Und ewig lockt das Weib

Brigitte Bardot - Die laszive Kindfrau

Mit dem Image der sexy Kindfrau wurde sie zu Frankreichs begehrtestem Weltstar, bis sie in den 1970er Jahren dem Filmgeschäft den Rücken kehrte. Am 28. September 2009 wird Brigitte Bardot 75.

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Erotisch-lasziv und dabei …
… kindlich-naiv, …
… das ist die Mischung, mit der Brigitte Bardot in den 1950er und 60er Jahren zum Weltstar wird und …
… die Männer verrückt macht.
Der französische Regisseur Roger Vadim, ihr späterer Mentor und Ehemann Nummer eins, ist es, der …
… das damalige Hutmodel und Mannequin bei einem Fotoshooting für die Zeitschrift „Paris Match“ …
… für den Film und für sich entdeckt. Vadim formt die junge Französin nach seinen Vorstellungen und verpasst ihr den Look der sexy Kindfrau, der alle Männer von ihr träumen lässt.
Die dunklen Haare werden blond gefärbt, der Schmollmund betont, ...
... die Wallemähne toupiert, oft neckisch hochgesteckt oder zum süßen Pferdeschwanz gebunden, …
… und die Augen mit viel Wimperntusche und schwarzem Lidstrich verführerisch geschminkt: Fertig ist die Sexbombe! Dabei ist "BB", wie sie später von der Presse getauft wird, ein Mädchen aus wohlbehütetem Hause.
Aus diesem Grund muss Vadim (r.) auch bis zu Bardots 18. Geburtstag warten, bevor er sie zu seiner Frau machen darf. Am 20. Dezember 1952 treten sie vor den Traualtar.
Im selben Jahr kommt Bardots Karriere als Filmschauspielerin ins Rollen: Ihre ersten beiden Filme dreht sie unter der Regie von Jean Boyer: "Le trou normand" (1952) und "Sommernächte mit Manina" (1952).
Insbesondere im letzten Film verzückt sie - erstmals im Bikini zu sehen - das männliche Publikum in der Rolle einer wilden, jungen Frau. Die Kritiker dagegen sind zunächst wenig angetan von ihr.
Ein bisschen lässt der internationale Durchbruch noch auf sich warten, aber dann kommt er gewaltig. 1956 spielt sie die Hauptrolle in dem ersten Film ihres Ehemanns Roger Vadim "Und immer lockt das Weib". Wegen der freizügigen Szenen ...
.. wird die US-Fassung gekürzt. Trotzdem ist Bardots gewaltige erotische Ausstrahlung unverkennbar.
BB schlägt auch bei den Amerikanern ein wie eine Bombe und wird von ihnen zum "Sexsymbol des Universums" ernannt.
Daraufhin liegt die Welt der jungen Französin zu Füßen, sie wird mit Rollenangeboten überschüttet.
In ihren darauffolgenden Filmen wie etwa 1959 in "Wollen Sie mit mir tanzen" ...
... - hier beim Gespräch in der Drehpause mit ihrem Filmpartner Darion Moreno - ...
... pflegt sie zunächst ihr Image der sexuell begehrenswerten Kindfrau ...
... und wird so zur Ikone des zeitgenössischen Films.
Bis heute wird ihr Look in der Modewelt - wie von Claudia Schiffer für eine Kampagne des schwedischen Modeunternehmens H&M - immer wieder kopiert.
1970 ist sie die erste prominente Französin, nach deren Vorbild die Büste der "Marianne", die Nationalfigur der Französischen Republik, gestaltet wird.
Auch bei der Klatschpresse ist Madame Bardot äußerst begehrt, nicht zuletzt wegen ihres bewegten Liebeslebens. Nachdem ihre Ehe mit Vadim 1957 in die Brüche geht, ...
... bandelt sie zunächst mit dem Sänger Sacha Distel an.
1959 heiratet sie dann den zwei Jahre jüngeren Schauspieler Jacques Charrier, mit dem sie auch ...
... ihr einziges Kind, Sohn Nicolas-Jacques, bekommt.
Neben ihren zahlreichen Affären, u.a. mit Schauspielkollege Jean-Louis Trintignant und dem Chansonnier Serge Gainsbourg, sorgt ihre Beziehung zu dem deutschen Industriellenerben und Playboy Gunter Sachs für Aufsehen.
Aus einem Hubschrauber soll der Millionär 1966 tausende rote Rosen der Sorte "Brigitte Bardot" auf sie herabregnen haben lassen, um sie zur Heirat zu überreden.
Mit Erfolg: In Las Vegas geht BB mit dem Deutschen ihre dritte Ehe ein. Gemeinsam werden sie zu zentralen Figuren des Jetsets, zum Lieblingspaar der High Society.
Drei Jahre hält die Ehe, 1969 lassen sich Sachs und Bardot scheiden.
Beruflich etabliert sich die Bardot nach und nach als ernstzunehmende Charakterdarstellerin. In Louis Malles "Privatleben" verkörpert sie eindrucksvoll 1959 eine zum Idol werdende Schauspielerin, also quasi sich selbst.
Ab den 1960ern streift sie in ihren Filmen allmählich auch ihr Image der Sexbombe ab, wie etwa in dem Gerichtsmelodram "Die Wahrheit" von Regisseur Henri-Georges Clouzout (r.) und...
... dem heutigen Jean-Luc Godard Klassiker "Die Verachtung" von 1963. Hier entspannt sich Madame Bardot gerade bei den Dreharbeiten.
Humor beweist sie 1965 in Louis Malles Western-Komödie "Viva Maria!", für den sie mit dem französischen Filmpreis "Étoile de Cristal" geehrt wird.
1973 beendet die Bardot abrupt ihre Karriere als Schauspielerin.
Unter der Regie ihres Ex-Mannes Roger Vadim spielt sie noch in "Don Juan 73".
Danach kehrt sie dem Filmgeschäft unwiderruflich den Rücken.
Ihre Berühmtheit nutzt Bardot seit Ende 1960er vornehmlich dazu, auf den Umwelt- ...
... und Tierschutz aufmerksam zu machen. 1986 gründet sie die "Fondation Brigitte Bardot", mit der sie sich u.a. gegen die Robbenjagd, den Pelzhandel und Stierkämpfe einsetzt.
In den vergangenen 20 Jahren erlebt das einstige Sexsymbol einen zweifelhaften Imagewandel.
Ihre Stiftung verliert Anfang der 1990er Jahre wegen ihrer Heirat mit einem Mitglied der rechtsextremen Partei Front Nationale viele finanzielle Förderer.
Wegen menschenfeindlicher Äußerungen und Veröffentlichungen gegen Homosexuelle, Frankreichs Linke, Obdachlose und illegale Einwanderer muss sie mehrmals vor Gericht.
2000 wird sie wegen Anstiftung zum Rassenhass zu einer Geldstrafe in fünfstelliger Höhe verurteilt.
Dass sie für das menschliche Miteinander nicht ungebedingt geschaffen ist, prophezeit sie schon Anfang der 1970er bei ihrem Ausstieg aus dem Filmgeschäft: ...
... "Ich hasse die Menschen. Mein Gleichgewicht finde ich in der Natur, in der Gesellschaft von Tieren."
Eine große Geburtstagsparty steht zum 75. also höchstwahrscheinlich nicht an. Trotzdem natürlich: Bon anniversaire, Madame Bardot!
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Eine klassische Schönheit mit wahnsinnig viel Sex-Appeal: Kein Wunder, dass Sophia Loren (r.) ...
... von ihrer Mutter schon früh auf Schönheitswettbewerbe geschickt wird. Bei der Wahl zur Miss Rom wird sie 1950 zwar nur Zweite, lernt dort aber ...
... den 21 Jahre älteren Filmproduzenten Carlo Ponti kennen. Er erfindet für Sofia Villani Scicolone, so der bürgerliche Name der italienischen Schönheit, den Namen Sophia Loren und verhilft ihr zu einer steilen Karriere im Filmgeschäft.
Ponti und "die Loren" drehen mehrere Filme zusammen, unter anderem 1953 "Eine Frau für schwache Stunden" (undatiertes Szenenfoto).
Schwach wird auch Ponti bei dieser Frau. Die beiden gehen nicht nur eine berufliche Bindung ein, ...
... kurz vor Lorens 23. Geburtstag heiraten sie am 17. September 1957.
Der Filmproduzent ist es auch, der das Potenzial seiner Frau erkennt und sie nach Hollywood führt.
Bei ihrem ersten Hollywoodstreifen steht sie 1956 zusammen mit Filmschönling Cary Grant vor der Kamera. Jahre später sagt sie über die Zeit: "Ich war erst 23 Jahre alt, und er hat mir den Kopf verdreht."
Man kann nur erahnen, wie vielen Männern Sophia Loren im Gegenzug den Kopf verdreht hat. Sie selbst sagt einmal: "Die Phantasie des Mannes ist die beste Waffe der Frau."
Genug Selbstbewusstsein, um sich in Hollywood durchzusetzen, hat die Loren. Eine nahegelegte Schönheitsoperation lehnt sie ab. "Schön sein kann nie schaden. Aber man muss mehr sein als das." ...
... "Man muss funkeln, man muss witzig sein, man muss sein Gehirn arbeiten lassen - wenn man eines hat."
Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit vielen großen Schauspielerin zusammengearbeitet: An der Seite von John Wayne ...
... spielt sie 1957 in dem Abenteuerfilm "Die Stadt der Verlorenen".
Im selben Jahr dreht sie mit Anthony Perkins (2. v. r.) "Begierde unter Ulmen" und ...
... 1959 mit Clark Gable (r.) "Es geschah in Nepal".
Das italienische Traumpaar auf der Kinoleinwand bildet sie aber mit Marcello Mastroianni 1964 in "Hochzeit auf Italienisch". Zu diesem Zeitpunkt ist die Loren schon ...
... ein Weltstar. Bereits vier Jahre zuvor wird sie für ihre Rolle in "Und dennoch leben sie" mit dem Oscar ausgezeichnet.
In Charlie Chaplins letztem Film als Regisseur "Die Gräfin von Hongkong" ist sie 1966 zusammen mit ...
... Marlon Brando in der Hauptrolle zu sehen (undatiertes Foto).
Trotz der vielen charmanten beruflichen Wegbegleiter - hier 1959 im Bild mit dem französischen Sänger und Schauspieler Maurice Chevalier - bleibt Loren mit Ponti bis zu dessen Tod 2007 zusammen.
Einzig, weil der italienische Staat die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau nicht akzeptiert, wird die Ehe zwischen ihm und Loren 1962 annulliert.
Daraufhin werden alle drei Beteiligten 1966 französische Staatsbürger, die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau vollzogen und die Ehe zwischen ihm und Loren wieder rechtskräftig.
Gemeinsam hat das Ehepaar zwei Söhne, Carlo jr. und Edoardo. Mit dem damals 11-jährigen Edoardo steht die Loren 1984 für den Film "Qualcosa di Biondo" gemeinsam vor der Kamera.
Auch später arbeitet sie mit ihrem jüngeren Sohn zusammen. Beim Toronto International Film Festival 2002 stellen sie ihren gemeinsamen Film "Zwischen Fremden" vor. Edoardo hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt, die Loren spielt die Hauptrolle.
Seit den 1980er Jahren ist es zwar ruhiger um die Loren geworden, sie nimmt aber durchaus noch Rollenangebote an.
Anfang 2009 spielt sie gemeinsam mit Daniel Day-Lewis in "Neun", ein Remake des Federico Fellini-Klassikers "8 1/2".
Außerdem ist sie immer noch ein gern gesehener Gast auf dem roten Teppich. Und mit Auszeichnungen ...
... wird sie auch nach wie vor geehrt. Eine besondere erhält sie 1991 mit dem Oscar für ihr Lebenswerk. Fast 20 Jahre später ...
... überreicht sie diesen 2009 der Schauspielern Kate Winslet für die beste weibliche Hauptrolle - gemeinsam mit den Oscar-Gewinnerinnen Nicole Kidman, Shirley MacLaine, Halle Berry und Marie Cotillard.
Einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame hat die Loren seit 1994 auch.
Zu Gast auf einer Ausstellung, die ihr gewidmet ist: Sophia Loren 2006 bei der Präsentation von "Scicolone, Lazzaro, Loren". Ihre Auftritte sind immer noch elegant und sexy.
Kein Wunder - die Loren ist zwar nicht mehr die Jüngste, ...
... aber attraktiv ist sie weiterhin allemal.
Auf ihr Äußeres legt die Filmdiva auch im fortgeschrittenen Alter Wert. Regelmäßig besucht sie die Modenschauen ihres Freundes Giorgio Armani.
"Was Männer mit einem Blick erfassen können, wird für sie uninteressant", so ein Zitat der Loren. Für ihren französischen Schauspielkollegen Gérard Depardieu scheint das hier nicht zuzutreffen.
Sie beharrt darauf, dass ihr Aussehen nach wie vor Natur gegeben ist. "Pasta e amore" seien ihr Schönheitsrezept.
Vielleicht liegt's auch an der leckeren italienischen Pizza?
Eine Frau, die alles erreicht, aber noch nicht genug hat. Sophia Loren hat vor, bald wieder in Rom vor der Kamera zu stehen - und zeigt dabei, dass sie ihr Alter gelassen nimmt: In einem Film über ihr Leben spielt sie ihre eigene Mutter.
Sie war die Stilikone der 50er und 60 Jahre. Ihr Sex-Appeal zeichnete sie ebenso aus, wie ihr Lächeln, mit dem sie Millionen Kinofans weltweit verzauberte: Doris Day.
Jetzt feiert die "blonde Verführung" ihren 85. Geburtstag und blickt auf ein bewegendes Leben zurück.
Doris Day, eigentlich Doris Mary Ann von Kappelhoff, Tochter deutscher Einwanderer, begann ihre Karriere im Showbusiness als Tänzerin. Als Teenager im US-Staat Ohio musste sie ihren Traum von einer Tanzkarriere nach ...
... einem schweren Autounfall aber aufgeben und nahm danach Gesangsunterricht. Sie tourte mit bekannten Jazz-Bands und machte Songs wie "Sentimental Journey" und "Que Sera" zu großen Hits.1948 stand sie für "Zaubernächte in Rio" erstmals vor der Kamera.
1952 glänzte sie in "The Winning Team" an der Seite von ...
... Ronald Reagan. Sportlich zeigte sie sich auch in ...
... "Ein Hauch von Nerz" mit Cary Grant und den Baseball-Stars der New York Yankees Mickey Mantle, Roger Maris und Yogi Berra. Neben Grant lagen ihr auch andere Hollywoodstars zu Füßen - wie etwa Clark Gable, Jack Lemmon, Frank Sinatra oder ...
... Rock Hudson. Mit ihm spielte Day in "Bettgeflüster". Day und Hudson wurden als Leinwand-Traumpaar gefeiert. Mit der harmlosen Sex-Komödie verdiente sich Day ihre einzige Oscar-Nominierung.
Golden-Globe-Nominierungen heimste sie dagegen sieben ein, sechs Mal erhielt sie die Auszeichnung. Allein fünf Mal als "Beliebteste Schauspielerin". 1989 erhielt sie den Award für ihr Lebenswerk.
2004 ehrte US-Präsident George W. Bush die "amerikanische Ikone und Bereicherung der Kultur" mit der Freiheitsmedaille, dem höchsten zivilen Orden. 2008 kam eine Grammy-Trophäe als Auszeichnung für ihre musikalischen Verdienste hinzu.
Als "Jungfrau vom Dienst" setzte sie ihre Verführkünste in Filmen wie "Spion in Spitzenhöschen" ein. Doch im richtigen Leben hatte sie mit Männern weniger Erfolg. Mit 18 ein Kind, mit 19 die erste Scheidung, mit 27 Jahren den dritten Ehemann. Als ...
... Days Gatte und Manager Marty Melcher (r.) 1968 starb, hatte er ihr Vermögen weitgehend durchgebracht, offenbarte die Schauspielerin 1975 in ihren Memoiren. 1981 wurde sie von Ehemann Nummer vier geschieden.
"Sie hat einiges erlebt und viele Tritte abbekommen", sagt der Theater-Regisseur Alvin Rakoff über Day. Und er hat recht: 2004 starb Days einziger Sohn, Plattenproduzent und Songwriter Terry Melcher, im Alter von 62 Jahren an Krebs. Aber ...
... Doris Day hat sich nie unterkriegen lassen: "Ich hatte die beste Zeit. Es machte so viel Spaß, aber ich lebe nicht mehr in der Vergangenheit", resümiert sie.
Mit ihrer Stiftung "Doris Day Animal League" widmet sie sich heute ganz dem Schutz von herrenlosen und leidenden Haustieren. Day und ihr bewegtes Leben ...
... wird vom britischen "The Mill at Sonning"-Theater noch bis Ende April mit einem abendfüllenden Musical gefeiert. Mit der Show ...
... "A Sentimental Journey - The Story of Doris Day". Also: ...
... Happy Birthday, Doris!
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Sie war lang und schlank, die Ärmchen wie Spagetti, ...
... das Gesicht schmal mit großen Augen – kein Wunder, ...
... dass ihre Schulkameraden sie "Twigs" nannten – so dürr wie ein Zweig.
Aber gerade das machte die Engländerin Lesley Hornby in den 60er Jahren ...
... zum ersten echten Top-Model.
Als "Twiggy" eroberte sie die Modeszene der Welt.
Die Schönheitsikonen der 1950er Jahre hatten von allem ein bisschen zu viel: Busen, Po und Hüfte.
Sophia Loren und ...
... Marilyn Monroe galten als unerreichbare Schönheitsköniginnen ...
... bis Twiggy kam.
Plötzlich wollten alle Frauen so aussehen ...
... wie das Arbeiterkind aus einem Londoner Vorort.
Twiggy, die mit bürgelichen Namen Lesley Hornby heißt, arbeitete als junges Mädchen in einem Friseursalon.
Ein Kollege schickte sie 1966, im Alter von 15 Jahren, zu Vidal Sassoon, da er an ihre Modelfähigkeiten glaubte.
Dort wurde ihr ein Bubischnitt verpasst und ihr Haar gefärbt.
Nach diesem sehr langwierigen Prozess wurde sie von einem berühmten Fotografen porträtiert und sie wurde über Nacht zum Gesicht von London.
Bald schon regierte sie in Alleinherrschaft auf den Laufstegen dieser Welt.
Mit ihrer knabenhaften Figur war sie die Verkörperung der vorpubertären Jugendlichkeit und schnell das Schönheitsideal der ausgehenden 60er Jahre.
Twiggy, mit den Maßen 78-55-80, wurde kritisch zur "teuersten Bohnenstange der Welt" erklärt.
Twiggy krempelte die traditionelle Laufsteg-Kultur um und präsentierte die Mode ganz anders als es der Pariser Modeschick bisher akzeptiert hatte.
Von da an liefen, sangen und tanzten die Modelle über die Laufstege und auch die Modefotografie wurde actionreicher.
Twiggy wurde meist im Minikleid mit blass geschminktem Gesicht fotografiert. Ihre großen Augen wurden von falschen Wimpern umrahmt.
Der Twiggy-Stil erzeugte eine kindliche Körpersilhouette durch modische Verlängerung der Beine und Verkürzung des Oberkörpers.
Es war modern, wenn eine Frau kaum Busen hatte, und das Wenige im Transparent-Look arglos zu zeigen.
Bis heute hat sich der "Twiggy"-Look gehalten. Doch immer mehr gerät der Trend der Mager-Models in die Kritik und wird als krankhaft empfunden.
Twiggy, die nie wirklich Teil des internationalen Mode-Jet-Sets sein wollte, ...
... zog sich bereits mit 19 Jahren wieder aus dem Model-Business zurück.
Insgesamt war sie nur viereinhalb Jahre Fotomodell, ...
... aber das genügte, um sie zu Mythos der 60er Jahre zu machen.
Privat hatte Twiggy zunächst nicht so viel Glück:
Der Schauspieler Michael Whitney, ...
... dessen Tochter Carly sie 1978 zur Welt brachte, ...
... erkrankte bald an Alkoholismus. Er starb 1983 im Alter von nur 52 Jahren.
Seit 1988 ist die Britin mit dem Schauspieler Leigh Lawson verheiratet.
Sie modelt, aber ganz bürgerlich - für "Marks & Spencer".
Und sie sagt, sie sei glücklich ...
... "als langweilige, verheiratete Frau".
Als Schauspielerin erhielt sie sogar zwei Golden-Globe-Awards als beste Nebendarstellerin.
Heute sitzt Lesley Hornby, im Bild mit ihrer Tochter, in der Jury der Fernsehshow "America’s Next Top-Model“ und beurteilt den Nachwuchs.
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Die einstige First Lady von Amerika wäre am 28. Juli 80 Jahre alt geworden.
Jacqueline Lee Bouvier wird 1919 in Southhampton geboren, stammt aus wohlhabenden und behüteten Verhältnissen.
Bekannt wird die Journalistin durch ihre Ehe mit John F. Kennedy. Sie heiratet den späteren Präsidenten von Amerika am 12. September 1953.
Einen eigenen Namen macht sie sich allerdings durch ihr ausgeprägtes Modebewusstsein, ihren Charme und ihre Schönheit.
Die Familie Kennedy steht schnell im Mittelpunkt des Medieninteresses. Insbesondere der Präsidentengattin liegt Amerika zu Füßen.
Bei der Auswahl ihrer eleganten Garderobe lässt sie sich von Hollywood-Designer Oleg Cassini beraten.
Die sogenannten Pillbox-Hütchen werden zu ihrem Markenzeichen.
Derzeit sieht man sie überall wieder, Jackie Kennedy hat sie berühmt gemacht: Die überdimensional großen Sonnenbrillen.
Jet-Set-Queen, Stilikone, Mutter. Jackie Kennedy hat viele Rollen, beherrscht in der Öffentlichkeit alle perfekt.
Privat muss sie einige Schicksalsschläge einstecken: Ihre Tochter Arabella kommt 1956 tot zur Welt. Sohn Patrick stirbt 1963 zwei Tage nach seiner Geburt.
Außerdem wird über zahlreiche Affären ihres Mannes, unter anderem mit Marilyn Monroe, spekuliert.
Unvergessen natürlich das Ereignis, was nicht nur sie, sondern auch die ganze Welt schockt: Das Attentat an Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas, Texas.
Mit Würde und Haltung: Die Witwe am Grab ihres Mannes mit ihren zwei Kindern Caroline und John Fitzgerald.
Nach dem Tod ihres Mannes heiratet sie 1968 den 28 Jahre älteren Milliardär und griechischen Großreeder Artistoteles Onassis. Die Öffentlichkeit reagiert mit Ablehnung.
Anschließend lebt sie auf der griechischen Insel Skorpios und in Paris ein Leben in unvorstellbarem Luxus. Glücklich wird sie mit Onassis, an dessen Seite häufig Maria Callas zu sehen ist, allerdings nicht.
Ihre Leidenschaft, Unsummen beim Einkaufen auszugeben, bringt ihr bei ihrem Mann angeblich den Spitznamen "Supertanker" ein. Grund: Sie koste ihn ebenso viel wie der Kauf eines Schiffes. Nach dem Tod ihres Mannes 1975 erbt sie einen Teil seines Vermögens.
In New York City beginnt sie ab 1976 ein neues Leben: Sie startet eine Karriere als Lektorin beim renommierten "Doubleday and Co."-Verlag und lebt mit dem Diamantenhändler Maurice Tempelsman zusammen. Ihrer Eleganz bleibt sie – auch zu Pferde – treu.
Ein gern gesehener Gast in der High Society: Jackie Kennedy-Onassis im Gespräch mit Balletttänzer Rudolf Nurejew und Tochter Caroline 1980 beim 40. Jubiläum des "American Ballet Theatre".
1993 werden bei ihr Non-Hodgkin-Lymphone, bösartige Krebszellen im Lymphsystem diagonistiziert.
Am 19. Mai 1994 erliegt sie ihrem Krebsleiden, laut ihrem Lebensgefährten Maurice Tempelsmann "mit ihrer üblichen Courage und mit Stil".
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Penélope Cruz kommt mit Regisseur Pedro Almodóvar nach Berlin, um ihren gemeinsamen Film ...
... "Zerrissene Umarmung" vorzustellen. Das Melodram, in dem die von Cruz gemimte Lena zwischen zwei Männern steht, wird im ...
... Kino in der Kulturbrauerei gefeiert. Lena, eine Schauspielerin, die mit einem reichen alten Produzenten verheiratet ist, verliebt sich in den Regisseur Mateo. Allerdings finanziert der Gatte das Projekt und ...
... als dieser von der Affäre Wind bekommt, kommt es zur furchbaren Rache des gehörnten Ehemanns: Er inszeniert einen Autounfall, bei dem ...
... Lena stirbt und der Regisseur erblindet, und verfälscht dessen Film bis zur Lächerlichkeit. Es geht also um Eifersucht, verzwickte Familienverhältnisse und einen "Film im Film".
Filmstart ist der 6. August. Anlässlich ihres neuen Streifens wollen wir ...
... die zierliche Aktrice mal genauer unter die Lupe nehmen: 1974 geboren und im spanischen Alcobendas aufgewachsen genoss sie zunächst eine Ausbildung im klassischen Ballett. Ihr erster Auftritt ...
... durch den sie innerhalb Spaniens eine gewissen Berühmtheit erlangte, war 1988 in dem Musikvideo „La Fuerza Del Destino“ der Popgruppe Mecano. Ihr Filmdebüt gab sie erst ...
... 1991 in dem spanischen Film "El laberinto griego" und ergatterte kurz darauf noch eine kleine Rolle in dem Timothy-Dalton-Thriller "Framed". Es folgten spanische Prduktionen, wie ...
... "Wer liebt, lebt gefährlich" ("El Amor perjudica seriamente la salud", 1996) und mehrere Ausflüge in die englische Sprache, wie ...
... "Lieber gestern als nie" ("Lluvia en los zapatos", 1998), aber ihr erster internationaler Hit war ...
... Almodóvars Oscar-gekrönter "Alles über meine Mutter" ("Todo sobre mi madre", 1999), in dem sie eine schwangere, AIDS-kranke Nonne spielte. Zu weiteren verhältnismäßig großen ...
... Auftritten gehörte ihr Part in "Woman on Top", der es ihr ermöglichte, im Jahr 2000 einen Fuß in die Welt Hollywoods zu setzen. In der amerikanischen Komödie spielt sie ...
... eine Köchin mit bezaubernden kulinarischen Fähigkeiten und einem schweren Fall von Reisekrankheit. Glück hatte sie auch, als sie ...
... 1997 die Hauptrolle in dem Mysteryfilm "Virtual Nightmare – Open Your Eyes" bekam. Der Film wurde nämlich ...
... 2001 für das amerikanische Kino neu verfilmt. "Vanilla Sky" war neu, aber Cruz blieb.
Und auch privat fand sie mit Schauspielkollege Tom Cruise ihr Glück. Die Liebelei hielt zwar nur bis 2004, aber Frau Cruz' Erfolg dauerte an. Noch im selben Jahr wie "Vanilla Sky" drehte die Schauspielerin ...
... mit Nicholas Cage ...
... die Buchverfilmung "Corellis Mandoline". Und es kamen noch mehr Angebote. 2001 drehte sie noch mit ...
... Johnny Depp das Drogenhandeldrama "Blow" und ...
... mit Matt Damon in Billy Bob Thorntons "All die schönen Pferde". 2003 war sie dann gemeinsam mit ...
... Halle Berry im Horrorfilm "Gothika" zu sehen. Sie spielt darin Berrys Patientin Chloe, die behauptet, ...
... vom Teufel vergewaltigt worden zu sein.
Trotz weiterer spanischer Filme, wie "Non ti muovere" ("Don't move", 2004), ...
... internationaler Filmrollen wie in Martha Fiennes "Chromophobia" oder ...
... Breck Eisners Actionfilm "Sahara" (2005) ...
... blieb Cruz der große Erfolg als Schauspielerin in den USA verwehrt und sie sorgte nur ...
... durch ihre Liaisons mit ihren Filmpartnern Tom Cruise und Matthew McConaughey ...
... für Schlagzeilen in der internationalen Boulevardpresse.
Ihre Filme, wie zum Beispiel "Bandidas" aus dem Jahr 2006, waren mittelmäßige Erfolge und wurden von Kritikern verrissen. Schade, wobei doch Penelope Cruz und Salma Hayek gemeinsam ...
... vor der Kamera so entzückend aussehen. Die beiden Schauspielerinnen sind seit ihren ...
... Schauspielanfängen eng befreundet, was zumindest während der Dreharbeiten für Spaß gesorgt hatte. 2006 kehrte Cruz in ihr Heimatland Spanien zurück und ...
... agierte erneut unter der Regie Pedro Almodóvars in "Volver – Zurückkehren". Für ihre Leistung in der Tragikomödie erhielt Cruz im selben Jahr den Darstellerpreis auf den 59. Internationalen Filmfestspielen von Cannes und Monate später ...
... den Europäischen Filmpreis 2006 als beste Darstellerin.
2007 wurde sie als beste Hauptdarstellerin erstmals für den Oscar nominiert. Ebenfalls Lob seitens der Kritiker erhielt sie für ihre Nebenrolle in Woody Allens Komödie ...
... "Vicky Cristina Barcelona" (2008), die ihr 2009 den Goya und den britischen BAFTA Award, sowie ...
... eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte.
Sie spielt darin an der der Seite von Scarlett Johansson ...
... Juan Antonios (Javier Bardem) impulsive Exfrau, die für emotionales Chaos sorgt.
Für den Part der Maria Elena wird ihr 2009 ...
... der Oscar verliehen. Sie ist die erste spanische Schauspielerin, ...
... die diese Auszeichnung erhielt.
Und auch privat läuft bei der Oscarpreisträgerin alles glatt. Seit dem "Vicky Christina Barcelona"-Dreh ist sie mit Schauspielkollege ...
... Javier Bardem liiert und seit diesem Jahr sogar verlobt. Ganz nebenbei macht sie übrigens seit 2007 auch Mode. Gemeinsam mit ihrer Schwester ...
... Mónica entwirft sie für das spanische Modelabel "Mango" ihre inzwischen vierte Kollektion. Und das, obwohl ...
... sie nicht immer so stilsicher war wie heute, was ...
... dieses Foto aus dem Jahr 1999 beweist.
Wie auch immer. Heute zählt Penelope Cruz zu den erfolgreichsten Schauspielerin Hollywoods, ...
... bezaubert durch ihren Stil und kann sich vor Rollenangeboten kaum retten.
Sie ist der derzeit heißeste Exportschlager aus Hollywood: Megan Fox ist nicht nur die "sexiest Woman" der Welt, ...
... die Schönheit ist derzeit auch auf diversen Roten Teppichen des Globus anzutreffen. Mitte Juni durften sich die Berliner ...
... live von Megans Starqualitäten überzeugen. Doch wer steckt hinter der heißesten Anwärterin auf "Hollywoods Next Angelina Jolie"?
Megan Fox wird am 16. Mai 1986 in Rockwood, Tennessee geboren und wächst mit ihrer älteren Schwester in ärmlichen Verhältnissen auf.
Mit fünf Jahren beginnt sie, Schauspiel- und Tanzunterricht zu nehmen.
Schon seit sie 15 Jahre alt ist, gilt Megan Fox als Sexsymbol. Damals konnte sie eine Rolle als Bikini-Girl in dem Film "Bad Boys 2" ergattern.
Einem größeren Publikum wird Megan Fox 2007 durch den Film "Transformers" bekannt, der auf den gleichnamigen Spielzeugreihen des Herstellers Hasbro basiert.
Sie spielt dort die Freundin von Shia LaBeouf.
In einem Interview gesteht Megan Fox: "Ich bin sicher nicht hässlich", dennoch habe sie einen Makel. "Mein Daumen ist extrem lang und breit." Tja, nobody is perfect!
Trotz des Daumenproblems: 2008 belegt Megan Platz eins der "sexiest women in the world", ...
... 2009 wird sie auf Platz zwei gewählt. Megan Fox darf man wohl ungestraft als eine der heißesten Frauen des Planeten bezeichnen.
Von 2004 bis Februar 2009 ist Fox mit dem Schauspieler Brian Austin Green liiert, bekannt aus der Fernsehserie "Beverly Hills, 90210".
Ein Traum in Lila: Bei der Weltpremiere von "Transformers - Die Rache" in Tokio ...
... zeigt Megan sich von ihrer schönsten Seite.
Sie dürfte dadurch manchen Mann zum Gang ins Kino motivieren. Nebenbei bemerkt: Autos kommen in "Transformers" auch vor.
Megan hat eine Art Angelina-Jolie-Komplex. Seit sie nämlich über die roten Teppiche in Hollywood schreitet, wird sie ständig mit Brad Pitts Frau verglichen.
In einem Interview verriet sie: "Wenn ich Angelina wäre, würde ich denken, 'Wer ist diese kleine Göre, die in 'Transformers' mitgespielt hat und jetzt meine Nachfolgerin werden will?' Ich will sie gar nicht treffen. Es wäre mir unangenehm."
Beide Hollywood-Schönheiten haben jedenfalls ein Faible für ...
... Körperbemalungen. Megan hat insgesamt acht Tätowierungen auf ihrem Traumbody.
Darunter auch das Konterfei von Marilyn Monroe am rechten Unterarm. Dass Marilyn ihr großes Vorbild ist, ...
... erkennt man auch am Posing des Hollywoodstars.
Fox wird derzeit auch als Nachfolgerin von Angelina Jolie als Lara Croft in der "Tomb Raider"-Spielfilmreihe gehandelt.
Sollte Fox tatsächlich für die Rolle gecastet werden, können wir damit rechnen, viel von ihrem Traumbody zu sehen.
Die Macher des Videospiels erklären, Lara Croft solle von nun an eher Erwachsene statt Teenager ansprechen - und somit mehr Haut zeigen.
Trotz ihrer Schönheit gibt sich Megan bescheiden: "Ich mag es einfach nicht, mich selbst anzusehen - und dann auch noch zweieinhalb Stunden im Kino, das ist hart", sagte sie anlässlich der Deutschlandpremiere von "Tranformers - Die Rache" in Berlin.
Den ersten Teil von "Transformers", der 2007 mit Fox in der weiblichen Hauptrolle weltweit 700 Millionen US-Dollar einspielte, habe sie sich dann aber doch angesehen. Den zweiten Teil hingegen noch nicht.
Regisseur Michael Bay könnte Abhilfe schaffen. Er könne Fox ja auf der Leinwand digital nachbessern, damit der Anblick erträglicher sei, scherzte er bei einer Pressekonferenz.
Falls Sie noch nicht genug von sexy Megan gesehen haben: "Transformers - Die Rache" kommt am 24. Juni 2009 in die deutschen Kinos.

(N24, Silvia Heger)

17.09.2009 18:08 Uhr

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