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Mädchen, Drogen, Allüren

Musik-Genie Robbie Williams

Robbie Williams ist zurück. Mit der neuen Single "Bodies" (Veröffentlichung am 9.10.2009) und bald auch neuem Album will er an alte Erfolge anknüpfen. Gelingt Robbie das Comeback?

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Robbie Williams ist zurück. Mit seiner neuen Single "Bodies" schickt sich der britische Superstar an, an alte Erfolge anzuknüpfen. Auch ein neues Album, "Reality Killed The Video Star", hat er im Anschlag.
Es ist ein von Fans lange ersehntes Comeback. Seine letzte Krise beginnt 2006, als er sich aus der Öffentlichkeit weitgehend zurückzieht und eine Drogentherapie macht. Drei lange Jahre warten seine Anhänger auf neues Material.
Doch auch schon früher haben Robbie-Freunde viel Geduld mitbringen müssen. Zum ersten Mal im Rampenlicht steht er mit der Boyband "Take That", der wohl erfolgreichsten Casting-Truppe, die Millionen Mädchen in Verzückung versetzt.
Schon damals ist Robbie die Ulknudel der Band und ist sich für kaum einen Scherz zu schade. Auch wenn er als Solo-Sänger bei "Take That" fast nie zum Einsatz kommt, avanciert er rasch zum Liebling der Fans.
Nicht nur die Musik der fünf Jungs überzeugt Mädels wie Kritiker, sondern auch deren Live-Auftritte. Preise sind die Folge. 1995 wird die Band etwa mit dem "MTV Europe Music Award" für Beste Live-Künstler ausgezeichnet (Bild: Robbie mit Carla Bruni).
Dann der Schock: Im Juli 1995 steigt Robbie Williams aus der Band aus. Williams, in Sachen Party und Drogen kein Kind von Traurigkeit, war es leid, sich den strengen Regeln des Managements zu beugen. Für die Fans bricht eine Welt zusammen.
Viele können nicht verstehen, wie ihr Liebling ihnen das antun kann. Der Ausstieg von Williams ist der Anfang vom vorläufigen Ende der Band, die sich im Februar 1996 auflöst. Mittlerweile haben sich die vier übrigen Mitglieder allerdings wieder vereint.
Robbie dagegen holt nun nach, was er lange Zeit nicht durfte. Der damals 21-Jährige haut mächtig auf den Putz. Immer wieder ...
... tauchen Fotos und Berichte von ihm auf, die den Alkohol- und Drogenmissbrauch des Sängers thematisieren. Das konnte nicht lange gut gehen: Im Sommer 1997 muss Robbie in eine Entzugsklinik.
Musikalisch dagegen holt Robbie Williams, der künstlerisch immer im Schatten seiner Bandkollegen gestanden hat, zum großen Schlag aus. Mit "Life Thru a Lens" veröffentlicht er sein erstes Solo-Album, das für sein Image die Emanzipation bedeutet.
Größeren Chart-Erfolg hat Robbie dann ein Jahr darauf. 1998 erscheint das Album "I've Been Expecting You", das in Großbritannien direkt auf Platz 1 schießt.
Williams bleibt musikalisch produktiv. 1999 bringt er sein drittes Album auf den Markt. "Sing When You're Winning" enthält mehrere Hits wie "Rock DJ" und das Kylie-Minogue-Duett "Kids". Robbie etabliert sich als ernsthafter Künstler.
Aufsehen erregt das Video zu "Rock DJ". Williams reißt sich dabei neben seiner Kleidung (im Bild: Robbie bei der Versteigerung der Unterhose aus dem Clip) auch seine Haut vom Leib. Die Originalfassung ist nur im Nachtprogramm der Musiksender zu sehen.
"Swing When You're Winning" heißt das Album von 2001, mit dem Robbie Williams völlig neue Wege geht. Es besteht aus Cover-Versionen alter Swing-Klassiker. Die Kritiker sind begeistert, Williams wird auch für ältere Hörer zugänglich. Die Single ...
... "Something Stupid", ein Duett mit Nicole Kidman, ist eine der erfolgreichsten seiner Karriere. Das Original stammt von ...
... Williams' Vorbild Frank Sinatra und dessen Tochter Nancy.
Neben seinen erfolgreichen Alben überzeugt Robbie Williams nach wie vor durch sein Show-Talent. Bei Live-Auftritten ...
... gibt der Brite alles. Ob er sich ...
... auf dem Boden räkelt oder ...
... sich kopfüber von der Decke abseilen lässt - Robbie bringt Mädchenherzen zum Schmelzen wie in alten Boygroup-Tagen.
"Live at Knebworth" heißt eine DVD, die seine legendären Konzerte aus dem Jahr 2003 zeigt. An drei aufeinander folgenden Tagen spielte Robbie vor jeweils 125.000 Menschen. Auch sein zuvor veröffentlichtes fünftes Album "Escapology" schlägt voll ein.
Nach anstrengenden Jahren wird es ruhig um Williams. Er veröffentlicht 2004 seine Biographie "Feel". Dort spricht er offen über seine Drogenprobleme und Ängste. Auch ein "Greatest Hits"-Album erscheint, der Erfolg der vergangenen Jahre wird zum Kult.
Dann 2005 das erneute Comeback. Und es sollte ein fulminantes werden. "Intensive Care" wird über 6.000.000 Mal verkauft, die Welttour wird ein Kassenschlager. Rekord: Robbie verkaufte an nur einem Tag 1,6 Millionen Tickets für seine Konzerte.
Doch dann wieder der tiefe Fall: Die Idee, mit "Rudebox" eine Platte im Dance-Stil zu machen, entpuppt sich als eine schlechte. Das Album von 2006 floppt im Vergleich zu seinen Vorgängern. Dazu ein weiterer ...
... schwerer Schlag: Die "Take That"-Comeback-Scheibe "Beautiful World" - ohne Robbie - schlägt seine Auskopplung um Längen.
Robbie kauft sich 2007 eine Villa in Los Angeles, kuriert seine Drogensucht und sucht nach UFOs, so die verwirrenden Nachrichten über den Superstar.
Doch all das ist angeblich überwunden. Anteil daran hat auch Williams' aktuelle Lebensgefährtin, die Schauspielerin Ayda Field. Und auch die Sache ...
... mit seinen ehemaligen Band-Kollegen scheint wieder ins Lot zu kommen. Angeblich hat sich Robbie mit den "Take That"-Jungs in einem Studio getroffen. Können wir ein neues gemeinsames Album erwarten?
"Richter Gnadenlos" Ronald Schill läßt sich beim Koksen in Brasilien filmen. Schon im Jahr 2002 gab es Kokain-Vorwürfe gegen den Hamburger Ex-Innensenator. Kokain scheint die Lieblingsdroge der Prominenz zu sein.
Fußball-Trainer Christoph Daum musste sich 2001 vor dem Landgericht Koblenz für den unerlaubten Erwerb von jeweils drei bis fünf Gramm Kokain in 63 Fällen verantworten.
Der Liedermacher Konstantin Wecker kämpfte in zweiter Instanz für eine Bewährungsstrafe, nachdem er 1996 wegen des Besitzes und Verbrauchs von insgesamt 1,5 Kilogramm Kokain zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.
Der inzwischen verstorbene Maler und Kunstprofessor Jörg Immendorff wurde 2004 vom Düsseldorfer Landgericht wegen Kokainbesitzes zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Diego Maradonna wurde 1994 positiv auf Drogen getestet. Am 4. Januar 2000 hatte Maradona einen schweren Herzinfarkt, der auf eine Überdosis Kokain zurückgeführt wurde.
Der Sänger der englischen Band "Babyshambles", Pete Doherty, macht wegen seinem exzessiven Drogenmissbrauch immer wieder Schlagzeilen in der internationalen Presse.
Auch Kate Moss, Top-Model und Ex-Freundin von Pete Doherty, wurde beim Schnupfen von Kokain abgelichtet. Ihre Drogenprobleme wirkten sich allerdings nie negativ auf ihre Karriere aus.
Schauspieler Nick Nolte musste sich 2002 vor Gericht verantworten ...
... nachdem er unter Alkohol- und Drogeneinfluß von der kalifornischen "Highway Patrol" gestoppt wurde.
Ein privates "Drogen-Video" brachte den Oscar nominierten Heath Ledger in die Schlagzeilen. Ledger verstarb im Januar 2008 nach missbräuchlicher Einnahme von mehreren Schmerz- und Beruhigungsmitteln.
Das sogenannte "Partygirl" Lindsay Lohan hatte in den letzten Jahren mit ihren Drogenproblemen zu kämpfen und befand sich schon einige Male in der Entzugsklinik.
Der britische Popsänger George Michael versucht weniger Marihuana zu rauchen. "Ich würde gerne weniger konsumieren, und es ist gewissermaßen ein Problem", sagte der ehemalige Wham!-Sänger im BBC-Radio.
Der deutsche Schaupieler Dietmar Bär ("Tatort") ist mit einer kleinen Menge Marihuana erwischt worden. In einem Marmeladenglas wurden bei ihm während einer Sicherheitskontrolle am Flughafen Köln/Bonn 0,8 Gramm der Droge gefunden.
"Dauerbrenner" Snoop Dog, seines Zeichens Rapper und Pornofilm-Produzent, raucht angeblich bis zu 30 Gramm Marihuana am Tag.
Die brillante Sängering Amy Winehouse sorgt mit ihrem Drogen- und Alkoholkonsum fortwährend für Schlagzeilen.
Nicole Richie machte schon im zarten Alter von 13 Jahren die ersten Erfahrungen mit Drogen und Alkohol.
Wegen seiner Alkoholabhängigkeit, die zu mehreren Schlägereien und Verhaftungen führte, bekam Christian Slater eine Zeit lang nur noch Nebenrollen angeboten.
Jan Ullrich wurde nach einer feucht-fröhlichen Disco-Nacht und zwei Ecstasy-Tabletten für sechs Monate gesperrt.
Drew Barrymore geriet wegen ihrer wilden Drogen- und Alkoholexzesse schnell in den Focus der Öffentlichkeit.
Auch das britische Königshaus hat seinen eigenen Drogenskandal: Tom Parker Bowles, Sohn von Prinz Charles Gefährtin Camilla, musste nach einem Beweisfoto den Konsum von Kokain eingestehen.
Beamte im US-Bundesstaat Oklahoma fanden bei einer Verkehrskontrolle im Wagen von Macaulay Culkin ("Kevin - allein zu Haus") Marihuana und ein verschreibungspflichtiges Medikament.
Das amerikanische Pop-Sternchen Whitney Housten wurde auf Hawaii mit 15 Gramm Marihuana erwischt.
Kein unbeschriebenes Blatt: Skandalnudel und Witwe von Nirvana-Sänger Kurt Cobain macht nicht nur durch ihren Drogenkonsum regelmäßig von sich reden.
Am 02. Februar 1979 starb Sid Vicious, Ikone der Punk-Bewegung der 70er Jahre, an einer Überdosis Heroin. Gerade einmal 21 Jahre wurde der Bassist der "Sex Pistols" und prägte dennoch eine Jugendbewegung.
Als John Simon Ritchie am 10. Mai 1957 geboren, wuchs er mit Mutter Anne Christopher Beverly in den Londoner Statdtteilen Kent und Hackney auf, wo er für zwei Semester Fotografie studierte.
Mitte der 70er Jahre entstand in London und New York eine rebellische und nonkonformistische Jugendbewegung, deren Motto eine Band …
… ganz besonders beeinflusste. Mit "No Future" prägte die britische Band "Sex Pistols" den Slogan für eine Subkultur. Als Gegenbewegung zum glatten Mainstream-Rock musste Punk vor allem laut und wild sein.
Eine Tatsache, die John, der sich inzwischen den Künstlernamen Sid Vicious (Johnny Rottens Hamster soll wesentlich zur Namensfindung beigetragen haben) zugelegt hatte, sehr entgegen kam.
Lemmy Kilmister von Motörhead soll verzweifelt versucht haben, die Geschicke des jungen Vicious am Bass zu verbessern.
Doch Sid konzentrierte sich lieber auf seine optische Vorreiterrolle und schloss sich den "Sex-Pistols"-Verehrern des "Bromley Contingents" an, zu denen auch Billy Idol (Bild aus dem Jahr 2006) gehörte.
Seine musikalische Karriere startete Sid Vicious als Schlagzeuger der Gruppe Siouxsie and the Banshees, die sich aus Mitgliedern des "Bromley Contingents" zusammensetzte und 1976 ihren legendären Debütauftritt beim 100 Club Punk Festival hatte.
1977 nahm Bassist Glen Matlock dann seinen Hut bei den Pistols und trotz mangelnden musikalischen Talents war Vicious der Mann der Stunde.
Auf Konzerten wurde sein Basspart einfach leiser gemischt, für Studioaufnahmen wurden angeblich Profimusiker gefunden.
Die Sex Pistols veröffentlichten zur Zeit ihres Bestehens tatsächlich nur eine einzige LP: "Never Mind the Bollocks". Die Wirkung der Band war dennoch massiv.
Der anti-royalistische Song "God Save the Queen" schockierte das konservative Inselkönigreich, die teilweise von …
… Vivienne Westwood entworfenen Bühnenoutfits …
... prägten den Stil einer Generation.
Der Einfluss der "Sex Pistols" war aber keineswegs auf Großbritannien beschränkt. Sogar in der DDR eiferten Jugendliche heimlich ihren Vorbildern nach und …
… so manche deutsche Punkband zitierte ihre Idole in Songs (wie Mr. Sexpistols von den Ärzten) oder…
… lehnten sogar ganze Albentitel an die verehrten Briten an.
1977 verliebte Sid Vicious sich dann in Nancy Spungen. Oft als Romeo und Julia des Punk bezeichnet, war die Beziehung der beiden geprägt von gemeinsam zelebrierter Heroinabhängigkeit und öffentlichen Gewaltexzessen. Der Film "Sid and Nancy" mit ...
Gary Oldman und Chloe Web in den Hauptrollen fasste die tragische Geschichte des Paares 1986 zusammen, die im …
… Oktober 1978 ein tragisches Ende fand. Im legendären Chelsea Hotel in New York, in dem sich der Dichter Dylan Thomas mit Methode aus dem Leben gesoffen …
... und Jack Kerouac den Beatnik-Klassiker "On the Road" verfasst hatte, wurde Nancy erstochen aufgefunden. Weil Vicious im Verdacht stand, seine Freundin im Drogenrausch getötet zu haben, …
… wurde er unter Mordverdacht festgenommen, aber auf Kaution, die seine damalige Plattenfirma Virgin bezahlte, wieder auf freien Fuß gesetzt. Nur wenige Monate später wurde Sid ebenfalls im Chelsea-Hotel tot aufgefunden. Er starb an einer Überdosis.
Zwar galt Sid ("vicious" kann mit "bösartig" übersetzt werden) privat als sensibler und ruhiger Mensch, Johnny Rotten schrieb aber in seiner Biographie: "Die Drogen haben ihn zu einem Tier gemacht, zu einem zutiefst unangenehmen Typen".
Lange war es still um die "Sex Pistols". Nach 20 Jahren Trennung stellten sich die wiedervereinten "Sex Pistols" 1996 in London den Journalisten vor, um dann eine große Revival-Tour zu starten.
Auch wenn es einige Kritik an der Kommerzialisierung ihres Erbes gab, der Zulauf zu den Konzerten war riesig.
2002 machten die ehemaligen Bandmitglieder wieder von sich reden, als sie mit den Worten "Wir sind nicht eure Affen" die Einladung in die "Hall of Fame" der Rock-Stars ablehnten.
Noch immer verehren die Fans Devotionalien ihrer Helden, selbst die Werbeindustrie …
… spielt mit der "Heiligenverehrung" der "Sex Pistols" und vor allem ihres berühmten Bassisten.
Auch 30 Jahre nach seinem Tod bleiben Sid Vicious, seine Sex Pistols …
... und ihre Statements ein wichtiger Teil der Popkultur.
Wie Gott sie schuf - und das im Alter von 20 Jahren: Das ist Madonna. Sie war jung und brauchte das Geld.
Ende der 70er Jahre startete sie ihre Gesangskarriere - zunächst ohne Erfolg. So musste sie sich als Aktmodel ein paar Dollar dazu verdienen.
Die Ergebnisse sind in einer Ausstellung zu sehen, die in Amsterdam läuft ...
... und nun auch im englischen Brighton zu sehen sein wird.
Initiator ist der Fotograf Martin Schreiber, ...
... der 1979 die Aufnahmen der 20-jährigen Madonna machte.
30 Dollar bekam die spätere Pop-Queen dafür. Hier der Vertrag, unterzeichnet mit Madonna Ciccone.
Der Fotograf beschreibt die Madonna, die damals vor ihm stand, als geschmeidig, schüchtern, wortkarg und launisch.
Sie habe die Aufnahmen lediglich als einen Job angesehen, auf die große Modelkarriere sei sie nicht abgefahren.
Dass sie durchaus einen Hang zur Freizügigkeit besitzt, stellte sie aber später immer wieder und gerne zur Schau. Mit ...
... spektakulären Bühnenshows ...
... und maßgeschneiderten Outfits begeisterte sie die Fans ebenso wie ...
... mit so manchen hüllenlosen Aufnahmen.
Fotograf Schreiber hatte bereits 1985 seine Madonna-Werke im Playboy veröffentlicht, ohne Einverständnis der Pop-Diva zwar, ...
... beschwert hat sie sich darüber aber auch nie.
So bleibt Madonna in jedem Fall ein echter Hingucker, ...
... egal in welcher Lebens- oder Altersphase.
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Dass "Pink" nicht unbedingt für brave Plastikprinzessinnen steht, dafür ist ...
... Alecia Beth Moore der lebende Beweis. Es ist sowieso kein Leichtes, ...
... den 1979 in Philadelphia geborenen Bühnentaifun in eine Schublade ...
... zu stecken. Die einzige Konstante ist, dass bei Pink nichts beständig ist. Ihre Haarpracht ...
... ist über die Jahre im Showgeschäft ...
... ebenso wandelbar ...
... geblieben ...
... wie ihr Jonglieren mit verschiedenen Musikstilen. Ihre temporeichen Rocksongs vereinen Einflüsse von Pop, ...
... Punk, Hip-Hop, Soul und ...
... sogar Country. Dabei sind ihre Texte ...
.. nie zahm: In "Dear Mr. President" von 2007 rechnet sie mit dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush ...
... und seiner Irak-Politik ab.
In "Unwind" beispielsweise, einer Hommage an die früh gestorbene Janis Joplin, ...
... klingt sie fast so alkoholheiser wie ihr Vorbild: ...
... "I'm troubled, I'm brillant and miserable too ...
... That's why I am so funny", heißt es darin. "Der Unterschied zwischen ihr und mir ist jedoch, dass ich überleben werde. Hoffentlich."
Die Frontfrau der "4 Non Blondes", Linda Perry, war dann die zeitgenössische Initialzündung für Pink, die nach Schulabbruch, Drogenproblemen und ...
... einem verhassten Job bei einer Fastfoodkette, ihre Berufung in der Musik fand. Und wenn es um Auftritte ...
... mit ihrer Band geht, wächst die Sängerin weit über ...
... ihr angeblich so schüchternes Naturell hinaus. Schließlich wird Frau Moore nicht müde zu behaupten, ...
... ihr Künstlername rühre von der Tatsache, dass sie zu schamhaftem Erröten neige.
Schrill und extrovertiert ist Pink von Kopf ...
... bis Fuß. Über zwanzig ...
... Tätowierungen zieren die ...
... Sängerin. Zum Beispiel ein "Hilfe"-Knopf auf dem Arm - wenn dann doch mal wieder Rückzug angesagt ist.
Der Text auf ihrem linken Unterarm soll sie an Sir Corky Moore, ihren toten Hund, erinnern. Trotz ihres offensiv zur Schau getragenen Bad-Girl-Images ...
... ist sie ein Zielgruppen-übergreifender Sympathiegarant (im Bild mit VW-Chef Winterkorn). Zudem ...
... setzt sie ihre scheinbar unerschöpflichen Energien auch für andere ein: Ob als Peta-Botschafterin ...
... oder im Kampf gegen Brustkrebs. Als weiße R&B-Sängerin war sie bei ihrem ersten Album "Can't Take Me Home" (2000) noch eine Außenseiterin. Doch ...
... schon ein Jahr später konnte sie es ohne weiteres mit ihren erfolgreichen Kolleginnen aufnehmen. Der Durchbruch über die USA hinaus gelang ...
... durch die Kooperation mit Christina Aguilera (M), Lil' Kim (nicht im Bild) und Mýa. Der Erfolg des Songs "Lady Marmelade" vom Soundtrack des Kinofilms "Moulin Rouge"...
... sorgte für reißende Absatzzahlen: Seit ihrem Erfolgsalbum "Missundaztood" (2001), das sich acht Millionen Mal verkaufte, gilt sie als etabliert.
Weil "etabliert" nicht gleichzusetzen ist ...
... mit "stagniert", schlüpft Pink ...
... in immer neue Rollen. Mal ...
... provokant lasziv, ...
... mal bonbonbunt, ...
... mal diabolisch - aber immer ein bisschen wütend: "Pink ist so sexy, wenn sie sauer ist", kommentierte das US-Musikfachmagazin "Rolling Stone" amüsiert.
2001 lernte Pink den Motocross-Fahrer ...
... Carey Hart kennen. Ende 2003, nach einer Affäre ...
... mit Pamela Andersons Ex-Mann Tommy Lee, gab es erstmal eine Beziehungs-Pause. Doch auch in der Liebe blieb ...
... alles anders: Bei einem Rennen im Juli 2005 macht sie Carey ...
... einen Heiratsantrag, die Hochzeit auf Costa Rica soll das Glück dann für immer besiegeln. Klar, dass der ...
... Ehering durch ein Tattoo am Finger ersetzt wurde: "Wenn ich mich dann scheiden lasse, muss ich den Finger eben abhacken." Kein Wunder also, dass die beiden, ...
... trotz öffentlicher Trennung, nie amtlich geschieden wurden. Außerdem findet Pink ...
... auch durchaus Gefallen an ihren Geschlechtsgenossinnen. "So bin ich eben. Liebe ist etwas Reines und ...
... ich versuche, das zu bewahren. Das bin ich, das fühle ich“, sagte sie der Zeitung "News of the World“. Aber auch hier will sie sich nicht festlegen. Angeblich ...
... sind Alecia und Carey wieder ein Paar. Stillstand ist ...
... also auch nach ihrem 30. Geburtstag nicht zu erwarten. Pink gibt ...
... weiter ordentlich Gas. Ihr erklärtes Idol Janis hat sie sowieso schon um drei Lebensjahre übertroffen ...
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Michael Jackson wurde am 29. August 1958 in Gary (US-Bundesstaat Indiana) geboren. Mit mehr als 400 Millionen verkauften Tonträgern sollte der exzentrische "King of Pop" einer der erfolgreichsten Musiker weltweit werden.
Jacksons Vater Joseph (*1929) war Boxer. Nach seiner Hochzeit mit Katherine Esther Jackson (*1930, geb. Scruse) arbeitete er jedoch als Kranfahrer in einem Stahlwerk in Gary. (Foto von 1993)
Das Paar bekam zwischen 1950 und 1966 insgesamt zehn Kinder: Rebbie (1950), Jackie (1951), Tito (1953), Jermaine (1954), Latoya (1956), Marlon (1957), Brandon (1957), Michael (1958), Randy (1961) und Janet (1966). Marlon starb nach der Geburt.
Michael Jacksons Vater förderte von Anfang an die musikalische Erziehung seiner Kinder. Er schickte sie unter anderem auf zahlreiche Talentwettbewerbe. Für die Kinder waren die hohen Erwartungen des Vaters aber auch eine große Belastung.
Tatsächlich wurden fast alle Kinder der Jacksons im Musikgeschäft erfolgreich. Michael und seine acht Jahre jüngere Schwester Janet (Bild) sind lediglich die Erfolgreichsten von ihnen.
Sogar einige Enkel des Jackson-Clans fanden ihren Weg ins Musik-Business, so etwa Tariano Adaryll Jackson II, Taryll Jackson und Tito Joe Jackson. Die Söhne von Tito Jackson wurden als Boygroup "3T" mit der Musik für den Film "Free Willy" bekannt.
Michaels Karriere begann 1965 mit der Gründung der Familien-Soulband "The Jackson Five", die aus den Brüdern Jackie, Tito, Jermaine, Marlon und Michael bestand. Michael Jackson übernahm die Rolle des Bandleaders und war von Anfang an der Star der Gruppe.
Bis 1968 hatten die fünf Jacksons zunächst nur kleine Erfolge, unter anderem erneut auf diversen Talentwettbewerben. Sie standen bei dem Plattenlabel Steeltown unter Vertrag.
1969 gelang den "Jackson Five" der Druchbruch. Sie bekamen einen Vertrag beim Plattenlabel Motown und landeten mit "Want you back" ihren ersten Nummer-Eins-Hit. Bei Motown verkauften sie insgesamt zwei Millionen Platten und produzierten 13 Alben.
Motown ließ den Jacksons jedoch nur wenig künstlerische Freiheit. Unter anderem wurden alle Texte von Songwritern geschrieben. Daher trennten sie sich 1975 von Motown und schlossen einen Vertrag bei Epic (heute Sony).
Die Gruppe trat fortan als "The Jacksons" auf und produzierte erstmals eigene Songtexte. Allein bis 1989 verkauften sie über 100 Millionen Platten.
Bis heute sind die "Jacksons" mit jährlichen Verkaufserlösen von rund 50 Millionen Dollar die erfolgreichste Black-Music-Group. Auch wenn Auftritte der "Jacksons" inzwischen äußerst selten geworden sind: Offiziell getrennt hat sich die Gruppe nie.
Michael Jackson sang jedoch nicht nur bei den "Jacksons". Seit 1971 machte er auch als Solomusiker Karriere. Dabei sang er zunächst klassische R&B-Titel wie "Got to be there" und erreichte stets beeindruckende Platzierungen in den US-Charts.
1972 gewann Jackson für die Musik zu dem Film "Ben" einen Golden-Globe-Award als bester Film-Song. Der Song über eine Ratte, wurde Michaels erster Number-One-Hit. Gleichzeitig offenbarte er in den Augen vieler Experten das "andere Wesen" Jacksons.
1977 hatte Michael Jackson in "The Wiz" seinen ersten Kinoauftritt. In dem "Wizard-of-Oz"-Remake trat er neben Diana Ross auf und spielte eine Vogelscheuche (Bild rechts). Bei den Dreharbeiten lernte er auch den Musikproduzenten Quincy Jones kennen.
Im gleichen Jahr (1977) stellte Michael Jackson sein fünftes Soloalbum "Off the Wall" vor, das erstmals neben R&B auch Disco-Elemente enthielt. Bis heute verkaufte sich das Album mehr als 20 Millionen Mal.
1982 nahm Jackson endgültig seinen Platz im Musik-Olymp ein. Im Dezember 1982 erschien das Album "Thriller". Es sollte mit 60 Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Album der Welt werden. Monatelang blockierte es die Spitze fast aller Charts.
Von "Thriller" gab es insgesamt sieben Single-Auskopplungen, darunter Hits wie "Billie Jean", "Beat It" oder "Human Nature". Alle Songs waren äußerst erfolgreich und wurden auch in aufwändigen Videoclips umgesetzt.
Das 18-Minuten-Video zu "Thriller" drehte der Komödien- und Fantasie-Spezialist John Landis (Blues Brothers, Spider Man 2). Die Horrorfilm-Parodie räumte 1984 acht Grammy-Awards ab.
Ab dem Ende der 1970er Jahre unterzog er sich mehreren Schönheitsoperationen. In einem Interview im Jahr 1993 räumte er zwei kosmetische Operationen ein. Mehrmals musste er demnach auch aus medizinischen Gründen operiert werden. (Links:1983; Rechts:1990)
Anfang der 80er Jahre entwickelte Jackson den "Moonwalk". Dabei verknüpfte er den "schwebenden Gang" mit Pantomime-Elementen und sexuellen Anspielungen (Griff in den Schritt). Sein spezieller Look wurden weiße Handschuhe und Socken und ein schwarzer Hut.
1985 initiierte Jackson gemeinsam mit Lionel Richie das karitative Musikprojekt "USA for Africa". Das Projekt spielte insgesamt 690 Millionen Dollar für die Welthungerhilfe ein. Hier eine Pressekonferenz zu "USA for Africa". Links: Michaels Bruder Marlon.
Michael Jacksons Freundschaft mit dem Ex-Beatle Paul McCartney zerbrach, als sich der aufstrebende Popstar 1985 sämtliche Rechte an den Beatles-Songs sicherte.
1987 landete Jackson einen weiteren Riesenerfolg. Das Album "Bad", stürmte die Charts in insgesamt 25 Ländern. Fünf Songs daraus schafften es auf Platz Eins der US-Charts.
Das Video zu "Bad" wurde von Regisseur Martin Scorsese (Taxi Driver, Good Fellas, Aviator) erneut sehr aufwändig produziert. In einer Nebenrolle war bereits der Jungschauspieler Wesley Snipes zu sehen.
Zwischen 1987 und 1989 absolvierte Michael Jackson seine erste Solo-Welttournee ("Bad World Tour"). Dabei war allein das Londoner Wembley-Stadion siebenmal komplett ausverkauft.
1988 kaufte sich Jackson für 17 Millionen Dollar sein kalifornisches Anwesen "Neverland Ranch". Dieses ließ er zu einem Privatvergnügungspark mit Karussells und Riesenrad ausbauen. Heute hat das Anwesen einen Wert von rund 100 Millionen Dollar.
1989 wurde Michael Jackson von US-Präsident George Bush als "Entertainer des Jahrzehnts" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr trennte er sich von seinem Produzenten Quincy Jones und arbeitete fortan mit Teddy Riley zusammen.
Ebenfalls 1989 begann Jackson mit den Aufnahmen zu "Dangerous". Die erste Single-Auskopplung "Black or White" hielt sich sieben Wochen auf Platz Eins der US-Charts. Mit Sony schloss er einen rekordverdächtigen Vertrag über 900 Millionen Dollar ab.
In "Dangerous" übernahm Jackson erstmals Hip-Hop-Elemente. In den Videos waren zahlreiche Promis zu sehen, darunter Macaulay Culkin ("Kevin - Allein zu Haus"), Eddie Murphie ("Beverly Hills Cop") und Guns’n’Roses-Gitarrist Slash.
Die "Dangerous"-Welttournee (ab Juni 1992) wurde im November 1993 vorzeitig abgebrochen, weil der inzwischen medikamentenabhängige Michael Jackson gesundheitlich angeschlagen war.
Nach eigenen Angaben spendete Jackson die Einnahmen der Tournee komplett für wohltätige Zwecke. Wegen seines humanitären Engagements wurde er zu dieser Zeit zweimal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Auch mit seiner Stiftung "Heal the World" wollte Jackson fortan den Armen der Welt helfen. Die Single mit gleichem Namen blieb 1992 jedoch relativ erfolglos.
Jackson wurde zweimal wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Er soll sich auf der Neverland Ranch (Bild) einem Jungen "unsittlich genähert" haben. 1993 wehrte er das Verfahren mit Zahlungen von mehr als 20 Millionen Dollar an den Jungen und dessen Eltern ab.
Jacksons Zahlung wurde in der Öffentlichkeit vielfach als Schuldeingeständnis interpretiert. Allerdings konnten Zeugenbefragungen den Missbrauchsverdacht nicht erhärten. Jacksons Anwalt (r) wertete die Zahlung später als Fehler.
Im Mai 1994 heiratete Jackson Elvis' Tochter Lisa Marie Presley. Vielfach wird vermutet, dass Jackson mit der Ehe sein inzwischen angeschlagenes Image aufbessern sollte. Bereits 1996 wurde sie wieder geschieden.
1995 präsentierte Michael Jackson sein neues Doppel-Album "HIStory" mit 14 neuen Songs, darunter "You are not alone", "Earth Song", "Scream" und "They don't care about us".
Mit "HIStory" konnte Jackson noch einmal fast an alte Erfolge anknüpfen. Allerdings wurde die aufwändige Promotion dafür – u.a. mit riesigen Statuen Jacksons - vielfach als "größenwahnsinnig" gewertet.
Zwischen 1996 und 1997 absolvierte Jackson die "HIStory"-Welttournee. Der gesundheitlich angeschlagene Superstar verzichtete dabei überwiegend auf seine spektakulären Tanzeinlagen und sang fast immer Playback.
1996 heiratete Jackson erneut, diesmal die Krankenschwester Debbie Rowe. Im Februar 1997 wurde Michaels und Debbies Sohn Joseph Jackson jr. (genannt Prince Michael) geboren.
1997 erschien das Album "Blood on the Dancefloor" mit Remixen aus "HIStory" und fünf neuen Titeln. Es verkaufte sich insgesamt vier Millionen Mal.
Im Oktober 1998 wurde Jacksons Tochter Paris Michael Katherine geboren. Das Bild zeigt diese einige Jahre später bei einem Aufenthalt in Paris.
Im Herbst 1999 ließ sich Michael Jackson von Debbie Rowe scheiden. Das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder ging auf den Superstar über.
Vom 7. bis zum 10. September 2001 feierte Jackson im New Yorker Madison Square Garden sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Musikalisch mit dabei waren neben seiner Familie auch Britney Spears, Whitney Houston und NSYNC.
Im Oktober 2001 erschien Jacksons letztes Album "Invincible". Die Single "You Rock my World" landete in vielen Ländern in den Top Ten. Insgesamt war das Album für Sony jedoch ein wirtschaftlicher Misserfolg und wurde nur wenig beworben.
2002 wurde Jackson bei den American Music Awards zum "Künstler des Jahrtausends" und bei den World Music Awards zum "Künstler des Jahrhunderts" gekrönt.
Im gleichen Jahr wurde Michael Jacksons drittes Kind Prince Michael II geboren. In ein Fettnäpfchen trat Jackson, als er seinen jüngsten Sprössling im November 2002 über das Balkongeländer eines Berliner Hotels hielt, um ihn der Öffentlichkeit zu zeigen.
Im November 2003 wurde das Ermittlungsverfahren gegen Jackson wegen Kindesmissbrauchs neu aufgelegt. Staatsanwalt Tom Sneddon ließ Jacksons Neverland-Ranch durchsuchen und den Star in Handschellen zur Vernehmung bringen.
Im Februar 2005 erlitt Jackson auf dem Weg zum Gericht einen Schwächeanfall. Skurrile Auftritte im Gerichtssaal, u.a. im Pyjama, ließen Zweifel am Geisteszustand des Stars aufkommen. Am 13. Juni wurde er in allen Anklagepunkten freigesprochen.
Öffentliche Auftritte Jackson wurden in den vergangenen Jahren immer seltener. Von 2005 an lebte er nicht mehr auf seiner Ranch in Kalifornien. Er hielt sich seither u.a. in Bahrain, Irland und Las Vegas auf.
Am 8. Februar 2008, zum 25-jährigen Jubiläum von "Thriller" erschien eine Neuauflage des Rekordalbums. Im Juli 2009 sollte eine Comeback-Tour starten. Mit Entsetzen erfährt die Welt nur wenige Tage zuvor vom Tod des "King of Pop".
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(N24)

08.10.2009 12:56 Uhr

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