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Wieder im Rampenlicht

Steve Jobs stellt neue iPods vor

Nach monatelanger Abwesenheit aus dem Scheinwerferlicht hat sich Apple-Chef Steve Jobs mit neuen iPod-Modellen zurückgemeldet. Die musikalischen Winzlinge begeistern Fans mit zusätzlichen Funktionen.

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Steve Jobs ist zurück. Nach monatelanger Abwesenheit aus der Öffentlichkeit stand der Apple-Chef ...
... jetzt wieder auf der Bühne. Nach einer Lebertransplantation zeigte sich in San Francisco ...
... ein sichtlich abgemagerter Jobs, der den Spaß am Präsentieren von Neuheiten aber ...
... offenkundig nicht verloren hat. Mitgebracht hatte er den Apple-Fans insbesondere ...
... neue aufgebohrte Versionen der iPods. Die Musik-Winzlinge ...
... können jetzt noch einmal deutlich mehr. Mindestens 8 Gigabyte Speicher, ein Radiotuner und ...
... Lautsprecher machen ihn zum idealen musikalischen Begleiter. Zudem verfügt jetzt auch der Nano ...
... über eine Videokamera mit Tonaufzeichnung. Wie gewohnt haben die Entwickler auch wieder großen Wert auf ...
... das Äußere gelegt und verkaufen die Geräte in zahlreichen stylischen Farben.
Neben den iPods stellte Steve Jobs auch die neueste Version ...
... der iTunes-Software vor. In neunter Auflage bietet diese nun ...
... als Ergänzung zum Musikangebot auch Alben-Cover, Fotos, Videos und Texte.
Auch für das Filmangebot soll es ähnliche Ergänzungen geben. Mit seiner Show in San Francisco meldete sich ...
... Steve Jobs zwar nicht mit einem ganz großen Wurf zurück. Man darf aber bereits gespannt sein, was er als nächstes den Apple-Fans präsentiert.
Der Apple Macintosh (kurz: Mac) feierte am 24. Januar 1984 Premiere. Bis heute setzt die PC-Familie aus dem Hause Apple regelmäßig neue Maßstäbe. (Bildcollage N24)
Untrennbar verbunden mit der Geschichte des Mac sind das Leben und die Karriere der Apple-Gründer Steve Jobs …
und Steve Wozniak. Die beiden gründeten 1976 die Garagenfirma Apple. Sie entwickelten und verkauften den Apple I, einen der ersten Heimcomputer überhaupt.
Der Apple I musste von seinen Käufern (Kaufpreis: 666,66 Dollar) selbst zusammengebaut werden. Das Gehäuse bestand aus Holzteilen. Die Steuerung erfolgte über Textbefehle.
Mit den Verkaufserlösen des Apple I entwickelten Jobs und Wozniak den Nachfolger Apple II.
Der für damalige Verhältnisse preisgünstige Büro-PC und sein Nachfolger ...
Apple III verkauften sich mehr als zwei Millionen Mal und gehören bis heute zu den erfolgreichsten Personal Computern. Dennoch fehlten ihnen noch viele der für Apple typischen Innovationen.
Ab 1978 wurde bei Apple auch an einem High-End-PC gearbeitet. Steve Jobs war maßgeblich an der Entwicklung von "Lisa" beteiligt. Als dieser 1983 auf den Markt kam, war er nach den Xerox-Rechnern "Alto" (1974) und "Star" (1981) einer der erste Computer ...
mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Erst 1985 stellten Bill Gates und dessen Firma Microsoft mit Windows ein vergleichbares Produkt vor.
Die "System Software" des Mac war jedoch nicht nur ein Abklatsch des Xerox-Betriebssystems sondern enthielt zahlreiche Neuheiten.
Ab 1979 entwickelte eine Apple-Projektgruppe unter Leitung von Jef Raskin auch eine Billigversion des "Lisa". Es war die Geburtsstunde des "Macintosh", benannt nach Raskins Lieblings-Apfelsorte.
Überzeugt vom großen Erfolg des Macintosh übernahm Steve Jobs 1981 selbst die Verantwortung für das Projekt. Am 24. Januar 1984 wurde der Apple Macintosh schließlich der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Die Daten des Ur-Mac hören sich heute bescheiden an: 8 MHZ-CPU, 128 KB Ram und eine Bildschirmauflösung von 512x342 Bildpunkten - in schwarz-weiß.
Weil sich der Ram-Speicher schnell als zu klein herausstellte, brachte Apple noch im gleichen Jahr eine Version mit 512 KB Ram heraus.
1985 überwarf sich Steve Jobs mit dem damaligen Chef von Apple, John Sculley, und verließ das Unternehmen.
Er gründete 1986 die Computerfirma NeXT, die zwar kommerziell eher erfolglos blieb, aber zahlreiche Innovationen einführte. Zehn Jahre später wurde NeXT von Apple für 400 Millionen Dollar übernommen.
1986 brachte Apple eine erweiterte Version des Mac heraus. Der Mac Plus besaß nun 1 MB Ram und einen Anschluss für eine Festplatte. Eine weitgehend unbekannte Besonderheit: Im Gehäuseinneren waren die Unterschriften aller Macintosh-Entwickler aufgedruckt.
Der Macintosh SE wurde 1987 als Nachfolger des Mac Plus veröffentlicht. Erstmals gab es den Rechner auf Wunsch auch mit einer integrierten Festplatte (20 oder 40 Megabyte).
Im gleichen Jahr erschien auch der Mac SE FDHD. Er war der erste PC mit einer 1,44 Megabyte Floppy Disk und setzte dadurch Maßstäbe.
Auch das Betriebssystem wurde weiterentwickelt, enthielt nun unter anderem Office-Programme, Netzwerkfähigkeiten und Multitasking.
Ab 1987 verkaufte Apple neben dem Plus und dem SE auch den Macintosh II. Dieser war mit 16 MHZ doppelt so schnell und erstmals modular aufgebaut. Der Monitor war nicht mehr in das PC-Gehäuse integriert.
Der Mac II besaß zudem erweiterte Grafikfähigkeiten und konnte erstmals farbige Inhalte darstellen.
Der 1989 veröffentlichte Mac Portable war der "Großvater" der späteren MacBooks. Die Bleisäure-Akkus ermöglichten eine Betriebszeit von bis zu zehn Stunden. Allerdings war das Gerät dadurch auch mehr als sieben Kilogramm schwer.
Der Macintosh Classic (ab 1990) war technisch beinahe identisch mit dem älteren SE, wurde nun aber deutlich günstiger (unter 1000 Dollar) verkauft.
Ein weiteres Macintosh-Einstiegsmodell war 1990 der LC (für Low Cost). Der 16 Mhz "schnelle" und besonders kleine Rechner bot in diesem Preissegment erstmals auch Farbgrafik.
Apples neues Flaggschiff war ab 1991 der Quadra. Die High-End-Geräte wandten sich an professionelle Anwender insbesondere aus dem DTP-Bereich.
Mit dem Classic II veröffentlichte Apple 1991 zudem den letzten PC mit integriertem Schwarz-Weiß-Monitor.
Mit den Geräten der Reihe Macintosh Performa wandt sich Apple ab 1991 wieder verstärkt den Heimanwendern zu. Die Geräte wurden vergleichsweise günstig im Paket mit Monitor und Software verkauft.
Bis 1993 häuften sich bei Apple die Produktflops. In der Folge wurde John Sculley als Apple-Chef von Michael Spindler abgelöst, der damit auch für die Entwicklung der Macintosh-Computer verantwortlich war.
1993 brachte Apple den Classic-Nachfolger "Color Classic" auf den Markt. Der Heimrechner besaß nun erstmals einen eingebauten Farbbildschirm und war mit 16 Mhz und 4 MB Arbeitsspeicher deutlich leistungsfähiger.
Mit der Einführung der "Power Macintosh"-Reihe setzte Apple 1994 erstmals auf eine neue CPU. Statt der 680xx-Prozessoren von Motorola kamen nun schnellere RISC-CPU's zum Einsatz.
Umgangssprachlich wurden die in vielen Variationen erhältlichen Geräte schon jetzt als Power Macs bezeichnet.
1996 gab es einen weiteren Wechsel an Apples Konzernspitze. Apple-Chef Michael Spindler wurde durch Gil Amelio ersetzt, der jedoch ebenfalls nach nur einem Jahr wegen Erfolglosigkeit seinen Posten räumen musste.
Mit dem Sondermodell "Twentieth Anniversary Macintosh" feierte Apple 1997 sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. Der 10.000 Dollar teure PC war mit 250 Mhz besonders schnell, besaß einen eingebauten LCD-Bildschirm und eine High-End-Soundanlage von Bose.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple auch den besonders schnellen "Power Macintosh G3". Er besaß erstmals einen Prozessor mit Level-2-Cache, was seine Leistungsfähigkeit deutlich steigerte.
Das Betriebssystem hatte inzwischen die Version 8 erreicht und wurde offiziell als Mac OS (vorher: System x) bezeichnet. Es unterstützte nun auch Multimedia-Anwendungen und den Zugriff auf das Internet.
1997 übernahm Apple Steve Jobs Computerfirma NeXT und Jobs kehrte in das von ihm mitgegründete Unternehmen zurück - diesmal jedoch als Chef. Nur ein Jahr später stellte Apple mit dem "iMac" eine ganz neue Gerätegeneration vor.
Die Technik der Power Macintoshs wurde nun erstmals in ein schickes Design-Gehäuse gepackt, das wie früher den Monitor und die gesamte restliche Hardware enthielt.
1999 hatten die Apple-Designer auch den "Power Mac" optisch generalüberholt. Der bis zu 1,4 Ghz schnelle Profi-Rechner bot erstmals serienmäßig ein eingebautes DVD-Rom-Laufwerk.
Die letzte Version des alten Apple-Betriebssystems, Mac OS 9, bot 1999 zahlreiche kleine Erweiterungen, etwa Kontextmenüs, automatische Updates über das Internet und Multi-Prozessor-Unterstützung.
Im Jahr 2000 erschien der "Power Mac G4 Cube". Der nur 20 mal 20 Zentimeter große Würfel wurde wegen seines Designs hochgelobt. Zudem war das Modell besonders leise, weil gänzlich auf den Einbau eines Lüfters verzichtet wurde.
Weniger gut fanden die Benutzer die geringe Erweiterbarkeit des Augenschmeichlers. Weil sich der Cube nur schlecht verkaufte, wurde er bereits nach nur einem Jahr wieder eingestellt.
Mit "Mac OS X" erhielten die Macs 2001 ein völlig neues Betriebssystem, das nun auch problemlos mit Microsofts neuesten Windows-Versionen konkurrieren konnte. Teile des Betriebssystems waren von Jobs Firma NeXT entwickelt worden.
Erstmals ausgeliefert wurde Mac OS X 2002 gemeinsam mit der neuesten iMac-Version, dem "iMac G4". Der wegen seiner Form auch liebevoll "iLamp" genannte Mac hatte nun einen angebauten LCD-Bildschirm und einen schnelleren PowerPC-Prozessor.
Im gleichen Jahr veröffentlichte Apple aber auch eine Neuauflage des G4-Vorgängers. Der G3 hatte nun einen größeren Röhrenbildschirm und eine schnellere CPU. Das als "eMac" verkaufte Gerät war insbesondere für Ausbildungszwecke (Schulen, Unis) gedacht.
2003 führte Apple seinen neuen High-End-Rechner "Power Mac G5" ein. Die bis zu 2,7 Ghz schnellen Geräte wurden von Apple als "schnellste PC's die jemals gebaut wurden" angepriesen.
Mit dem "iMac G5" erschien 2004 auch eine neue iMac-Version. Das Design des All-in-One-Gerätes wurde erneut komplett überarbeitet. Zudem werkelten in dem Gehäuse bis zu 2,1 Ghz schnelle PowerPC-Prozessoren.
Ein neues Low-End-Gerät führte Apple 2005 mit dem "Mac Mini" ein. Der nur 16,5 mal 5,1 Zentimeter große Mac sollte insbesondere Umsteiger von den Vorzügen eines Apple überzeugen.
2006 setzte Apple bei den CPU's erneut auf ein anderes Pferd. In allen Modellen wurden fortan statt der PowerPC-CPU's billigere Intel-Prozessoren eingesetzt.
Zum Einsatz kamen die bis zu 3 Ghz schnellen Core Duo und Core 2 Duo CPU's ab 2006 in den äußerlich kaum veränderten neuen iMac-Modellen sowie im Mac Mini.
Im neuesten Flaggschiff "Mac Pro" kommen hingegen bis zu 3,2 Ghz schnelle Intel-Xeon-Chips zum Einsatz.
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(N24)

09.09.2009 15:43 Uhr

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