Bildungsexpertin
Bush-Tochter geht zum Fernsehen
Zwei Bücher hat Jenna Bush bereits veröffentlicht. Jetzt soll die 27-jährige Tochter des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush im amerikanischen Fernsehen über aktuelle Bildungsthemen berichten.
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Nomen est omen? Die NBC-Macher hat offenbar Jenna Bushs natürliche Ausstrahlung vor der Kamera überzeugt.
"Unsere Feinde sind erfindungsreich und gut ausgerüstet – so wie wir. Sie denken ständig darüber nach, wie sie unserem Land schaden können – so wie wir."
"Ich freue mich, dass mein Freund, Senator Bill Frist, heute Abend hier ist. Er hat ein Mädchen aus Texas geheiratet, Karyn. Sie ist auch hier. Ein west-texanisches Mädchen, genau wie ich."
"Die Familie ist da, wo unsere Nation Hoffnung findet, wo den Flügeln Träume wachsen."
"Ich glaube an die friedliche Koexistenz von Mensch und Fisch."
"Es ist nicht die Verschmutzung, welche die Erde ruiniert, sondern es ist die Unreinheit von Luft und Wasser."
"Zu viele Gynäkologen sind nicht in der Lage, ihre Liebe zu Frauen zu praktizieren."
"Ich bin stolz, die Hand eines tapferen irakischen Bürgers zu schütteln, dem Saddam Hussein die Hand abgehackt hat."
"In meiner Lage, meiner Lage der Nation, oder Lage – in meiner Rede an die Nation, egal wie das heißt, die Rede an die Nation, habe ich die Amerikaner gebeten, 4000 Jahre zu geben, 4000 Stunden für den Rest ihres Lebens, als Dienst an Amerika."
"Ich bin nicht sehr analytisch. Wissen Sie, ich verwende nicht viel Zeit darauf, über mich nachzudenken, und darüber, warum ich etwas mache."
"Ich hatte keine Gelegenheit, den Fragenden die Fragen zu stellen, die sie fragten."
"Meine Aufgabe ist es, irgendwie, über das Unmittelbare hinauszudenken."
"Ich denke, wir sind uns einig darüber, dass die Vergangenheit vorbei ist."
"Ich glaube, Krieg ist ein gefährlicher Ort."
"Ich weiß, was ich glaube. Ich werde fortfahren zu sagen, was ich glaube, und was ich glaube – ich glaube, was ich glaube, ist richtig."
"Ich verspreche, ich werde darauf hören, was hier gesagt wurde, sogar wenn ich nicht hier war."
"Wenn Dad und ich nicht über Politik reden, sprechen wir über Tussies und Pussies."
"Ich glaube, es gibt eine gewisse Methodik in meinen (Dienst-)Reisen."
"Wir werden die am besten ausgebildeten Amerikaner auf der Welt haben."
"Gesunde Kinder brauchen keine Krankenversicherung."
"Nun, ich glaube, wenn du sagst, du machst etwas und machst es nicht, das ist Glaubwürdigkeit."
"Es ist Zeit, dass die Menschheit ins Sonnensystem vordringt."
"Ich habe keinen Kalender auf dem Schreibtisch, dem wunderbaren Schreibtisch, der sagt, an dem Tag und an dem Tag, bist du fertig. Das ist nicht, wie ich denke."
"Auf jeden tödlichen Schuss kommen rund drei nicht tödliche. Dies ist in Amerika unakzeptabel. Und es ist einfach unakzeptabel. Wir werden uns darum kümmern."
"Es ist nicht die wichtigste Aufgabe, Gouverneur zu sein, oder First Lady in meinem Fall."
"Wir sind der NATO fest verpflichtet. Wir sind ein Teil der NATO. Wir sind Europa fest verpflichtet. Wir sind ein Teil Europas."
"Meine Mutter hat immer gesagt: Wenn du eine Brezel isst, musst du gut kauen, bevor du sie schluckst. Man soll immer auf seine Mutter hören."
"Ein niedrigeres Wahlergebnis ist ein Zeichen, dass weniger Leute zur Wahl gehen."
"Wir sind bereit für jedes unvorhergesehene Ereignis, das eintritt oder auch nicht."
"Das ist eindeutig ein Haushaltsplan – da sind eine ganze Menge Zahlen drin."
"Ich verstehe etwas vom Wachstum kleiner Betriebe. Ich war selber einer."
"Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen."
"Afrika ist eine Nation, die unter unglaublichen Krankheiten leidet."
"Mein Standpunkt für das Leben ist, dass ich glaube, es gibt Leben."
"Kein Präsident hat jemals so viel für die Menschenrechte getan wie ich."
"Was an Büchern mit am besten ist: Manchmal sind da ganz phantastische Bilder drin."
"Eine Diktatur wäre viel einfacher, solange ich der Diktator bin."
"Lassen Sie mich zunächst einmal klarstellen: Arme Menschen müssen nicht unbedingt Mörder sein."
"Ich denke, wenn man weiß, was man glaubt, ist es viel einfacher, Fragen zu beantworten. Ich kann ihre Frage nicht beantworten."
"Die große Mehrzahl unserer Importe kommt von außerhalb des Landes."
"Ich stehe zu allen Falschaussagen, die ich gemacht habe."
Im Irak gibt es ein neues Symbol für den Widerstand gegen die USA. Das Symbol ...
... ist ein Schuh.
Die Schuh-Attacke des irakischen Journalisten Montasser al-Saidi auf den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush ...
... beschäftigt am Tag danach das ganze Land ...
... und scheint bereits Kinder zu Nachahmungstaten zu inspirieren.
SMS-Nachrichten machen die Runde, in denen es heißt: "Wir beglückwünschen Herrn Bush und (den irakischen Ministerpräsidenten) Maliki zu einem Paar Schuhe."
Und in zahlreichen Städten wie hier in Nadschaf ...
... oder hier in Bagdad gehen Menschen mit ihrem neuen Symbol für die Ablehnung der USA auf die Straße.
Auch US-Flaggen brennen, schließlich handelt es sich bei vielen der Demonstranten ...
... um Anhänger des radikalen Schiiten-Predigers Muktada Al-Sadr.
Was die Demonstranten in jedem Fall eint, ist ihre Wut auf Bush ...
... und ihre Sympathie für Montasser al-Saidi.
Rückblende: Es geschah auf einer Pressekonferenz von Bush und Maliki in Bagdad.
Al-Saidi zog mitten in der Veranstaltung seine Schuhe aus ...
... und schleuderte sie mit voller Wucht ...
... und den Worten "Das ist zum Lebewohl, Du Hund!" ...
... in Richtung des Noch-US-Präsidenten.
George W. Bush reagierte auf die ungewöhnliche Attacke außergewöhnlich geschickt ...
... und ging erfolgreich vor den heranfliegenden Latschen in Deckung.
Der Angreifer konnte schließlich überwältigt werden ...
... und Bush beschwichtigte die Umstehenden ebenfalls außergewöhnlich lässig.
Den Vorfall kommentierte er später lediglich mit den Worten: "Der Schuh hatte die Größe 43, falls Sie das interessiert."
Doch auch wenn Bush bei seinem anschließenden - von ähnlichen Vorfällen freien - Besuch in Afghanistan ...
... offenbar schon wieder schmunzeln konnte, so zeigen die jüngsten Geschehnisse im Irak doch eines.
Der Hass auf Bush ...
... wie auf die gesamten USA sitzt hier weiterhin tief. Die Gräben zu schließen, wird auch für den künftigen US-Präsidenten Obama alles andere als eine leichte Aufgabe sein.
Jenna Hager (27) bekommt einen Job beim US- Fernsehsender NBC. Die Tochter des früheren US-Präsidenten George Bush, die als Lehrerin arbeitet, soll einmal im Monat in der Morgensendung "Today" über Bildungs-Themen berichten, bestätigte ein Produzent des Senders US-Medien zufolge. Hager hat bereits zwei Bücher veröffentlicht und war an dem Fernseh-Job sofort interessiert. "Ich habe nie davon geträumt. Aber ich finde, eines der wichtigsten Dinge im Leben ist es, aufgeschlossen zu sein, vor allem aufgeschlossen für Veränderungen", so Jenny Hager. Der Sender sei beeindruckt gewesen, als Jenny Hager zusammen mit ihrer Mutter Laura Bush über ihr Buch "Ana's Story: A Journey of Hope" sprach, das von einer Mutter mit HIV-Erkrankung handelt. "Sie weiß einiges über Druck und darüber, unter ständiger Beobachtung zu stehen. Jedes Mal, wenn sie bei uns auftrat, hat sie das prima hingekriegt", so der Produzent.
(dpa, N24)
31.08.2009 13:27 Uhr
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