Raketen und Kampfjets
Chavez auf Einkaufstour in Russland
Raketen, Hubschrauber, Kampfjets, Kalaschnikows: Venezuela deckt sich mit Hilfe rusiischer Kredite mit russischen Waffen ein und wappnet sich so gegen eine mögliche Auseinandersetzung mit Kolumbien.
Aufgerüstet: Venezuela will von Russland Waffen im Wert von mehreren Milliarden Dollar kaufen. Nach seinen Gesprächen in Moskau nannte Präsident Hugo Chávez Einzelheiten des dort beschlossenen Abkommens, dessen Finanzierung der Kreml mit Krediten über 2,2 Milliarden Dollar unterstützen will.
Das Rüstungsgeschäft sieht die Lieferung von 92 russischen Panzern des Typs T-72 und eine nicht genannte Zahl von Flugabwehrraketen des Smertsch-Systems vor. "Wir haben beschlossen, ein mächtiges Flugabwehrsystem zu errichten", sagte Chávez. Er begründete die Aufrüstung damit, dass sich Venezuela von der Verstärkung der US-Truppen im Nachbarland Kolumbien bedroht fühle.
Chávez warf den USA erneut vor, eine Invasion in Venezuela und die Besetzung der Ölfelder zu planen. Venezuela hat schon seit 2005 russische Waffen im Wert von vier Milliarden Dollar gekauft, darunter 24 Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi.
(AP, N24)
14.09.2009 06:22 Uhr









