Zum 25. Todestag
François Truffaut - Wunderkind mit Lust am Sehen
Alles mit Liebe, alles für den Film: Wie kein anderer widmet François Truffaut sein Leben seiner Leidenschaft - und revolutioniert sie. Als Begründer der "Nouvelle Vague" schreibt er Kinogeschichte.
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Seine Leidenschaft hat ihn seinen Beruf gelehrt: François Truffaut, 1932 unehelich in Paris geboren, war nie Student an einer Filmhochschule. Und doch gehört er zu den größten Revolutionären des Films. In seiner Jugend gilt Truffaut als Hallodri, verlässt mit 14 die Schule, landet im Erziehungsheim, wird später unehrenhaft aus der Armee entlassen. Er flüchtet sich in exzessiven Kinokonsum, angeblich schaut er von 1942 bis 1950 ca. 2.000 Filme. Vom Kino auf die rechte Bahn gebracht, an die Hand genommen von André Bazin: Frankreichs bekannter Filmkritiker und Chefredakteur der "Cahiers du Cinéma" lässt den jungen Truffaut ab 1952 Rezensionen über Filme verfassen. In der "Cahiers du Cinéma"-Redaktion, zu der u.a. Jean-Luc Godard, Jacques Rivette und Claude Chabrol (im Bild) gehören, wird die "Politique des Auteurs" ausgetüfelt - und später in den "Nouvelle Vague"-Filmen praktisch umgesetzt. Kampfschrift für den Autorenfilm: Mit seinem Artikel "Une certaine Tendance du Cinéma français" liefert Truffaut 1954 den wohl wichtigsten Beitrag für die theoretische Grundlage der "Nouvelle Vague". Bevor sich Truffaut selbst ans Filmschaffen macht, assistiert er bei Roberto Rossellini (M., neben Jeanne Moreau) und ... ... liefert mit einer Geschichte die Vorlage für das Drehbuch von Jean-Luc Godards Erstlingsfilm und heutigem Klassiker "Außer Atem" (1960) mit Jean-Luc Belmondo und Jean Seberg (r.) in den Hauptrollen. Fast 10 Jahre später dreht er als Regisseur selbst mit Belmondo den Thriller "Das Geheimnis der falschen Braut", eine Hommage an die Werke seines Vorbilds Alfred Hitchcock. Seinen ersten Langfilm inszeniert Truffaut 1959 im Alter von 27 Jahren mit "Sie küssten und sie schlugen ihn" (im Bild: Hauptdarsteller Jean-Pierre Léaud, l.). Seine filmische Ästhetik und Narration werden wegweisend für die Nouvelle Vague. Der Film markiert den Beginn des "Antoine-Doinel"-Zyklus, der mit "Geraubte Küsse" (1968), "Tisch und Bett" (1970) - hier scherzen Truffaut und Hauptdarstellerin Claude Jade, seine damalige Verlobte, bei den Dreharbeiten - und ... ... "Liebe auf der Flucht" (1978) seine Fortsetzung findet. Truffaut mit der französischen Schauspielerin Marie-France Pisier, die in "Liebe auf der Flucht" eine Nebenrolle spielt, auf dem Festival des amerikanischen Films in Deauville. Das "Wunderkind des französischen Films" beeindruckt jedenfalls mit seinem Debüt und erhält 1959 seine erste - und einzige - Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes. Drei Jahr später ist er selbst (6. v. l.) Jurymitglied der 15. Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Für die Geschichte um den jungen, missverstandenen Antoine Doinel schöpft Truffaut aus den Erfahrungen seiner eigenen Kindheit - überhaupt ein Thema, das sich immer wieder in seinem Werk findet. Daher verwundert es nicht, dass ... ... Kinder in seinen Filmen oft wichtige Rollen spielen. In dem liebe- und humorvoll inszeniertem Jugendfilm "Taschengeld" (1976) etwa sind die Hauptakteure allesamt Jungen und Mädchen. Auch in dem Sozialdrama "Der Wolfsjunge" (1970) steht ein Kind im Mittelpunkt. Zudem stellt Truffaut in der Verfilmung der wahren Geschichte des im 18. Jahrhundert in Frankreich entdeckten "Wolfskind" Victor (Jean-Pierre Cargol, r.) ... ... ein weiteres ihm wichtiges Anliegen zur Debatte: Das Thema Bildung. 1968 erzwingen die Nouvelle-Vague-Stars Godard und Truffaut (neben dem Mikrofon) aus Solidarität mit den Studenten der Pariser Maiunruhen, unterstützt von den Jurymitgliedern ... ... Roman Polanski und Louis Malle (im Bild), am 19. Mai den einmaligen Abbruch der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Auf "Bildung" greift Truffaut auch gerne bei seinem Filmstoff zurück. Als großer Literaturliebhaber benutzt er häufig Romane als Filmvorlage. So geschehen auch bei "Jules und Jim" (1962), einer melancholischen Dreiecksgeschichte mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle, für die er im selben Jahr ... ... mit dem "Étoile de Cristal", dem ehemaligen Filmpreis der französischen "Académie du Cinéma" geehrt wird. Jeanne Moreau (2. v. r.) erhält dieselbe Auszeichnung als beste Darstellerin. Fünf Jahre später verkörpert sie in Truffauts Thriller ... ... "Die Braut trug schwarz" (1967), der auf einem Kriminalroman von William Irish beruht, als "Julie Kohler" die ultimative Femme fatale. Der Film soll übrigens wiederum Quentin Tarantino rund 35 Jahre später zu "Kill Bill" inspiriert haben. 1966 wird Truffaut in Dänemark als "Künstler des Jahres" ausgezeichnet. Im selben Jahr veröffentlich er einen Klassiker der heutigen Filmliteratur: "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?" Truffaut (M.) mit dem Darstellerensemble von "Die Amerikanische Nacht" 1973 in Cannes. In der Komödie schlüpft Truffaut selbst in die Hauptrolle des Regisseurs Ferrand und schafft eine einzigartige "Liebeserklärung an das Kino". Das wird auch ... ... international so gesehen: Der Regisseur bei der Oscar-Verleihung 1974 zusammen mit dem Schauspieler Yul Brunner, der ihm die Auszeichnung "Bester fremdsprachiger Film" überreicht. 1981 wird er für "Die letzte Métro" nochmals in derselben Kategorie nominiert, erhält aber "nur" den "Golden Globe" für den "Besten Film". Bei dem französischen Filmpreis "Césars", Nachfolger des "Étoile de Cristal", prasselt mit zehn Trophäen ... ... ein wahrer Preisregen auf Truffaut nieder. Unter anderem darf sich der Filmemacher über die wichtigsten Ehrungen "Bester Film" und "Bester Regisseur" freuen, seine beiden Hauptdarsteller ... ... Catherine Deneuve und Gérard Depardieu werden ebenfalls ausgezeichnet. Wieder bei den "Césars", ein Jahr später, als Laudator zusammen mit Annouk Aimée ("La Dolce Vita"). Letzte Muse und Liebhaberin: Truffaut mit seiner Lebensgefährtin Fanny Ardant und dem amerikanischen Schauspieler Charles Bronson (l.) 1984 bei einem Dinner in Paris. Ardant spielt in den beiden letzten Filmen Truffauts "Die Frau nebenan" (1981) und "Auf Liebe und Tod" (1984) die Hauptrolle. Im Alter von 52 Jahren stirbt der "Meister der Nouvelle Vague" am 21. Oktober 1984 an einem Hirntumor. "Seine" Schauspieler zollen ihm 1985 in Cannes mit einer "Hommage à François Truffaut" Tribut, verfilmt von Claude de Givray als "Vivement Truffaut". Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Erotisch-lasziv und dabei … … kindlich-naiv, … … das ist die Mischung, mit der Brigitte Bardot in den 1950er und 60er Jahren zum Weltstar wird und … … die Männer verrückt macht. Der französische Regisseur Roger Vadim, ihr späterer Mentor und Ehemann Nummer eins, ist es, der … … das damalige Hutmodel und Mannequin bei einem Fotoshooting für die Zeitschrift „Paris Match“ … … für den Film und für sich entdeckt. Vadim formt die junge Französin nach seinen Vorstellungen und verpasst ihr den Look der sexy Kindfrau, der alle Männer von ihr träumen lässt. Die dunklen Haare werden blond gefärbt, der Schmollmund betont, ... ... die Wallemähne toupiert, oft neckisch hochgesteckt oder zum süßen Pferdeschwanz gebunden, … … und die Augen mit viel Wimperntusche und schwarzem Lidstrich verführerisch geschminkt: Fertig ist die Sexbombe! Dabei ist "BB", wie sie später von der Presse getauft wird, ein Mädchen aus wohlbehütetem Hause. Aus diesem Grund muss Vadim (r.) auch bis zu Bardots 18. Geburtstag warten, bevor er sie zu seiner Frau machen darf. Am 20. Dezember 1952 treten sie vor den Traualtar. Im selben Jahr kommt Bardots Karriere als Filmschauspielerin ins Rollen: Ihre ersten beiden Filme dreht sie unter der Regie von Jean Boyer: "Le trou normand" (1952) und "Sommernächte mit Manina" (1952). Insbesondere im letzten Film verzückt sie - erstmals im Bikini zu sehen - das männliche Publikum in der Rolle einer wilden, jungen Frau. Die Kritiker dagegen sind zunächst wenig angetan von ihr. Ein bisschen lässt der internationale Durchbruch noch auf sich warten, aber dann kommt er gewaltig. 1956 spielt sie die Hauptrolle in dem ersten Film ihres Ehemanns Roger Vadim "Und immer lockt das Weib". Wegen der freizügigen Szenen ... .. wird die US-Fassung gekürzt. Trotzdem ist Bardots gewaltige erotische Ausstrahlung unverkennbar. BB schlägt auch bei den Amerikanern ein wie eine Bombe und wird von ihnen zum "Sexsymbol des Universums" ernannt. Daraufhin liegt die Welt der jungen Französin zu Füßen, sie wird mit Rollenangeboten überschüttet. In ihren darauffolgenden Filmen wie etwa 1959 in "Wollen Sie mit mir tanzen" ... ... - hier beim Gespräch in der Drehpause mit ihrem Filmpartner Darion Moreno - ... ... pflegt sie zunächst ihr Image der sexuell begehrenswerten Kindfrau ... ... und wird so zur Ikone des zeitgenössischen Films. Bis heute wird ihr Look in der Modewelt - wie von Claudia Schiffer für eine Kampagne des schwedischen Modeunternehmens H&M - immer wieder kopiert. 1970 ist sie die erste prominente Französin, nach deren Vorbild die Büste der "Marianne", die Nationalfigur der Französischen Republik, gestaltet wird. Auch bei der Klatschpresse ist Madame Bardot äußerst begehrt, nicht zuletzt wegen ihres bewegten Liebeslebens. Nachdem ihre Ehe mit Vadim 1957 in die Brüche geht, ... ... bandelt sie zunächst mit dem Sänger Sacha Distel an. 1959 heiratet sie dann den zwei Jahre jüngeren Schauspieler Jacques Charrier, mit dem sie auch ... ... ihr einziges Kind, Sohn Nicolas-Jacques, bekommt. Neben ihren zahlreichen Affären, u.a. mit Schauspielkollege Jean-Louis Trintignant und dem Chansonnier Serge Gainsbourg, sorgt ihre Beziehung zu dem deutschen Industriellenerben und Playboy Gunter Sachs für Aufsehen. Aus einem Hubschrauber soll der Millionär 1966 tausende rote Rosen der Sorte "Brigitte Bardot" auf sie herabregnen haben lassen, um sie zur Heirat zu überreden. Mit Erfolg: In Las Vegas geht BB mit dem Deutschen ihre dritte Ehe ein. Gemeinsam werden sie zu zentralen Figuren des Jetsets, zum Lieblingspaar der High Society. Drei Jahre hält die Ehe, 1969 lassen sich Sachs und Bardot scheiden. Beruflich etabliert sich die Bardot nach und nach als ernstzunehmende Charakterdarstellerin. In Louis Malles "Privatleben" verkörpert sie eindrucksvoll 1959 eine zum Idol werdende Schauspielerin, also quasi sich selbst. Ab den 1960ern streift sie in ihren Filmen allmählich auch ihr Image der Sexbombe ab, wie etwa in dem Gerichtsmelodram "Die Wahrheit" von Regisseur Henri-Georges Clouzout (r.) und... ... dem heutigen Jean-Luc Godard Klassiker "Die Verachtung" von 1963. Hier entspannt sich Madame Bardot gerade bei den Dreharbeiten. Humor beweist sie 1965 in Louis Malles Western-Komödie "Viva Maria!", für den sie mit dem französischen Filmpreis "Étoile de Cristal" geehrt wird. 1973 beendet die Bardot abrupt ihre Karriere als Schauspielerin. Unter der Regie ihres Ex-Mannes Roger Vadim spielt sie noch in "Don Juan 73". Danach kehrt sie dem Filmgeschäft unwiderruflich den Rücken. Ihre Berühmtheit nutzt Bardot seit Ende 1960er vornehmlich dazu, auf den Umwelt- ... ... und Tierschutz aufmerksam zu machen. 1986 gründet sie die "Fondation Brigitte Bardot", mit der sie sich u.a. gegen die Robbenjagd, den Pelzhandel und Stierkämpfe einsetzt. In den vergangenen 20 Jahren erlebt das einstige Sexsymbol einen zweifelhaften Imagewandel. Ihre Stiftung verliert Anfang der 1990er Jahre wegen ihrer Heirat mit einem Mitglied der rechtsextremen Partei Front Nationale viele finanzielle Förderer. Wegen menschenfeindlicher Äußerungen und Veröffentlichungen gegen Homosexuelle, Frankreichs Linke, Obdachlose und illegale Einwanderer muss sie mehrmals vor Gericht. 2000 wird sie wegen Anstiftung zum Rassenhass zu einer Geldstrafe in fünfstelliger Höhe verurteilt. Dass sie für das menschliche Miteinander nicht ungebedingt geschaffen ist, prophezeit sie schon Anfang der 1970er bei ihrem Ausstieg aus dem Filmgeschäft: ... ... "Ich hasse die Menschen. Mein Gleichgewicht finde ich in der Natur, in der Gesellschaft von Tieren." Eine große Geburtstagsparty steht zum 75. also höchstwahrscheinlich nicht an. Trotzdem natürlich: Bon anniversaire, Madame Bardot! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Eine klassische Schönheit mit wahnsinnig viel Sex-Appeal: Kein Wunder, dass Sophia Loren (r.) ... ... von ihrer Mutter schon früh auf Schönheitswettbewerbe geschickt wird. Bei der Wahl zur Miss Rom wird sie 1950 zwar nur Zweite, lernt dort aber ... ... den 21 Jahre älteren Filmproduzenten Carlo Ponti kennen. Er erfindet für Sofia Villani Scicolone, so der bürgerliche Name der italienischen Schönheit, den Namen Sophia Loren und verhilft ihr zu einer steilen Karriere im Filmgeschäft. Ponti und "die Loren" drehen mehrere Filme zusammen, unter anderem 1953 "Eine Frau für schwache Stunden" (undatiertes Szenenfoto). Schwach wird auch Ponti bei dieser Frau. Die beiden gehen nicht nur eine berufliche Bindung ein, ... ... kurz vor Lorens 23. Geburtstag heiraten sie am 17. September 1957. Der Filmproduzent ist es auch, der das Potenzial seiner Frau erkennt und sie nach Hollywood führt. Bei ihrem ersten Hollywoodstreifen steht sie 1956 zusammen mit Filmschönling Cary Grant vor der Kamera. Jahre später sagt sie über die Zeit: "Ich war erst 23 Jahre alt, und er hat mir den Kopf verdreht." Man kann nur erahnen, wie vielen Männern Sophia Loren im Gegenzug den Kopf verdreht hat. Sie selbst sagt einmal: "Die Phantasie des Mannes ist die beste Waffe der Frau." Genug Selbstbewusstsein, um sich in Hollywood durchzusetzen, hat die Loren. Eine nahegelegte Schönheitsoperation lehnt sie ab. "Schön sein kann nie schaden. Aber man muss mehr sein als das." ... ... "Man muss funkeln, man muss witzig sein, man muss sein Gehirn arbeiten lassen - wenn man eines hat." Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit vielen großen Schauspielerin zusammengearbeitet: An der Seite von John Wayne ... ... spielt sie 1957 in dem Abenteuerfilm "Die Stadt der Verlorenen". Im selben Jahr dreht sie mit Anthony Perkins (2. v. r.) "Begierde unter Ulmen" und ... ... 1959 mit Clark Gable (r.) "Es geschah in Nepal". Das italienische Traumpaar auf der Kinoleinwand bildet sie aber mit Marcello Mastroianni 1964 in "Hochzeit auf Italienisch". Zu diesem Zeitpunkt ist die Loren schon ... ... ein Weltstar. Bereits vier Jahre zuvor wird sie für ihre Rolle in "Und dennoch leben sie" mit dem Oscar ausgezeichnet. In Charlie Chaplins letztem Film als Regisseur "Die Gräfin von Hongkong" ist sie 1966 zusammen mit ... ... Marlon Brando in der Hauptrolle zu sehen (undatiertes Foto). Trotz der vielen charmanten beruflichen Wegbegleiter - hier 1959 im Bild mit dem französischen Sänger und Schauspieler Maurice Chevalier - bleibt Loren mit Ponti bis zu dessen Tod 2007 zusammen. Einzig, weil der italienische Staat die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau nicht akzeptiert, wird die Ehe zwischen ihm und Loren 1962 annulliert. Daraufhin werden alle drei Beteiligten 1966 französische Staatsbürger, die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau vollzogen und die Ehe zwischen ihm und Loren wieder rechtskräftig. Gemeinsam hat das Ehepaar zwei Söhne, Carlo jr. und Edoardo. Mit dem damals 11-jährigen Edoardo steht die Loren 1984 für den Film "Qualcosa di Biondo" gemeinsam vor der Kamera. Auch später arbeitet sie mit ihrem jüngeren Sohn zusammen. Beim Toronto International Film Festival 2002 stellen sie ihren gemeinsamen Film "Zwischen Fremden" vor. Edoardo hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt, die Loren spielt die Hauptrolle. Seit den 1980er Jahren ist es zwar ruhiger um die Loren geworden, sie nimmt aber durchaus noch Rollenangebote an. Anfang 2009 spielt sie gemeinsam mit Daniel Day-Lewis in "Neun", ein Remake des Federico Fellini-Klassikers "8 1/2". Außerdem ist sie immer noch ein gern gesehener Gast auf dem roten Teppich. Und mit Auszeichnungen ... ... wird sie auch nach wie vor geehrt. Eine besondere erhält sie 1991 mit dem Oscar für ihr Lebenswerk. Fast 20 Jahre später ... ... überreicht sie diesen 2009 der Schauspielern Kate Winslet für die beste weibliche Hauptrolle - gemeinsam mit den Oscar-Gewinnerinnen Nicole Kidman, Shirley MacLaine, Halle Berry und Marie Cotillard. Einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame hat die Loren seit 1994 auch. Zu Gast auf einer Ausstellung, die ihr gewidmet ist: Sophia Loren 2006 bei der Präsentation von "Scicolone, Lazzaro, Loren". Ihre Auftritte sind immer noch elegant und sexy. Kein Wunder - die Loren ist zwar nicht mehr die Jüngste, ... ... aber attraktiv ist sie weiterhin allemal. Auf ihr Äußeres legt die Filmdiva auch im fortgeschrittenen Alter Wert. Regelmäßig besucht sie die Modenschauen ihres Freundes Giorgio Armani. "Was Männer mit einem Blick erfassen können, wird für sie uninteressant", so ein Zitat der Loren. Für ihren französischen Schauspielkollegen Gérard Depardieu scheint das hier nicht zuzutreffen. Sie beharrt darauf, dass ihr Aussehen nach wie vor Natur gegeben ist. "Pasta e amore" seien ihr Schönheitsrezept. Vielleicht liegt's auch an der leckeren italienischen Pizza? Eine Frau, die alles erreicht, aber noch nicht genug hat. Sophia Loren hat vor, bald wieder in Rom vor der Kamera zu stehen - und zeigt dabei, dass sie ihr Alter gelassen nimmt: In einem Film über ihr Leben spielt sie ihre eigene Mutter. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Sir Alfred Joseph Hitchcock wurde am 13. August 1899 geboren. Der Filmregisseur und Filmproduzent britischer Herkunft gilt als einer der stilistisch einflussreichsten Künstler seines Metiers und ... ... begeisterte das Filmpublikum des 20. Jahrhunderts mit über 50 Filmen. Sein Genre war der Thriller und wie kein anderer verband er darin Humor mit Spannung. Immer wieder ... ... variiert waren Motive wie Angst, Schuld und Identitätsverlust das Thema seiner Werke. Er war es, ... ... der den als "Suspense" bezeichneten typischen Spannungsaufbau von Kriminalfilmen etablierte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Der Mann, der zuviel wusste" (1934), "Die 39 Stufen" (1935), ... ... "Rebecca" (1940), "Bei Anruf Mord" (1954), "Der unsichtbare Dritte" (1959) und natürlich "Psycho" (1960) sowie ... ... "Die Vögel" (1963). Der durch seine katholische Erziehung geprägte Regisseur fing seine Karriere zunächst als Zeichner in London an. Erst 1922 bekam er erstmals die Chance, ... ... sich als Regisseur zu versuchen. Der Produzent Michael Balcon erkannte sein Talent und stellte ihn als Regieassistenten ein. Neben den Drehbüchern kümmerte sich Hitchcock zunehmend um die Bauten, ... ... das Szenenbild, die Besetzung, die Kostüme und die Ausstattung und nahm so mit der Zeit die Aufgaben eines Produktionsleiters wahr. 1925 nach zwischenzeitlichem Aufenthalt in Deutschland und Arbeiten in den Babelsberger Filmstudios, ... ... die zu diesem Zeitpunkt die modernsten der Welt waren, bekam er erstmals die Möglichkeit eines eigenen Films. Für das Melodram "Irrgarten der Leidenschaft" wurden kostspielige Stars aus Hollywood verpflichtet und ... ... noch im selben Jahr durfte er "Der Bergadler" drehen. Immer mit dabei: Die Cutterin und baldige Ehefrau Alma Reville (rechts). Doch beide Filme, die zuvor in Deutschland anliefen, wurden ... ... in England vorerst nicht veröffentlicht. Die Geldgeber waren von Hitchcocks betont expressivem Stil nicht überzeugt. Erst sein dritter Film "Der Mieter" (1926) wurde nach Überarbeitung auch dem englischen Publikum gezeigt und ... ... überzeugte auf ganzer Linie - Kritiker wie Publikum. Nun wurden auch die ersten beiden Filme des Expressionisten publik. Aber nicht alle seine Produktionen wurden mit Beifall überschüttet. Nach ... ... weiteren Produktionen gelang ihm erst mit dem Aufkommen des Tonfilms ein weiteres Glanzstück. Der inzwischen Vater einer Tochter (Patricia Hitchcock, Bild heute) gewordene Regisseur erkannte das Potenzial der neuen Technik und ... ... versah Schlüsselszenen mit wirkungsvollen Toneffekten. Er arbeitete ganze "Tondrehbücher" aus und versteckte ein komplettes Orchester hinter den Kulissen zur musikalischen Untermalung, da ein nachträgliches Bearbeiten ... ... zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich war. 1934 war es dann endlich wieder soweit: Der nächste Erfolg kam mit "Der Mann, der zuviel wusste" - und auch in Hollywood konnte er sich mit "Rebecca" (1940) einen Namen machen. Dieser ... ... Film war es auch, der ihm ganze elf Oscar-Nominierungen und schließlich drei dieser Trophäen einbrachte. 1946 gründete Hitchcock gemeinsam mit dem befreundeten Kino-Ketten-Besitzer Sidney Bernstein die Produktionsfirma Transatlantic Pictures, ... ... musste allerdings bereits wenige Jahre später wegen mangelnden Erfolgs Konkurs anmelden. Aber seine Pechsträhne hatte bald ein Ende. Mit "Die rote Lola" mit Marlene Dietrich (Bild), "Der Fremde im Zug" (1951) und "Bei Anruf Mord" (1954), ... ... in dem auch Grace Kelly mitspielte, konnte er wieder Leistung bringen. Damit sollte auch Hitchcocks erfolgreichste Zeit beginnen. Es erschienen "Das Fenster zum Hof" (1954), "Über den Dächern von Nizza" (1955), in dem abermals ... ... Kelly (diemal an der Seite von Cary Grant) mitwirkte, und die schwarze Komödie "Immer Ärger mit Harry". Zu dieser Zeit startete auch Hitchcocks Fernsehserie "Alfred Hitchcock presents". Nach zehn Jahren beendete er allerdings seine Fernseharbeit ... ... und arbeitete wieder an Filmen wie "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" und "Der unsichtbare Dritte". Beide Filme gehören heute, obwohl damals nicht sonderlich erfolgreich, zu Hitchcocks bedeutendsten Werken. Mit seiner bewusst kostengünstigen Produktion "Psycho" schrieb er 1960 Filmgeschichte. Der Horrorstreifen ist wohl sein bekanntestes Werk und kaum eine andere Szene wurde wohl so oft analysiert wie die mörderische "Duschszene". 1961 nahm er dann ... ... "Die Vögel" in Angriff. Ebenfalls ein Riesenerfolg, allerdings konnten die folgenden Filme nicht an diesen anknüpfen. Ob es an den Konflikten mit seiner Hauptdarstellerin Tippi Hedren (Bild) lag, ist unklar. Dass der Filmemacher eine Obsession ... ... für blonde Frauen hatte, hingegen steht fest. Ihm wurden immer wieder Affären nachgesagt, da er vor allem seinen Hauptdarstellerinnen besondere Aufmerksamkeit schenkte. Mit Vera Miles (Bild) probte er "Nervenzusammenbrüche" wochenlang jeweils ... ... mehrere Stunden täglich. Für sie wie für Kim Novak ließ er von der Kostümbildnerin eine komplette Garderobe schneidern, die für ihr privates Leben gedacht war. Nach eindeutigen, ... ... erfolglosen Annäherungsversuchen seitens Hitchcock kam es schließlich zum Bruch zwischen Hitchcock und ... ... Hedren (Bild heute). Das tat der erfolgreichen Karriere, die nur mit gelegentlichen Flops gespickt war, allerdings keinen Abbruch. Am 1965 erhielt Hitchcock für seinen „historischen Beitrag zum amerikanischen Kino“ den Milestone Award ... ... der Producers Guild Of America - die erste von vielen Ehrungen für sein Lebenswerk. Nach privaten Schicksalsschlägen wie den Schlaganfällen seiner Frau Alma ließ Hitchcocks Ehrgeiz und Interesse an seinen Projekten merklich nach. Hinzu kam auch ... ... sein eigener sich verschlechternder Gesundheitszustand. Im März 1979 wurde Hitchcock vom American Film Institute für sein Lebenswerk geehrt. Am 3. Januar 1980 wurde ihm in Hollywood seine Erhebung zum "Knight Commander of the Order of the ... ... British Empire" überreicht, die einem Ritterschlag entspricht. Nur wenige Wochen danach, am 29. April 1980, starb Sir Alfred Hitchcock an Nierenversagen. Bis heute zählt er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Filmbranche. Zwei Filmgöttinnen auf dem Roten Teppich: Die französische Schauspielerin Sophie Marceau (l.) und ihre italienische Kollegin Monica Bellucci ... … präsentierten ihren Film "'Ne te Retourne Pas" in Cannes persönlich. Die nächste Schönheit: Schauspielerin und Model Laetitia Casta war bei der Gala des Films "Visage" dabei und konnte eins nicht mehr verbergen: ... ... ihren Babybauch. Eine der heißesten Nummern von Cannes war unbestritten Quentin Tarantinos Auftritt mit der französischen Schauspielerin Melanie Laurent bei der Vorstellung seines Streifens "Inglourious Basterds". Später gesellte sich der Kult-Regisseur dann doch zur hinreißenden Schauspielerin Diane Kruger. Aufregend wie immer: Burlesque-Tänzerin Dita von Teese bei "Inglourious Basterds". Sexy Einblicke gewährte das schwedische Model Victoria Silvstedt bei Taratinos Abend. Kürzer gehts nicht: Auch Sharon Stone wollte für Tarantino sexy sein und zeigte viel Bein. Sie stahlen an jenem Abend in Cannes allen die Show: Brangelina. Allen Gerüchten über einen Seitensprung von Brad Pitt zum Trotz ... ... turteln sie wie immer. Die Liebe scheint intakt. Auch bei den beiden: Paris Hilton hat sich "Inglourious Basterds" mit ihrem neuen Freund Doug Reinhardt angesehen. Sie ließ die Herzen der Männer höher schlagen: die französische Schauspielerin Vahina Giocante. Ihre Verehrer waren erfreut, denn sie ... ... schickte einen Kuss zurück. Sie war allerdings nicht der einzige Star bei der Gala des Films "Broken Embraces". Die rassige ... ... Spanierin Peneolpe Cruz begleitete an dem Abend ... ... den Regisseur des Films "Broken Embraces", Pedro Almodovar. Auch die französische Schauspielerin Berenice Bejot hatte etwas zu bieten - sie spielt in dem Film "L'Enfer d'Henri-Georges Clouzot" mit, der in Cannes vorgestellt wurde. Giovanna Mezzogiorno umringt von Fotografen. Die italienische Schauspielerin war für "Vincere" zum Filmfestival gekommen. Erfolgreich: Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg wurde von der Festivaljury als Beste Schauspielerin ausgezeichnet (im Bild mit Willem Dafoe bei der Präsentation von "Antichrist"). Rosanna Arquette kann Charlottes Schauspielqualitäten bestätigen. Sie schaute sich in Cannes den Film "Antichrist" an. Model Eva Herzigova zog es eher zu dem Film "Looking for Eric" von Ken Loach. Dort traf sie Schauspielerin Hilary Swank und ... ... Schauspielerin Clotilde Courau. Auch das niederländische Model Doutzen Kroes reihte sich ein. Verdammt sexy: Die britische Schauspielerin Rachel Weisz war auf dem Roten Teppich des Films "Agora" zu sehen. Michelle Yeoh bevorzugte den Film "Vengeance" von Johnny To. Dafür reiste auch Kristin Scott Thomas an. Ein Küsschen von der süßen Mercedes Cabral. Die Schauspielerin wirkt bei dem philippinischen Streifen "Kinatay" mit. Wem gehört nur dieser schöne Rücken? Shu Qi, in diesem Jahr Jurymitglied, sonst taiwanesische Schauspielerin. Sie ließ sich ... ... den Film "Coco Chanel & Igor Stravinsky" ebenso wenig entgehen wie US-Model Kerry Washington und ... ... die französische Schauspielerin Isabelle Adjani und ... ... ihre Landsfrau und Kollegin Anna Mouglalis. Eva Longoria stand mehr auf "Bright Star" der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion. Obwohl - ... ... eigentlich hatte sie nur Augen für ihren Ehemann Tony Parker. Und sie ist in "Bright Star" zu sehen: Abbie Cornish. Wenn es um Filmschönheiten geht, muss sie unbedingt erwähnt werden: die französische Schauspielerin Juliette Binoche. Auch sie hatten Spaß in Cannes: die Spanierin Elsa Pataky, die Französin Rachida Brakni und die Chinesin Shu Ki (v.l.n.r.). Zwar keine Filmgöttin, aber als Diva gehandelt: US-Sängerin Mariah Carey mit US-Sänger Lenny Kravitz. Sie war die Stilikone der 50er und 60 Jahre. Ihr Sex-Appeal zeichnete sie ebenso aus, wie ihr Lächeln, mit dem sie Millionen Kinofans weltweit verzauberte: Doris Day. Jetzt feiert die "blonde Verführung" ihren 85. Geburtstag und blickt auf ein bewegendes Leben zurück. Doris Day, eigentlich Doris Mary Ann von Kappelhoff, Tochter deutscher Einwanderer, begann ihre Karriere im Showbusiness als Tänzerin. Als Teenager im US-Staat Ohio musste sie ihren Traum von einer Tanzkarriere nach ... ... einem schweren Autounfall aber aufgeben und nahm danach Gesangsunterricht. Sie tourte mit bekannten Jazz-Bands und machte Songs wie "Sentimental Journey" und "Que Sera" zu großen Hits.1948 stand sie für "Zaubernächte in Rio" erstmals vor der Kamera. 1952 glänzte sie in "The Winning Team" an der Seite von ... ... Ronald Reagan. Sportlich zeigte sie sich auch in ... ... "Ein Hauch von Nerz" mit Cary Grant und den Baseball-Stars der New York Yankees Mickey Mantle, Roger Maris und Yogi Berra. Neben Grant lagen ihr auch andere Hollywoodstars zu Füßen - wie etwa Clark Gable, Jack Lemmon, Frank Sinatra oder ... ... Rock Hudson. Mit ihm spielte Day in "Bettgeflüster". Day und Hudson wurden als Leinwand-Traumpaar gefeiert. Mit der harmlosen Sex-Komödie verdiente sich Day ihre einzige Oscar-Nominierung. Golden-Globe-Nominierungen heimste sie dagegen sieben ein, sechs Mal erhielt sie die Auszeichnung. Allein fünf Mal als "Beliebteste Schauspielerin". 1989 erhielt sie den Award für ihr Lebenswerk. 2004 ehrte US-Präsident George W. Bush die "amerikanische Ikone und Bereicherung der Kultur" mit der Freiheitsmedaille, dem höchsten zivilen Orden. 2008 kam eine Grammy-Trophäe als Auszeichnung für ihre musikalischen Verdienste hinzu. Als "Jungfrau vom Dienst" setzte sie ihre Verführkünste in Filmen wie "Spion in Spitzenhöschen" ein. Doch im richtigen Leben hatte sie mit Männern weniger Erfolg. Mit 18 ein Kind, mit 19 die erste Scheidung, mit 27 Jahren den dritten Ehemann. Als ... ... Days Gatte und Manager Marty Melcher (r.) 1968 starb, hatte er ihr Vermögen weitgehend durchgebracht, offenbarte die Schauspielerin 1975 in ihren Memoiren. 1981 wurde sie von Ehemann Nummer vier geschieden. "Sie hat einiges erlebt und viele Tritte abbekommen", sagt der Theater-Regisseur Alvin Rakoff über Day. Und er hat recht: 2004 starb Days einziger Sohn, Plattenproduzent und Songwriter Terry Melcher, im Alter von 62 Jahren an Krebs. Aber ... ... Doris Day hat sich nie unterkriegen lassen: "Ich hatte die beste Zeit. Es machte so viel Spaß, aber ich lebe nicht mehr in der Vergangenheit", resümiert sie. Mit ihrer Stiftung "Doris Day Animal League" widmet sie sich heute ganz dem Schutz von herrenlosen und leidenden Haustieren. Day und ihr bewegtes Leben ... ... wird vom britischen "The Mill at Sonning"-Theater noch bis Ende April mit einem abendfüllenden Musical gefeiert. Mit der Show ... ... "A Sentimental Journey - The Story of Doris Day". Also: ... ... Happy Birthday, Doris! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Michael Jackson ist überraschend im Alter von 50 Jahren gestorben. Der "King of Pop" reiht sich damit in eine Schar von Stars ein, die viel zu früh aus dem Leben geschieden sind. Erst 2008 stirbt Heath Ledger - im Alter von 28 Jahren. Um die Todesursache des Schauspielers ranken sich Gerüchte und Spekulationen. Der ... ... Australier, für die Rolle des "Joker" in "Batman - The Dark Knight" posthum mit einem Oscar geehrt, soll an Depressionen gelitten haben. Auch Drogen- und Tablettensucht machen die Runde. Seine Familie glaubt an einen Unfall. Elvis Presley, der "King of Rock’n’Roll" starb am 16. August 1977 in Memphis im Alter von 42 Jahren an ... ... Herzstillstand. Noch heute glauben viele Fans, dass Elvis lebt. Mit 40 Jahren wurde Johann "Hans“ Hölzel alias Falco 1998 aus dem Leben gerissen. Ein Autounfall beendet es. Mit "Rock Me Amadeus" schafft der Österreicher einzigartiges: Als erster und bisher einziger deutschsprachiger Song erklimmt er die Spitze der US-Charts. "The day the music died" - der 3. Februar 1959: Buddy Holly, 22 Jahre alt, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Mit an Bord seine Bandkollegen The Big Bopper und Richie Valens. Einer von Buddy Hollys größten Hits: "Peggy Sue". 52 Jahre wurde Grace Kelly. Die Schauspielerin gilt Zeit ihres Lebens als Stilikone und modisches Vorbild ... ... für die Frauen ihrer Generation. Bei einem Autounfall, die Ursache ist bis heute nicht geklärt, verunglückt Fürstin Gracia Patricia - sie hat Fürst Rainier von Monaco geheiratet - tödlich. Ähnlich mysteriös kommt am 31. März 1993 Brandon Lee ums Leben. Bei einem Unfall während der Dreharbeiten zu "The Crow - Die Krähe" stirbt der Sohn der Kung-Fu-Legende Bruce Lee. Ein versehentlich tödlicher Schuss beendet sein Leben und seine noch junge Schauspielkarriere - mit 28 Jahren. Marilyn Monroe ist das Sexsymbol der 50er Jahre. Sie stirbt am 1. August 1962 im Alter von 36 Jahren. Als offizielle Todesursache glt eine Überdosis Schlafmittel. Aufgrund ihrer Depressionen wird ein Selbstmord vermutet. Es halten sich aber bis heute Gerüchte um eine Ermordung durch die CIA. Grund soll ihre angebliche Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy sein. Sein Image soll ... ... darunter gelitten haben, wie es heißt. Rund ein Jahr später, am 22. November 1963, wird er ermordet. Offiziell wurde er durch die Hand von Lee Harvey Oswald getötet, allerdings ... ... gibt es bis heute diverse Verschwörungstheorien: U.a. werden die CIA, der damalige Vize-Präsident Lyndon B. Johnson, die Mafia, Fidel Castro und die Militärindustrie als Hintermänner des Attentats gesehen. Bob Marley, Urvater des Reggae, wird nur 36 Jahre. Eine Fußverletzung, die er unbehandelt ließ, soll die Ursache seines Todes am 11. Mai 1981 sein. Größte Hits: "No woman no cry", "I shot the sheriff" und "Buffalo Soldier". Die R&B-Sängerin und Schauspielerin Aaliyah ist 22 Jahre, als ... ... sie 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Eine offenbar versehentliche Überdosis beendet das Leben von Anna Nicole Smith. Das Model wird 39 Jahre alt und ist ... ... bis zuletzt in den Schlagzeilen durch ihre Ehe mit dem Milliardär Howard Marshall. Der 89-Jährige hatte sie 26-jährig geheiratet und war wenig später gestorben. In seinem Testament kam sie aber nicht vor, sie klagte und erhielt 450 Millionen Dollar. Brian Jones gehört zu den Gründern der Rockband "Rolling Stones". Während seine Bandmitglieder Keith Richards und Mick Jagger noch immer die Bühnen dieser Welt rocken, fliegt Jones 1969 aus der Band - wegen Drogenkonsums. Kurz darauf stirbt er. Zu Drogen sagte auch "Queen"-Frontmann Freddie Mercury lange Zeit nicht Nein. Farrokh Bulsara, wie sein Geburtsname lautet, war homosexuell und stirbt mit 45 Jahren an Aids. Leadsänger ist auch Michael Hutchence. Er ist die Stimme der australischen Band "INXS". Man findet ihn am 22. November 1997 mit einem Gürtel erhängt in einem Hotelzimmer in Sydney. Die genauen Umstände seines Todes werden nie geklärt. Michael Hutchence stirbt mit 37 Jahren. James Deans Leben beendet 1955 ein Autounfall. Seine Rollen in "Giganten" oder "Denn sie wissen nicht, was sie tun“ machen ihn in der damaligen Zeit zu einem Jugendidol. James Dean wird nur 24 Jahre alt. Janis Joplin wird 27 Jahre alt. Sie gilt noch heute neben Jimi Hendrix und Jim Morrison als Symbolfigur der Hippie-Zeit. "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" prägen ihr Leben, genau wie das von ... ... Jim Morrison. Der Sänger von ... ... "The Doors“ stirbt am 3. Juli 1971 zu Hause in seiner Badewanne. Herzversagen gilt als Todesursache. Ebenfalls mit 27 Jahren scheidet Gitarrenlegende Jimi Hendrix aus dem Leben. Sein unvergleichliches Spiel beeinflusst noch heute ganze Musikergenerationen. Sein Todestag: 18. September 1970. Hendrix ist heroinsüchtig, stirbt nach offiziellen Angaben an seinem Erbrochenem. Seine größten Hits: "Foxy Lady", "Purple Haze" und das mehrfach gecoverte "Hey Joe". Jeffrey Hyman ist besser bekannt als Joey Ramone, Sänger der Punkrocker "Ramones". Er stirbt am 15. April 2001 mit 49 Jahren an einem sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom. Mit 40 Jahren stirbt John Lennon, Sänger und Kopf der "Beatles". Am 8. Dezember 1980 wird er von dem geistig verwirrten Mark David Chapman in New York erschossen. Böse Zungen behaupten, seine Frau Yoko Ono, habe die Finger im Spiel gehabt. Auch Courtney Love, Frau von Kurt Cobain, wird so etwas nachgesagt. Offiziell erschoss sich der Grunge-Begründer und Frontmann von "Nirvana" ... ... am 4. April 1994 in Seattle im Alter von 27 Jahren selbst - unter Heroineinfluss. Lisa "Left Eye" Lopes, Mitglied der R&B-Gruppe TLC, stirbt im Alter von 30 Jahren. Während der Arbeiten am vierten Album von TLC kommt sie im April 2002 bei einem Autounfall in Honduras ums Leben. Melanie Thornton, Aushängeschild der Dancefloor-Kombo "La Bouche", stirbt bei einem Flugzeugabsturz - im Alter von 34 Jahren. Tupac Shakur ("2Pac") ist einer der erfolgreichsten US-Rapper. Er veröffentlicht als erster Hip-Hop-Star ein Doppelalbum. Am 7. September 1996 wird der 25-Jährige East-Coast-Rapper angeschossen, er stirbt am 13. September. Der Mord ... ... ist bis heute ungeklärt. Es soll aber Verbindungen zur West-Coast-Rapszene gegeben haben. Dort ist Notorious B.I:G das Aushängeschild. Er wird - auch 25-jährig - bei einem sogenannten Drive-by-shooting am 9. März 1997 getötet. River Phoenix ("My private Idaho") stirbt in der Halloween-Nacht 1993. Der damals 23-Jährige bricht nach einer Überdosis Heroin und Kokain zusammen. In ... ...einem Hospital kann nur noch sein Tod festgestellt werden. "Sissy"-Star Romy Schneider stirbt 1982 in Paris. Im Totenschein wird Herzversagen als Todesursache angegeben. Ein Jahr zuvor war ihr Sohn David Christopher tödlich verunglückt. Die Deutsch-Österreicherin soll deshalb an "gebrochenem Herzen" gestorben sein. Ron McKernan (l.) ist Gründungsmitglied der "Grateful Dead". Er stirbt 1973 mit 27 Jahren an Magenblutungen. "Pigpen" war kurz mit Janis Joplin liiert, gehört wie sie dem "Klub 27" an - einer Gruppe von Musikern, die alle im Alter von 27 gestorben sind. "God save the queen" - aber wohl nicht Sid Vicious. Der Bassist der Punkband "Sex Pistols" ist nur 21 Jahre alt, als er am 2. Februar 1979 stirbt. Vicious soll seine Freundin Nancy Spungen ermordet haben. Er wird verhaftet und gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Wenig später begeht er Selbstmord - offenbar, weil er über den Tod seiner großen Liebe nicht hinweggekommen ist.
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Seine Leidenschaft hat ihn seinen Beruf gelehrt: François Truffaut, 1932 unehelich in Paris geboren, war nie Student an einer Filmhochschule. Und doch gehört er zu den größten Revolutionären des Films. In seiner Jugend gilt Truffaut als Hallodri, verlässt mit 14 die Schule, landet im Erziehungsheim, wird später unehrenhaft aus der Armee entlassen. Er flüchtet sich in exzessiven Kinokonsum, angeblich schaut er von 1942 bis 1950 ca. 2.000 Filme. Vom Kino auf die rechte Bahn gebracht, an die Hand genommen von André Bazin: Frankreichs bekannter Filmkritiker und Chefredakteur der "Cahiers du Cinéma" lässt den jungen Truffaut ab 1952 Rezensionen über Filme verfassen. In der "Cahiers du Cinéma"-Redaktion, zu der u.a. Jean-Luc Godard, Jacques Rivette und Claude Chabrol (im Bild) gehören, wird die "Politique des Auteurs" ausgetüfelt - und später in den "Nouvelle Vague"-Filmen praktisch umgesetzt. Kampfschrift für den Autorenfilm: Mit seinem Artikel "Une certaine Tendance du Cinéma français" liefert Truffaut 1954 den wohl wichtigsten Beitrag für die theoretische Grundlage der "Nouvelle Vague". Bevor sich Truffaut selbst ans Filmschaffen macht, assistiert er bei Roberto Rossellini (M., neben Jeanne Moreau) und ... ... liefert mit einer Geschichte die Vorlage für das Drehbuch von Jean-Luc Godards Erstlingsfilm und heutigem Klassiker "Außer Atem" (1960) mit Jean-Luc Belmondo und Jean Seberg (r.) in den Hauptrollen. Fast 10 Jahre später dreht er als Regisseur selbst mit Belmondo den Thriller "Das Geheimnis der falschen Braut", eine Hommage an die Werke seines Vorbilds Alfred Hitchcock. Seinen ersten Langfilm inszeniert Truffaut 1959 im Alter von 27 Jahren mit "Sie küssten und sie schlugen ihn" (im Bild: Hauptdarsteller Jean-Pierre Léaud, l.). Seine filmische Ästhetik und Narration werden wegweisend für die Nouvelle Vague. Der Film markiert den Beginn des "Antoine-Doinel"-Zyklus, der mit "Geraubte Küsse" (1968), "Tisch und Bett" (1970) - hier scherzen Truffaut und Hauptdarstellerin Claude Jade, seine damalige Verlobte, bei den Dreharbeiten - und ... ... "Liebe auf der Flucht" (1978) seine Fortsetzung findet. Truffaut mit der französischen Schauspielerin Marie-France Pisier, die in "Liebe auf der Flucht" eine Nebenrolle spielt, auf dem Festival des amerikanischen Films in Deauville. Das "Wunderkind des französischen Films" beeindruckt jedenfalls mit seinem Debüt und erhält 1959 seine erste - und einzige - Goldene Palme der Filmfestspiele von Cannes. Drei Jahr später ist er selbst (6. v. l.) Jurymitglied der 15. Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Für die Geschichte um den jungen, missverstandenen Antoine Doinel schöpft Truffaut aus den Erfahrungen seiner eigenen Kindheit - überhaupt ein Thema, das sich immer wieder in seinem Werk findet. Daher verwundert es nicht, dass ... ... Kinder in seinen Filmen oft wichtige Rollen spielen. In dem liebe- und humorvoll inszeniertem Jugendfilm "Taschengeld" (1976) etwa sind die Hauptakteure allesamt Jungen und Mädchen. Auch in dem Sozialdrama "Der Wolfsjunge" (1970) steht ein Kind im Mittelpunkt. Zudem stellt Truffaut in der Verfilmung der wahren Geschichte des im 18. Jahrhundert in Frankreich entdeckten "Wolfskind" Victor (Jean-Pierre Cargol, r.) ... ... ein weiteres ihm wichtiges Anliegen zur Debatte: Das Thema Bildung. 1968 erzwingen die Nouvelle-Vague-Stars Godard und Truffaut (neben dem Mikrofon) aus Solidarität mit den Studenten der Pariser Maiunruhen, unterstützt von den Jurymitgliedern ... ... Roman Polanski und Louis Malle (im Bild), am 19. Mai den einmaligen Abbruch der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Auf "Bildung" greift Truffaut auch gerne bei seinem Filmstoff zurück. Als großer Literaturliebhaber benutzt er häufig Romane als Filmvorlage. So geschehen auch bei "Jules und Jim" (1962), einer melancholischen Dreiecksgeschichte mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle, für die er im selben Jahr ... ... mit dem "Étoile de Cristal", dem ehemaligen Filmpreis der französischen "Académie du Cinéma" geehrt wird. Jeanne Moreau (2. v. r.) erhält dieselbe Auszeichnung als beste Darstellerin. Fünf Jahre später verkörpert sie in Truffauts Thriller ... ... "Die Braut trug schwarz" (1967), der auf einem Kriminalroman von William Irish beruht, als "Julie Kohler" die ultimative Femme fatale. Der Film soll übrigens wiederum Quentin Tarantino rund 35 Jahre später zu "Kill Bill" inspiriert haben. 1966 wird Truffaut in Dänemark als "Künstler des Jahres" ausgezeichnet. Im selben Jahr veröffentlich er einen Klassiker der heutigen Filmliteratur: "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?" Truffaut (M.) mit dem Darstellerensemble von "Die Amerikanische Nacht" 1973 in Cannes. In der Komödie schlüpft Truffaut selbst in die Hauptrolle des Regisseurs Ferrand und schafft eine einzigartige "Liebeserklärung an das Kino". Das wird auch ... ... international so gesehen: Der Regisseur bei der Oscar-Verleihung 1974 zusammen mit dem Schauspieler Yul Brunner, der ihm die Auszeichnung "Bester fremdsprachiger Film" überreicht. 1981 wird er für "Die letzte Métro" nochmals in derselben Kategorie nominiert, erhält aber "nur" den "Golden Globe" für den "Besten Film". Bei dem französischen Filmpreis "Césars", Nachfolger des "Étoile de Cristal", prasselt mit zehn Trophäen ... ... ein wahrer Preisregen auf Truffaut nieder. Unter anderem darf sich der Filmemacher über die wichtigsten Ehrungen "Bester Film" und "Bester Regisseur" freuen, seine beiden Hauptdarsteller ... ... Catherine Deneuve und Gérard Depardieu werden ebenfalls ausgezeichnet. Wieder bei den "Césars", ein Jahr später, als Laudator zusammen mit Annouk Aimée ("La Dolce Vita"). Letzte Muse und Liebhaberin: Truffaut mit seiner Lebensgefährtin Fanny Ardant und dem amerikanischen Schauspieler Charles Bronson (l.) 1984 bei einem Dinner in Paris. Ardant spielt in den beiden letzten Filmen Truffauts "Die Frau nebenan" (1981) und "Auf Liebe und Tod" (1984) die Hauptrolle. Im Alter von 52 Jahren stirbt der "Meister der Nouvelle Vague" am 21. Oktober 1984 an einem Hirntumor. "Seine" Schauspieler zollen ihm 1985 in Cannes mit einer "Hommage à François Truffaut" Tribut, verfilmt von Claude de Givray als "Vivement Truffaut". Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Erotisch-lasziv und dabei … … kindlich-naiv, … … das ist die Mischung, mit der Brigitte Bardot in den 1950er und 60er Jahren zum Weltstar wird und … … die Männer verrückt macht. Der französische Regisseur Roger Vadim, ihr späterer Mentor und Ehemann Nummer eins, ist es, der … … das damalige Hutmodel und Mannequin bei einem Fotoshooting für die Zeitschrift „Paris Match“ … … für den Film und für sich entdeckt. Vadim formt die junge Französin nach seinen Vorstellungen und verpasst ihr den Look der sexy Kindfrau, der alle Männer von ihr träumen lässt. Die dunklen Haare werden blond gefärbt, der Schmollmund betont, ... ... die Wallemähne toupiert, oft neckisch hochgesteckt oder zum süßen Pferdeschwanz gebunden, … … und die Augen mit viel Wimperntusche und schwarzem Lidstrich verführerisch geschminkt: Fertig ist die Sexbombe! Dabei ist "BB", wie sie später von der Presse getauft wird, ein Mädchen aus wohlbehütetem Hause. Aus diesem Grund muss Vadim (r.) auch bis zu Bardots 18. Geburtstag warten, bevor er sie zu seiner Frau machen darf. Am 20. Dezember 1952 treten sie vor den Traualtar. Im selben Jahr kommt Bardots Karriere als Filmschauspielerin ins Rollen: Ihre ersten beiden Filme dreht sie unter der Regie von Jean Boyer: "Le trou normand" (1952) und "Sommernächte mit Manina" (1952). Insbesondere im letzten Film verzückt sie - erstmals im Bikini zu sehen - das männliche Publikum in der Rolle einer wilden, jungen Frau. Die Kritiker dagegen sind zunächst wenig angetan von ihr. Ein bisschen lässt der internationale Durchbruch noch auf sich warten, aber dann kommt er gewaltig. 1956 spielt sie die Hauptrolle in dem ersten Film ihres Ehemanns Roger Vadim "Und immer lockt das Weib". Wegen der freizügigen Szenen ... .. wird die US-Fassung gekürzt. Trotzdem ist Bardots gewaltige erotische Ausstrahlung unverkennbar. BB schlägt auch bei den Amerikanern ein wie eine Bombe und wird von ihnen zum "Sexsymbol des Universums" ernannt. Daraufhin liegt die Welt der jungen Französin zu Füßen, sie wird mit Rollenangeboten überschüttet. In ihren darauffolgenden Filmen wie etwa 1959 in "Wollen Sie mit mir tanzen" ... ... - hier beim Gespräch in der Drehpause mit ihrem Filmpartner Darion Moreno - ... ... pflegt sie zunächst ihr Image der sexuell begehrenswerten Kindfrau ... ... und wird so zur Ikone des zeitgenössischen Films. Bis heute wird ihr Look in der Modewelt - wie von Claudia Schiffer für eine Kampagne des schwedischen Modeunternehmens H&M - immer wieder kopiert. 1970 ist sie die erste prominente Französin, nach deren Vorbild die Büste der "Marianne", die Nationalfigur der Französischen Republik, gestaltet wird. Auch bei der Klatschpresse ist Madame Bardot äußerst begehrt, nicht zuletzt wegen ihres bewegten Liebeslebens. Nachdem ihre Ehe mit Vadim 1957 in die Brüche geht, ... ... bandelt sie zunächst mit dem Sänger Sacha Distel an. 1959 heiratet sie dann den zwei Jahre jüngeren Schauspieler Jacques Charrier, mit dem sie auch ... ... ihr einziges Kind, Sohn Nicolas-Jacques, bekommt. Neben ihren zahlreichen Affären, u.a. mit Schauspielkollege Jean-Louis Trintignant und dem Chansonnier Serge Gainsbourg, sorgt ihre Beziehung zu dem deutschen Industriellenerben und Playboy Gunter Sachs für Aufsehen. Aus einem Hubschrauber soll der Millionär 1966 tausende rote Rosen der Sorte "Brigitte Bardot" auf sie herabregnen haben lassen, um sie zur Heirat zu überreden. Mit Erfolg: In Las Vegas geht BB mit dem Deutschen ihre dritte Ehe ein. Gemeinsam werden sie zu zentralen Figuren des Jetsets, zum Lieblingspaar der High Society. Drei Jahre hält die Ehe, 1969 lassen sich Sachs und Bardot scheiden. Beruflich etabliert sich die Bardot nach und nach als ernstzunehmende Charakterdarstellerin. In Louis Malles "Privatleben" verkörpert sie eindrucksvoll 1959 eine zum Idol werdende Schauspielerin, also quasi sich selbst. Ab den 1960ern streift sie in ihren Filmen allmählich auch ihr Image der Sexbombe ab, wie etwa in dem Gerichtsmelodram "Die Wahrheit" von Regisseur Henri-Georges Clouzout (r.) und... ... dem heutigen Jean-Luc Godard Klassiker "Die Verachtung" von 1963. Hier entspannt sich Madame Bardot gerade bei den Dreharbeiten. Humor beweist sie 1965 in Louis Malles Western-Komödie "Viva Maria!", für den sie mit dem französischen Filmpreis "Étoile de Cristal" geehrt wird. 1973 beendet die Bardot abrupt ihre Karriere als Schauspielerin. Unter der Regie ihres Ex-Mannes Roger Vadim spielt sie noch in "Don Juan 73". Danach kehrt sie dem Filmgeschäft unwiderruflich den Rücken. Ihre Berühmtheit nutzt Bardot seit Ende 1960er vornehmlich dazu, auf den Umwelt- ... ... und Tierschutz aufmerksam zu machen. 1986 gründet sie die "Fondation Brigitte Bardot", mit der sie sich u.a. gegen die Robbenjagd, den Pelzhandel und Stierkämpfe einsetzt. In den vergangenen 20 Jahren erlebt das einstige Sexsymbol einen zweifelhaften Imagewandel. Ihre Stiftung verliert Anfang der 1990er Jahre wegen ihrer Heirat mit einem Mitglied der rechtsextremen Partei Front Nationale viele finanzielle Förderer. Wegen menschenfeindlicher Äußerungen und Veröffentlichungen gegen Homosexuelle, Frankreichs Linke, Obdachlose und illegale Einwanderer muss sie mehrmals vor Gericht. 2000 wird sie wegen Anstiftung zum Rassenhass zu einer Geldstrafe in fünfstelliger Höhe verurteilt. Dass sie für das menschliche Miteinander nicht ungebedingt geschaffen ist, prophezeit sie schon Anfang der 1970er bei ihrem Ausstieg aus dem Filmgeschäft: ... ... "Ich hasse die Menschen. Mein Gleichgewicht finde ich in der Natur, in der Gesellschaft von Tieren." Eine große Geburtstagsparty steht zum 75. also höchstwahrscheinlich nicht an. Trotzdem natürlich: Bon anniversaire, Madame Bardot! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Eine klassische Schönheit mit wahnsinnig viel Sex-Appeal: Kein Wunder, dass Sophia Loren (r.) ... ... von ihrer Mutter schon früh auf Schönheitswettbewerbe geschickt wird. Bei der Wahl zur Miss Rom wird sie 1950 zwar nur Zweite, lernt dort aber ... ... den 21 Jahre älteren Filmproduzenten Carlo Ponti kennen. Er erfindet für Sofia Villani Scicolone, so der bürgerliche Name der italienischen Schönheit, den Namen Sophia Loren und verhilft ihr zu einer steilen Karriere im Filmgeschäft. Ponti und "die Loren" drehen mehrere Filme zusammen, unter anderem 1953 "Eine Frau für schwache Stunden" (undatiertes Szenenfoto). Schwach wird auch Ponti bei dieser Frau. Die beiden gehen nicht nur eine berufliche Bindung ein, ... ... kurz vor Lorens 23. Geburtstag heiraten sie am 17. September 1957. Der Filmproduzent ist es auch, der das Potenzial seiner Frau erkennt und sie nach Hollywood führt. Bei ihrem ersten Hollywoodstreifen steht sie 1956 zusammen mit Filmschönling Cary Grant vor der Kamera. Jahre später sagt sie über die Zeit: "Ich war erst 23 Jahre alt, und er hat mir den Kopf verdreht." Man kann nur erahnen, wie vielen Männern Sophia Loren im Gegenzug den Kopf verdreht hat. Sie selbst sagt einmal: "Die Phantasie des Mannes ist die beste Waffe der Frau." Genug Selbstbewusstsein, um sich in Hollywood durchzusetzen, hat die Loren. Eine nahegelegte Schönheitsoperation lehnt sie ab. "Schön sein kann nie schaden. Aber man muss mehr sein als das." ... ... "Man muss funkeln, man muss witzig sein, man muss sein Gehirn arbeiten lassen - wenn man eines hat." Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit vielen großen Schauspielerin zusammengearbeitet: An der Seite von John Wayne ... ... spielt sie 1957 in dem Abenteuerfilm "Die Stadt der Verlorenen". Im selben Jahr dreht sie mit Anthony Perkins (2. v. r.) "Begierde unter Ulmen" und ... ... 1959 mit Clark Gable (r.) "Es geschah in Nepal". Das italienische Traumpaar auf der Kinoleinwand bildet sie aber mit Marcello Mastroianni 1964 in "Hochzeit auf Italienisch". Zu diesem Zeitpunkt ist die Loren schon ... ... ein Weltstar. Bereits vier Jahre zuvor wird sie für ihre Rolle in "Und dennoch leben sie" mit dem Oscar ausgezeichnet. In Charlie Chaplins letztem Film als Regisseur "Die Gräfin von Hongkong" ist sie 1966 zusammen mit ... ... Marlon Brando in der Hauptrolle zu sehen (undatiertes Foto). Trotz der vielen charmanten beruflichen Wegbegleiter - hier 1959 im Bild mit dem französischen Sänger und Schauspieler Maurice Chevalier - bleibt Loren mit Ponti bis zu dessen Tod 2007 zusammen. Einzig, weil der italienische Staat die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau nicht akzeptiert, wird die Ehe zwischen ihm und Loren 1962 annulliert. Daraufhin werden alle drei Beteiligten 1966 französische Staatsbürger, die Scheidung Pontis von seiner ersten Frau vollzogen und die Ehe zwischen ihm und Loren wieder rechtskräftig. Gemeinsam hat das Ehepaar zwei Söhne, Carlo jr. und Edoardo. Mit dem damals 11-jährigen Edoardo steht die Loren 1984 für den Film "Qualcosa di Biondo" gemeinsam vor der Kamera. Auch später arbeitet sie mit ihrem jüngeren Sohn zusammen. Beim Toronto International Film Festival 2002 stellen sie ihren gemeinsamen Film "Zwischen Fremden" vor. Edoardo hat das Drehbuch geschrieben und Regie geführt, die Loren spielt die Hauptrolle. Seit den 1980er Jahren ist es zwar ruhiger um die Loren geworden, sie nimmt aber durchaus noch Rollenangebote an. Anfang 2009 spielt sie gemeinsam mit Daniel Day-Lewis in "Neun", ein Remake des Federico Fellini-Klassikers "8 1/2". Außerdem ist sie immer noch ein gern gesehener Gast auf dem roten Teppich. Und mit Auszeichnungen ... ... wird sie auch nach wie vor geehrt. Eine besondere erhält sie 1991 mit dem Oscar für ihr Lebenswerk. Fast 20 Jahre später ... ... überreicht sie diesen 2009 der Schauspielern Kate Winslet für die beste weibliche Hauptrolle - gemeinsam mit den Oscar-Gewinnerinnen Nicole Kidman, Shirley MacLaine, Halle Berry und Marie Cotillard. Einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame hat die Loren seit 1994 auch. Zu Gast auf einer Ausstellung, die ihr gewidmet ist: Sophia Loren 2006 bei der Präsentation von "Scicolone, Lazzaro, Loren". Ihre Auftritte sind immer noch elegant und sexy. Kein Wunder - die Loren ist zwar nicht mehr die Jüngste, ... ... aber attraktiv ist sie weiterhin allemal. Auf ihr Äußeres legt die Filmdiva auch im fortgeschrittenen Alter Wert. Regelmäßig besucht sie die Modenschauen ihres Freundes Giorgio Armani. "Was Männer mit einem Blick erfassen können, wird für sie uninteressant", so ein Zitat der Loren. Für ihren französischen Schauspielkollegen Gérard Depardieu scheint das hier nicht zuzutreffen. Sie beharrt darauf, dass ihr Aussehen nach wie vor Natur gegeben ist. "Pasta e amore" seien ihr Schönheitsrezept. Vielleicht liegt's auch an der leckeren italienischen Pizza? Eine Frau, die alles erreicht, aber noch nicht genug hat. Sophia Loren hat vor, bald wieder in Rom vor der Kamera zu stehen - und zeigt dabei, dass sie ihr Alter gelassen nimmt: In einem Film über ihr Leben spielt sie ihre eigene Mutter. Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Sir Alfred Joseph Hitchcock wurde am 13. August 1899 geboren. Der Filmregisseur und Filmproduzent britischer Herkunft gilt als einer der stilistisch einflussreichsten Künstler seines Metiers und ... ... begeisterte das Filmpublikum des 20. Jahrhunderts mit über 50 Filmen. Sein Genre war der Thriller und wie kein anderer verband er darin Humor mit Spannung. Immer wieder ... ... variiert waren Motive wie Angst, Schuld und Identitätsverlust das Thema seiner Werke. Er war es, ... ... der den als "Suspense" bezeichneten typischen Spannungsaufbau von Kriminalfilmen etablierte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Der Mann, der zuviel wusste" (1934), "Die 39 Stufen" (1935), ... ... "Rebecca" (1940), "Bei Anruf Mord" (1954), "Der unsichtbare Dritte" (1959) und natürlich "Psycho" (1960) sowie ... ... "Die Vögel" (1963). Der durch seine katholische Erziehung geprägte Regisseur fing seine Karriere zunächst als Zeichner in London an. Erst 1922 bekam er erstmals die Chance, ... ... sich als Regisseur zu versuchen. Der Produzent Michael Balcon erkannte sein Talent und stellte ihn als Regieassistenten ein. Neben den Drehbüchern kümmerte sich Hitchcock zunehmend um die Bauten, ... ... das Szenenbild, die Besetzung, die Kostüme und die Ausstattung und nahm so mit der Zeit die Aufgaben eines Produktionsleiters wahr. 1925 nach zwischenzeitlichem Aufenthalt in Deutschland und Arbeiten in den Babelsberger Filmstudios, ... ... die zu diesem Zeitpunkt die modernsten der Welt waren, bekam er erstmals die Möglichkeit eines eigenen Films. Für das Melodram "Irrgarten der Leidenschaft" wurden kostspielige Stars aus Hollywood verpflichtet und ... ... noch im selben Jahr durfte er "Der Bergadler" drehen. Immer mit dabei: Die Cutterin und baldige Ehefrau Alma Reville (rechts). Doch beide Filme, die zuvor in Deutschland anliefen, wurden ... ... in England vorerst nicht veröffentlicht. Die Geldgeber waren von Hitchcocks betont expressivem Stil nicht überzeugt. Erst sein dritter Film "Der Mieter" (1926) wurde nach Überarbeitung auch dem englischen Publikum gezeigt und ... ... überzeugte auf ganzer Linie - Kritiker wie Publikum. Nun wurden auch die ersten beiden Filme des Expressionisten publik. Aber nicht alle seine Produktionen wurden mit Beifall überschüttet. Nach ... ... weiteren Produktionen gelang ihm erst mit dem Aufkommen des Tonfilms ein weiteres Glanzstück. Der inzwischen Vater einer Tochter (Patricia Hitchcock, Bild heute) gewordene Regisseur erkannte das Potenzial der neuen Technik und ... ... versah Schlüsselszenen mit wirkungsvollen Toneffekten. Er arbeitete ganze "Tondrehbücher" aus und versteckte ein komplettes Orchester hinter den Kulissen zur musikalischen Untermalung, da ein nachträgliches Bearbeiten ... ... zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich war. 1934 war es dann endlich wieder soweit: Der nächste Erfolg kam mit "Der Mann, der zuviel wusste" - und auch in Hollywood konnte er sich mit "Rebecca" (1940) einen Namen machen. Dieser ... ... Film war es auch, der ihm ganze elf Oscar-Nominierungen und schließlich drei dieser Trophäen einbrachte. 1946 gründete Hitchcock gemeinsam mit dem befreundeten Kino-Ketten-Besitzer Sidney Bernstein die Produktionsfirma Transatlantic Pictures, ... ... musste allerdings bereits wenige Jahre später wegen mangelnden Erfolgs Konkurs anmelden. Aber seine Pechsträhne hatte bald ein Ende. Mit "Die rote Lola" mit Marlene Dietrich (Bild), "Der Fremde im Zug" (1951) und "Bei Anruf Mord" (1954), ... ... in dem auch Grace Kelly mitspielte, konnte er wieder Leistung bringen. Damit sollte auch Hitchcocks erfolgreichste Zeit beginnen. Es erschienen "Das Fenster zum Hof" (1954), "Über den Dächern von Nizza" (1955), in dem abermals ... ... Kelly (diemal an der Seite von Cary Grant) mitwirkte, und die schwarze Komödie "Immer Ärger mit Harry". Zu dieser Zeit startete auch Hitchcocks Fernsehserie "Alfred Hitchcock presents". Nach zehn Jahren beendete er allerdings seine Fernseharbeit ... ... und arbeitete wieder an Filmen wie "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" und "Der unsichtbare Dritte". Beide Filme gehören heute, obwohl damals nicht sonderlich erfolgreich, zu Hitchcocks bedeutendsten Werken. Mit seiner bewusst kostengünstigen Produktion "Psycho" schrieb er 1960 Filmgeschichte. Der Horrorstreifen ist wohl sein bekanntestes Werk und kaum eine andere Szene wurde wohl so oft analysiert wie die mörderische "Duschszene". 1961 nahm er dann ... ... "Die Vögel" in Angriff. Ebenfalls ein Riesenerfolg, allerdings konnten die folgenden Filme nicht an diesen anknüpfen. Ob es an den Konflikten mit seiner Hauptdarstellerin Tippi Hedren (Bild) lag, ist unklar. Dass der Filmemacher eine Obsession ... ... für blonde Frauen hatte, hingegen steht fest. Ihm wurden immer wieder Affären nachgesagt, da er vor allem seinen Hauptdarstellerinnen besondere Aufmerksamkeit schenkte. Mit Vera Miles (Bild) probte er "Nervenzusammenbrüche" wochenlang jeweils ... ... mehrere Stunden täglich. Für sie wie für Kim Novak ließ er von der Kostümbildnerin eine komplette Garderobe schneidern, die für ihr privates Leben gedacht war. Nach eindeutigen, ... ... erfolglosen Annäherungsversuchen seitens Hitchcock kam es schließlich zum Bruch zwischen Hitchcock und ... ... Hedren (Bild heute). Das tat der erfolgreichen Karriere, die nur mit gelegentlichen Flops gespickt war, allerdings keinen Abbruch. Am 1965 erhielt Hitchcock für seinen „historischen Beitrag zum amerikanischen Kino“ den Milestone Award ... ... der Producers Guild Of America - die erste von vielen Ehrungen für sein Lebenswerk. Nach privaten Schicksalsschlägen wie den Schlaganfällen seiner Frau Alma ließ Hitchcocks Ehrgeiz und Interesse an seinen Projekten merklich nach. Hinzu kam auch ... ... sein eigener sich verschlechternder Gesundheitszustand. Im März 1979 wurde Hitchcock vom American Film Institute für sein Lebenswerk geehrt. Am 3. Januar 1980 wurde ihm in Hollywood seine Erhebung zum "Knight Commander of the Order of the ... ... British Empire" überreicht, die einem Ritterschlag entspricht. Nur wenige Wochen danach, am 29. April 1980, starb Sir Alfred Hitchcock an Nierenversagen. Bis heute zählt er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Filmbranche. Zwei Filmgöttinnen auf dem Roten Teppich: Die französische Schauspielerin Sophie Marceau (l.) und ihre italienische Kollegin Monica Bellucci ... … präsentierten ihren Film "'Ne te Retourne Pas" in Cannes persönlich. Die nächste Schönheit: Schauspielerin und Model Laetitia Casta war bei der Gala des Films "Visage" dabei und konnte eins nicht mehr verbergen: ... ... ihren Babybauch. Eine der heißesten Nummern von Cannes war unbestritten Quentin Tarantinos Auftritt mit der französischen Schauspielerin Melanie Laurent bei der Vorstellung seines Streifens "Inglourious Basterds". Später gesellte sich der Kult-Regisseur dann doch zur hinreißenden Schauspielerin Diane Kruger. Aufregend wie immer: Burlesque-Tänzerin Dita von Teese bei "Inglourious Basterds". Sexy Einblicke gewährte das schwedische Model Victoria Silvstedt bei Taratinos Abend. Kürzer gehts nicht: Auch Sharon Stone wollte für Tarantino sexy sein und zeigte viel Bein. Sie stahlen an jenem Abend in Cannes allen die Show: Brangelina. Allen Gerüchten über einen Seitensprung von Brad Pitt zum Trotz ... ... turteln sie wie immer. Die Liebe scheint intakt. Auch bei den beiden: Paris Hilton hat sich "Inglourious Basterds" mit ihrem neuen Freund Doug Reinhardt angesehen. Sie ließ die Herzen der Männer höher schlagen: die französische Schauspielerin Vahina Giocante. Ihre Verehrer waren erfreut, denn sie ... ... schickte einen Kuss zurück. Sie war allerdings nicht der einzige Star bei der Gala des Films "Broken Embraces". Die rassige ... ... Spanierin Peneolpe Cruz begleitete an dem Abend ... ... den Regisseur des Films "Broken Embraces", Pedro Almodovar. Auch die französische Schauspielerin Berenice Bejot hatte etwas zu bieten - sie spielt in dem Film "L'Enfer d'Henri-Georges Clouzot" mit, der in Cannes vorgestellt wurde. Giovanna Mezzogiorno umringt von Fotografen. Die italienische Schauspielerin war für "Vincere" zum Filmfestival gekommen. Erfolgreich: Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg wurde von der Festivaljury als Beste Schauspielerin ausgezeichnet (im Bild mit Willem Dafoe bei der Präsentation von "Antichrist"). Rosanna Arquette kann Charlottes Schauspielqualitäten bestätigen. Sie schaute sich in Cannes den Film "Antichrist" an. Model Eva Herzigova zog es eher zu dem Film "Looking for Eric" von Ken Loach. Dort traf sie Schauspielerin Hilary Swank und ... ... Schauspielerin Clotilde Courau. Auch das niederländische Model Doutzen Kroes reihte sich ein. Verdammt sexy: Die britische Schauspielerin Rachel Weisz war auf dem Roten Teppich des Films "Agora" zu sehen. Michelle Yeoh bevorzugte den Film "Vengeance" von Johnny To. Dafür reiste auch Kristin Scott Thomas an. Ein Küsschen von der süßen Mercedes Cabral. Die Schauspielerin wirkt bei dem philippinischen Streifen "Kinatay" mit. Wem gehört nur dieser schöne Rücken? Shu Qi, in diesem Jahr Jurymitglied, sonst taiwanesische Schauspielerin. Sie ließ sich ... ... den Film "Coco Chanel & Igor Stravinsky" ebenso wenig entgehen wie US-Model Kerry Washington und ... ... die französische Schauspielerin Isabelle Adjani und ... ... ihre Landsfrau und Kollegin Anna Mouglalis. Eva Longoria stand mehr auf "Bright Star" der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion. Obwohl - ... ... eigentlich hatte sie nur Augen für ihren Ehemann Tony Parker. Und sie ist in "Bright Star" zu sehen: Abbie Cornish. Wenn es um Filmschönheiten geht, muss sie unbedingt erwähnt werden: die französische Schauspielerin Juliette Binoche. Auch sie hatten Spaß in Cannes: die Spanierin Elsa Pataky, die Französin Rachida Brakni und die Chinesin Shu Ki (v.l.n.r.). Zwar keine Filmgöttin, aber als Diva gehandelt: US-Sängerin Mariah Carey mit US-Sänger Lenny Kravitz. Sie war die Stilikone der 50er und 60 Jahre. Ihr Sex-Appeal zeichnete sie ebenso aus, wie ihr Lächeln, mit dem sie Millionen Kinofans weltweit verzauberte: Doris Day. Jetzt feiert die "blonde Verführung" ihren 85. Geburtstag und blickt auf ein bewegendes Leben zurück. Doris Day, eigentlich Doris Mary Ann von Kappelhoff, Tochter deutscher Einwanderer, begann ihre Karriere im Showbusiness als Tänzerin. Als Teenager im US-Staat Ohio musste sie ihren Traum von einer Tanzkarriere nach ... ... einem schweren Autounfall aber aufgeben und nahm danach Gesangsunterricht. Sie tourte mit bekannten Jazz-Bands und machte Songs wie "Sentimental Journey" und "Que Sera" zu großen Hits.1948 stand sie für "Zaubernächte in Rio" erstmals vor der Kamera. 1952 glänzte sie in "The Winning Team" an der Seite von ... ... Ronald Reagan. Sportlich zeigte sie sich auch in ... ... "Ein Hauch von Nerz" mit Cary Grant und den Baseball-Stars der New York Yankees Mickey Mantle, Roger Maris und Yogi Berra. Neben Grant lagen ihr auch andere Hollywoodstars zu Füßen - wie etwa Clark Gable, Jack Lemmon, Frank Sinatra oder ... ... Rock Hudson. Mit ihm spielte Day in "Bettgeflüster". Day und Hudson wurden als Leinwand-Traumpaar gefeiert. Mit der harmlosen Sex-Komödie verdiente sich Day ihre einzige Oscar-Nominierung. Golden-Globe-Nominierungen heimste sie dagegen sieben ein, sechs Mal erhielt sie die Auszeichnung. Allein fünf Mal als "Beliebteste Schauspielerin". 1989 erhielt sie den Award für ihr Lebenswerk. 2004 ehrte US-Präsident George W. Bush die "amerikanische Ikone und Bereicherung der Kultur" mit der Freiheitsmedaille, dem höchsten zivilen Orden. 2008 kam eine Grammy-Trophäe als Auszeichnung für ihre musikalischen Verdienste hinzu. Als "Jungfrau vom Dienst" setzte sie ihre Verführkünste in Filmen wie "Spion in Spitzenhöschen" ein. Doch im richtigen Leben hatte sie mit Männern weniger Erfolg. Mit 18 ein Kind, mit 19 die erste Scheidung, mit 27 Jahren den dritten Ehemann. Als ... ... Days Gatte und Manager Marty Melcher (r.) 1968 starb, hatte er ihr Vermögen weitgehend durchgebracht, offenbarte die Schauspielerin 1975 in ihren Memoiren. 1981 wurde sie von Ehemann Nummer vier geschieden. "Sie hat einiges erlebt und viele Tritte abbekommen", sagt der Theater-Regisseur Alvin Rakoff über Day. Und er hat recht: 2004 starb Days einziger Sohn, Plattenproduzent und Songwriter Terry Melcher, im Alter von 62 Jahren an Krebs. Aber ... ... Doris Day hat sich nie unterkriegen lassen: "Ich hatte die beste Zeit. Es machte so viel Spaß, aber ich lebe nicht mehr in der Vergangenheit", resümiert sie. Mit ihrer Stiftung "Doris Day Animal League" widmet sie sich heute ganz dem Schutz von herrenlosen und leidenden Haustieren. Day und ihr bewegtes Leben ... ... wird vom britischen "The Mill at Sonning"-Theater noch bis Ende April mit einem abendfüllenden Musical gefeiert. Mit der Show ... ... "A Sentimental Journey - The Story of Doris Day". Also: ... ... Happy Birthday, Doris! Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Michael Jackson ist überraschend im Alter von 50 Jahren gestorben. Der "King of Pop" reiht sich damit in eine Schar von Stars ein, die viel zu früh aus dem Leben geschieden sind. Erst 2008 stirbt Heath Ledger - im Alter von 28 Jahren. Um die Todesursache des Schauspielers ranken sich Gerüchte und Spekulationen. Der ... ... Australier, für die Rolle des "Joker" in "Batman - The Dark Knight" posthum mit einem Oscar geehrt, soll an Depressionen gelitten haben. Auch Drogen- und Tablettensucht machen die Runde. Seine Familie glaubt an einen Unfall. Elvis Presley, der "King of Rock’n’Roll" starb am 16. August 1977 in Memphis im Alter von 42 Jahren an ... ... Herzstillstand. Noch heute glauben viele Fans, dass Elvis lebt. Mit 40 Jahren wurde Johann "Hans“ Hölzel alias Falco 1998 aus dem Leben gerissen. Ein Autounfall beendet es. Mit "Rock Me Amadeus" schafft der Österreicher einzigartiges: Als erster und bisher einziger deutschsprachiger Song erklimmt er die Spitze der US-Charts. "The day the music died" - der 3. Februar 1959: Buddy Holly, 22 Jahre alt, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Mit an Bord seine Bandkollegen The Big Bopper und Richie Valens. Einer von Buddy Hollys größten Hits: "Peggy Sue". 52 Jahre wurde Grace Kelly. Die Schauspielerin gilt Zeit ihres Lebens als Stilikone und modisches Vorbild ... ... für die Frauen ihrer Generation. Bei einem Autounfall, die Ursache ist bis heute nicht geklärt, verunglückt Fürstin Gracia Patricia - sie hat Fürst Rainier von Monaco geheiratet - tödlich. Ähnlich mysteriös kommt am 31. März 1993 Brandon Lee ums Leben. Bei einem Unfall während der Dreharbeiten zu "The Crow - Die Krähe" stirbt der Sohn der Kung-Fu-Legende Bruce Lee. Ein versehentlich tödlicher Schuss beendet sein Leben und seine noch junge Schauspielkarriere - mit 28 Jahren. Marilyn Monroe ist das Sexsymbol der 50er Jahre. Sie stirbt am 1. August 1962 im Alter von 36 Jahren. Als offizielle Todesursache glt eine Überdosis Schlafmittel. Aufgrund ihrer Depressionen wird ein Selbstmord vermutet. Es halten sich aber bis heute Gerüchte um eine Ermordung durch die CIA. Grund soll ihre angebliche Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy sein. Sein Image soll ... ... darunter gelitten haben, wie es heißt. Rund ein Jahr später, am 22. November 1963, wird er ermordet. Offiziell wurde er durch die Hand von Lee Harvey Oswald getötet, allerdings ... ... gibt es bis heute diverse Verschwörungstheorien: U.a. werden die CIA, der damalige Vize-Präsident Lyndon B. Johnson, die Mafia, Fidel Castro und die Militärindustrie als Hintermänner des Attentats gesehen. Bob Marley, Urvater des Reggae, wird nur 36 Jahre. Eine Fußverletzung, die er unbehandelt ließ, soll die Ursache seines Todes am 11. Mai 1981 sein. Größte Hits: "No woman no cry", "I shot the sheriff" und "Buffalo Soldier". Die R&B-Sängerin und Schauspielerin Aaliyah ist 22 Jahre, als ... ... sie 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt. Eine offenbar versehentliche Überdosis beendet das Leben von Anna Nicole Smith. Das Model wird 39 Jahre alt und ist ... ... bis zuletzt in den Schlagzeilen durch ihre Ehe mit dem Milliardär Howard Marshall. Der 89-Jährige hatte sie 26-jährig geheiratet und war wenig später gestorben. In seinem Testament kam sie aber nicht vor, sie klagte und erhielt 450 Millionen Dollar. Brian Jones gehört zu den Gründern der Rockband "Rolling Stones". Während seine Bandmitglieder Keith Richards und Mick Jagger noch immer die Bühnen dieser Welt rocken, fliegt Jones 1969 aus der Band - wegen Drogenkonsums. Kurz darauf stirbt er. Zu Drogen sagte auch "Queen"-Frontmann Freddie Mercury lange Zeit nicht Nein. Farrokh Bulsara, wie sein Geburtsname lautet, war homosexuell und stirbt mit 45 Jahren an Aids. Leadsänger ist auch Michael Hutchence. Er ist die Stimme der australischen Band "INXS". Man findet ihn am 22. November 1997 mit einem Gürtel erhängt in einem Hotelzimmer in Sydney. Die genauen Umstände seines Todes werden nie geklärt. Michael Hutchence stirbt mit 37 Jahren. James Deans Leben beendet 1955 ein Autounfall. Seine Rollen in "Giganten" oder "Denn sie wissen nicht, was sie tun“ machen ihn in der damaligen Zeit zu einem Jugendidol. James Dean wird nur 24 Jahre alt. Janis Joplin wird 27 Jahre alt. Sie gilt noch heute neben Jimi Hendrix und Jim Morrison als Symbolfigur der Hippie-Zeit. "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" prägen ihr Leben, genau wie das von ... ... Jim Morrison. Der Sänger von ... ... "The Doors“ stirbt am 3. Juli 1971 zu Hause in seiner Badewanne. Herzversagen gilt als Todesursache. Ebenfalls mit 27 Jahren scheidet Gitarrenlegende Jimi Hendrix aus dem Leben. Sein unvergleichliches Spiel beeinflusst noch heute ganze Musikergenerationen. Sein Todestag: 18. September 1970. Hendrix ist heroinsüchtig, stirbt nach offiziellen Angaben an seinem Erbrochenem. Seine größten Hits: "Foxy Lady", "Purple Haze" und das mehrfach gecoverte "Hey Joe". Jeffrey Hyman ist besser bekannt als Joey Ramone, Sänger der Punkrocker "Ramones". Er stirbt am 15. April 2001 mit 49 Jahren an einem sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom. Mit 40 Jahren stirbt John Lennon, Sänger und Kopf der "Beatles". Am 8. Dezember 1980 wird er von dem geistig verwirrten Mark David Chapman in New York erschossen. Böse Zungen behaupten, seine Frau Yoko Ono, habe die Finger im Spiel gehabt. Auch Courtney Love, Frau von Kurt Cobain, wird so etwas nachgesagt. Offiziell erschoss sich der Grunge-Begründer und Frontmann von "Nirvana" ... ... am 4. April 1994 in Seattle im Alter von 27 Jahren selbst - unter Heroineinfluss. Lisa "Left Eye" Lopes, Mitglied der R&B-Gruppe TLC, stirbt im Alter von 30 Jahren. Während der Arbeiten am vierten Album von TLC kommt sie im April 2002 bei einem Autounfall in Honduras ums Leben. Melanie Thornton, Aushängeschild der Dancefloor-Kombo "La Bouche", stirbt bei einem Flugzeugabsturz - im Alter von 34 Jahren. Tupac Shakur ("2Pac") ist einer der erfolgreichsten US-Rapper. Er veröffentlicht als erster Hip-Hop-Star ein Doppelalbum. Am 7. September 1996 wird der 25-Jährige East-Coast-Rapper angeschossen, er stirbt am 13. September. Der Mord ... ... ist bis heute ungeklärt. Es soll aber Verbindungen zur West-Coast-Rapszene gegeben haben. Dort ist Notorious B.I:G das Aushängeschild. Er wird - auch 25-jährig - bei einem sogenannten Drive-by-shooting am 9. März 1997 getötet. River Phoenix ("My private Idaho") stirbt in der Halloween-Nacht 1993. Der damals 23-Jährige bricht nach einer Überdosis Heroin und Kokain zusammen. In ... ...einem Hospital kann nur noch sein Tod festgestellt werden. "Sissy"-Star Romy Schneider stirbt 1982 in Paris. Im Totenschein wird Herzversagen als Todesursache angegeben. Ein Jahr zuvor war ihr Sohn David Christopher tödlich verunglückt. Die Deutsch-Österreicherin soll deshalb an "gebrochenem Herzen" gestorben sein. Ron McKernan (l.) ist Gründungsmitglied der "Grateful Dead". Er stirbt 1973 mit 27 Jahren an Magenblutungen. "Pigpen" war kurz mit Janis Joplin liiert, gehört wie sie dem "Klub 27" an - einer Gruppe von Musikern, die alle im Alter von 27 gestorben sind. "God save the queen" - aber wohl nicht Sid Vicious. Der Bassist der Punkband "Sex Pistols" ist nur 21 Jahre alt, als er am 2. Februar 1979 stirbt. Vicious soll seine Freundin Nancy Spungen ermordet haben. Er wird verhaftet und gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Wenig später begeht er Selbstmord - offenbar, weil er über den Tod seiner großen Liebe nicht hinweggekommen ist.
(N24, Silvia Heger)
20.10.2009 17:16 Uhr
Zum 25. Todestag
François Truffaut - Wunderkind mit Lust am Sehen




