60 Jahre China
Propaganda-Parade der Superlative
Zum 60-jährigen Bestehen der Volksrepublik trägt China dick auf. Mit einer pompösen Parade will das Land zeigen, wie fortschrittlich es ist. Doch noch immer hat China massive Probleme.
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Militärshow der Superlative: Mit einer gigantischen Propaganda-Veranstaltung feiert die Volksrepublik China ihr 60-jähriges Bestehen. Die Staatsführung im Reich der Mitte hat zu den offiziellen Feierlichkeiten ... ... rund 100.000 Soldaten in Peking zusammengezogen, von denen 8.000 ... ... bei einer Parade die militärische Stärke des Landes demonstrieren sollen. Und so ... ... marschieren mehr als zwei Stunden lang Uniformierte im Stechschritt über den Platz des Himmlischen Friedens: Truppen in Kampfmontur ebenso wie ... ... Frauen in Rot. Garniert wird das Ganze mit ... ... der neuesten Militärtechnik, die China zu bieten hat. Panzer, ... ... verschiedene ... ... Raketenfahrzeuge und ... ... nuklear bestückbare Interkontinentalraketen. Chinas Staatspräsident Hu Jintao nimmt die Parade stehend in seiner Staatskarosse ab - ein Fahrzeug des chinesischen Typs "Rote Fahne" im Übrigen. Und so werden er und die geladenen Festgäste mit Wohlwollen das imposante ... ... Muskelspiel zur Kenntnis genommen haben. Weithin zu sehen ist auch ... ... die Flugshow, die die Parade begleitet. Um zu gewährleisten, dass diese auch gut zu sehen ist, hat ... ... China sogar am Wetter geschraubt. Zuvor ist mit Hilfe von Chemikalien für kräftigen Regen gesorgt worden, um die Luft zu reinigen und vor unliebsamen Wetterkapriolen zu bewahren. An die martialische Schau ... ... schließt sich ein ziviler Festzug an. Mit knalligen Farben und dem ... ... erneuten Aufwand von gigantischen Menschenmassen ... ... rücken die Akteure die Volksrepublik in das nach Sicht der Staatsführung richtige Licht. Und so werden neben ... ... dem Staatspräsidenten - der im traditionellen Mao-Gewand erscheint - auch die vermeintlichen ... ... gesellschaftlichen Errungenschaften Chinas gewürdigt. An diesem Teil der Festivitäten beteiligen sich dann noch einmal rund 200.000 Menschen. Und sie erinnern an die ... ... Staatsgründung vor 60 Jahren ebenso wie ... ... an die Olympischen Sommerspiele in Peking im Jahr 2008. Ein Themenwagen ... ... verweist auf das chinesische Raumfahrtprogramm, ein weiterer ... ... auf den technologischen Fortschritt in China. Viele Chinesen nehmen die Feierlichkeiten mit Begeisterung auf. Und so entstehen Bilder, die ... ... das Regime sicher gerne sieht. Patriotische und glückliche Chinesen, die .. ... im System voll aufgehen. Dabei kann nur ein Bruchteil der Bewohner des Milliardenstaates an der Show direkt teilnehmen. Die meisten ... ... sind auf "Public Viewing" auf Plätzen oder ... ... zuhause angewiesen. Soweit die gewünschten Bilder - doch die Realität in China ist freilich eine andere: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Kritik am System wird noch immer unterdrückt. Folgerichtig daher, dass an diesem Tag vielerorts - wie hier im nepalesischen Kathmandu - demonstriert wird. Die Protestierenden fordern die Freiheit Tibets ein. Und so bleibt auch am großen chinesischen Feiertag ... ... die Erkenntnis: Auch noch so glanzvolle Bilder können nicht darüber hinweg täuschen, dass China noch viele Probleme hat und den Menschen ein gutes Stück zur Freiheit fehlt. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! 1. Oktober 1949: Nach dem Sieg im Bürgerkrieg verkündet Mao Tsetung die Gründung der kommunistischen Volksrepublik China. 1949-52: In dieser Zeit findet die Übergangsphase mit Bodenreform, Beseitigung des Feudalismus und der Kuomintang-Bürokratie statt. Außerdem geht China ein Bündnis mit der Sowjetunion ein. 1950: Die Volksbefreiungsarmee besetzt Tibet. Hier sind der Panchen (2.v.l.) und der Dalai Lama (2.v.r.) umgeben von ihren "Beschützern", Mao Tsetung (M.), Zhou Enlai, Chinas Premierminister (l.) und Liu Shaoqi, damals Stellvertreter Maos. 1950 - 1953: China kämpft an der Seite Nordkoreas gegen den Süden und die USA. Eine halbe Million chinesischer Soldaten werden getötet. 1953-56: Die Industrie wird verstaatlicht, die Landwirtschaft kollektiviert. 1957: In der "Hundert-Blumen-Bewegung" werden Intellektuelle zur Kritik ermutigt, dann in der "Anti-Rechtsbewegung" verfolgt. 1957-59: Der "Große Sprung nach vorn" mobilisiert die Massen zur Stahlproduktion. Das Experiment scheitert, der folgenden Hungersnot fallen schätzungsweise 30 Millionen Chinesen zum Opfer. 1960: Nach Differenzen bricht das Bündnis mit der Sowjetunion. Im Bild: Mao Tsetung (l.) und der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow. 1966: Der innenpolitisch unter Druck stehende Mao Tsetung mobilisiert "Rote Garden" zur "Kulturrevolution", um seine Gegner zu verfolgen. Er stürzt das Land ins Chaos. 1975: Premier Zhou Enlai initiiert die "Vier Modernisierungen", die die Reform von Landwirtschaft, Industrie, Militär sowie Wissenschaft und Technik beinhalten. 1976: Mao Tsetung stirbt. Im selben Jahr wird die linke "Viererbande" - seine Frau Jiang Qing (M.) und drei Gefolgsleute - gestürzt. 1977: Deng Xiaoping (r.), der nach Maos Tod die Führung der Kommunistischen Partei übernimmt, leitet erste wirtschaftliche Reformen ein und experimentiert mit dem Kapitalismus. 1978: Die Politik der Reform und Öffnung beginnt. Im Bild: US-Senator Edward Kennedy (l.) mit dem chinesischen Präsidenten Deng Xiaoping. 1979: Die Bewegung um die "Mauer der Demokratie" wird niedergeschlagen. 1989: Die Demokratiebewegung endet im Massaker vom 4. Juni 1989. Der Reformer Zhao Ziyang (im Bild) wird als Parteichef durch Jiang Zemin ersetzt. 1992: Mit einer Reise in den Süden bringt Deng Xiaoping (M.) das Land gegen ultralinken Widerstand zurück auf wirtschaftlichen Reformkurs. 1993: Die "Sozialistische Marktwirtschaft" wird in der Verfassung verankert. 1997: Deng Xiaoping stirbt am 19. Februar. Im Juli fällt die britische Kronkolonie Hongkong an China zurück und wird seitdem nach der Formel "ein Land, zwei Systeme" autonom verwaltet. 1999: Die portugiesische Enklave Macao wird an China zurückgegeben. 2001: China tritt der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Im Bild: Shi Guangsheng, Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit (l.) und Pascal Lamy, EU-Kommissar für Außenhandel. 2002: Im Zuge eines lange vorbereiteten Generationenwechsels in der Führung übernimmt Hu Jintao den Parteivorsitz. 2008: China hält erstmals Olympische Spiele in Peking ab. Zuvor finden weltweit massive Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen in China und die chinesischen Reaktion auf ausgebrochene Unruhen in Tibet statt. Die Wunden von Tiananmen sind noch nicht verheilt. Auch 20 Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung sind die Auswirkungen zu spüren. Das Massaker hat China verändert. Im Juni 1989 geriet nicht nur der Wunsch nach Demokratie, Freiheit und Mitbestimmung unter die Panzerketten. China ging ein Stück Idealismus verloren. Die demokratische Revolution hat … … am 15. April 1989 begonnen. Menschen demonstrierten bei der Trauerfeier … … für den reformerischen Parteichef Hu Yaobang, der 1987 gestürzt wurde. Die Menschenmassen wurden immer größer und forderten Pressefreiheit, Kampf gegen Korruption, eine Offenlegung der Einkünfte hoher Funktionäre und mehr Geld für das Bildungswesen. Im Mittelpunkt der Proteste stand der Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen) im Herzen Pekings, auf dem Studenten campierten und in einen Hungerstreik traten. Am 26. April 1989 sprach die Regierung von einer "Verschwörung" und warnte vor Unruhen im ganzen Land, was Empörung unter den Studenten auslöste. Derweil brach in der chinesischen Führung ein Machtkampf aus, wie mit den Protesten umgegangen werden soll. Am Ende setzten sich die Hardliner durch, stürzten den reformerischen Parteichef Zhao Ziyang (Foto). Am 20. Mai 1989 wurde der Ausnahmezustand über Peking verhängt. Der mächtigste Altpolitiker Deng Xiaoping ordnete den Militäreinsatz an. Die Truppen rollten am Abend des 3. Juni 1989 mit Panzern in die Stadt, Soldaten schossen auf die Menschen und schlugen die friedliche Bewegung gewaltsam nieder. Qi Zhiyong war dabei. Der Mann, der damals sein Bein verlor, erinnert sich noch heute detailliert an die Ereignisse: ... "Ich sah, wie Leute überrollt wurden. Überall spritzte Blut." Der damals 33-jährige Bauarbeiter … … sagt weiter: "Die Panzer rückten vor, als ob die Menschen gar nicht da wären. Mir standen die Haare zu berge. Mir war kalt bis ins Mark." Bis heute gibt es keine Zahlen über die Opfer, doch dürften hunderte Menschen ums Leben gekommen sein. Tausende wurden landesweit inhaftiert. Bis heute sitzen nach Schätzungen noch 30 Teilnehmer in Haft. Qi Zhiyong, der zum Regimekritiker wurde, ist enttäuscht über die heutige Jugend: "Die jungen Leute, die essen Hamburger und tragen bekannte Marken. Doch wenn vom 4. Juni die Rede ist, haben sie nur eine vage Vorstellung davon, was passiert ist." Es ist eine Mischung aus Gleichgültigkeit und Unwissen der Jugend. Das Thema ist tabu. Die Demonstrationen gelten als konterrevolutionärer Aufstand und werden selten öffentlich erwähnt. Schulbücher gehen darauf nur am Rande ein. "Meine Eltern haben mir erzählt, dass an meinem Geburtstag irgendwas auf dem Tinanmen-Platz passiert ist, aber ich weiß keine Einzelheiten", sagt Feng Xiaoguang, der am Morgen des 4. Juni 1989 geboren wurde. Die chinesische Regierung hat bisher jegliche öffentliche Diskussion über das Tiananmen-Massaker abgewürgt. Wer das Tabu bricht, wird mundtot gemacht. "Eine Wiederaufarbeitung des 4. Juni 1989 wäre der Start politischer Reformen in China", glaubt Wang Dan, der nach dem Massaker auf Platz eins der Liste der meistgesuchten Studentenführer stand. So wird der 20. Jahrestag der blutigen Niederschlagung von der chinesischen Regierung offiziell ignoriert. Keine der staatlich kontrollierten chinesischen Medien erwähnt den Jahrestag. Hunderte Polizisten bewachen dieser Tage den Platz des Himmlischen Friedens. Journalisten wird der Zugang verwehrt. Was an China beeindruckt, ist neben der Größe eine 5000 Jahre alte Kultur. Heute ist das "Reich der Mitte" zwischen seiner Geschichte und einer Mischung aus kommunistischem Kapitalismus gefangen. Wir möchten Ihnen das Land von A bis Z vorstellen. A wie Autoverkehr: Das Auto hat in Chinas Städten längst das Fahrrad abgelöst. Statt radelnder Volksmassen prägen heute verstopfte Straßen das Stadtbild. Allein in Peking werden täglich 1300 Autos neu zugelassen. Während der Spiele gilt ein Fahrverbot. B wie BOCOG: Das Organisationskomitee der 29. Sommerspiele. Pekings Olympia-Macher wollen die besten Spiele aller Zeiten veranstalten, haben aber mit der starken Luftverschmutzung, dem Verkehrschaos und freiheitsliebenden Journalisten zu kämpfen. C wie China: Das "Reich der Mitte" (Zhongguo) ist mit 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Volksrepublik erreichte 2007 ein Wirtschaftswachstum von 11,4 Prozent und steht wegen Menschenrechtsverstößen in der Kritik. D wie Deng Xiaoping (1904-1997): Der Reformarchitekt des neuen Chinas. Nach dem Chaos der Kulturrevolution leitete er Ende der 1970er Jahre eine Öffnungspolitik ein, ist aber mitverantwortlich für die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989. E wie Ein-Kind-Politik: Um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern, dürfen Paare in China nur ein Kind bekommen. Ansonsten drohen hohe Strafen. Heute gibt es etliche Ausnahmeregelungen. Die Ein-Kind-Regel trifft nur noch ein Drittel der Bevölkerung. F wie Falun Gong: In China verbotene Kultbewegung um den in den USA lebenden "Meister" Li Hongzhi. Die Anhänger glauben an ein rotierendes Rad im Bauch. Falun Gong versteht sich nicht als Sekte, sondern als Meditationsgruppe. G wie Große Mauer: Das berühmteste Bauwerk Chinas ist über 6000 Kilometer lang. Erste Arbeiten begannen zwischen 474 bis 221 vor Christus. Viele der Arbeiter verloren ihr Leben. Ihren Zweck, Nomadenvölker fernzuhalten, hat die Mauer nie wirklich erfüllt. H wie Han Chinesen: Stellen die große Mehrheit der rund 1,3 Milliarden Menschen in der Volksrepublik China. Nur acht Prozent der Bevölkerung gehören einer der 55 offiziellen Minderheiten an. I wie Internationales Olympisches Komitee (IOC): Die mächtigste Sportorganisation der Welt wurde am 23. Juni 1894 vom französischen Baron Pierre de Coubertin gegründet. Seit 2001 steht der Belgier Jacques Rogge an der IOC-Spitze. J wie Jangtse: Ist mit knapp 6400 Kilometern der längste Fluss Asiens und nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Strom der Erde. Das weltweit größte Wasserkraftwerk am Jangtse, der Drei-Schluchten-Damm, stößt wegen der Umweltschäden auf Protest. K wie Kulturrevolution: Von Mao Tsetung initiierte revolutionäre Kampagne zwischen 1966 und 1976, der Millionen zum Opfer fielen. Rotgardisten machten Jagd auf Klassenfeinde, das Land versank in Anarchie. L wie Lang Lang: Musikalischer Exportschlager aus China. Der junge Starpianist füllt riesige Hallen und begeistert die Massen mit seinen Interpretationen von Mozart bis Rachmaninow. M wie Mao Tsetung (1893-1976): Der als "großer Steuermann" idealisierte Kommunistenführer hatte China 1949 zwar durch die Revolution geeint, aber immer wieder in verheerende Kampagnen gestürzt. Millionen Menschen wurden unter ihm getötet und verfolgt. N wie Nationalstadion: Die wegen ihrer Form "Vogelnest" genannte Arena fasst rund 91.000 Zuschauer und wurde von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen. Am 8. August ist dort die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. O wie Olympia-Park: Das Herzstück der Sommerspiele, genannt "Olympic Green", ist ein 1135 Hektar großes Gelände rund 13 Kilometer nördlich vom Platz des Himmlischen Friedens. Dort stehen neben dem Nationalstadion weitere wichtige Wettkampfstätten. P wie Peking: Rund 17 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt der Volksrepublik China. Peking ist nicht nur politisches Zentrum, sondern hat auch eine einzigartige Kulturlandschaft zu bieten. Q wie Qingdao: Vor der chinesischen Hafenstadt werden die olympischen Segel-Wettbewerbe ausgetragen. Von 1897 bis 1914 war Qingdao unter deutscher Herrschaft, was bis heute am Stadtbild erkennbar ist. R wie Renao: Die Chinesen zieht es da hin, wo es brummt. Sie lieben es "renao" - heiß und laut. Renao bedeutet auch Spaß und Vergnügen - eines der wichtigsten Lebensgefühle der Chinesen. S wie Schriftzeichen: Die chinesische Schrift entstand aus Bildern, ein Zeichen steht für eine Silbe, ist aber allein nicht unbedingt ein Wort. Theroretisch gibt es knapp 50.000 verschiedene Zeichen, zum Lesen einer Zeitung braucht man1500 und 4000. T wie Tian’anmen-Platz: Am Platz des Himmlischen Friedens verkündete Mao Tsetung am 1. Oktober 1949 die Gründung der Volksrepublik China. Seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 ist der Platz ein Symbol für gewaltsame Unterdrückung. U wie Umwelt: China zählt zu den größten Umweltverschmutzern der Welt. 16 der 20 Städte weltweit mit der schlimmsten Luft liegen in China. Laut Weltbank sterben jährlich 460.000 Chinesen an den Folgen von Luft- und Wasserverschmutzung. V wie Verbotene Stadt: Im "alten Kaiserpalast" lebten bis zur Revolution von 1911 die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Die einfache Bevölkerung hatte zu dem Areal keinen Zutritt. Heute ist sie eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Stadt. W wie Wanderarbeiter: 100 bis 200 Millionen Menschen vom Lande ziehen auf der Suche nach Arbeit in die Städte. Ohne diese billigen und benachteiligten Arbeitskräfte wäre Chinas Wirtschaftswunder nicht denkbar. X wie Xi’an: Fundort der weltberühmten Terrakotta-Armee im Grab des ersten chinesischen Kaisers (259 bis 210 v. Chr.). Das Hamburger Völkerkundemuseum musste im vergangenen Jahr eine Schau dazu schließen - die Figuren erwiesen sich als billige Kopien. Y wie Yin und Yang: Begriffe aus der chinesischen Philosophie, die vor allem im Daoismus eine große Rolle spielen. Ursprünglich symbolisierten sie Schatten (Yin) und Sonne (Yang). Heute stehen sie für den Ausgleich zweier Gegensätze. Z wie Zixingche: Das "selbst zu bewegende Fahrzeug" war zwischen 1940 bis 1990 DAS Fortbewegungsmittel. Heute gibt es in China schätzungsweise noch 500 Millionen Drahtesel, aber die wachsende Zahl der Autos verdrängt die Radler immer mehr. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
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Und so werden er und die geladenen Festgäste mit Wohlwollen das imposante ... ... Muskelspiel zur Kenntnis genommen haben. Weithin zu sehen ist auch ... ... die Flugshow, die die Parade begleitet. Um zu gewährleisten, dass diese auch gut zu sehen ist, hat ... ... China sogar am Wetter geschraubt. Zuvor ist mit Hilfe von Chemikalien für kräftigen Regen gesorgt worden, um die Luft zu reinigen und vor unliebsamen Wetterkapriolen zu bewahren. An die martialische Schau ... ... schließt sich ein ziviler Festzug an. Mit knalligen Farben und dem ... ... erneuten Aufwand von gigantischen Menschenmassen ... ... rücken die Akteure die Volksrepublik in das nach Sicht der Staatsführung richtige Licht. Und so werden neben ... ... dem Staatspräsidenten - der im traditionellen Mao-Gewand erscheint - auch die vermeintlichen ... ... gesellschaftlichen Errungenschaften Chinas gewürdigt. An diesem Teil der Festivitäten beteiligen sich dann noch einmal rund 200.000 Menschen. Und sie erinnern an die ... ... Staatsgründung vor 60 Jahren ebenso wie ... ... an die Olympischen Sommerspiele in Peking im Jahr 2008. Ein Themenwagen ... ... verweist auf das chinesische Raumfahrtprogramm, ein weiterer ... ... auf den technologischen Fortschritt in China. Viele Chinesen nehmen die Feierlichkeiten mit Begeisterung auf. Und so entstehen Bilder, die ... ... das Regime sicher gerne sieht. Patriotische und glückliche Chinesen, die .. ... im System voll aufgehen. Dabei kann nur ein Bruchteil der Bewohner des Milliardenstaates an der Show direkt teilnehmen. Die meisten ... ... sind auf "Public Viewing" auf Plätzen oder ... ... zuhause angewiesen. Soweit die gewünschten Bilder - doch die Realität in China ist freilich eine andere: Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Kritik am System wird noch immer unterdrückt. Folgerichtig daher, dass an diesem Tag vielerorts - wie hier im nepalesischen Kathmandu - demonstriert wird. Die Protestierenden fordern die Freiheit Tibets ein. Und so bleibt auch am großen chinesischen Feiertag ... ... die Erkenntnis: Auch noch so glanzvolle Bilder können nicht darüber hinweg täuschen, dass China noch viele Probleme hat und den Menschen ein gutes Stück zur Freiheit fehlt. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! 1. Oktober 1949: Nach dem Sieg im Bürgerkrieg verkündet Mao Tsetung die Gründung der kommunistischen Volksrepublik China. 1949-52: In dieser Zeit findet die Übergangsphase mit Bodenreform, Beseitigung des Feudalismus und der Kuomintang-Bürokratie statt. Außerdem geht China ein Bündnis mit der Sowjetunion ein. 1950: Die Volksbefreiungsarmee besetzt Tibet. Hier sind der Panchen (2.v.l.) und der Dalai Lama (2.v.r.) umgeben von ihren "Beschützern", Mao Tsetung (M.), Zhou Enlai, Chinas Premierminister (l.) und Liu Shaoqi, damals Stellvertreter Maos. 1950 - 1953: China kämpft an der Seite Nordkoreas gegen den Süden und die USA. Eine halbe Million chinesischer Soldaten werden getötet. 1953-56: Die Industrie wird verstaatlicht, die Landwirtschaft kollektiviert. 1957: In der "Hundert-Blumen-Bewegung" werden Intellektuelle zur Kritik ermutigt, dann in der "Anti-Rechtsbewegung" verfolgt. 1957-59: Der "Große Sprung nach vorn" mobilisiert die Massen zur Stahlproduktion. Das Experiment scheitert, der folgenden Hungersnot fallen schätzungsweise 30 Millionen Chinesen zum Opfer. 1960: Nach Differenzen bricht das Bündnis mit der Sowjetunion. Im Bild: Mao Tsetung (l.) und der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow. 1966: Der innenpolitisch unter Druck stehende Mao Tsetung mobilisiert "Rote Garden" zur "Kulturrevolution", um seine Gegner zu verfolgen. Er stürzt das Land ins Chaos. 1975: Premier Zhou Enlai initiiert die "Vier Modernisierungen", die die Reform von Landwirtschaft, Industrie, Militär sowie Wissenschaft und Technik beinhalten. 1976: Mao Tsetung stirbt. Im selben Jahr wird die linke "Viererbande" - seine Frau Jiang Qing (M.) und drei Gefolgsleute - gestürzt. 1977: Deng Xiaoping (r.), der nach Maos Tod die Führung der Kommunistischen Partei übernimmt, leitet erste wirtschaftliche Reformen ein und experimentiert mit dem Kapitalismus. 1978: Die Politik der Reform und Öffnung beginnt. Im Bild: US-Senator Edward Kennedy (l.) mit dem chinesischen Präsidenten Deng Xiaoping. 1979: Die Bewegung um die "Mauer der Demokratie" wird niedergeschlagen. 1989: Die Demokratiebewegung endet im Massaker vom 4. Juni 1989. Der Reformer Zhao Ziyang (im Bild) wird als Parteichef durch Jiang Zemin ersetzt. 1992: Mit einer Reise in den Süden bringt Deng Xiaoping (M.) das Land gegen ultralinken Widerstand zurück auf wirtschaftlichen Reformkurs. 1993: Die "Sozialistische Marktwirtschaft" wird in der Verfassung verankert. 1997: Deng Xiaoping stirbt am 19. Februar. Im Juli fällt die britische Kronkolonie Hongkong an China zurück und wird seitdem nach der Formel "ein Land, zwei Systeme" autonom verwaltet. 1999: Die portugiesische Enklave Macao wird an China zurückgegeben. 2001: China tritt der Welthandelsorganisation (WTO) bei. Im Bild: Shi Guangsheng, Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Zusammenarbeit (l.) und Pascal Lamy, EU-Kommissar für Außenhandel. 2002: Im Zuge eines lange vorbereiteten Generationenwechsels in der Führung übernimmt Hu Jintao den Parteivorsitz. 2008: China hält erstmals Olympische Spiele in Peking ab. Zuvor finden weltweit massive Proteste gegen Menschenrechtsverletzungen in China und die chinesischen Reaktion auf ausgebrochene Unruhen in Tibet statt. Die Wunden von Tiananmen sind noch nicht verheilt. Auch 20 Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung sind die Auswirkungen zu spüren. Das Massaker hat China verändert. Im Juni 1989 geriet nicht nur der Wunsch nach Demokratie, Freiheit und Mitbestimmung unter die Panzerketten. China ging ein Stück Idealismus verloren. Die demokratische Revolution hat … … am 15. April 1989 begonnen. Menschen demonstrierten bei der Trauerfeier … … für den reformerischen Parteichef Hu Yaobang, der 1987 gestürzt wurde. Die Menschenmassen wurden immer größer und forderten Pressefreiheit, Kampf gegen Korruption, eine Offenlegung der Einkünfte hoher Funktionäre und mehr Geld für das Bildungswesen. Im Mittelpunkt der Proteste stand der Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen) im Herzen Pekings, auf dem Studenten campierten und in einen Hungerstreik traten. Am 26. April 1989 sprach die Regierung von einer "Verschwörung" und warnte vor Unruhen im ganzen Land, was Empörung unter den Studenten auslöste. Derweil brach in der chinesischen Führung ein Machtkampf aus, wie mit den Protesten umgegangen werden soll. Am Ende setzten sich die Hardliner durch, stürzten den reformerischen Parteichef Zhao Ziyang (Foto). Am 20. Mai 1989 wurde der Ausnahmezustand über Peking verhängt. Der mächtigste Altpolitiker Deng Xiaoping ordnete den Militäreinsatz an. Die Truppen rollten am Abend des 3. Juni 1989 mit Panzern in die Stadt, Soldaten schossen auf die Menschen und schlugen die friedliche Bewegung gewaltsam nieder. Qi Zhiyong war dabei. Der Mann, der damals sein Bein verlor, erinnert sich noch heute detailliert an die Ereignisse: ... "Ich sah, wie Leute überrollt wurden. Überall spritzte Blut." Der damals 33-jährige Bauarbeiter … … sagt weiter: "Die Panzer rückten vor, als ob die Menschen gar nicht da wären. Mir standen die Haare zu berge. Mir war kalt bis ins Mark." Bis heute gibt es keine Zahlen über die Opfer, doch dürften hunderte Menschen ums Leben gekommen sein. Tausende wurden landesweit inhaftiert. Bis heute sitzen nach Schätzungen noch 30 Teilnehmer in Haft. Qi Zhiyong, der zum Regimekritiker wurde, ist enttäuscht über die heutige Jugend: "Die jungen Leute, die essen Hamburger und tragen bekannte Marken. Doch wenn vom 4. Juni die Rede ist, haben sie nur eine vage Vorstellung davon, was passiert ist." Es ist eine Mischung aus Gleichgültigkeit und Unwissen der Jugend. Das Thema ist tabu. Die Demonstrationen gelten als konterrevolutionärer Aufstand und werden selten öffentlich erwähnt. Schulbücher gehen darauf nur am Rande ein. "Meine Eltern haben mir erzählt, dass an meinem Geburtstag irgendwas auf dem Tinanmen-Platz passiert ist, aber ich weiß keine Einzelheiten", sagt Feng Xiaoguang, der am Morgen des 4. Juni 1989 geboren wurde. Die chinesische Regierung hat bisher jegliche öffentliche Diskussion über das Tiananmen-Massaker abgewürgt. Wer das Tabu bricht, wird mundtot gemacht. "Eine Wiederaufarbeitung des 4. Juni 1989 wäre der Start politischer Reformen in China", glaubt Wang Dan, der nach dem Massaker auf Platz eins der Liste der meistgesuchten Studentenführer stand. So wird der 20. Jahrestag der blutigen Niederschlagung von der chinesischen Regierung offiziell ignoriert. Keine der staatlich kontrollierten chinesischen Medien erwähnt den Jahrestag. Hunderte Polizisten bewachen dieser Tage den Platz des Himmlischen Friedens. Journalisten wird der Zugang verwehrt. Was an China beeindruckt, ist neben der Größe eine 5000 Jahre alte Kultur. Heute ist das "Reich der Mitte" zwischen seiner Geschichte und einer Mischung aus kommunistischem Kapitalismus gefangen. Wir möchten Ihnen das Land von A bis Z vorstellen. A wie Autoverkehr: Das Auto hat in Chinas Städten längst das Fahrrad abgelöst. Statt radelnder Volksmassen prägen heute verstopfte Straßen das Stadtbild. Allein in Peking werden täglich 1300 Autos neu zugelassen. Während der Spiele gilt ein Fahrverbot. B wie BOCOG: Das Organisationskomitee der 29. Sommerspiele. Pekings Olympia-Macher wollen die besten Spiele aller Zeiten veranstalten, haben aber mit der starken Luftverschmutzung, dem Verkehrschaos und freiheitsliebenden Journalisten zu kämpfen. C wie China: Das "Reich der Mitte" (Zhongguo) ist mit 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Volksrepublik erreichte 2007 ein Wirtschaftswachstum von 11,4 Prozent und steht wegen Menschenrechtsverstößen in der Kritik. D wie Deng Xiaoping (1904-1997): Der Reformarchitekt des neuen Chinas. Nach dem Chaos der Kulturrevolution leitete er Ende der 1970er Jahre eine Öffnungspolitik ein, ist aber mitverantwortlich für die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989. E wie Ein-Kind-Politik: Um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern, dürfen Paare in China nur ein Kind bekommen. Ansonsten drohen hohe Strafen. Heute gibt es etliche Ausnahmeregelungen. Die Ein-Kind-Regel trifft nur noch ein Drittel der Bevölkerung. F wie Falun Gong: In China verbotene Kultbewegung um den in den USA lebenden "Meister" Li Hongzhi. Die Anhänger glauben an ein rotierendes Rad im Bauch. Falun Gong versteht sich nicht als Sekte, sondern als Meditationsgruppe. G wie Große Mauer: Das berühmteste Bauwerk Chinas ist über 6000 Kilometer lang. Erste Arbeiten begannen zwischen 474 bis 221 vor Christus. Viele der Arbeiter verloren ihr Leben. Ihren Zweck, Nomadenvölker fernzuhalten, hat die Mauer nie wirklich erfüllt. H wie Han Chinesen: Stellen die große Mehrheit der rund 1,3 Milliarden Menschen in der Volksrepublik China. Nur acht Prozent der Bevölkerung gehören einer der 55 offiziellen Minderheiten an. I wie Internationales Olympisches Komitee (IOC): Die mächtigste Sportorganisation der Welt wurde am 23. Juni 1894 vom französischen Baron Pierre de Coubertin gegründet. Seit 2001 steht der Belgier Jacques Rogge an der IOC-Spitze. J wie Jangtse: Ist mit knapp 6400 Kilometern der längste Fluss Asiens und nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Strom der Erde. Das weltweit größte Wasserkraftwerk am Jangtse, der Drei-Schluchten-Damm, stößt wegen der Umweltschäden auf Protest. K wie Kulturrevolution: Von Mao Tsetung initiierte revolutionäre Kampagne zwischen 1966 und 1976, der Millionen zum Opfer fielen. Rotgardisten machten Jagd auf Klassenfeinde, das Land versank in Anarchie. L wie Lang Lang: Musikalischer Exportschlager aus China. Der junge Starpianist füllt riesige Hallen und begeistert die Massen mit seinen Interpretationen von Mozart bis Rachmaninow. M wie Mao Tsetung (1893-1976): Der als "großer Steuermann" idealisierte Kommunistenführer hatte China 1949 zwar durch die Revolution geeint, aber immer wieder in verheerende Kampagnen gestürzt. Millionen Menschen wurden unter ihm getötet und verfolgt. N wie Nationalstadion: Die wegen ihrer Form "Vogelnest" genannte Arena fasst rund 91.000 Zuschauer und wurde von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen. Am 8. August ist dort die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. O wie Olympia-Park: Das Herzstück der Sommerspiele, genannt "Olympic Green", ist ein 1135 Hektar großes Gelände rund 13 Kilometer nördlich vom Platz des Himmlischen Friedens. Dort stehen neben dem Nationalstadion weitere wichtige Wettkampfstätten. P wie Peking: Rund 17 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt der Volksrepublik China. Peking ist nicht nur politisches Zentrum, sondern hat auch eine einzigartige Kulturlandschaft zu bieten. Q wie Qingdao: Vor der chinesischen Hafenstadt werden die olympischen Segel-Wettbewerbe ausgetragen. Von 1897 bis 1914 war Qingdao unter deutscher Herrschaft, was bis heute am Stadtbild erkennbar ist. R wie Renao: Die Chinesen zieht es da hin, wo es brummt. Sie lieben es "renao" - heiß und laut. Renao bedeutet auch Spaß und Vergnügen - eines der wichtigsten Lebensgefühle der Chinesen. S wie Schriftzeichen: Die chinesische Schrift entstand aus Bildern, ein Zeichen steht für eine Silbe, ist aber allein nicht unbedingt ein Wort. Theroretisch gibt es knapp 50.000 verschiedene Zeichen, zum Lesen einer Zeitung braucht man1500 und 4000. T wie Tian’anmen-Platz: Am Platz des Himmlischen Friedens verkündete Mao Tsetung am 1. Oktober 1949 die Gründung der Volksrepublik China. Seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 ist der Platz ein Symbol für gewaltsame Unterdrückung. U wie Umwelt: China zählt zu den größten Umweltverschmutzern der Welt. 16 der 20 Städte weltweit mit der schlimmsten Luft liegen in China. Laut Weltbank sterben jährlich 460.000 Chinesen an den Folgen von Luft- und Wasserverschmutzung. V wie Verbotene Stadt: Im "alten Kaiserpalast" lebten bis zur Revolution von 1911 die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Die einfache Bevölkerung hatte zu dem Areal keinen Zutritt. Heute ist sie eine der wichtigsten Touristenattraktionen der Stadt. W wie Wanderarbeiter: 100 bis 200 Millionen Menschen vom Lande ziehen auf der Suche nach Arbeit in die Städte. Ohne diese billigen und benachteiligten Arbeitskräfte wäre Chinas Wirtschaftswunder nicht denkbar. X wie Xi’an: Fundort der weltberühmten Terrakotta-Armee im Grab des ersten chinesischen Kaisers (259 bis 210 v. Chr.). Das Hamburger Völkerkundemuseum musste im vergangenen Jahr eine Schau dazu schließen - die Figuren erwiesen sich als billige Kopien. Y wie Yin und Yang: Begriffe aus der chinesischen Philosophie, die vor allem im Daoismus eine große Rolle spielen. Ursprünglich symbolisierten sie Schatten (Yin) und Sonne (Yang). Heute stehen sie für den Ausgleich zweier Gegensätze. Z wie Zixingche: Das "selbst zu bewegende Fahrzeug" war zwischen 1940 bis 1990 DAS Fortbewegungsmittel. Heute gibt es in China schätzungsweise noch 500 Millionen Drahtesel, aber die wachsende Zahl der Autos verdrängt die Radler immer mehr. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
(N24)
01.10.2009 15:56 Uhr
60 Jahre China
Propaganda-Parade der Superlative








