Von R3T bis esseesse

Abart(h)ige 500er

Klein und knuffig? Denkste! Der Edeltuner Abarth hat mittlerweile eine ganze Familie von aufgemotzten Fiat 500 - egal ob "Normalo"-Abarth-500, R3T oder esseesse.

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Extrem, extremer, R3T: Abarth stellt eine 180-PS-Version des Fiat 500 vor.
Der R3T soll bei einer Spezial-Rallye im Jahr 2010 starten.
Wie der Rallye-Abarth hat auch der normale Abarth 500 einen 1,4-Liter-Turbobenziner - der leistet aber nur 135 PS.
Zu erkennen ist der 18.100 Euro teure Straßen-Renner an roten Details ...
... und den auffälligen Auspuffenden.
Im Abarth 500 esseesse kommt der gleiche 1,4-Liter-Turbo schon auf 160 PS.
Mit 180 PS genauso stark wie der Rallye-Abarth ist der auf der IAA 2009 vorgestellte Abarth 695 Tributo Ferrari.
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Kleiner Flitzer macht auf dicke Hose, wenn sich Hamann des Fiat 500 annimmt: ...
... Knuffig? Das ist was anderes.
Will heißen: Mächtige Schweller verbinden die Front- und die Heckpartie.
Hinten wächst der Fiat um 70 Millimeter in die Breite, ...
... vorn wird der 500er um 60 Millimeter breiter.
Vier Auspuffenden grüßen die Nachfolgenden. Auf deutsch: ein Prachtarsch.
Und vorn grüßen LEDs.
Der Diffusor soll an einen Ferrari erinnern. Immerhin bleibt's in der Familie.
Eine Sportbremsanlage mit roten Sätteln hilft beim Stoppen. Ein Muss bei immerhin 265 Pferdestärken.
18-Zöller sollen die Kraft auf die Straße bringen und die kleine Wuchtbrumme auf dem Asphalt halten.
Im Innenraum prangt das Hamann-Logo auf dem Lenkrad. Auf Wunsch ...
... gibt es eine Alu-Pedalerie.
Serienmäßig ist dagegen wieder das Logo auf den Kopfstützen.
Wer nochmal einen Blick riskieren will: Diesen Anblick werden wohl die meisten Autofahrer sehen.
Enzo Ferrari oder Fiat 500 "Limited Edition": Da fällt die Wahl schwer
Unter der Motorhaube der Sonderserie arbeitet ein 100 PS starker 1,4-Liter-Vierzylinder
Das Fiat-500-Sondermodell ist weltweit auf 200 Exemplare limitiert
Der Fiat 500 "Limited Edition" erhält den Speziallack "Rosso Ferrari"
Eben noch im Ferrari, gleich im Fiat. So schnell kann es gehen
Besondere Kennzeichen: "500 Limited Edition"-Plakette inklusive Produktionsnummer
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Flach, kantig, angriffslustig - ...
... die Frontpartie des Ferrari 458 Italia. Das Design des neuen Sportwagens stammt von ...
... Pininfarina. Die Heckpartie mit den einzelnen Rückleuchten schlägt die Brücke zu den anderen Ferraris.
Ausgeprägte Kotflügelrundungen gibt es auch beim 458 Italia.
In der Seitenansicht erkennt man das Zusammenspiel mehrerer Lichtkanten.
Drei Endrohre schmücken die Heckansicht des Ferrari.
Röhrendes Schaufenster: Der Motor des 458 Italia befindet sich unter Glas.
Das Triebwerk des Ferrari holt aus acht Zylindern 570 PS.
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Blinkern und fertig ist der "böse Blick".
Neben den Scheinwerfern befinden sich kleine Lufteinlässe.
Dank eines Hochleistungs-ABS soll der Bremsweg aus Tempo 100 nur 32,5 Meter betragen. Da kann man als Fahrer ...
... in der "Kommandozentrale" des 458 Italia ganz ruhig bleiben.
Wohlgeformtes Blech mit Lufteinlässen oder anders gesagt: So macht man(n) auf dicke Hose! Ganz hilfreich dabei ...
... ist dieser voluminöse Heckdiffusor. Er soll die Kraft auf die Straße bringen. Full throttle!
Bereits auf frühen Computerskizzen erkennt man die großen Lufteinlässe vorne
Die geschwungene Seitenlinie schlägt die Brücke zum alten RS 1000
Auffälliges Abrissheck mit Diffusor
Die hier noch recht großen Glasflächen im oberen Teil der Türen sind herausnehmbar
Flache Flunder: Der von 1969 bis 1979 gebaute Melkus RS 1000
Schon der RS 1000 setzte auf Flügeltüren
Trotzdem erfordert der Einstieg in den RS 1000 eine gewisse Gelenkigkeit
In einer Kleinserie wurden 2006 15 RS 1000 mit alter Technik, aber modernem Innenraum gebaut
Neue Innenraumelemente waren das Lenkrad, die Sitzbezüge und der Schaltknüppel
Hier gehört er hin: Der RS 1000 war als straßentauglicher Rennwagen konzipiert
Fast alle der 101 zu DDR-Zeiten gebauten RS 1000 existieren noch
Ein Mann und sein Auto: Rennfahrer Heinz Melkus (1928-2005)
Melkus stellt auf der IAA 2009 den neuen RS 2000 vor
Besonderes Kennzeichen des RS 2000 sind die Flügeltüren
Melkus-Hinterteil mit zwei Klappen: vorne Motor, hinten Kofferraum
Das Cockpit kennt man vom Lotus Exige, dafür bietet der Melkus spezielle Leder-Sportsitze
"Design-Entgleisung" - Dass Toyota in Sachen Design lange Zeit versucht hat, es möglichst jedem recht zu machen, sieht man den Modellen auch an: In Blech gepresste Langeweile. Platz 10 für den Toyota Yaris Verso.
"Mutiges Six-Pack" - Manche haben den Multipla mit einem Baby-Wal verglichen, andere sahen in dem Wulst unter der Windschutzscheibe einen dicken Speckgürtel. Platz 9 für den Fiat Multipla I.
"Niedergang einer Ikone" - Nie wieder in der amerikanischen Automobilgeschichte gab es einen größeren Run auf ein neues Auto als beim Ford Mustang. Die 3. Generation verkam allerdings zu einem schauderlichen Stück Schrott. Platz 8 für den Kultschlitten.
"Möchtegern-Hotrod" - Selbst in der automobilen Neuzeit passieren immer wieder Ausrutscher. Der PT Cruiser sieht aus wie ein amerikanischer Möchtegern-Hotrod, wenn Finanzbürokraten Designer in die Schranken gewiesen haben. Dafür gibt's Platz 7.
"Rollender Unterlegkeil" - Welch ein Stilbruch zu den rassigen Roadster-Vorgängern TR2 bis TR6 - und trotzdem ein Bestseller. Platz 6 für den Triumph TR7.
"Hässlicher Zwerg" - Der Name schien Programm zu sein. Gremlin heißt Kobold oder Zwerg und solche sind gewöhnlich ein Symbol für Hässlichkeit. Platz 5 für den AMC Gremlin.
"Kommunistische Linie" - Platz 4 für den Lada Priora 2170. Motto: "Das Auto muss fahren von A nach B und mit einem Sack Kartoffeln im Kofferraum". Im Innenraum riecht es nicht nur nach billigem Plastik, es wird auch großflächig verbaut.
"Raubtier ohne Krallen" - Was man doch so alles auf Basis eines Ford Fiesta anrichten kann! Völlig zurecht landet der Ford Puma in der Top 3 der hässlichsten Autos der Welt.
"Asiatischer Albtraum" - Ein Ufo aus Korea landet auf Platz 2. Verbrochen haben soll den Rodius übrigens ein englischer Designer. Marketing-Menschen mussten für dieses Modell sicher häufig Begriffe wie "indivduelle Note" und "neues Raumkonzept" benutzen.
"Big piece of junk" - der Pontiac Aztek belegt den wenig schmeichelhaften ersten Platz. General Motors erster Mid-size-Crossover landete schon kurz nach seinem Erscheinen 2001 auf diversen Listen über die hässlichsten Autos der Welt.

(Autonews, N24)

29.09.2009 15:40 Uhr

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