IFA 2009

Die Highlights auf einen Blick

Im Mittelpunkt der IFA stehen 2009 neben dem hoch auflösenden Fernsehen (HDTV), dreidimensionale Fernsehbilder, Digitalkameras und Navigationsgeräte. Wir haben einige der Highlights zusammengefasst.

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Wer den Größten hat, interessiert nicht mehr. Während in den vergangenen Jahren bei den TV-Herstellern mit immer größeren Bilddiagonalen gepunktet wurde, liegen die Neuerungen in diesem Jahr eher im Detail.
Sharp zum Beispiel, in Sachen LCD groß im Geschäft, zeigt zwei neue AQUOS-Modelle - den LE700E und den LE600E. Die Geräte sind mit Diagonalen von 132 beziehungsweise 116 Zentimeter verfügbar.
Was Sharp wie vielen anderen Herstellern wichtiger als die Größe ist, ist die Art und Weise, wie die Flüssigkristalle des Displays von hinten angestrahlt werden: mit LED. Statt Leuchtstoffröhren werden nun Leuchtdioden genutzt - das spart Strom.
Im Fachjargon heißt die neue Display-Beleuchtung LED Backlight. Allerdings muss unterschieden werden zwischen Full LED Backlight und Edge. Die Edge-Variante sieht LED nur an den Seiten vor, was extrem flache Bildschirme ermöglicht.
Samsung geht sogar so weit, bei einigen Modellen von einem LED TV zu sprechen. Allerdings verfolgt der koreanische Hersteller mit seinen neuen Modellen der 8090er Serie auch noch einen anderen Trend: ...
... den in den Fernseher integrierten Internetzugang.
Den bieten mittlerweile aber mehrere Hersteller an, wie zum Beispiel auch Philips und Loewe.
Für Verunsicherung bei potenziellen TV-Käufern hat in den vergangenen Wochen das Thema CI+ gesorgt. CI+ wird bei etlichen Sendern zur technischen Voraussetzung, um deren Programme auch in HD-Qualität empfangen zu können.
Bisher hatten nur wenige TV-Geräte eine CI+-Schnittstelle eingebaut. Das ändert sich jetzt: Insgesamt statten die Hersteller die TV-Flundern großzügiger aus. Das gilt auch für die Tuner zum Empfang über DVB-C, DVB-S und DVB-T in SD und HD.
Zu den eindrucksvollen IFA-Präsentationen gehört das 3D-Kino von Panasonic: Hier können sich Besucher Kinotrailer in 3D ansehen. Auch Sony hat sich des Themas angenommen.
Beide Hersteller haben in Berlin angekündigt, im kommenden Jahr 3D-fähige Fernseher und Blu-ray-Player auf den Markt und 3D damit in die Wohnzimmer zu bringen. Um das Tragen der 3D-Brille kommen die Zuschauer allerdings nicht herum.
Auch der allseits beliebte iPod und sein großer Bruder, das iPhone, fordern zu immer neuen Ideen heraus. Ob Apples kleiner Musik-Player Teil der Stereoanlage im Wohnzimmer oder an den Fernseher gestöpselt wird: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Philips ist mit einer kugelrunden Dockingstation am Start, die "Rock'n'Roll" heißt. Wird sie zum Musikhören benutzt, sind iPhone oder iPod hochkant eingeklinkt. Will der Nutzer auf der SBD7000 einen Film anschauen, dreht er sie einfach um 90 Grad.
Schick kommt eine Dockingstation daher, die Sharp zeigt: Die knapp 130 Euro teure DK-AP8 lässt sich wie das iPhone per Touchdisplay bedienen. Auf der Rückseite gibt es unter anderem einen Video-(FBAS)-Ausgang.
Wer partout auch in der Küche nicht auf Sound verzichten will, hält sich an den schon etwas länger erhältlichen "Made for iPod" - eine Kühl-Gefrier-Kombination mit eingebauten Lautsprechern und Dockingstation für Apples MP3-Spieler.
Sie suchen die günstigste Tankstelle, erzählen die Geschichte von Sehenswürdigkeiten und reservieren schon unterwegs ein Hotel am Zielort: Navis werden immer mehr zu Multitalenten.
Käufer des neuen nüvi 1690 von Garmin können im Online-Telefonbuch zum Beispiel die Adresse von Bekannten suchen, TomTom bietet über seine Live-Services aktuelle Benzinpreise der Tankstellen in der Umgebung an.
Mit den Zugriffen auf Millionen von POIs - "Points of Interest" - in Online-Datenbanken wird das Navigationsgerät zum Reiseführer. Die Nutzer können unterwegs Hotels, Museen, Geschäfte oder Restaurants suchen.
Es zischt, es dampft, es duftet: Vollautomaten zaubern im Handumdrehen Heißgetränke in die Tasse, so auch auf der IFA. Die Deutschen sind vor allem auf den guten Milchschaum aus. Den gibt es ab etwa 1000 Euro bei den neuen Xelsis-Modellen von Saeco.
Acer präsentiert bei der IFA in Berlin einen All-in-One-PC mit Multitouch-Funktion und Windows 7. Beim Aspire Z5610 steckt der Computer im Gehäuse des 23-Zoll-Displays. Der Bildschirm selbst ist multitouchfähig. Der Einstiegspreis liegt bei 1000 Euro.
Lesegeräte für elektronische Bücher werden nach Einschätzung von Sony bald zum Alltag aller Lese-Freunde gehören. Auf der IFA zeigt Sony seine neuen Reader-Modelle, unter anderem den "Reader Touch Edition" mit berührungsempfindlichem Bildschirm.
Als überragende Innovation bewerteten Experten das neue "Reference Mediacenter" von Loewe. Dieses intelligente Medienzentrum macht zahlreiche multimediale Inhalte unkompliziert nutzbar und verteilt diese individuell und flexibel im ganzen Haus.
Spannend verläuft auch die Entwicklung bei den Kompakt-Kameras: So reduzieren Canon und Sony die Auflösung des Bildsensors zugunsten einer besseren Lichtempfindlichkeit. Mit einem ganz besonderen Feature wartet aber Samsung auf:
Bei der Samsung ST500/ST550 wurde auf der Vorderseite zusätzlich ein kleiner Bildschirm eingebaut, um das Fotografieren von Selbstporträts zu erleichtern. Die Kamera ist ab September im Handel und kostet 349 bzw. 399 Euro.
Thema bei der "Weißen Ware" ist, wie könnte es anders sein, die Energieeffizienz. Wegen hoher Strom- und Gaspreise und der Umwelt zu liebe wird auf einen geringen Verbrauch stärker geachtet.
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Vom 4. bis zum 9. September präsentiert sich N24 auf der IFA in Berlin.
Dafür wird extra ein Messestudio gebaut.
Dieses ist dem Original-N24-Studio vom Potsdamer Platz in Berlin nachempfunden.
Bevor das Studio aber so aussieht wie hier in der Animation oder ...
... hier in der grafischen Darstellung ...
... müssen natürlich viele fleißige Hände mitanpacken.
Viel Material kommt zum Einsatz, damit ein möglichst perfektes Studio entsteht.
Mehrere Arbeiter sorgen für die technische Planung und Durchführung.
Nach und nach nimmt das Ganze Gestalt an.
Noch ist das Moderatorenpult leer und ...
... auf dem großen Monitor ist nur ein Testbild zu sehen.
Aber pünktlich zum Beginn der IFA wird alles fix und fertig sein, damit ...
... vom Messegelände in Berlin reibungslos gesendet werden kann.
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1973: Einen Rundgang durch die Hallen machte Bundesaußenminister Walter Scheel, hier am Stand des Farbbildplattengerätes von Telefunken / Teldec / Decca in Halle 21.
1973: Empfang zu Ehren des Bundespräsidenten Dr. Gustav Heinemann im Palais am Funkturm.
1973: Menschenschlangen zur Eröffnung der Internationalen Funkausstellung.
Willkommen auf der Internationalen Funkausstellung 1973.
1975: Kunstkopf-Stereophonie im modischen Helm-Look (Halle 9)
1977: Blick auf den Stand von ITT Schaub-Lorenz.
1977: Die Deutsche Bundespost informiert über ihr Bildschirmtext-Programm in Halle 10.
1979: Blick vom Funkturm auf die Bühne des Sommergartens.
1979 : Dieter-Thomas Heck moderiert live vom Berliner Messegelände.
1979: Die diesjährige IFA steht unter dem Motto "Hören, Sehen, Aufzeichnen". Hier zu sehen: Videotext am Stand von Telefunken.
1981: Das Interesse an HiFi Geräten bei Jung und Alt ist auch dieses Jahr sehr groß.
1983: Fernsehen 3 Dimensional ! - Ein Versuchsaufbau im Philips-Pavillon
1983: Halle 23: Funkausstellung "zum Anfassen", hier die Tonbandmaschinen.
Bundeskanzler Helmut Kohl während der Eröffnungsfeier der Internationalen Funkausstellung Berlin 1985 im ICC Berlin.
1985: Taschenfernseher in S/W und Farbe mit Solarprojektions-Bildschirm von CASIO - eine von vielen Neuheiten auf der IFA '85.
1987: "100 Jahre Schallplatte" - eine Gemeinschaftsschau der Philips GmbH und der Polygram GmbH, die den Weg bis zur heutigen Video-CD aufzeigt: Der Himmel der Halle 19 hängt voller Discs.
1989: 15:9 - das neue Bildformat für die 90er Jahre: Noch ein Labormodell - bald jedoch ein Bestandteil der HDTV-Generation. Zu sehen im Händlerzentrum Halle 21 - Philips.
1991: Am Stand von Siemens in Halle 2 der IFA werden Weltempfänger stark nachgefragt.
1991: Eberhard Diepgen, der Regierende Bürgermeister von Berlin eröffnet die Internationale Funkausstellung.
1991: Das Interesse der Besucher an der IFA ist - im wahrsten Sinne - grenzenlos. Unser Bild zeigt den morgendlichen Andrang am Eingang zur Halle 19.
1993: Nokia präsentiert auf der Internationalen Funkausstellung das neue GSM Mobiltelefon 1011.
1993: Ein beliebter Anziehungspunkt der IFA ist das Marktsegment Video.
1995: Ob per Notebook oder Handy: Mobilität im Geschäftsleben ist die Zukunft.
1995: Am Stand von Metz trifft der Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog während seines Rundganges mit Helene Metz zusammen.
1995: Knopfdruck zum Start des "Digital Audio Broadcasting": Eberhard Diepgen, Bürgermeister von Berlin; Günter Rexrodt, Bundesminister für Wirtschaft; Ron Sommer; Vorstandsvorsitzender Telekom; Wolfgang Bötsch, Bundesminister für Post & Telekommunikation
1995: Multimedia-PCs erobern Märkte und begeistern "kleine" Rennfahrer.
1997: Erstmal ist auf der IFA 1997 auch die Unterhaltungs-Software konzentriert vertreten.
1999: Die farbenfrohe Halle 18 von Sony.
1999: Sony präsentiert seine Spielkonsole Playstation.
2001: Zukunft@IFA
2001: Fernsehen am Wendepunkt: Flachbildschirme erobern den Markt.
2001: Während seines Messerundganges: Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck zu Besuch am Stand der LOEWE AG. Dr. Rainer Hecker (mitte) und Gerhard Schaas (rechts), Vorstand LOEWE AG präsentieren die neuesten Flachbildschirme.
2001: Im Kopfhörer integrierte MP3-Player sind in Halle 5.2 zu bewundern.
2001: Fahnen und Funkturm präsentieren sich bei schönstem Sonnenschein.
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Miss IFA entspannt sich mit Minimassage-Geräten.
Miss IFA mit einer eleganten Side-by-Side Kühl-Kombination.
Miss IFA fotografiert.
Mit dieser modernen Kamera kann Miss IFA auch mal nass werden.
Einem leckeren Kaffee ist Miss IFA auch nicht abgeneigt.
Erst auf den zweiten Blick zu erkennen - Miss IFA mit einer Minibar mit IFA-Aufdruck.
Miss IFA genießt den Sound aus diesen kompakten Boxen.
Ein weiteres Audiosystem überzeugt Miss IFA mit gutem Klang und edlem Design.
Miss IFA will ihre Nachbarn nicht stören und hört ihre Musik mit Kopfhörern.
Miss IFA filmt mit einem Foto-Camcorder den Funkturm.
Wenns mal schneller mit dem Kaffee gehen soll - Miss IFA mit einem praktischen Kaffeepad-Automaten.
Miss IFA auf Sightseeing-Tour vor dem Südeingang der Messe Berlin. Noch schnell ein Schnappschuss für die Lieben zu Hause.
Miss IFA liebt alles Rote - auch diesen Kaffeepad-Automaten.
Da fliegen die Toastscheiben - Miss IFA und ein Glass Touch Toaster.
Was schickes für's Handtäschchen - ein Multimedia Touchscreen Handy.
Kleine Boxen mit großem Sound: Die iPod-Dockingstation kann Miss IFA auch zum Strand mitnehmen.
Miss IFA filmt den Sommergarten mit einer brandneuen Handycam.
So viel Hightech in zarter Frauenhand - ein futuristischer Hand-Staubsauger.
Mit diesem Staubsauger macht auch Miss IFA das Saubermachen Spaß.

(N24)

07.09.2009 15:41 Uhr

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