Novitec-Rosso-Tuning

Weiß, aber heiß: Ferrari 599 GTB

Ferraris aufmotzen? Warum nicht! Novitec Rosso hat sich des 599 GTB angenommen und herausgekommen ist ein Bolide mit Kennwerten zum Träumen.

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Novitec Rosso hat sich den Ferrari 599 GTB vorgeknöpft.
Herausgekommen ist ein noch aggressiverer Auftritt - dank eines Karosserie-Kits.
Am Heck kommt beispielsweise ein auffälliger Diffusor zum Einsatz.
Dank Sportfahrwerk rückt die Karrosserie noch näher an den Asphalt.
Serienstoßfänger? Pah! Eine Frontspoilerlippe hübscht das Ferrari-Face noch auf.
Auf dicke Hose machen aich die 20-Zöller vorne. Die Schlappen finden so gerade Platz in den Radhäusern.
Die Rückleuchten sind in Schwarz gehalten.
Den Heckabschluss bildet ein Spoiler auf der Kofferraumklappe. Dezent, aber wirkungsvoll.
90 Millimeter große Endrohre - das ist eine Sportauspuffanlage!
Die Leistung des Sechsliter-V12 wird von 620 auf 660 PS gesteigert.
Nach dem Motorumbau soll der 599 GTB noch agiler sein und bis zu 335 km/h schnell fahren.
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Flach, kantig, angriffslustig - ...
... die Frontpartie des Ferrari 458 Italia. Das Design des neuen Sportwagens stammt von ...
... Pininfarina. Die Heckpartie mit den einzelnen Rückleuchten schlägt die Brücke zu den anderen Ferraris.
Ausgeprägte Kotflügelrundungen gibt es auch beim 458 Italia.
In der Seitenansicht erkennt man das Zusammenspiel mehrerer Lichtkanten.
Drei Endrohre schmücken die Heckansicht des Ferrari.
Röhrendes Schaufenster: Der Motor des 458 Italia befindet sich unter Glas.
Das Triebwerk des Ferrari holt aus acht Zylindern 570 PS.
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Blinkern und fertig ist der "böse Blick".
Neben den Scheinwerfern befinden sich kleine Lufteinlässe.
Dank eines Hochleistungs-ABS soll der Bremsweg aus Tempo 100 nur 32,5 Meter betragen. Da kann man als Fahrer ...
... in der "Kommandozentrale" des 458 Italia ganz ruhig bleiben.
Wohlgeformtes Blech mit Lufteinlässen oder anders gesagt: So macht man(n) auf dicke Hose! Ganz hilfreich dabei ...
... ist dieser voluminöse Heckdiffusor. Er soll die Kraft auf die Straße bringen. Full throttle!
Inden-Design hat sich den Ferrari F430 Spider vorgeknöpft
Ein Aerodynamik-Kit verhilft dem Boliden zu einem noch aggressiveren Auftritt
Sportfedern bringen die Karosserie näher an den Boden
Das Heck wird durch eine modifizierte Schürze aufgewertet
Der Diffusor ist aus Karbon gefertigt
Vorne gibt es eine Frontspoiler-Lippe
Die 20-Zoll-Aluräder sollen besonders leicht sein
Auch im Innenraum wurde Hand angelegt
Die Armaturentafel und die Mittelkonsole sind komplett mit Leder bezogen
Auch das Sport-Lenkrad ist komplett in Leder gefasst
Die Sitze dürften besten Seitenhalt garantieren
Karbon-Applikationen in der Mittelkonsole sorgen für eine Brise Sportlichkeit
Aus dem V8-Aggregat mit serienmäßigen 490 PS holen die Techniker noch einmal 35 Extra-PS
Mit diesem Auto erzeugt man garantiert Aufmerksamkeit
Und die Sportauspuffanlage dürfte für standesgemäßen Sportwagen-Sound sorgen
Ihr Name ist "60", "F60": Ihre Mission: Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft 2009. In Mugello hat Ferrari den Boliden für die neue Formel-1-Saison vorgestellt.
Hinter dem Kürzel "F60" verbirgt sich geballte Formel-1-Erfahrung. Das "F" steht für Ferrari, die "60" für die Anzahl der Weltmeisterschaften, an denen die Scuderia bislang teilgenommen hat.
Ferraris "F60" wirkt wie ein Auto aus einem Guss, wegen der massiven Regeländerungen, unterscheidet sich der Renner aber zum Teil deutlich von seinem Vorgängermodell. Besonders Front- und Heckflügel wurden verändert.
Die Front des 2009er-Autos fällt deutlich breiter aus, während der Flügel am Heck schmaler und höher ist als in den Jahren zuvor. Zusatzflügel entfallen komplett.
Der WM-Zweite Felipe Massa (Brasilien) und ...
... der ehemalige Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) enthüllten den neuen roten Renner in Scarperia bei Florenz.
Die erste Ausfahrt mit dem neuen Boliden war zunächst auf der Hausstrecke in Maranello geplant. Wegen starker Schneefälle ist die Piste aber nicht befahrbar, stattdessen soll Massa den "F60" jetzt erstmals auf dem Mugello-Kurs nördlich von Florenz fahren.
New York Auto Show: Krise war gestern - ...
... heute ist schon wieder ...
... Luxus angesagt. Immerhin:
... Bio-Luxus aus Großbritannien. Bentley zeigt den Continental Supersports auf der Auto Show. Er schluckt herkömmlichen Sprit und Biokraftstoff (E85)
Es ist der schnellste je gebaute Bentley mit Spitzenwerten von 329 km/h, 3,9 Sekunden von 0 auf 100 und fast unglaublichen 630 PS.
Der neue, hecklastige Allradantrieb und ein besser abgestimmtes ESP sollen die Fahreigenschaften, vor allem in Extremsituationen, erheblich verbessern.
Für Extremsituation eher weniger geeignet ist dieses Gefährt. Das ist das Ergebnis einer Kooperation von General Motors und Segway: Ein elektrisch angetriebener Zweisitzer für den Stadtverkehr.
Bislang war Segway mit dem Elektroroller für eine Person auf dem Vormarsch, ...
... nun starten die beiden Hersteller ein gemeinsames Projekt und entwickeln die Zweipersonenvariante mit Sitz.
Seine mit Spannung erwartete Weltpremiere feierte das Fahrzeug auf der Auto Show in New York. Das Gefährt ist nicht einmal halb so groß wie ein Smart ...
... und fährt mit einer Lithium-Ionen-Batterie sowie je einem Elektromotor pro Rad.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 60 km/h, die Reichweite beträgt 56 Kilometer. Ob und in welcher Form das Fahrzeug in Serie geht, ließen GM und Segway aber noch offen.
Nach den vergangenen US-Automessen, die im Zeichen der Autokrise nur wenige Highlights zu bieten hatten, ...
... soll in New York wieder deutlich positivere Stimmung in der Autobranche verbreitet werden.
Aus allen Lagen nahmen die ersten Besucher die Neuheiten unter die Lupe.
Gespanntes Warten etwa auf die Neuverstellung von Honda, ...
... mit der vielversprechenden Front.
Es ist das Honda Acura ZDX Sport Coupe, ...
... das die Japaner im Herbst in Serie schicken wollen.
Der ZDX wird von einem V6-Benziner angetrieben, der mit einer neuen Sechsgangautomatik kombiniert ist.
Ein Export nach Europa ist laut Honda aber unwahrscheinlich.
Mercedes wartet zum einen mit seinem Smart fortwo Cabriolet auf, ...
... aber noch mehr Interesse zieht die M-Klasse auf sich - und zwar in der sparsamen Variante.
Es ist die Hybrid-Variante des Geländewagens ML 450. Angetrieben wird der äußerlich unveränderte Allradler von einem V6-Motor mit 3,5 Litern Hubraum und 205 kW/279 PS, ...
... sowie zwei Elektromotoren mit 62 kW/84 PS und 60 kW/82 PS. Diese können den Wagen auf Kurzstrecken alleine bewegen ...
... und unterstützen den Benziner beim Beschleunigen. Allerdings wird es das gute Stück vorerst nur in Amerika geben.
Auch BMW rüstet in der SUV-Oberklasse auf und erweitert das Modellangebot der M GmbH.
Die werkseigene Tuning-Sparte wird im Sommer erstmals auch Geländewagen der X-Baureihe aufrüsten, wie auf der Auto Show in New York bereits zu sehen ist.
Die beiden Geländewagen X5 und X6 (im Bild) werden von einem 4,4-Liter-V8 mit Benzindirekteinspritzung und Doppelturbo angetrieben. Er kommt auf 408 kW/555 PS.
Damit beschleunigen beide knapp 2,5 Tonnen schweren Allradler in 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.
Auf Wunsch kann die Begrenzung aber auch auf 275 km/h angehoben werden. Den Verbrauch gibt BMW mit je 13,9 Litern an.
Auch in der Hybrid-Variante gibt es den Geländewagen.
Seine Weltpremiere für den US-Markt feiert der neue Golf, der ab Herbst in Amerika zu kaufen sein wird.
Ab dem kommenden Jahr gibt's dort auch die Sportvariante GTI - 210 PS stark, 239 km/h schnell.
In Deutschland ist der Sechser GTI ab Mai bereits zu haben.
Weitere schon bekannte, aber immer beliebte Hingucker sind der Lamborghini Gallardo, genauso wie der ...
... Porsche 911, der in New York auch als Cabrio mit einem verschleißfesteren Verdeck gezeigt wird.
Nur kleine Details wurden am neuen 911er-Modell verändert, ...
... die der Liebhaber aber sicher sofort entdecken wird.
Keine Neuheit, aber immer wieder gern gezeigt ist der quadratisch, praktisch, gute Würfel ...
... von Nissan: der Cube. Maximale Raumausnutzung ohne jegliche Rundungen zeichnen das Fahrzeug aus - ...
... bleibt abzuwarten, ob der Quader auf Rädern bei den Amerikanern auch so gut ankommt wie in Japan.
Toyota-Tochter Scion präsentiert mit dem micro Concept Car iQ einen Mini-Stadflitzer.
Scion ist die Toyota-Trendmarke in den USA, ...
... mit der zielgerichtet jüngeres Publikum angesprochen werden soll und das auch auf das Mini-Car abfahren könnte.
Auch Chrysler und Fiat stehen da nicht nach und zeigen ...
... ihr Parklückenwunder: den Fiat 500. GM dagegen protzt noch einmal mit dem ...
... H2. Wer weiß, wie lange noch.
Nicht kleckern, sondern klotzen hat sich Mercedes gesagt und präsentiert auf der Detroit Auto Show 2009 seinen SLR "Speedster" - ohne Dach und Windschutzscheibe.
Aber der eigentliche Messias der Stuttgarter ist mit Sicherheit die neue E-Klasse.
Mit dem Konzept der neuen B-Klasse will Mercedes Zeichen in Design und Umweltfreundlichkeit setzen.
Der Blue Zero F-Cell soll ohne Benzin oder Diesel auskommen.
Auf der "grünen" Automesse überrascht also der Auftritt des Elektro-Mini nicht. Der Wagen wird von einem Elektromotor angetrieben.
Auch er ein alter Bekannter: Der Mini Convertible. Er soll bei den Autokäufern das Eis brechen.
Der Mini Convertible von innen, nicht wirklich neu, aber schick.
Noch ein Geheimnis hat BMW in Detroit gelüftet:
Das um den neuen Z4!
So soll er aussehen.
Die amerikanischen Autobauer schwanken dann allerdings doch zwischen kleckern und klotzen. Hier der wohl kleinste Amerikaner, der Chevrolet Spark.
Ob der Spark allerdings den Markt aufrollen kann bleibt, abzuwarten.
Das Konzeptelektroauto Cadillac Converj bleibt in seinen Maßen amerikanischen Größenordnungen treu, ...
... erfreut aber künftige Käufer mit einem umweltfreundlichen Antrieb ...
... und einer außergewöhnlichen Optik.
Scharf gezeichnet, aufstrebende Scheinwerfer, ...
... riesige Alus und ...
.. ein kantiges Heck.
Der Dodge Circuit EV von Chrysler ist ein waschechter Sportler, ....
... wird aber ebenfalls von einem Elektromotor angetrieben.
Ford hat in Detroit seinen für 2010 geplanten Taurus aus der Dunkelheit entlassen.
Eben ein typischer Ford, aber ebenfalls mit umweltfreundlichen Ambitionen.
Auch beim Heck bleibt der Taurus sich treu.
Einen echten Renner präsentiert der Sportwagenhersteller Fisker mit seinem Karma S.
Auch er verfügt über einen Hybridantrieb.
Die Briten bleiben ihren Konzepten auch 2009 treu und zeigen den Jaguar XRK in neuem Design ...
... und daher auch mit leicht modifiziertem Heck.
Gleiches gilt für den Jaguar XKR ohne Dach.
Auch der Lamborghini Gallardo LP 560 bleibt klar ein Lamborghini.
Die schwedischen Autobauer bieten mit dem Konzept ihres neuen S60 tiefe Einblicke in die Zukunft.
Nicht so sehr in der äußeren Gestalt des Schweden, ...
... aber im Inneren.
Hier zeigt Volvo ganz eigene Ideen und Ansätze.
Abseits aller Umweltkonventionen bewegt sich der Maserati Quattroporte Sport GT. Ein Kracher aus der alten Schule, aber im neuen Kleid.
Auch der neue Lincoln MKT bleibt 2010 ein Familienauto ohne Elektroantrieb, ...
... aber mit erstaunlichen Maßen.
In Asien hat man die Zeichen der Zeit verstanden. Toyota präsentiert in Detroit seinen Prius mit umweltfreundlichem Antriebsaggregat.
Was das Design betrifft hat der Japaner allerdings keine Revolution erlebt.
Der Prius kommt eher etwas bieder daher.
Auch China drängt immer stärker auf dem Automarkt. Die Autobauer von BYD präsentieren in Detroit den e6.
Ein durchaus gediegener Kompaktwagen mit innovativem Elektromotor.
Während der Lincoln MKT noch seinen Wurzeln treu blieb, hat man mit dem Konzept des Lincoln C versucht, neue Wege zu beschreiten.
Optisch, als auch antriebstechnisch hat man hier neue amerikanische Tugenden bemüht.
Das Heck ist etwas holprig, aber durchaus ansehnlich.
Im Innenraum ist die Studie blendend weiß und erinnert in der Schlichtheit der Sitze an eine Parkbank.
Die deutschen Autobauer haben sich vorgenommen in der Krise den amerikanischen Automarkt aufzurollen. In der gehobenen Mittelklasse sollen hier der Audi Sportback und ...
... bei den Schönen und Reichen der Audi R8 V10 punkten.
Ein reines Fun-Car präsentiert Kia mit seinem "Soul'ster " in Detroit.
Er wirkt bullig und zugleich irgendwie schnickelig.
Und vor allem, er ist oben offen.
Auch mit viel Fahrspaß verbunden, das VW Concept BLUESPORT.
Der Wolfsburger erfreut die Reisenden mit viel Frischluft.
Ach so, falls die Frage aufkommen sollte, ob es sie noch gibt, die richtigen amerikanischen Autos. Ja! Hier ist einer der Ford F-150 Truck. Wer den kauft, kann die Tankstelle gleich dazu mieten.
Er gehört angeblich einer aussterbenden Gattung an. GM's Hummer. Allerdings deutet das Konzept Hummer Hx ein neues Leben und eine neue Generation des Oldies an.
Seine Weltpremiere feierte in Detroit ein Koreaner.
Der Hyundai Genesis 13 tauchte dort zum ersten Mal aus dem Nebel auf.
Gediegen und schön kommt er daher.
Auch Land Rover bietet eine Konzeptstudie mit Hybridantrieb, ...
.. den LRX.
Schön und stark. Wesentlich schnittiger als die Kollegen aus grauer Vorzeit.
So sieht Mitsubishi die Zukunft. Rot, flach und schnell.
Schmale Augen geben dem Bolliden ein charakteristisches Gesicht.
Noch ist der RA allerdings nur eine Studie.
Wer es eher schnell und gediegen mag, der sollte einen Blick auf den Maserati Quattroporte werfen.
Eher futuristisch, aber nicht minder richtungweisend, die Studie des Saturn EFlex.
Was wäre eine Motor-Show ohne Ferrari. Der F430 Spider wird allerdings mit Biosprit angetrieben.
Na, erkann?
Jetzt vielleicht? Nein?
Es ist ein Jeep. Der "Renegade" soll von einem Elektromotor über Stock und Stein gebracht werden.
Hier noch ein echter Hingucker: Der Dodge ZEO electric.
Was für ein Hinterteil!
Auch der Chrysler ECO Voyager hat seine Qualitäten.
Die Studie punktet nicht nur mit einem Elektroantrieb sondern auch mit wahrem Luxus.
Hier noch einen Blick auf die Zukunft des Rennsports.
Der Furai von Mazda ist mit einem Triebwerk bestückt, das sich mit Ethanol statt Benzin begnügt.
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Die meisten WM-Titel, die meisten Siege, die meisten Punkte, die meisten Pole Positions. Das alles hat nur ein Formel-1-Pilot erreicht: Michael Schumacher. Eigentlich genug für eine Karriere. Doch Schumi will mehr.
Der 40-Jährige will es noch einmal wissen - und startet als "Renn-Opa" für Mercedes in die kommende Saison. Es wird ein langfristiges Vergnügen für seine Fans. Denn Schumi will drei Jahre ...
... im Silberpfeil um die WM-Krone kämpfen. Über viele Jahre war Schumi das Maß aller Dinge in der Königsklasse des Motorsports. Die Konkurrenten sahen ihn in der Regel von hinten und ...
... kein anderer durfte sich bis dato so häufig den Sieger-Schampus einfüllen wie Schumi.
Er ist in einer Reihe zu nennen mit Rennfahrergrößen wie Ayrton Senna, ...
... Alain Prost, ...
... oder Niki Lauda: Doch keiner von ihnen hat die Geschichte der Formel 1 ...
... so sehr geprägt wie der Mann aus dem Kölner Umland.
Alles begann auf der heimischen Kartbahn in Kerpen, auf der Schumi bereits als Sechsjähriger die schnellsten Runden drehte.
Vater Rolf erkannte die Qualitäten des Sprösslings und begann ihn zu fördern. So wurde Schumi 1984 deutscher Kartmeister der Junioren, 1987 Kart-Europameister und 1990 deutscher Formel-3-Meister.
Doch wer hätte gedacht, dass sich hier die große Karriere eines Seriensiegers anbahnt?
Wenn überhaupt jemand, dann Manager Willi Weber. Er ebnete Schumacher den Weg in die Formel 1: 1991 bekam Schumi den freigewordenen Platz im Jordan-Cockpit und gab am 25. August im belgischen Spa sein Debüt - dank eines kleinen Tricks seines Managers.
Willi Weber hatte Teambesitzer Eddie Jordan gesteckt, Schumi sei schon oft in Spa gefahren und kenne die Strecke sehr gut. Das war natürlich glatt gelogen - der Neuling fiel bereits in der ersten Runde aus.
Doch er hatte den Fuß in der Formel-1-Tür. Manager Weber zeigte ihm wo es langging und so bekam der Kerpener einen Vertrag bei Benetton.
Schumacher genoss das Vertrauen von Teamchef Flavio Briatore (r.), das sich schon bald auszahlte. Wieder in Spa feierte Schumi 1992 seinen ersten Grand-Prix-Sieg und landete auf Anhieb auf Rang drei der Weltmeisterschaftswertung.
Nach einem weiteren Formel-1-Lehrjahr legte Schumacher 1994 richtig los: Er holte mit Benetton den WM-Titel, ...
... und zwar mit einem Punkt Vorsprung vor Dauer-Konkurrent Damon Hill. Schumi ist damit der erste deutsche Formel-1-Weltmeister.
1995 geht die Erfolgsgeschichte weiter: Schumacher verteidigt als jüngster Fahrer seit WM-Beginn 1950 den Titel, gewinnt zudem als erster Deutscher die beiden Heimrennen in Hockenheim und auf dem Nürburgring.
Danach hätte er es einfach haben können: Die damals dominierenden Teams Williams Renault oder McLaren Mercedes versuchten, ihn zu sich zu locken.
Doch Schumi entschied sich für die eine lange Durststrecke fristende Scuderia Ferrari. 1995 wechselte er für die Rekordgage ...
... von 40 Millionen Mark zum italienischen Rennstall. Es folgten durchwachsene Jahre mit etlichen Siegen - genauso wie mit zahlreichen Ausfällen.
Schumacher war einige Male nah dran am WM-Titel, musste sich aber am Ende doch Jacques Villeneuve (1997) ...
... oder Mika Häkkinen (1998) geschlagen geben.
Doch Ferrari hielt an ihm fest, verlängerte seinen Vertrag sogar vorzeitig - was sich schon bald bezahlt machen sollte.
Zuvor musste Schumi allerdings die schwierigste Situation seiner Rennfahrerkarriere überstehen. Beim Grand Prix in Silverstone ...
... raste er fast ungebremst frontal in einen Reifenstapel. Bei dem Unfall erlitt er einen doppelten Beinbruch.
Er musste für sechs Rennen pausieren, die WM war gelaufen.
In den letzten beiden Saisorennen meldete er sich mit jeweils Platz zwei eindrucksvoll zurück.
2000: wahrscheinlich die spannendste Saison. Schumacher lag nach fünf Siegen klar auf Titelkurs, doch Mika Häkkinen verdrängte ihn von der Spitzenposition.
Doch Schumi wollte sich den Titel auf keinen Fall mehr nehmen lassen. Er legt zwei Siege drauf und holte sich im japanischen Suzuka den WM-Titel.
Als erster Ferrari-Pilot seit Jody Scheckter 1979 sicherte er sich damit die Fahrerkrone.
Die Scuderia, ganz Italien und Deutschland waren außer sich. Es folgen Titel im Jahrestakt: 2001 steht Schumi nach 13 Saisonrennen, ...
... ein Jahr später schon nach dem elften Grand Prix als Weltmeister fest.
Die Schar der Ferrari-Fans wurde größer und bunter, ...
... Schumi macht die Formel 1 in Deutschland zum beliebten Sonntagnachmittagsvergnügen.
Auch Schumi II, Michaels Bruder Ralf, stieg in die Königsklasse ein, debütierte ebenfalls bei Jordan. Zwar gelangen ihm insgesamt sechs Grand-Prix-Siege - an die Erfolge des älteren Bruders kam er allerdings nie heran.
Michael Schumacher fuhr unterdessen unbeirrt die WM-Titel sechs (2003) ...
... und sieben (2004) nach Hause.
Insgesamt holt er in seiner Karriere 91 Grand-Prix-Siege, 72 davon allein für Ferrari. Damit krönte er sich zum König der Rennfahrer, ...
... der von den Fans verehrt wurde.
Schumachers Erfolge sprachen sich auch andernorts herum.
2005 kam das Seuchenjahr, Schumi gelang nur ein Sieg. Und der ausgerechnet beim Skandalrennen von Indianapolis, bei dem nur sechs Autos ins Ziel kamen.
Schumi musste dem neuen Weltmeister Fernando Alonso den Vortritt lassen, belegte in der WM-Wertung sogar nur den dritten Platz.
Doch 2006 meldete er sich noch einmal zurück: Nachdem er zwischenzeitlich bereits 25 Punkte Rückstand auf Alonso hatte, holt er den Spanier drei Rennen vor Saisonschluss noch ein. Doch im vorletzten Rennen seiner Karriere ...
... scheidet er mit Motorschaden aus. Wiederum holt sich Alonso den Titel.
Ob nun sieben oder acht Titel: Die Fans können es verschmerzen.
Weniger gut zu verdauen ist allerdings der Rücktritt von Michael Schumacher. Am 22. Oktober 2006 fährt er sein - vorerst - letztes Rennen und wird danach gebührend von den Fans ...
... und seinem Team verabschiedet (hier mit Teamchef Jean Todt und Kollege Felipe Massa).
So sagten ihm die Fans auf Wiedersehen.
Wirklich Abschied vom Motorsport hat Schumi allerdings nie genommen. Egal ob als Beobachter an der Rennstrecke ...
... oder als Berater des Ferrari-Teams mit guten Tipps für Felipe Massa: Schumi ist seinem Sport treu geblieben. Ein Comeback im Cockpit schloss er aber bis heute immer aus.
Nun könnte er sein sportliches Rentnerdasein in Vufflens am Genfer See mit seiner Familie und einem geschätzten Vermögen von mehr als einer halben Millionen Euro genießen, stattdessen ...
... lässt ihn der Rausch der Geschwindigkeit nicht los. Inzwischen geht Schumacher auf zwei Rädern ...
... bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft an den Start.
Auch wenn er dort sicher nicht mit weniger Ehrgeiz auf die Strecke geht, musste er in dieser Saison ...
... jede Menge Lehrgeld zahlen. Bei einigen Rennen war er als Bruchpilot unterwegs.
Das Wichtigste aber : Schumi blieb unverletzt, sodass er auch weiterhin sein sportliches Multitalent ...
... unter Beweis stellen kann. Etwa beim Fußball, wo er bei zahlreichen Benefizturnieren ...
... leidenschaftlich gern dem Leder hinterherjagt.
Auch auf anderen Plätzen macht Schumi eine gute Figur.
Ebenso ist er noch im Kart anzutreffen, ...
... oder beim Race of Champions, dem traditionellen Saisonabschluss der Formel 1. Hier gewann er gemeinsam mit Nachwuchshoffnung Sebastian Vettel (2.v.l.) kurz vor Weihnachten.
Und Babyface Vettel hat sich bestimmt noch ein paar gute Tipps vom Superstar geholt. Der 21-jährige Vettel könnte übrigens fast als Schumis Sohn durchgehen: Michael Schumacher feierte am 3. Januar seinen 40. Geburtstag.
Der wurde allerdings ganz abgeschieden mit Frau Corinna, den Kindern Mick und Gina-Maria sowie ein paar guten Freunden ...
... irgendwo im Schnee gefeiert. Nun kommt Schumi zurück, die Fans sind begeistert: ...
"Schumi: Nur du bist der Beste."

(autonews, N24)

13.09.2009 15:03 Uhr

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