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Links-Rechts

Aufregung um Bundesbanker Sarrazin

Zu Gast bei Hajo Schumacher und Hans-Hermann Tiedje ist Cem Özdemir, Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

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20. September 2009: "Union und FDP reden von Steuersenkungen und streuen den Leuten damit Goldstaub in die Augen, und ich soll als Doofmann in der Mitte sagen, welche Zumutungen der nächste Haushalt mit sich bringt? Nein, danke."
15. Juli 2009: Mit harschen Worten reagiert Peer Steinbrück auf die Bonuszahlungen an den Chef der angeschlagenen HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher. "Da kann einem schon der Kragen platzen."
"Ich finde es unglaublich, dass sich manche Manager ihre Taschen mit dem Geld der Steuerzahler füllen. Ohne staatliche Hilfen in Milliardenhöhe gebe es seine Bank heute nicht mehr", sagte er.
13. Mai 2009: Steinbrück kritisiert die Rolle der Landesbanken in der Finanzkrise. Diese hätten sich mit billigem Geld "vollgepumpt bis zur Halskrause" und …
… sich "in Ermangelung eines tragfähigen Geschäftsmodells" in Bereichen engagiert, "von denen sie eigentlich keine blasse Ahnung haben". Er sei …
… gelegentlich "ziemlich schlechter Laune" gewesen, "wie unfähig die Träger dieser Landesbanken in den letzten Jahren gewesen sind".
5. Mai 2009: Der Finanzminister befürwortet Listen von Steuerparadiesen, auf denen auch EU-Staaten auftauchen.
Mit Blick auf ein geplantes Treffen sagt er: "Selbstverständlich werde ich sie zur Nachfolgekonferenz im Juni in Berlin einladen: …
… Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Ouagadougou." Ouagadougou ist die Hauptstadt des afrikanischen Staates Burkina Faso.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (l., SPD) distanzieren sich von Steinbrücks Äußerungen.
16. März 2009: Am Rande eines Treffens der G20-Finanzminister bei London verweist Steinbrück darauf, dass …
… der wachsende Druck auf Steueroasen Wirkung zeige: "Die Kavallerie in Fort Yuma muss nicht immer ausreiten, …
… manchmal reicht es, wenn die Indianer wissen, dass sie da ist." Die Schweiz bestellt den deutschen Botschafter ein.
8. Dezember 2008: Steinbrück äußert sich kritisch zur Senkung der Mehrwertsteuer in Großbritannien.
Die Maßnahme würde die Staatsverschuldung auf ein Niveau heben, für das "eine ganze Generation" arbeiten müsse, um …
… sie wieder abzubauen, sagt er dem Magazin "Newsweek". Vor allem britische Medien sind "not amused", …
… Premier Gordon Brown nennt den Steinbrück-Einwurf "ganz klar deutsche Innenpolitik".
21. Oktober 2008: Nach einem OECD-Ministertreffen zum Thema Steuerflucht sagt der SPD-Politiker in Paris: "Wir müssen nicht nur …
… das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche." Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey nennt die Aussage "inakzeptabel".
17. August 2006: Die Menschen müssten künftig mehr Geld für Alter, Gesundheit und Pflege ausgeben, sagt Steinbrück der Zeitschrift "Hörzu". Konkret: …
"Das heißt, wir müssen im Zweifel auf eine Urlaubsreise verzichten, um für später vorzusorgen." Der Vorstoß trifft auf energischen Widerspruch.
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Volkswagen stößt Daimler vom Thron und ist somit das beliebteste deutsche Unternehmen.
Die letzten beiden Jahre stand Daimler in der Beliebtheitsskala an der Spitze, 2009 müssen sich Vorstandvorsitzender Dieter Zetsche und sein Unternehmen mit der Silbermedaille begnügen.
Vorstandschef Peter Löscher wird's freuen. Trotz eines weltweit geplanten Abbaus von 1.600 Stellen geht der dritte Platz wie in den Vorjahren an Siemens, dicht gefolgt von …
… BMW. Der Automobilkonzern aus Bayern erreicht in der Umfrage Platz vier.
Rang fünf für die vier Ringe: Vor kurzem feierte die Audi AG 100-jähriges Jubiläum, unter anderem mit Showmaster Thomas Gottschalk und Pianist Lang Lang.
Ebenfalls mit rund fünf Prozent der Stimmen konnte sich Opel Platz sechs sichern – nach den Negativschlagzeilen doch eine recht erfreuliche Nachricht!
Obwohl von VW geschluckt, ist Sportwagenhersteller Porsche im Ranking noch eigenständig auf Platz sieben vertreten. Vorstandsvorsitzender Wiedeking musste trotzdem gehen.
Bosch-Angestellter bei der Arbeit in Tamm: Der schwäbische Autozulieferer und Technologiekonzern kommt auf Platz acht.
Platz neun für den Chemiekonzern BASF. Eine Aufnahme zeigt das Gelände des Unternehmens in Ludwigshafen von oben.
Schlusslicht in der Top Ten: Der rosa Riese aus Bonn. Das Telekommunikationsunternehmen machte in den vergangenen Monaten vor allem durch Bespitzelungsvorwürfe von sich Reden.

(N24)

07.10.2009 14:32 Uhr

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