"Süchtige" Mitarbeiter

Schweiz sperrt Facebook in Ministerien

Facebook wandelt auf Moorhuhn-Pfaden: Die Hennen legten vor zehn Jahren die deutschen Büros lahm. Ebenso scheint Facebook jetzt Schweizer Ministerien zu beeinflussen. Nun wird der Zugang gesperrt.

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Soziale Netzwerke boomen. Facebook profitiert davon überproportional.
Video: Facebook, Xing & Co - Krise lässt soziale Netzwerke boomen

Die Schweizer Regierung will den Zugang zu der Internetplattform Facebook in den Ministerien sperren und damit die Mitarbeiter von ihrer "Sucht" nach dem sozialen Netzwerk heilen. Ab der kommenden Woche werde die Seite in allen Ministerien außer dem Außenministerium blockiert, teilte die Regierung mit. Sollte jemand "aus beruflichen Gründen" das Netzwerk nutzen müssen, könne er eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Eine Untersuchung des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation (BIT) vom Januar hatte ergeben, dass Facebook die zweitbeliebteste Internetseite bei den Regierungsmitarbeitern ist. Weil danach der private Gebrauch der Sozialplattform trotz mehrmaliger Aufrufe nur geringfügig sank, sperrt die Regierung nun den Zugang ganz.

(AFP, N24)

11.09.2009 09:43 Uhr

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