Fußballstar verhext

Magier zaubert Ronaldos Knöchel kaputt

Zwei Zauberer kämpfen um die Gesundheit von Cristiano Ronaldo: Pepe behauptet, für dessen Knöchelblessur verantwortlich zu sein. Sein Gegenpart, Hexenmeister Fafe, entzündet Genesungskerzen.

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Etwas weltlichere Fußball-Freunde sagen, Cristiano Ronaldo hat sich den Knöchel beim Kicken verletzt.
Das Ende einer rasanten Fahrt: Diese Überreste eines Sportboliden gehören ...
... Fußball-Star Cristiano Ronaldo. Der Manchester-United-Spieler ist bekannt für einen extravaganten Lebensstil. Dass er einen roten Ferrari fährt, überrascht nicht.
Ronaldo ist gerade in der Nähe des Flughafens unterwegs zum Training, als er in diesem Tunnel ...
... gegen eine Absperrung rast. Glück im Unglück: Weder Cristiano Ronaldo ...
... noch andere Verkehrsteilnehmer wie etwa ManU-Keeper Edwin van der Sar, der hinter Ronaldo herfuhr, werden verletzt.
Als die Polizei den Unfallort erreicht, berichten Augenzeugen, Ronaldo sei sofort nach dem Crash aus dem demolierten Auto gestiegen.
Kurze Zeit später treffen Bergungsfahrzeuge in dem Tunnel ein, ...
... heben den zertrümmerten Ferrari auf einen Abschleppwagen und ...
... bringen ihn dorthin, wo er jetzt leider hingehört:
Auf den Schrottplatz.
Dass der Fußballer des Jahres unverletzt blieb, gleicht einem Wunder. Dass er aber direkt nach dem Unfall zum Vereinsgelände von ManU fuhr und mit seinen Mannschaftskollegen trainierte, ist angesichts der Crash-Bilder schier unglaublich.
Sie sind die "Königlichen" und sie gehen standesgemäß einkaufen: Real Madrid hat für die teuersten Transfers in der Fußballgeschichte gesorgt. Die Wirtschaftskrise scheint spurlos am Verein vorüberzugehen, denn ...
... seit Manuel Pellegrini (im Bild) als neuer Trainer und der steinreiche Bauunternehmer Florentino Perez als zurückgekehrter Präsident bei Real das Sagen haben, heißt die Devise: Einkaufen bis der Arzt kommt.
Nur die besten Spieler sollen es sein: Gerade haben die Madrilenen mit dem Rekordangebot von 94 Millionen Euro für Cristiano Ronaldo seinen Verein Manchester United und die übrige Fußballwelt geschockt. Wenn ManU da mal nicht schwach wird.
Auch auf Bayern-Star Franck Ribéry haben die Spanier mehr als ein Auge geworfen. Doch schon in den vergangenen Jahren haben sie die Maßstäbe in Sachen Transfersummen gesetzt. Hier die Top Ten der teuersten Einkäufe (Ablösesummen zum Teil geschätzt): ...
... Platz 10 für Juan Verón. Der Argentinier wechselte 2001 für 43,7 Millionen Euro von Lazio Rom zu Manchester United.
Auf Platz 9: Ronaldo. Als er sich noch in physischer Hochform befand (2002), legte Real Madrid 45 Millionen Euro bei Inter Mailand auf den Tisch.
Rang 8 für Andrej Schewtschenko. Er ging 2006 für 46 Millionen Euro vom AC Milan zum FC Chelsea.
Auf Rang 7 findet sich Christian Vieri wieder. 1999 kaufte ihn Inter bei Lazio für 46,5 Millionen Euro.
Einen Innenverteidiger ließ sich ManU 2002 46,7 Millionen Euro kosten. Rio Ferdinand kam von Leeds United und landet mit dieser Summe auf Platz 6.
Rang 5 für den Spanier Gaizka Mendieta (M.). Für 48 Millionen Euro kaufte ihn Lazio Rom 2001 beim FC Valencia ein.
Platz vier und 50-Millionen-Grenze geknackt: Hernan Crespo kostete im Jahr 2000 Lazio Rom 56,2 Millionen Euro. Ligakonkurrent AC Parma freute sich über das Geld.
Platz drei für diesen Transfer, der in der spanischen Liga im selben Jahr für Aufruhr sorgte: Portugals Mittelfeld-Genie Luís Figo ging für ...
... 61,4 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Real Madrid.
Erst vor wenigen Tagen wurde dieser Hammertransfer bekannt, der damit den 2. Platz besetzt: Real Madrid - wer sonst - holte sich den Brasilianer Kaká ...
... für schlappe 65 Millionen Euro. Das Konto des AC Mailand machte einen gehörigen Sprung.
Bislang unerreicht bleibt aber er: Frankreichs Ballzauberer Zinedine Zidane ist der teuerste Transfer aller Zeiten. Wiederum die "Königlichen" schlugen ...
... 2001 bei Juventus Turin zu und holten ihn für 71,6 Millionen Euro. Inzwischen ist auch Zidane wieder für Real aktiv: Er steht dem neuen Präsidenten als Berater zur Seite. Vielleicht flüstert er ihm ja noch mehr spektakuläre Transfers ein.
Hier noch der teuertste Torwarttransfer: Er ging 2001 in Italien über die Bühne. Juve überwies für Gianluigi Buffon 38,3 Millionen Euro nach Parma.
Von Rekordsummen ist die Bundesliga weit entfernt, doch auch hier ging gerade der teuerste Transfer über die Bühne. Für 30 Millionen Euro lotste sich der FC Bayern Stürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart ins Haus.
Die Bundesliga lebt auf großem Fuß: Spielerwechsel werden seit Jahren fürstlich bezahlt - und Neuverpflichtungen werden immer kostspieliger. Die 15 teuersten Transfers aller Zeiten: Auf Rang ...
... 15 landet der Transfercoup von Marcell Jansen aus dem Jahr 2007. Der Mönchengladbacher Nationalspieler wechselte für geschätzte elf bis zwölf Millionen Euro zum ...
... deutschen Rekordmeister Bayern München. Bei den "Großkopferten" der Isar-Metropole spielt Jansen mit Stars wie "Italo-Bomber" Luca Toni oder Franck Ribery.
Den Brasilaner Lucio zieht es 2004 von Bayer Leverkusen nach ...
... München. Zwölf Millionen Euro lässt sich der FCB den Abwherspieler kosten. Noch etwas teurer ...
... ist Dortmunds Jörg Heinrich. 12,5 Millionen Euro blättert der AC Florenz 1998 für den damaligen deutschen Nationalspieler auf den Tisch. Heinrich kehrt ...
... zwei Jahre später zurück und unterschreibt beim BVB einen Vertrag bis 2003. Ablösesumme: umgerechnet rund vier Millionen Euro.
2006 verlässt der Niederländer Khalid Boulahrouz den Hamburger SV. Sein neuer Arbeitgeber heißt Manchester City. Kostenpunkt: 13 Millionen Euro.
Geschätzte 12 Millionen bis 15 Millionen Euro streicht Werder Bremen 2007 ein, als Nationalstürmer Miroslav Klose ...
... zu Bayern wechselt. Seine Tor-Salti zeigt er noch heute in München.
Der zehntteuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte geht 2005 über die Bühne. Der Weißrusse Alexander Hleb hängt beim VfB Stuttgart seine Töppen an den Nagel und schnürt seine neuen Treter für ...
... den mehrfachen englischen Meister Arsenal London. Die "Gunners" zahlen 15 Millionen Euro.
Eine Ablösesumme von ebenfalls 15 Millionen Euro bringt Rafael van der Vaart dem HSV ein, als er ...
... 2008 zu den "Königlichen" von Real Madrid wechselt.
Auf 16 Millionen Euro bringt es der Bulgare Dimitar Berbatov 2006. Der damalige Leverkusener ...
... Stürmer verabschiedet sich dafür zu den Tottenham Hotspurs.
2001 packt der Brasilianer Evanilson seine Koffer in Dortmund. Sein Reiseziel lautet ...
... Italien, AC Parma. 17 Millionen Euro fließen dafür auf das Konto des BVB.
Gar 20 Millionen Euro erhält Bayer Leverkusen im Jahr 2000 für Emerson. Der Brasilianer ...
... legt sich danach für den AS Rom ins Zeug.
Nigel de Jong, niederländischer Nationalspieler, steht 2009 in Diensten des Hamburger SV, als den Hanseaten ein Angebot von 20 Millionen Euro ins Haus flattert. De Jong darf dafür ...
... zum neuen englischen Krösus Manchester Citiy wechseln. Damit rangiert er auf Platz fünf der teuersten Transfers der Fußball-Bundesliga - gemeinsam mit Emerson. Teurer ...
... ist dieser Spieler links im Bild. Der ...
... englische Nationalspieler Owen Hargreaves bringt ...
... dem FC Bayern München bei seinem Wechsel zum mehrfachen Champions-League-Sieger Manchester United 2007 25 Millionen Euro. Diese Summe ...
... sollen die Münchener auch für den Franzosen Franck Ribery an Olympique Marseille bezahlt haben.
Die Bremer Dribbelmaus Diego verzaubert drei Jahre die Werder-Fans und die gesamte Bundesliga, ehe er ...
... nach der Saison 2008/2009 seinen Abschied aus Bremen bekanntgibt.
Die Dienste des Brasilianers sichert sich für bis zu 27 Millionen Euro der ...
... italienische Rekordmeister Juventus Turin. Die Fans der "Alten Dame" dürfen sich freuen.
Der bisher teuerste Transfer in der Bundesliga-Geschichte gelingt ebenfalls kurz nach Ende dieser Saison. Der Stuttgarter Stürmer Mario Gomez ...
... will sich karrieretechnisch weiterentwickeln. Für geschätzte ...
... 30 Millionen Euro Ablöse darf er das künftig beim FC Bayern München.

"Spuk" um Cristiano Ronaldo: Der portugiesische Weltfußballer ist Spielball in einem skurrilen Wettkampf zwischen zwei rivalisierenden Zauberern. Dabei geht es wohl um die Rache einer verschmähten Geliebten. Dies berichtete die protugiesische Presse.

Ein spanischer Magier namens Pepe behauptet, für Ronaldos momentane Knöchelverletzung verantwortlich zu sein. Er habe von einer anonymen Frau 15.000 Euro erhalten, berichtet die Zeitung Correio da Manha. "Sie hat mich dafür bezahlt, seine Karriere zu beenden. Es ist ein Job. Ich habe nichts persönlich gegen Ronaldo", wurde Pepe zitiert, der sich mit einer schwarzen Wachspuppe und einem Foto Ronaldos ablichten ließ.

Doch Ronaldo hat bereits Unterstützung erhalten: Der Beschwörer Fernando Nogueira, als "Hexenmeister Fafe" bekannt, soll von einer Person aus dem Umfeld Ronaldos den Auftrag erhalten haben, gegen den schwarzen Magier Pepe vorzugehen. Dies berichtet die Zeitung 24 Horas. Fafe erklärte, er "habe bereits Kerzen neben einem Foto von Ronaldo angezündet, um der Sache ein Ende zu bereiten".

Der 94 Millionen Euro teure Offensivstar leidet derzeit an einer Knöchelverletzung. Zuletzt war Ronaldo aber zuversichtlich, in den WM-Qualifikationsspielen gegen Ungarn und am 14. Oktober gegen Malta mitwirken zu können.

(sid, N24)

07.10.2009 15:36 Uhr

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