"Sissi" in Berlin
Ovationen für Jessica Schwarz als "Romy"
Als "Sissi" eroberte sie die Herzen der Deutschen im Sturm. Nun feierte ein Film über Romy Schneider in Berlin Premiere. In der Hauptrolle: Jessica Schwarz.
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Jessica Schwarz spielt ...
... Romy Schneider und wird für ihre Darstellung gefeiert.
Als "Sissi" ist sie noch heute unvergessen - am 23. September wäre Romy Schneider 70 Jahre alt geworden. Geboren wird sie als Rosemarie Magdalena Albach am 23. September 1938 in Wien ...
... als erstes von zwei Kindern des Schauspielerehepaars Magda Schneider und Wolf Albach-Retty. Von 1945-1953 besucht sie ein Internat in Österreich. Sie schließt die Schule mit der mittleren Reife ab, kurz bevor sie ...
... mit "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" im zarten Alter von nur 14 Jahren ihr Filmdebüt, neben Mutter Magda, gibt.
1954 erhält sie ihre erste Hauptrolle als Königin Victoria in dem Film "Mädchenjahre einer Königin" unter der Regie von Ernst Marischka.
Mit ihrer Darstellung der österreichischen Kaiserin "Sissi" erlangt Romy Schneider Weltruhm. Für "Sissi, die junge Kaiserin" wird ihr der Bambi-Preis verliehen.
In den Filmen "Robinson soll nicht sterben" und "Monpti" spielt sie neben Horst Buchholz und versucht sich von ihrem "Sissi-Image" zu lösen
1958, bei den Dreharbeiten zu "Christine", einer Neuverfilmung des Romans "Liebelei" von Arthur Schnitzler, lernt sie Alain Delon kennen. Schneider spielt in dem Film "Die Halbzarte" und enttäuscht damit zunehmend ihr "Sissi-Publikum".
Nicht ein mal ein Jahr später, im März 1959 verlobt sie sich mit Alain Delon und hält sich zunehmend in Frankreich auf.
1963 trennt sich Alain Delon von Romy Schneider. Ein Jahr später unternimmt sie einen Suizidversuch.
Im Juli 1966 heiratet sie den deutschen Regisseur und Schauspieler Harry Meyen und im Dezember gleichen Jahres kommt ihr Sohn David Christopher zur Welt.
1970 bekennt sie in der Zeitschrift "stern" zusammen mit 370 weiteren Frauen "Ich habe abgetrieben" und fordert die Abschaffung des Paragraphen 218.
Zwei Jahre später spielt sie in dem Film "Ludwig II." von Luchino Visconti in einer Nebenrolle noch einmal die "Sissi". Erst Ende der 70er Jahre wird der Film auch in Deutschland gezeigt.
Im Juni 1975 lässt sie sich von Harry Meyen scheiden, um im Dezember gleichen Jahres ihrem Sekretär Daniel Biasini das Ja-Wort zu geben.
Aus der Ehe mit Biasini geht 1977 ihre gemeinsame Tochter Sarah Biasini hervor.
Von da an folgt ein Schicksalsschlag dem anderen. Im April 1979 nimmt sich ihr Ex-Mann Harry Meyen das Leben.
Im Juni 1981 wird die Ehe mit Biasini geschieden. Nur einen Monat später verunglückt Ihr Sohn David tödlich.
Kein Jahr später, am 29. Mai 1982 stirbt Romy Schneider in Paris an Herzversagen.
Sie wird auf dem Dorffriedhof, Boissy-sans-Avoir, Département Yvelines, 50 Kilometer vor Paris begraben.
1984 wird als Erinnerung an sie der Romy-Schneider-Preis ins Leben gerufen. Seit 1990 wird in Wien der österreichische Fernsehpreis Romy verliehen. Die goldene Statuette zeigt Romy Schneider in einer Szene aus "Swimmingpool".
1999 werden im Wiener Auktionshaus Dorotheum 14 handgeschriebene Briefe für rund 20.000 Mark versteigert.
Aktuell gibt es zwei Filmprojekte über Romy Schneider, in der Kinoverfilmung verkörpert von Yvonne Catterfeld und in der Fernsehversion von Jessica Schwarz.
Der Mythos Romy Schneider lebt somit weiter.
Die Szenen, in denen Robert De Niro als einsamer "Taxi Driver" durch die düstersten Straßen New Yorks fährt, sind Kult.
Er spielt die Figur seines in den Wahn abdriftenden Helden so dicht, dass der Film auch mehr als 30 Jahre später nichts von seiner verstörenden Eindringlichkeit verloren hat.
Wenn Schauspieler nach dem Kollegen befragt werden, den sie am meisten bewundern oder dessen Vorbild sie nachstreben, wird besonders oft Robert De Niro genannt.
Am 17. August wurde der zweifache Oscar-Preisträger 65 Jahre alt. "Das Schöne am Schauspielen ist, dass man das Leben anderer Leute leben kann, ohne den Preis dafür zu zahlen", sagte er einmal.
Sein Name ist ein Synonym für Schauspielkunst auf der Leinwand geworden. Diesen besonderen Ruhm hat De Niro seiner Mitwirkung in den Filmen des Regisseurs Martin Scorsese (Bild) zu verdanken.
Nach "Taxi Driver" spielt De Niro vier Jahre später in Scorseses "Wie ein wilder Stier", die Rolle des alternden Boxers Jake La Motta (r).
Um auch den alternden Boxer noch glaubhaft darstellen zu können, legte der nicht besonders große De Niro 50 Pfund zu, nachdem er zuvor schon über Monate Boxunterricht bei dem realen La Motta genommen hatte.
Für die Rolle des Boxers Jake La Motta wird ihm 1981 der Oscar für den besten Schauspieler verliehen.
Bereits 1975 konnte De Niro, an der Seite von Al Pacino (l), den Nebenrollen-Oscar für seines Darstellung des jungen Vito Corleone in Francis Ford Coppolas zweitem "Paten"-Film gewinnen.
Welch guter Komödiant De Niro ist, konnte er in der Filmkomödie "Reine Nervensache", mit Billy Crystal (r), 1999 unter Beweis stellen, als er einen Mafiaboss am Ende seiner Nerven köstlich ironisch verkörperte.
De Niro ist ein Schauspieler, der sich auch für Nebenrollen nicht zu fein ist. Allerdings pflegt er diesen Rollen dann auch seinen Stempel aufzudrücken: "Mein Motto ist, wenn der Film funktioniert, wenn mein Charakter stimmig ist, geht das in Ordnung."
Seit 1989 ist er Besitzer der Firma TriBeCa in New York, die für die Produktion anspruchsvollerer Filme bekannt ist.
Nach seiner ersten Kinoinszenierung "A Bronx Tale" 1993 mit Chazz Palminteri (l)...
...hat De Niro 2006 seine zweite Regiearbeit mit dem glänzend besetzten CIA-Epos "Der gute Hirte" vorgelegt, in dem er selbst einen General der Spionageabwehr mimte. An seiner Seite, Angelina Jolie (r).
Robert De Niro ist auch Ritter der französischen Ehrenlegion.
In Deutschland wird De Niro 2008 mit der Goldenen Kamera für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Eine Erkrankung an Prostatakrebs hat der Schauspieler und vierfachen Vater von Söhnen aus verschiedenen Verbindungen offenbar überwunden.
Robert De Niro wird uns also hoffentlich vor und auch hinter der Kamera nach Erreichen des Pensionsalters erhalten bleiben. Wir wünschen ihm weiterhin: Viel Erfolg!
Andy Warhol - die Pop-Art-Ikone wird 80!
Noch vor wenigen Jahren war mit Warhol (Aufnahme von 1976 in New York) kein großes Geschäft zu machen. 1994 konnte Sotheby's zehn von zwölf seiner Bilder nicht verkaufen und für einen "Double Elvis" wurde nicht einmal die Hälfte des Schätzpreises geboten.
Erst jüngst werden seine Suppendosen, Dollar-Noten, banalen Seifenkartons und Porträts von Promis wie Elisabeth Taylor, Pelé und Mao zu Höchstpreisen versteigert (Foto: Christie's-Auktion in New York 2007).
Warhol ist der einzige Künstler seiner Zeit, dem, wie hier in seiner Geburtsstadt Pittsburgh, ein eigenes Museum gewidmet wurde.
Auch im Heimatdorf seiner Eltern, in Mikovà bei Medzilaborce in den slowenischen Karpaten, steht eine Andy-Warhol-Statue vor einem Museum, das seinen Namen trägt.
In den 70ern widmet sich Warhol ganz der "kommerziellen" Kunst. Für ein entsprechendes Honorar malt und fotografiert er alles und jeden (Aufnahme von 1977).
Auch der damalige Bundeskanzler Willy Brandt lässt sich von Warhol mit dessen legendärer Polaroid-Kamera ablichten (1976 in Bonn mit Galerist Hermann Wünsche), …
… so wie im selben Jahr der damalige Präsidentschaftskandidat Jimmy Carter. Zweihundert Kopien der Aufnahme von Warhol (fotografiert im Hintergrund) wurden für 2.000 Dollar das Stück verkauft.
In seiner "Factory", mehreren Atelierräumen im New Yorker Stadtgebiet, widmet sich Warhol seit den 60er Jahren zahlreichen Kunstprojekten. Hier feiert Warhol auch seine stadtbekannten Partys und lässt sich von seinen Musen inspirieren …
… wie zum Beispiel von Edith Sedgwick, genannt "Edie". Er dreht einige Undergroundfilme mit ihr und schmückt sich in der Öffentlichkeit mit der temperamentvollen Schönheit aus New Yorks Upper Class. 1972 stirbt Edie mit 28 Jahren (Foto: 1965).
Am 3. Juli 1968 verübt die radikale Frauenrechtlerin Valerie Solanas ein Attentat auf Warhol. Von mehreren Kugeln getroffen und lebensgefährlich verletzt, verbringt er mehrere Wochen im Krankenhaus (Foto: 1968).
Später vermarktet Warhol die bei dem Anschlag beschädigten Arbeiten mit den Titeln "Elvis Lives" und "Shot Marilyn" (Foto: 1971). 1996 setzt sich die Regisseurin Mary Harron mit den Ereignissen um das Attentat in dem Film "I Shot Andy Warhol" auseinander.
In den letzten Lebensjahren zieht sich Warhol gemeinsam mit seinem Lebensgefährten Jed Johnson in sein New Yorker Stadthaus zurück.
Musikgeschichte schreibt Warhol 1967 als Produzent für das Debütalbum von "The Velvet Underground and Nico". Es gilt als Klassiker der Rockmusik. Das Coverdesign zeigt einen Siebdruck von Warhol, in der Originalauflage mit einer schälbaren Banane.
Die deutsche Sängerin Nico (M.), mit bürgerlichem Namen Christa Päffgen, hatte mit ihrer tiefen, traurigen Stimme maßgeblich zum Erfolg der Platte beigetragen, musste die Truppe aber nach einer kurzen Beziehung mit Bandmitglied Lou Reed verlassen.
Wahrhol produziert nicht nur Musik sondern auch dutzende, meist experimentelle Filme, bei denen er auch die Regie führt. Nach dem Attentat 1968 übernimmt Paul Morrissey diese Aufgabe (Foto: 1967 in New York).
Am 22. Februar 1987 unterzieht sich Warhol in einem New Yorker Krankenhaus einer Gallenblasen-Operation. Völlig überraschend stirbt der Künstler bei dem Routineeingriff vermutlich an einem Herzinfarkt (Foto: 1987).
Nach einer Trauerfeier für den gläubigen Katholiken wird Andy Warhol im engsten Familienkreis in seiner Heimatstadt Pittsburgh beigesetzt.
Museen in aller Welt, wie hier das NRW-Forum in Düsseldorf im Februar 2008, setzen sich im Jubiläumsjahr mit dem Werk des Ausnahmekünstlers auseinander.
Kritiker nennen ihn "einen der wenigen, veritablen Schauspielerstars" in Deutschland.
Einem breiten Fernsehpublikum ist er bekannt als Kommissar Schimanski aus der Krimireihe "Tatort", hier zu sehen in der Folge "Asyl".
Als Polizei-Macho ging Götz George seit 1981 im Ruhrpott auf die Jagd nach Schurken. Zehn Jahre lang erzielte der Kultkommissar dabei die höchsten Einschaltquoten aller Tatort-Folgen.
Götz George und Sabine Timoteo posieren bei Dreharbeiten zur Folge "Kinder der Hölle" der Reihe Schimanski vor dem Stripteaselokal "Femina" in Duisburg.
Götz George in der Rolle des Horst Schimanski bei Dreharbeiten zu einer Folge der Krimiserie "Tatort" mit dem Titel "Rattennest" in Köln.
Götz George, Eberhard Feik und Chiem van Houweninge am Rande der Dreharbeiten zu einer Folge der Krimiserie "Tatort" mit dem Titel "Einzelhaft" in München.
In der neuen Folge "Der Golem" steht Schimanski erstmals unter Mordverdacht und wird nun ausgerechnet von seinen ehemaligen Kollegen Hänschen und Hunger (van Houweninge, Weigend) verfolgt.
Matthias Brandt, Katharina Schüttler und Götz George bei einem Fototermin anlässlich der Dreharbeiten zu "Schimanski - Tod in der Siedlung" in Köln.
Götz George in der Rolle des Journalisten Willie im Film "Schtonk". Er liebt seinen Beruf, aber besessen ist er nicht, sagt Götz George von sich selbst.
Im sächsischen Zittau stehen Götz George als Schlomo Herzl, Anna Unterberger als Gretchen und Tom Schilling als Adolf Hitler vor den Fotografen am Drehort des Filmes "Mein Kampf".
Götz George als Massenmörder Fritz Haarmann mit Jürgen Hentsch als Gutachter in einer Szene des preisgekrönten deutschen Films "Der Totmacher".
Götz George, Barbara Auer und Burghart Klaußner während eines Fototermins zu "Der Novembermann" auf Sylt. George spielt einen erblindeten Ex-Fotografen.
In der ersten Folge des SAT.1-Dreiteilers "Das Schwein" verschafft sich Götz George als skrupelloser Emporkömmling Stefan Stolze durch die Heirat mit der reichen Alice von Lück (Andrea Sawatzki) seine Eintrittskarte in die "feinere Gesellschaft".
Götz George in einer Szene von "Solo für Klarinette" mit seiner Kollegin Corinna Harfouch. In dem neuen Kinofilm ist George in seinen wohl bisher freizügigsten Sexszenen zu sehen.
Götz George als KZ-Arzt Mengele: In dem fiktiven Polit-Thriller "After the Truth" von Roland Richter spielt George einen älteren Mann, der von sich behauptet, der totgeglaubte Mengele zu sein.
Götz George als Psychiater Dr. Meinfeld bei den Dreharbeiten zu dem Pro7-Fernsehfilm "Racheengel" in Beelitz (Brandenburg). In dem Film, der am 1. Oktober ausgestrahlt wird, kämpft Meinfeld gegen seine inneren Dämonen.
Einen dicken Kuß auf die Wange erhält Götz George von Schauspielerkollegen Felix Eitner bei einem offiziellen Fototermin in Hamburg. George spielt in dem Film "Das Trio" einen homosexuellen Taschendieb.
Gutgelaunt stellen Götz George, Chulpan Khamatova und Alexander Scheer in einem Supermarkt im Berliner Bezirk Lichtenberg eine Szene aus dem Film "Commercial Men" nach.
In "Liebe. Macht. Blind." stellen Götz George und Barbara Auer zwei raffinierte Betrüger dar, die aus Leidenschaft alles aufs Spiel setzten.
In "Liebe ist die halbe Miete" soll Nachbarin Franziska Naumann, die in der Geschichte zufällig den gleichen Nachnamen trägt wie Oberarzt Naumann, irrtümlich in die selbe Wohnung einziehen.
Für "Gott ist tot" verzichtet Götz George ebenso wie alle anderen Schauspieler auf die Gage. Der Film des Nachwuchs-Regisseurs und -Drehbuchautors Kadir Sözen soll das Verhältnis eines verarmten Vaters zu seinen beiden Söhnen beschreiben.
Götz George und Klaus Behrendt bei der Präsentation des Fernsehfilmes "Mein Vater". George spielt den Vater von Behrendt, der an der Alzheimer-Krankheit leidet.
Götz George und Dagmar Manzel in "Als der Fremde kam". Als Gewerkschaftsfunktionär soll er in einer entlegenen Region die Arbeiter eines von der Schließung bedrohten Zementwerks retten.
Götz George, Nora von Waldstätten und Alexander Scheer in "Fehltritt". George spielt in dem Drama den pensionierten Beamten "Johann Bergkamp", der durch den plötzlichen Tod seiner Tochter Sophie sein seelisches Gleichgewicht verliert.
Götz George in Berlin bei der Vorstellung seiner Biografie "Götz George. Mit dem Leben gespielt". George berichtet in der autorisierten (Torsten Körner) Biografie über sein Leben und Werk.
Götz George freut sich bei der Gala des Krimifestivals "Tatort Eifel" in Daun über den soeben erhaltenen "Roland"-Filmpreis. Der Preis wurde George vor allem für seine Rolle als Ruhrpott-Kommissar Schimanski in der Fernsehreihe "Tatort" verliehen.
Götz George hält während der Eröffnungsveranstaltung des 14. Schweriner Filmkunstfestes den Sonderpreis "Goldener Ochse" in seinen Händen. Mit der Verleihung des Filmpreises und einer Hommage wird auf dem Festival die Arbeit des Schauspielers geehrt.
Götz George und Katja Riemann halten in Berlin die Filmbänder in Gold des Deutschen Filmpreises in den Händen. Riemann bekam die Auszeichnung für ihre darstellerische Leistung in dem Film "Stadtgespräch" und George für "Der Totmacher" verliehen.
Götz Georges Vater, Heinrich George, wurde am 1893 in Stettin geboren und verstarb am 1946 im sowjetischen Internierungslager Sachsenhausen bei Oranienburg an einer Blinddarmentzündung. Erst 48 Jahre später bekam Heinrich George ein anständiges Grab.
Götz George mit seiner Mutter, der 1987 verstorbenen deutschen Schauspielerin Berta Drews, bei einem Theaterempfang in Berlin.
Die Schauspielerin Jessica Schwarz ist bei der Premiere des Films "Romy" in der Rolle der 1982 gestorbenen Romy Schneider mit Bravorufen bedacht worden. Der unter der Federführung des SWR entstandene, rund 100 Minuten lange erste deutsche Spielfilm über das Leben der "Sissi"-Darstellerin wird am 11. November im Ersten ausgestrahlt (20.15 Uhr), gefolgt von der Dokumentation "Romy Schneider - Eine Nahaufnahme".
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Der Regisseur Torsten C. Fischer wollte sich nach eigenem Bekunden «in die Lebensmelodie der Romy Schneider hineinfinden», die ihm allerdings überwiegend dunkel geraten ist, da er sich hauptsächlich den schmerzlichen Seiten von Leben und Karriere der Schauspielerin widmet. Ihm stand dabei ein exzellentes Darstellerensemble zur Seite. Neben Schwarz ("Buddenbrooks"), die fünf Jahre alt war, als Romy Schneider starb, sind es unter anderem der herausragende Thomas Kretschmann als Romys erster Ehemann Harry Meyen (der Berliner Theaterregisseur und Schauspieler beging später Selbstmord), Maresa Hörbiger als die Mutter Magda Schneider, Heinz Hoenig als "Daddy" Blatzheim und der eher farblos bleibende Franzose Guillaume Delorme als Romys große Liebe Alain Delon.
Schwarz wurde bei der Premierengala im Delphi-Filmpalast am Bahnhof Zoo, die Frank Elstner moderierte, auch nach Ähnlichkeiten zwischen ihr und Romy Schneider gefragt (die äußerlichen sind im Film stellenweise so frappierend, dass der Zuschauer meint, einen Dokumentarfilm zu sehen). "Wir sind beide Schauspieler voller Leidenschaft mit einer großen Liebe zum Beruf. Romy zu spielen war für mich eine der tollsten, schönsten, wahnsinnigsten und emotional aufregendsten Arbeiten."
Ein ursprünglich geplanter zweiter "Romy"-Film mit Yvonne Catterfeld in der Hauptrolle wird nicht realisiert. Catterfeld sagte ihre Mitwirkung ab, nachdem sie ein Jahr lang vergeblich auf den Beginn der Dreharbeiten gewartet hatte.
(dpa, N24)
28.10.2009 08:07 Uhr
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