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Blutiger Doku-Thriller

"Die Bucht"

Jedes Jahr töten japanische Fischer zehntausende Delfine. Noch. Denn erstmals hat ein Dokumentarfilm das blutige Abschlachten aufdecken können: "Die Bucht", ein Umwelt-Doku-Thriller.

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In der kleinen japanischen Stadt Taiji ist die Jagdsaison eröffnet: Mit monotonen metallischen Klängen ...
... treiben die Fischer Hunderte von Delfinen in eine enge Bucht. Dort gibt es für die intelligenten Meeressäuger kein Entrinnen mehr.
Nachdem die Tiertrainer die besten Exemplare für ihre Delfinarien ausgewählt haben, ...
... beginnt ein grausames Massaker.
Mit spitzen Speeren und Messern stechen die Männer im seichten Wasser solange auf die verängstigten Tiere ein, bis diese qualvoll verenden. Die eben noch strahlende blaue Meerenge verwandelt sich in einen blutroten See.
In seinem erschütternden Dokumentarfilm "Die Bucht" führen der amerikanische Taucher und Unterwasser-Fotograf Louie Psihoyos ...
... und sein Team, ...
... zu dem auch der ehemalige Trainer der berühmten Film-Delfine "Flipper", Ric O'Barry gehört, der Weltöffentlichkeit das gnadenlose Abschlachten von ...
... Delfinen vor Augen, das ...
... in Japan jeden Herbst wieder praktiziert wird: ...
... bedenkenlos, brutal, blutig.
In Japan werden jährlich 23.000 Delfine mit Harpunen und Haken erlegt. Ein Großteil davon wird zu Delfinfleisch verarbeitet, das aufgrund der hohen Quecksilberbelastung oftmals als Walfleisch deklariert wird.
"Ich möchte, dass der Tötung von Delfinen für immer ein Ende gesetzt wird", erklärt Regisseur Psihoyos. Die Idee über diese unbequeme Wahrheit einen Film zu drehen, war geboren, als ...
... der ehemalige Delfintrainer O'Barry ihm von diesem gewaltigen Gemetzel berichtete.
Um das dunkle Geheimnis ans Licht zu bringen, das sich in dieser abgelegenen Bucht verbirgt, musste die kleine Crew heimlich auf das abgeriegelte Gelände gelangen.
Eine Tauchweltmeisterin installierte in der Bucht die Unterwasserkameras- und mikrofone, während unbemannte Drohnen Luftbilder einfingen und eine militärfähige Wärmebildkamera die Nachtaufnahmen machte. "Die Bucht" - Ein Doku-Thriller der besonderen Art.
Video: "Die Bucht" - Taiji - Eine kleine Stadt mit einem großen Geiheimnis
Video: "Die Bucht" - Zwei Welten - Delfine in Freiheit und im Delfinarium
Video: "Die Bucht" - "Keine Bilder!"
Video: "Die Bucht" - Ric O’Barry – der Trainer von "Flipper"
Video: "Die Bucht" - Der Alptraum-Ort für Delfine
Jetzt beginnt auf Prince Edward Island in Kanada wieder die offizielle Robbenjagd, bei der von der kanadischen Regierung 275.000 Tiere zum Töten freigegeben worden sind.
Diese Robbe wird in diesem Jahr wohl verschont bleiben: Jungtiere dürfen erst getötet werden, sobald sie ihr weißes Fell wechseln.
Die „Regularien“ des Gemetzels sind zwar verschärft worden, so müssen die Jäger durch drei unterschiedliche Tests vor der Häutung den Tod des Tieres garantieren:
Sie sollen den sogenannten Blinzelreflex testen, die Zerstörung der Schädeldecke prüfen und eine Schlagader durchtrennen, um die Robbe ausbluten zu lassen.
Tierschützer vom Internationalen Tierschutz-Fond (IFAW) argumentieren aber, dass die Regeln bei der Robbenjagd bisher kaum beachtet werden. Die verletzten Tiere werden demnach an Stahlhaken zu Sammelstellen gezogen….
… hier gehäutet und häufig erst anschließend getötet.
Vor der kanadischen Botschaft in Berlin protestieren schon 2007 Tierschützer gegen die Robbenjagd mit Pickel, Kunstblut und Eis.
Einige legen sich fast nackt und mit Kunstblut überströmt vor die kanadische Vertretung
Die Jäger verfolgen Robben mit kleinen, wendigen Booten durch das Packeis.
Auf den Eisschollen ruhen sich die Robben häufig mit ihren Jungtieren aus. Die arglosen Säuger ergreifen selten die Flucht und sind so leichte Beute für die Jäger.
Abnehmer für die Seehundprodukte sind Norwegen, Russland und China. Die EU hat den Import des weißen Fells von Robbenbabys 1983 verboten. In Deutschland werden seitdem kaum noch Robbenfelle gehandelt.
Auch in diesem Jahr werden die Proteste gegen das abschlachten der jungen Robben wohl ohne Konsequenzen bleiben.
Die Tierrechtsorganisation PETA kämpft seit 1980 für das Recht auf Leben von Tieren.
Ingrid Newkirk ist die Gründerin von PETA (= People for the Ethical Treatment of Animals). Die Organisation finanziert sich über Spendengelder, um ihre häufig krassen Kampagnen zu finanzieren.
PETA – Aktivistinnen demonstrieren vor dem Europäischen Parlament in Brüssel gegen Stierkampf in Spanien.
Parodie auf den Stierlauf in Pamplona: Seit 2002 veranstaltet PETA zwei Tage vor der Stierjagd einen Nacktlauf.
Indische Models kleiden sich à la Lettuce Lady und Broccoli Boy. Sie sprechen sich in der Aktion für vegetarische Ernährung aus.
"Latex in – Leather out": Um ein schickes Lederoutfit tragen zu können, werden Tiere misshandelt und getötet. Für Latex statt Leder demonstrieren diese PETA-Mitglieder in Hongkong.
Ein Ziel erreichte die PETA fünf Jahre nach der Gründung: 1985 wurde das Tierschutzgesetz verabschiedet. Die Aktivisten und Aktivistinnen …
… zeigen bei den Kampagnen immer viel Haut, …
… abstoßende Tierhaltung …
… und immer: jede Menge (Kunst-)Blut.
Dieses als Kellner verkleidete PETA-Mitglied steckt einer Aktivistin einen Schlauch in den Mund, der mit Mais gefüllt ist. Die Aktivistin ist durch ihre Fesseln völlig wehrlos …
… und lässt sich den Trichter so lange in den Mund stopfen, bis ihr scheinbar Blut aus Mund rinnt. Die Aktion: Kampf gegen die Produktion und Verkauf von Gänsestopfleber.
Unterstützt wird die Organisation von vielen Stars. Darunter: Sängerin Pink.
Vor allem die Aktion gegen Pelztierhaltung wurde von Berühmtheiten unterstützt. Die US-amerikanische Schwimmerin und Goldmedaillen-Gewinnerin Amanda Beard …
… und auch die japanische Schauspielerin Aya Sugimoto würden eher nackt gehen, als sich in Pelze zu kleiden.
Pamela Anderson ist schon lange PETA-Mitglied und wirbt auf diesem Plakat in einem Kohlblatt-Bikini für die vegetarische Ernährung.
Auch Dennis Rodman …
… und Schauspieler Steve-O zeigen sich nackt.
PETA kämpft gegen Pelztierhaltung – und deshalb auch gegen die aus Bärenfell hergestellten Mützen des Wachregiments vor dem Buckingham-Palast in London.
Die Organisation kümmert sich auch um streunende Hunde und Katzen, verpflegt diese und nimmt sie auf, bis sie ein neues Zuhause finden.
Extrem misshandelte und leidende Tiere, die kein neues Zuhause finden, werden von Tierärzten unter Beobachtung von PETA eingeschläfert.
Gegen den Fleischverzehr, …
… die Tötung und die Jagd von Tieren, …
… Massentierhaltung und …
… das Angeln demonstriert PETA immer wieder mit Aufsehen erregenden Aktionen.
Sie sind für eine tierfreundliche Welt, in der das Tier nicht für menschliche Zwecke benutzt wird und leiden muss.
"Gekocht werden tut weh“ oder "Fischen tut weh" sind noch harmlose Banner-Sprüche der Aktivisten.
PETA versucht es auch so: Es ist altmodisch, Tiere als Kleidung, Möbelstücke oder sogar Schmuck zu benutzen.
Auch Großkonzerne werden regelmäßig von PETA attackiert: Darunter McDonald’s, Burger King …
… und immer wieder: Kentucky Fried Chicken.
Mitarbeiter von PETA schmuggeln sich als Angestellte in Labore, Zoos, …
... Zirkusse und auf Bauernhöfe ein, um dort…
… in monatelanger Arbeit Tierquälerei aufzudecken und dagegen anzugehen.
Die unmenschliche Tötung von Hühnern für Chicken McNuggets ...
... Chickenburger und Co. wird mit harten Aktionen seitens PETA angeprangert.
Auch Deutsche unterstützen die Organisation: Hier Dirk Bach am übergroßen PETA-Erdbeerkuchen mit Désirée Nosbusch und Chrissie Hynde.
Weltweit hat PETA mehr als 650.000 Mitglieder, die sich für einen ethischen Umgang mit Tieren stark machen.
Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts: "Würden Sie ihre Katze tragen?"
Auch diese Models, darunter Naomi Campbell, sprechen sich gegen Tiertötung und Pelzproduktion aus. Naomi war jahrelanges PETA-Mitglied, …
… bis sie hinausgeworfen wurde: Bei einer Modenschau trug sie Pelz – damit hatte ihre Aktivistenzeit ein Ende.
Das australische Model Imogen Bailey: Ebenfalls Anti-Pelz-Aktivistin.
Mit der Aktion "Holocaust on Your Plate" verglich PETA die Massentierhaltung mit Bildern von Juden, die in Konzentrationslager transportiert wurden. Ingrid Newkirk sagte: "In KZs starben sechs Millionen Juden, …
… aber sechs Milliarden Hühner werden beim Schlachter enden, um als Brathähnchen verkauft zu werden.“ Diese Models sprechen sich auch für Tiere und gegen die Haltung dieser in Zoos aus.
Diese Aktivisten führen die abschreckende und blutige Abschlachtung von Robben vor.
PETA versucht sogar Städte zu überreden, ihre Namen zu ändern: Darunter Hamburg. Hier wurde der Name "Veggieburg" vorgeschlagen. Auch für Fischen (Stadt im Allgäu) gab es einen neuen Namensvorschlag: Wie wär's mit "Wandern".
Aktivistinnen sperren sich häufig in Käfige, …
… oder legen sich nackt auf die Straße, um das Leiden der Tiere zu verdeutlichen.
Wo PETA auftaucht, sind immer viele Menschen, um sich die Aktionen und Kampagnen anzusehen.
Trotz – oder gerade wegen – der krassen Sprüche und skurrilen Auftritte der Aktivisten sollte man manchmal vielleicht darüber nachdenken …
… was der Mensch dem Tier antut.
Pirelli steht eigentlich für Autoreifen. Doch Kunstfreunden und Fans anspruchsvoller Erotik ist das Unternehmen vor allem als Herausgeber des Pirelli-Kalenders bekannt. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Für die Motive des Jahres 2009 entführte Fotograf Peter Beard die Modells, in diesem Fall Malgosia Bela und Mariacarla Boscono, in die Landschaft Botswanas. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Auf den Aufnahmen sind die Models stets umgeben von wilden Tieren und ... (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
... zauberhaften Naturphänomenen. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Beard selbst lebte über 30 Jahre in Kenia, ein Kenner der Faszination Afrikas also. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Schon 36 Mal kam der Pirelli-Kalender heraus, der jedes Mal durch erotische Motive und außergewöhnliche Orte besticht. (Foto: Pirelli Kalender 2009, Peter Beard)
Die Shootings für den allerersten Kalender 1964 fanden auf Mallorca statt. (Foto: Pirelli Kalender 1964, Robert Freeman)
Ein Jahr später ging es nach Südfrankreich. Brian Duffys Model für den Monat September 1965 war Annabella. (Foto: Pirelli Kalender 1965, Brian Duffy)
Für das Jahr 1970 flog die Crew auf die Bahamas-Insel Paradise Island. (Foto: Pirelli Kalender 1970, Francis Giacobetti)
Dass Erotik nicht immer gleich blanker Busen ist, beweist diese Aufnahme für den Kalender 1974. (Foto: Pirelli Kalender 1974, Hans Feurer)
Die Bahamas waren auch 1984 Ort des Geschehens. (Foto: Pirelli Kalender 1984, Uwe Ommer)
Als es 1985 nach Edinburgh ging, war es den Models, in diesem Fall Iman, nicht zuzumuten, ins Freie zu gehen. Ist ja auch kalt in Schottland. (Foto: Pirelli Kalender 1985, Norman Parkinson)
Die Bahamas waren häufig Ort der Wahl für die Aufnahmen. Wie etwa 1994, als sich auch Cindy Crawford ablichten ließ. (Foto: Pirelli Kalender 1994, Herb Ritts)
Ein Jahr später ging es wieder ins Studio, dieses Mal in New York. (Foto: Pirelli Kalender 1995, Richard Avedon)
Damals auch dabei: Naomi Campbell. (Foto: Pirelli Kalender 1995, Richard Avedon)
Ab und an schleicht sich auch einmal ein Mann in den Kalender ein. 1998 war es etwa Bono, Frontmann der Gruppe U2. (Foto: Pirelli Kalender 1998, Bruce Weber)
Was aussieht wie ein Pin-up-Bild aus den 50ern ist Ende der 90er entstanden. Die Dame ist im übrigen Laetitia Casta. (Foto: Pirelli Kalender 1999, Herb Ritts)
Auch diese Schönheit ist weithin bekannt. Für das Jahr 2001 zeigt sich Gisele Bündchen in Neapel von ihrer erotischen Seite. (Foto: Pirelli Kalender 2001, Mario Testino)
Das Cover der Kalenderausgabe 2002 zierte Lauren Bush. (Foto: Pirelli Kalender 2002, Peter Lindbergh)
Italienisch wurde es 2003, als diese beiden in Campania Modell standen. (Foto: Pirelli Kalender 2003, Bruce Weber)
Auch 2003 waren wieder Stars abgebildet. Erkannt? Das ist Heidi Klum. (Foto: Pirelli Kalender 2003, Bruce Weber)
Im Jahr 2005 ließ sich auch Naomi Campbell wieder ablichten. (Foto: Pirelli Kalender 2005, Patrick Demarchelier)
Vom Kalenderblatt des Monats Januar grüßt die Schönheit Julia Stegner. (Foto: Pirelli Kalender 2005, Patrick Demarchelier)
Die Blätter für den Kalender von vor zwei Jahren waren wieder gespickt mit Promis. Gisele Bündchen ... (Foto: Pirelli Kalender 2006, Mert Alas und Marcus Piggot)
... und Jennifer Lopez. (Foto: Pirelli Kalender 2006, Mert Alas und Marcus Piggot)
Für das Kalenderjahr 2007 konnte Pirelli die große alte Dame des italienischen Films gewinnen: Sophia Loren legte sich mit über 70 Jahren noch einmal vor die Kamera! Respekt, Frau Loren. (Foto: Pirelli Kalender 2007, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin)
Man darf gespannt sein, wen die Verantwortlichen im nächsten Jahr gewinnen werden (Bild: Penelope Cruz, Pirelli Kalender 2007, Inez van Lamsweerde & Vinoodh Matadin)
Video: Doku-Thriller - "Die Bucht": Treibjagd in Taiji
Video: Meeressäuger hautnah - Im Kino: "Delfine und Wale in 3D"

(N24)

15.10.2009 11:11 Uhr

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