Anschlag in Pakistan
Zahl der Toten weiter gestiegen
In Pakistan kehrt keine Ruhe ein. Bei einem schweren Anschlag sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Der Druck auf die prowestliche Regierung und deren Hauptunterstützer USA wächst.
Nach dem Autobombenanschlag im Nordwesten Pakistans ist die Zahl der Toten weter gestiegen. Unter den mittlerweile 105 Opfern waren nach Polizeiangaben mindestens 60 Frauen und Kinder. Mehr als 200 Menschen wurden bei der Explosion auf einem belebten Markt in der nordpakistanischen Stadt Peshawar verletzt. Wenige Stunden vor der Bluttat war US-Außenministerin Hillary Clinton in Islamabad eingetroffen, um der prowestlichen Regierung im Kampf gegen den Terrorismus den Rücken zu stärken.
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Zu dem verheerenden Anschlag bekannte sich zunächst niemand, als Täter wurden aber islamische Extremisten vermutet. Die Regierung geht zur Zeit im Norden Pakistans mit einer Großoffensive gegen die Taliban vor, die zur Vergeltung fast täglich schwere Anschläge in Pakistan verüben. Die Extremisten haben mit weiteren Angriffen gedroht, sollte die Armee ihre Offensive in Süd-Waziristan nicht stoppen.
(AP, N24)
29.10.2009 06:46 Uhr









