Roboter kommen ins Rollen

Googles Android-Handys auf dem Vormarsch

Apples iPhone ist der Platzhirsch bei den Smartphones. Aber Google arbeitet an einem Blattschuss - mit den Android-Telefonen. Experten erwarten eine erfolgreiche Jagd.

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Eines von bald Millionen Mobiltelefonen mit Googles Android-System.
Brandneue und brandheiße Technik, durchaus auch im wörtlichen Sinne, wird vom 8. bis zum 11. Januar 2009 auf der Consumer Electronics Show 2009 präsentiert.
Mehr als 2700 Hersteller aus aller Welt zeigen auf der CES in Las Vegas auf mehr als 160.000 Quadratmetern ihre Produktneuheiten.
Damit ist sie eine der größten Heimelektronik-Messen der Welt - und eine der Einflussreichsten.
Ob VHS-Videorekorder, ...
der Heimcomputer C64 von Commodore oder ...
die DVD: Sie alle wurden auf der CES zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.
Vergleichbare Innovationen sucht man auf der CES 2009 vergeblich. Die Branche präsentiert ...
hauptsächlich die "üblichen Verdächtigen". Die LCD-Fernseher und Monitore sind inzwischen obligatorisch.
Auch mit Netbooks reißt man inzwischen niemanden mehr vom Hocker, auch wenn ...
dieses Sony VAIO P sicherlich ein Augenschmaus ist und auch mit den "inneren Werten" ordentlich punkten kann.
Und selbst die ultrakleinen Sony Webbie HD Kameras, mit denen man Videos direkt ins Internet stellen kann, sind letztlich nur Abwandlungen von altbekanntem.
Auch Microsoft-Chef Steve Ballmer stellt bei seiner CES-Präsentation ...
wieder die schon mehrfach angekündigten Produkte Windows Mobile 7 und ...
Windows 7 in den Vordergrund. Letzteres soll inzwischen fast fertig sein und die Betaversion ab 9. Januar zum Download (unter: www.microsoft.com/windows7) bereitstehen.
Mit solch einer E-Mail von Barack Obama wäre Ballmers Glück sicherlich perfekt. Auf der CES war diese jedoch nur Show.
Letztlich gibt es sie auf der diesjährigen CES aber doch, die zumindest kleinen Trends und Innovationen. Dazu gehört etwa dieses biegsame LCD-Display von Microsoft, das vorerst jedoch nur als Prototyp existiert.
Von Sony kommt dieser LCD-Fernseher, der mit einer Dicke von weniger als einem Zentimeter ...
endlich den Traum vom echten "Flach"-Bildschirm wahr werden lässt. Ultraflache LCD-Bildschirme dürften damit einer der Trends sein, die von der diesjährigen CES ausgehen.
Toshiba präsentiert in Las Vegas seinen Cell TV, der nicht nur LCD-TV und HD-Rekorder in einem ist. Er kann dank ultraschnellen Playstation-3-Chips (den namensgebenden Cell-Prozessoren) sogar bis zu sechs Kanäle gleichzeitig aufzeichnen.
Echt spacig wirkt dieses transparente Display, das nicht etwa von der USS Enterprise auf die Erde gebeamt, sondern von Intels Ingenieuren erschaffen wurde.
Und dieser Herr ist nicht etwa Kim Jong Il, sondern ein Betrachter eines weiteren neuen Trends, der zum 3D-Fernsehen.
Panasonic und Mitsubishi stellen auf der CES erste 3D-fähige LCD- und Plasma-Geräte vor. Schon in zehn Jahren könnten die bebrillten TV-Zuschauer weltweit zum Alltag gehören.
Auch dieses possierliche "Geschöpf" erschafft dreidimensionale Bilder. Die Novo Minoru 3D Webcam ermöglicht es auch Heimanwendern, ...
dreidimensionale Bewegtbilder um die Welt zu schicken. Auch hier benötigt der Betrachter jedoch eine spezielle 3D-Brille.
WowWee's Spyball bringt zwar nur zweidimensionale Bilder auf die Mattscheibe, dafür jedoch - der Name deutet es an - unbemerkt vom Beobachteten. Die kleine Kugelkamera kann per Fernsteuerung in jede beliebige Richtung gesteuert werden.
Was designmäßig wie ein Uralt-ThinkPad anmutet, ist eigentlich Lenovos neuestes Business-Notebook. Der chinesische Hersteller stellt in Las Vegas mit dem W700DS das erste Notebook mit ausfahrbarem zweitem LCD-Monitor vor.
Mit 3D und LCD hat diese Neuheit, trotz Ähnlichkeit mit 3D-Brillen, nichts zu tun: TriSpecs präsentiert die erste Sonnebrille mit eingebauten Bluetooth-Kopfhörern für Handys und MP3-Player.
LG zeigt auf der CES die weltweit erste Handy-Armbanduhr mit Touchscreen.
Die GD 910 ist nicht wirklich zierlich, wird aber sicherlich Abnehmer finden. Bei der Bedienung sollte man aber möglichst saubere Finger haben, sonst sieht das gute Stück schnell unschön aus.
Von Motorola kommt eines der ersten Öko-Handys. Das Gehäuse des W233 wird aus recycelten Plastikflaschen hergestellt.
Ökologisch wertvoll sind auch diese iGo Ladegeräte für Handy und Laptop. Werden sie nicht benutzt, schalten sie sich automatisch ab und sparen damit Energie. Normale Ladegeräte verbrauchen ständig Energie, solange sie an der Steckdose hängen.
Auch das Powermat ist auf seine Weise innovativ. Bei diesem Ladegerät genügt das hinlegen des Handys, iPods oder der PSP. Kabel werden nicht gebraucht. Die Aufladung erfolgt über magnetische Induktion.
Der Falcon von Novint ist ein Controller für Spiele und andere Software. Der Nutzer kann in jede beliebige Richtung steuern und nimmt gleichzeitig Widerstände oder Materialeigenschaft wahr. Selbst medizinische Operationen lassen sich damit trainieren.
Auch der MiFi von Novatel ist eine kleine aber feine Innovation. Der Westentaschen-WiFi-Router kann mehrere User gleichzeitig per UMTS mit dem Internet verbinden. Der iPod touch kann damit zu einem fast vollwertigen iPhone gemacht werden.
Apropos MP3-Player: Der Pacemaker ist der erste Hosentaschen-MP3-Mixer. Damit können Hobby-DJs überall und ganz spontan eine Party geben.
Kablamm stellt in Las Vegas seine MechRC-Armee vor. Die Spielzeugroboter können mit dem Computer beliebig programmiert werden und können fast alle menschlichen Bewegungen ausführen.
Doch zurück zu den ernsthaften Dingen: Der Gatekeeper von Yoggie macht das Surfen im Internet sicher. Die Minicomputer mit CPU und Betriebssystem werden an den PC oder ins Notebook gesteckt. Alle Internetanwendungen laufen dann direkt und nur darauf.
Wie eine Computerfestplatte nach einem Brand aussieht, zeigt das Beispiel rechts. Auch der linken Festplatte wurde ...
auf der CES Feuer unterm Hintern gemacht. Allerdings steckte diese dabei in einem Solo-USB-Gehäuse von ioSafe.
Auch mehrere Hundert Grad machten so der Festplatte und den Daten darauf nichts aus. Das Gehäuse sah natürlich nicht mehr ganz so gut aus.
Neben den kleinen Innovationen gibt es auf der CES aber zumindest eine ganz Große. Panasonic stellt den mit 3,32 Meter mal 1,87 Meter größten Fernseher der Welt vor. Die CES ist eben doch noch, was sie immer war: Die erste Adresse für heiße Technik.
Apple-Chef Steve Jobs hat eine neue Generation des Apple-Handys iPhone vorgestellt. Das neue Gerät…
…wurde mit der neuen iPhone-Software 2.0 ausgestattet, verfügt über eine schnelle Datenübertragung der dritten Generation (UMTS) und das Ortungssystem GPS.
Das neue „iPhone 3G“ sei „erstaunlich flott“ und stelle Webseiten doppelt so schnell dar wie seine Vorgänger mit dem langsameren Mobilfunkstandard EDGE, sagte Jobs in San Francisco auf der Apple-Messe WWDC vor 5200 Software-Entwicklern.
Ab dem 11. Juli soll das iPhone 3G zunächst in 22 Ländern, darunter auch in Deutschland, zu einem günstigeren Preis als die Vorgänger verfügbar sein, kündigte Jobs an.
Das neue Telefon mit 16 Gigabyte Speicher bringt Apple für 299 Dollar auf den Markt. Das Acht- Gigabyte-Modell soll es für 199 Dollar geben.
Apple stellte außerdem eine Reihe neuer Anwendungen vor…
…wie etwa einen mobilen Zugang zum Auktionshaus eBay, verschiedene Spiele sowie „Loop“, eine Social-Network-Plattform, über die man auf einer Karte erkennen kann, wo sich die eigenen Freunde gerade befinden.
Das neue iPhone soll es in Schwarz und in Weiß geben. Noch in diesem Jahr will Apple die Marke von 10 Millionen verkauften iPhones erreichen.
Der Schweizer Philippe Gerber hat sich einen Traum erfüllt.
Der Programmierer und Hobby-Pixelkünstler erschafft sich und ...
den Bewunderern seiner Kunst traumhafte virtuelle Schönheiten und ...
digitale Phantasiewelten, in denen ...
die Traumfrauen aus Nullen und Einsen ...
richtig zur Geltung kommen.
Die digitalen Schönheiten haben viele verschiedene Erscheinungsformen und ...
Charakteristika. Gemeinsam ist ihnen ihre verträumte bis sehnsüchtige Ausstrahlung.
Gerber entführt seine Phantasiegeschöpfe an mystische und romantische Orte.
Er unternimmt mit ihnen Ausflüge in Klöster oder ...
hüllt sie in das Licht der untergehenden Sonne.
Er lässt sie sehnsüchtig hinaus aufs Meer blicken oder ...
taucht ihre Körper in das Licht eines neuen Morgens.
Immer wieder suchen die virtuellen Traumfrauen auch den Blick des Betrachters.
Dieser soll so ein Teil der gleichsam fantastischen und ...
erotischen Welten werden.
Besonders in den Nahaufnahmen von Gerbers Traumfrauen ...
offenbart sich die Perfektion seiner digitalen Geschöpfe und ...
ihre unglaubliche Ausstrahlung.
Gerber Pixelschönheiten könnten kaum sinnlicher ...
und verführerischer aussehen.
In Gerbers Bildern vereinen sich dessen herkömmliche Zeichenkunst ...
und seine Begeisterung für die Computergrafik.
Die Werke entstehen auf der Grundlage von Gerbers Zeichnungen ...
aber unter Verwendung so genannter Render-Software.
Spezielle Software erlaubt das detailgenaue und ...
beinahe lebensechte Gestalten menschlicher Körper und Gesichter.
Andere Programme sorgen für die natürliche, romantische ...
und manchmal auch mystische Umgebung.
Während des so genannten Renderns wird die ...
photorealistische Darstellung unter Berücksichtigung von ...
Materialeigenschaften und Lichteffekten berechnet.
Das Ergebnis der langwierigen komplexen Arbeit sind ...
Grafiken, die fast wie Fotos wirken, jedoch ...
künstlerischer aussehen und beeindruckende Effekte zulassen.
Gerbers Arbeiten erinnern mitunter fast mehr an ...
klassische Gemälde als an hochmoderne virtuelle Kunst.
Bei der Auswahl der Kulissen für seine Pixelschönheiten ...
ist Gerber erfindungsreich. Mal präsentiert er sie im idyllischen Zitronenhain,
mal in einer antiken und ...
detailgetreu gestalteten griechischen Tempelanlage,
im Garten während des Sonnenuntergangs,
in einem malerischen und ...
mediteranen Innenhof oder ...
entspannt und sehnsüchtig dreinblickend ...
an die Mauer einer scheinbar verlassenen Côte-d´Azur-Villa gelehnt.
Bei seinen digitalen Akten achtet der Künstler auch darauf,
das Gleichgewicht zwischen Kunst und ...
Erotik zu wahren. Gerber stellt seine ...
betont weiblichen Schöpfungen nicht einfach entblösst zur Schau.
Er verbindet die Schönheit der virtuellen Frauen mit ...
malerischen Lichteffekten und einer ...
beeindruckenden Szenerie zu einer ...
sinnlichen Gesamtkomposition, zu ...
traumhaft schönen Bildern, die den Betrachter ...
zum Mitträumen einladen oder gar verführen.
Philippe Gerber sieht in seinen Geschöpfen ...
die photorealistische digitale Verbildlichung ...
seiner eigenen romantischen Gefühle und Sehnsüchte.
Gleichwohl betont der Künstler, dass ...
seine digitalen Schöpfungen für ihn ...
nur fiktive Wesen sind und immer bleiben werden.
Sie sind Ausdruck seines romantischen Wesens und ...
seiner Gefühle. Sie beherrschen diese jedoch nicht.
Gerbers erotische Pixelkunst hat schon in diversen ...
Spezial-Internetforen und auf Rendering-Websites ...
Awards abgeräumt und wurde für zahlreiche ...
weitere Auszeichnungen nominiert.
Der Hobby-Pixelkünstler hat sich in der Computergrafik-Szene ...
längst einen Namen gemacht.
Seine traumhaft schönen Geschöpfe bleiben hingegen ...
häufig namenlos. Für Philippe Gerber sind sie einfach ...
"Elle", "She" oder "Sie" - die digitale Traumfrau.
Die zehn größten Chiphersteller der Welt machen laut Marktforschern von iSuppli einen Umsatz von etwa 120 Milliarden Dollar in diesem Jahr. Unter den Top Ten ist auch ein deutsches Unternehmen.
Der DAX-Konzern Infineon kommt 2008 auf rund 6,3 Milliarden Dollar.
Der südkoreanische Konkurrent Hynix bringt es auf 6,4 Milliarden Dollar. Ein Rückgang von fast 30 Prozent zum Vorjahr für den Produzenten sogenannter NANO-Flash-Chips.
Qualcomm-Chips finden sich unter anderem in Handys. Das US-Unternehmen erwirtschaftet so 6,7 Milliarden Dollar.
Auf Platz sieben der weltgrößten Chiphersteller landet Sony. Der japanische Elektronikriese setzt in diesem Bereich 7,1 Milliarden Dollar um.
Renesas Technology ist ein in der breiten Öffentlichkeit noch relativ unbekanntes Unternehmen. Die Produkte des japanischen Konzerns finden vor allem in der Automobilindustrie Verwendung. Umsatz 2008: 7,9 Milliarden Dollar.
STMicroelectronics (Umsatz 2008: 10,7 Milliarden Dollar) ist vor allem Konsolenspielern ein Begriff. Die Chips im Bewegungssensor der Ninrendo Wii - im Bild auf einem US-Penny - stammen von STM.
Mit 11,46 Milliarden Dollar landet Toshiba auf Rang vier der größten Chiphersteller. Dass man bei Toshiba mit "kleinen" Dingen umgehen kann, zeigt diese Festplatte im Mini-Format.
Jack Kilby gilt als "Vater des Mikrochips". Der Erfinder der integrierten Schaltung arbeitete für den US-Konzern Texas Instruments. TI kommt 2008 auf 11,5 Milliarden Dollar Umsatz. (Archivbild 1958)
Mit 17,9 Milliarden Dollar landet Samsung auf Rang zwei.
Nach wie vor ist Intel der Platzhirsch in der Chipszene: 34,1 Milliarden Dollar Umsatz.

Immer mehr Multimedia-Handys haben das Betriebssystem Android unter der Haube - und Googles Dienste auf dem Bildschirm. Der US-Konzern entwickelt die Software federführend, um sein erfolgreiches Geschäftsmodell mit Online-Werbung aufs Hosentaschen-Internet auszuweiten. Experten vermuten, dass Android-Geräte in wenigen Jahren das populäre iPhone überholen werden. Das wird sich für Google über kurz oder lang bezahlt machen - wenn auch nicht unbedingt in Dollar und Cent.

Der Start des Androiden war holprig, das gesteht Google offen ein. Das erste Gerät G1 von HTC sah klobig aus, die Software hakte. Doch mittlerweile läuft das System wie geölt - und immer mehr Anbieter setzen darauf. Zehn Geräte sind bislang auf dem Markt, 40 weitere Modelle dürften 2010 herauskommen.

"Die wichtigsten Hersteller vertrauen dem System", sagt Gartner- Analystin Carolina Milanesi. HTC hat bereits etliche Geräte gebaut, Samsung, LG, Sony Ericsson und Motorala sind ebenfalls dabei. Auch die großen Mobilfunk-Anbieter machen mit, in der Hoffnung, mit ihren Datentarifen die bröckelnden Einnahmen aus Telefonaten und SMS auszugleichen.

Bis zum Jahr 2012 werden 75 Millionen Telefone mit dem System verkauft, prognostizieren die Marktforscher von Gartner. Wenn sie Recht haben, würde Android seinen Marktanteil von derzeit 2 auf 14,5 Prozent steigern und damit sowohl das iPhone (Schätzung für 2012: 13,7 Prozent) als auch Microsoft mit seinem Windows Mobile (geschätzte 12,8 Prozent) überholen. Nur Nokias Plattform Symbian hätte mit 39 Prozent noch mehr.

"Die Verbreitung von Android wird bald explodieren"

Zur Verbreitung seines Betriebssystems hat Google eine Allianz geschmiedet, der außer Marktführer Nokia, iPhone-Hersteller Apple und BlackBerry-Bauer RIM alle Industriegrößen angehören. Der Konzern ködert die Partner mit zwei Versprechen: Zum einen soll das Internet in der Hosentasche dank Android ähnlich viel Spaß machen wie auf dem iPhone. Zum anderen ist die Software kostenlos - für Microsofts Windows Mobile werden für die Hersteller dagegen pro Gerät 15 bis 25 Dollar Lizenzgebührt fällig.

Die Investitionen will Google über einen Umweg wieder hereinholen: Je mehr Handy-Besitzer auch unterwegs im Internet surfen und Googles beliebte Dienste nutzen, so das Kalkül, desto häufiger klicken sie auf die Werbeanzeigen des omnipräsenten Internetkonzerns; nicht zuletzt weil Google-Dienste wie E-Mail, Straßenkarten und Kalender nahtlos in die Software integriert sind. "Android ist eine Wette darauf, dass Google mit seinen Diensten mehr Werbung verkaufen kann", sagt Expertin Milanesi.

"Die Verbreitung von Android wird bald explodieren", verkündete Firmenchef Eric Schmidt jüngst vollmundig. Ob sich der wachsende Marktanteil bereits bezahlt macht, verrät das US-Unternehmen nicht. Nur so viel: Die Suchanfragen von mobilen Geräten aus hätten binnen eines Quartals um 30 Prozent zugelegt.

Die US-Investmentbank Jefferies schätzt, dass Werbung im Unterwegs-Internet Google dieses Jahr 180 Millionen Dollar Umsatz einbringen wird. 2011 werden es 500 Millionen Dollar (332 Mio Euro) sein. Angesichts knapp 22 Milliarden Dollar Jahresumsatz im vergangenen Jahr wäre das nicht mehr als Zubrot.

Die Bedeutung lässt sich aber allein nicht in Dollar und Cent messen. Android sei eine Art Lebensversicherung, meint etwa der Analyst Youssef Squali: "Google hofft, den Markt für Betriebssysteme weiter zu fragmentieren, um eine Machtkonzentration in der Hand von ein oder zwei Wettbewerbern zu verhindern." Niemand soll die vielen Dienste des Internet-Giganten ausbremsen können - weder auf dem Handy noch auf Lesegeräten für elektronische Bücher oder Netbooks, wo Android mittlerweile auch zum Einsatz kommt.

(dpa, N24)

27.10.2009 13:03 Uhr

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