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Potsdamer Platz

Ein neues Zentrum für Berlin

Vor 15 Jahren: Am 29.10.1994 wurde am Potsdamer Platz der Grundstein für das DaimlerChrysler Center gelegt. Mitten in der Hauptstadt entstand die berühmteste und größte Baustelle Europas.

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Berlin sollte am Potsdamer Platz ein neues Zentrum bekommen. Die Narbe, die durch die Teilung entstanden war, sollte verheilen. Mit der Grundsteinlegung am 29. Oktober 1994 wurde der Startschuss für eines der größten Bauprojekte des Landes gegeben.
Eine Reise durch die Zeit: 1996 liegen die historischen Gebäude Hotel Esplanade und der Kaisersaal vor einem Baggersee inmitten der Sony-Großbaustelle. Auf dem Gelände legen ...
... der Polier Günther Mairhofer (r) und Norio Ohga (m ), Chef der Sony Corporation Tokio, am 11.10.1996 die Dokumentenkassette in den Grundstein des Sony Centers.
Wilhelm Maier ist als Chef der Baustellenlogistik Potsdamer Platz GmbH dafür verantwortlich, dass alles glatt läuft.
Der Rohbau des Daimler-Benz Gebäudes ist fertig. Jetzt kann das ...
... erste Richtfest auf der Baustelle gefeiert werden. Daniel Barenboim dirigierte am 26.10.1996 die "tanzenden Kräne", dazu ertönte die Ode "An die Freude" aus Beethovens 9. Symphonie.
Etwa 1500 Ehrengäste versammelten sich am selben Tag in dem mit einem Kranz geschmückten Rohbau der Daimler-Benz AG.
Fröhliche Bauarbeiter vom Potsdamer Platz nahmen nach dem Richtfest am Festumzug durch die Berliner Innenstadt teil. Die bunte Parade wurde ...
... am Brandenburger Tor von brasilianischen Samba-Tänzerinnen angeführt.
1997 ist die Quadriga auf dem Brandenburger Tor ist umzingelt von Baukränen, dieses wenig hübsche Bild sollte den Berlinern noch einige Zeit erhalten bleiben.
Auf dem debis-Rohbau (damalige Tochterfirma von Daimler-Benz) verschaffte sich Bundespräsident Roman Herzog im März 1997 einen Überblick von der Baustelle.
Im Innenhof der Berliner debis-Zentrale fand die feierliche Übergabe des ersten fertiggestellten Gebäudes auf dem Potsdamer Platz statt. Seit Herbst 2008 ...
... hat N24 seine TV- und Multimediaredaktion in diesem Gebäude zusammengelegt (im Bild: der damalige Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Group, Guillaume de Posch (r.), und der Geschäftsführer von N24, Torsten Rossmann).
Zurück ins Jahr 1997: Die riesige Baustelle ist mittlerweile für Millionen Besucher ein spannender Schauplatz geworden. Hinter einem ehemaligen DDR-Wachturm lädt eine Aussichtsplattform ...
... zum Beobachten ein. Als Souvenir können Flaschen mit "Berliner Grundwasser" (hochprozentig für 12,95 DM) und "Original Bausand" (alkoholfrei für 6,95 DM) erworben werden.
Seit 1995 besuchten neun Millionen Menschen in der weltberühmten roten Infobox die Ausstellung zu den Bauarbeiten.
Bis 1989 teilte hier der Todesstreifen der Mauer Berlin in Ost und West. Im November 1997 stand an gleicher Stelle ein Imbiss zwischen den Kränen und Baggern, um Wurst und Bier zu verkaufen.
Auch die ganz Kleinen dürfen auf der eingerichteten "Kinderbaustelle" nach Lust und Laune Gerüste bauen, Bagger fahren oder mit Sand und Mörtel fuhrwerken. Leider ...
... gibt es auch Grund zu Protest: Bauarbeiter demonstrieren auf der Baustelle gegen Billiglohn-Beschäftigte und die Arbeitslosigkeit in ihrer Branche.
Doch aus mancher Not machte man eine Tugend: Viele der unschönen Baukräne wurden in einer Licht- und Klanginstallation des Berliner Künstlers Hans Peter Kuhn bunt erleuchtet. Mehrmals waren ...
... die Berliner zu Events, wie hier dem Open-Air-Spektakel "Jenseits der Nacht", auf die Baustelle eingeladen.
1998: Zwischen dem Sony-Projekt (l) mit dem Büroturm und dem Daimler-Benz-Areal verläuft die Neue Potsdamer Straße.
1999 werden die Sonnensegel über dem Innenhof des Sony Centers montiert. Das beigefarbene Tuch soll eine Fläche von 5250 Quadratmetern überdecken.
Gemeinsam wird im September 1999 auf Knöpfe gedrückt, um eine Informationstafel mit den künftigen Zugverbindungen der Deutschen Bahn von Brandenburg nach Berlin zu enthüllen.
Fast vier Jahre nach der Grundsteinlegung wird das Sony-Center im Jahr 2000 als Kernstück des neuen Platzes eingeweiht. Dazu ...
... gibt es japanischen Sake. Spielcasino, Theater, Kino, Filmmuseum, Restaurants, die 180 Meter langen Arkaden (ein Einkaufszentrum) und vieles mehr locken heute ...
... Tag für Tag Tausende auf den Potsdamer Platz. Mit Fertigstellung der bekannten Baustelle fand auch die Berlinale hier Einzug und ...
... brachte Stars, wie den deutschen Schauspieler Christoph Waltz (l) und US-Regisseur Quentin Tarantino ...
... oder die Rolling Stones, Ron Wood (l), Charlie Watts (2.v.l.), Keith Richards (M) und Mick Jagger (r) und den Regisseur Martin Scorsese (2.v.r.) in das neue Zentrum der Hauptstadt.
Auf dem alljährlichen Weihnachtsmarkt kommen sogar Rodel-Fans auf ihre Kosten und ...
... um die Show dieser Herren, der "Blue Man Group", zu sehen, strömten bereits über 1,5 Millionen Zuschauer zum Potsdamer Platz. Wenn das nicht genug Argumente für einen Ausflug sind?!
Video: Im Zeitraffer - Das neue N24-Studio entsteht
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Die bunt angestrahlten Bäume der Straße Unter den Linden verzaubern Berliner wie Touristen gleichermaßen, ...
... dementsprechend groß ist der Andrang der Besucher beim Festival of Lights 2009.
Der Berliner Dom wird mit verschiedenen Motiven angestrahlt, während um den Fernsehturm Scheinwerfer ihre Lichtkegel kreisen lassen, zum Beispiel ...
... mit diesem Mauermotiv mit dem Brandenburger Tor nach der Grenzöffnung oder ...
... mit einem Blumenmotiv. Hinter dem Fernsehturm wird das Eröffnungsfeuerwerk des Festival of Lights abgeschossen.
Die Siegessäule wird bei einer Lichtprobe bunt beleuchtet, während Fahrzeuge an ihr entlang fahren.
Illuminiert fährt ein Ausflugsschiff über die Spree, hier in Richtung des angestrahlten Hauptbahnhofs und ...
... weiter mit Blick auf das Paul-Löbe-Haus (r) und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (l) im Hintergrund.
Der Berliner Funk- (r) und der Fernsehturm (l) werden verschiedenfarbig beleuchtet, hier als Bildkombo zu bestaunen. Das Projekt der City Stiftung Berlin verwandelte die herbstliche Stadt ...
... in eine schimmernde und glänzende Metropole. Ob violett oder ...
... blau angestrahlt, das weltberühmte Brandenburger Tor zeigt sich von einer ganz neuen und wunderschönen Seite.
Der Gendarmenmarkt mit dem Deutschen Dom (l) und dem Konzerthaus (r) wirkt so bunt angestrahlt ...
... als käme er aus einer Märchenwelt.
Auch beim Festival of Lights 2008 wurden historische Wahrzeichen Berlins spektakulär in Szene gesetzt. Hier erstrahlen der Französische Dom (r) und das Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt in neuem Glanz.
Damals wurde zur Eröffnung des Lichterfestes eine Wasserfontänen-Show auf dem Bebelplatz geboten. An außergewöhnlichen Events mangelte es bisher nie ...
... wie jedes Jahr konnte man 2008 kreativ an dem Projekt mitwirken und seine persönliche Botschaft auf das Brandenburger Tor projizieren lassen. Unter dem Motto ...
... "sei lichtpoet, sei wortathlet, sei berlin - Mach es zu deinem Wahrzeichen!" wurden die Namen der Teilnehmer und ihre eingesendeten Ideen auf dem historischen Gebäude abgebildet.
Auf dem Gendarmenmarkt stellten viele Menschen eine überdimensionale rote Sprechblase der Hauptstadt-Kampagne "be Berlin" dar und ...
... von einer Ansammlung von Menschen mit roten Leuchtstäben wurde die Friedrich Schiller Statue gesäumt.
In den Farben gelb und blau wurde die Siegessäule bei einem Licht-Test für das Festival 2008 angestrahlt.
Die vielen Menschen wollten sich den Anblick des bunt beleuchteten Brandenburger Tores nicht entgehen lassen (Aufnahme mit Zoomeffekt).
Das Feuerwerk des "Festival of Lights" 2008 wurde am Fernsehturm abgeschossen. Im Vordergrund stand eine Ziffer der überdimensionalen Uhr, die für das Licht-Spektakel aufgestellt wurde.
Im Jahr 2007 war der Pariser Platz natürlich auch ein Anlaufpunkt für Besucher des Lichterfestes und für einen Leierkastenspieler.
Andere Orte, an denen die Stadt in ein Farbenmeer getaucht wurde, waren Boote auf der Spree ...
... die illuminierte Kugel des Berliner Fernsehturms und ...
... die Oberbaumbrücke. Bei solch prächtigen Anblicken lohnt es sich, einmal an einer der speziellen Lightseeing-Touren teilzunehmen, bei der die Illuminationen besichtigt werden können.
N24: Deutschlands modernster Nachrichtensender.

(N24)

28.10.2009 11:25 Uhr

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