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Obama streicht Top-Managern Bezüge

US-Präsident Barack Obama lässt seinen Worten Taten folgen und kürzt den Top-Managern die Gehälter - um durchschnittlich 50 Prozent. Betroffen sind unter anderem GM, AIG, Citigroup und Chrysler.

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Jetzt geht's den Top-Managern an die Portemonnaies: Gehälter und Boni werden zusammengestrichen, wenn das Unternehmen Staatshilfe bekommen hat.
Allerorten Angst um die Kohle - schlafen die Superreichen in Zeiten der Finanzkrise eigentlich besonders schlecht? Das "Manager Magazin" hat in einem Ranking ermittelt, wer in Deutschland aktuell die meisten Milliarden bunkert.
Das Dauerabo auf Platz eins bleibt weiterhin im Hause Aldi: Mitgründer und Aldi-Süd-Besitzer Karl Albrecht ist mit einem Vermögen von geschätzten 17,55 Milliarden Euro der reichste Deutsche ...
... dicht gefolgt vom zweiten Gründer, Aldi-Nord-Besitzer und Bruder Theo Albrecht (Archivbild aus dem Jahr 1999). Er hat weitere 17,05 Milliarden - damit sitzen die Aldi-Brüder auf über 34 Milliarden Euro.
Satter Aufstieg für die Porsches: Im letzten Jahr noch auf Platz acht, finden sie sich nun auf dem Siegertreppchen wieder.
Da kann sich Wolfgang Porsche über 15,5 Milliarden Euro freuen.
Mit 11 Milliarden Euro und der Lidl-Gruppe landet Dieter Schwarz auf Platz vier in der Liste der vermögendsten Deutschen.
Das Unternehmerpaar Maren und Werner Otto rangiert dahinter. Geschätztes Vermögen: 8,1 Milliarden Euro.
Mit Reinigungsmitteln zu 7,95 Milliarden Euro. Damit landet die Familie Reimann auf Platz sechs. Ihr gehört das Unternehmen Reckitt Benckiser.
Sie ist die reichste deutsche Frau: Susanne Klatten. Das Vermögen der Großaktionärin von BMW und Altana liegt bei 7,8 Milliarden Euro. Auswirkung der Aktieneinbrüche: Von Platz vier im letzten Jahr ist sie auf Rang sieben abgerutscht.
Der Herr der Schrauben: Reinhold Würth rangiert mit seinem Handwerksgeräte-Unternehmen und 7,4 Milliarden Euro Vermögen auf Platz acht.
Auch Dr. Oetker freut sich über ein paar Milliarden: GmbH-Vorsitzender August Oetker hat 6,75 Milliarden Euro auf der hohen Kante.
Und auch er ist noch in den Top Ten vertreten: SAP-Gründer Dietmar Hopp. Sein Vermögen liegt bei 6,5 Milliarden Euro ...
.. und findet auch rege Verwendung im Fußballclub 1899 Hoffenheim - aktuell auf Platz zwei in der Bundesliga.
Soviel zu den Einzelleistungen, doch auch auf die Großfamilien lohnt sich ein Blick: Dort wird nämlich noch mehr gescheffelt. Führend in diesem Ranking ist die Familie Brenninkmeijer mit 26 Milliarden Euro, der die Modekette C&A gehört.
Dahinter rangieren die Besitzer der Metro Group, die Familie Haniel. Geschätzes Vermögen: 14 Milliarden Euro.
Es folgen die Henkels mit 6,85 Milliarden Euro. Der Familie gehört das Konsumgüterunternehmen Henkel, das unter anderem Waschmittel herstellt.
Auch in den Top Ten der reichsten Großfamilienvertreten: Der Siemens-Clan mit einem Vermögen von 4,15 Milliarden Euro.
Und auch sie freuen sich über ein dickes Konto mit 2,1 Milliarden Euro: Markus Miele, Gesellschafter des Haushaltsgeräteherstellers, und sein Anhang.
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Sie hat gut lachen: Sie wurde nicht nur zur einflussreichsten Frau der Welt gewählt. Ab jetzt führt Angelina Jolie auch die Riege der bestverdienenden Schauspielerinnen in Hollywood an.
Wie das Wirtschaftsmagazin "Forbes" berichtet, strich die Lebensgefährtin von Brad Pitt in einem Jahr (Juni 2008 bis Juni 2009) eine Gage von ...
... 27 Millionen Dollar (19 Mio Euro) ein. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Pitts Ex-Frau ...
... Jennifer Aniston ist Jolie dicht auf den Fersen. Sie verdiente mit Rollen in "Er steht einfach nicht auf dich" und "Marley & Ich" im vergangenen Jahr ...
... 25 Millionen Dollar. Den dritten Platz in der Riege der Top-Verdienerinnen ergattert Hollywood-Oldie ...
... Meryl Streep, die mit "Mamma Mia!" und anderen Projekten immerhin 24 Millionen Dollar absahnte.
Die mehrfache Oscar-Preisträgerin ist seit über 30 Jahren im Filmgeschäft tätig. Auf Platz vier schaffte es ...
... "Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker. Noch mehr darf sich die 44-Jährige aber über die Geburt ihrer beiden Zwillings-Töchter im Juni 2009 freuen.
Parker schaffte es mit 23 Millionen Dollar Jahresverdienst knapp vor ...
... Cameron Diaz, die mit 20 Millionen Dollar den fünften Platz ihren nennen darf. Erst kürzlich wurde der "Love Vegas"-Star mit ...
... einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame ausgezeichnet.
Platz 6: Hier freut sich Sandra Bullock über einen Jahresverdienst von 15 Millionen Dollar. Die Schauspielerin mit deutschen Wurzeln ...
... kämpft momentan für die deutsche Staatsbürgerschaft. Ihr dicht auf den Fersen ...
… ist "Natürlich Blond"-Darling Reese Witherspoon, die ebenfalls einen Jahresverdienst von 15 Millionen Dollar aufweisen kann. In die Berechnungen von "Forbes" ...
… flossen neben Schauspielgagen auch lukrative Nebenverdienste durch Werbeauftritte ein.
Den achten beziehungsweise neunten Platz müssen sich ebenfalls zwei Schauspielerinnen teilen: Mit 12 Millionen Dollar Jahresverdienst ...
... sind Nicole Kidman und ...
... Drew Barrymore gleich auf. Zuletzt wirkte Barrymore in dem Film ...
... "Er steht einfach nicht auf dich" mit.
Das Schlusslicht unter den Hollywood-Top-Verdienerinnen ist Renee Zellweger. Mit ihrem ...
... Jahreseinkommen von "nur" 10 Millionen Dollar belegt sie den zehnten Platz.

Es ist amtlich - den Spitzenmanagern staatlich gestützter Unternehmen in den USA geht es jetzt finanziell an den Kragen. Angesichts weit verbreiteter öffentlicher Empörung über Gehälter und Boni in schwindelerregender Höhe beschloß die US-Regierung am Donnerstag eine drastische Kürzung der Bezüge für die jeweils 25 höchstbezahlten Manager der sieben Unternehmen, die zum Überleben besonders umfangreiche Regierungskredite in Anspruch genommen haben. Betroffen sind unter anderem der Versicherungskonzern AIG, die Finanzinstitute Citigroup und Bank of America sowie die Automobil-Konzerne General Motors und Chrysler.

US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Maßnahme als einen «wichtigen Schritt zur Beschneidung des Einflusses von Topmanager-Bezügen auf die Wall Street». Zugleich werde es den betreffenden Unternehmen «erlaubt, Erfolg zu haben und zu gedeihen». Die Finanzmarkt-Krise wird zu einem wesentlichen Teil auf durch hohe Boni geförderte riskante Kreditgeschäfte zurückgeführt.

Ddurchschnittlich mehr als 50 Prozent

Auf die Topmanager kommen nun Kürzungen ihrer Gesamtbezüge aus Sonderleistungen und Gehältern um durchschnittlich mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, teilte der Sonderbeauftragte des Finanzministeriums, Kenneth Feinberg, in Washington mit. Die jährlich in bar angewiesenen und damit sofort zugänglichen Gehälter werden um durchschnittlich mehr als 90 Prozent verringert und für mehr als 90 Prozent der betroffenen 175 Manager auf 500 000 Dollar pro Jahr begrenzt. Die restlichen Gehalts- sowie alle Bonuszahlungen gibt es nur als Firmenaktien, die frühestens ab 2011 und zum Teil nur über drei Jahre verteilt verkauft werden können - und dies auch nur dann, wenn bis dahin die Regierungskredite zurückgezahlt worden sind.

Die Neuregelung gilt ab November, also anteilig für die letzten beiden Monate dieses Jahres. Für das kommende Jahr sind neue Berechnungen geplant, laut Feinberg auf der Basis des jetzigen Modells.

Eine Ausnahme

Allerdings gibt es eine Ausnahme: AIG hat nach Angaben des Sonderbeauftragten darauf bestanden, für 2009 vertraglich zugesicherte Bar-Leistungen für drei Spitzenmanager vereinbarungsgemäß auszuzahlen. Daran habe das Finanzministerium nichts ändern können, sagte Feinberg. Alle anderen Unternehmen hätten sich kooperativ gezeigt.

Obama betonte, er habe immer schon daran geglaubt, dass das US-System des freien Unternehmertums am besten funktioniere, wenn es harte Arbeit belohne. "Dies ist Amerika. Wir setzen Wohlstand nicht herab. Wir neiden es anderen nicht, wenn es ihnen gut geht», sagte der Präsident. «Aber es beleidigt unsere Werte, wenn die Manager großer Finanzunternehmen - Firmen, die ums Überleben kämpfen - sich selbst hohe Boni zahlen, sogar zu einer Zeit, in der sie weiter auf Steuergelder bauen, um über Wasser zu bleiben."

(AP, N24)

23.10.2009 07:38 Uhr

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