ohne vertragliche Bindung und nutzen sie mit Prepaid-Karten. Monatliche Gebühren liegen in China im Schnitt nur bei 50 Yuan, umgerechnet fünf Euro, während in den USA ein Vertrag über AT&T, der das iPhone exklusiv vertreibt, ein Mehrfaches kostet.
(AFP, N24)
27.08.2009 12:10 Uhr





