Taifun auf Philippinen

"Mirinae" fordert mindestens elf Tote

Auf den Philippinen kehrt keine Ruhe ein. Nach der Serie von Erdrutschen Anfang des Monats ist eine Unwertterserie mit stürmischen Regen über die Inselgruppe gezogen. Mehrere Menschen starben.

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Video: Schwere Überschwemmungen - Philippinen: Taifun zwingt tausende zur Flucht
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Samoa nach dem Tsunami: Teile des friedlichen Südseeparadieses gleichen einem Kriegsschauplatz.
Straßen sind überflutet. Trümmer, mitgerissene Autos und sogar Schiffe türmen sich in den Küstenregionen.
Eigentlich ist die Inselgruppe Samoa im Südpazifik für ihre paradiesischen Strände und ...
... idyllischen Buchten bekannt. Zu den rund 180.000 Bewohner Samoas gesellen sich daher ...
... auch stets viele sonnenhungrige Touristen, die Erholung abseits des Massentourismus suchen.
Doch jetzt ist das Inselparadies nordöstlich von Australien und Neuseeland von einem ...
... verheerenden Tsunami heimgesucht worden. Um 6.48 Uhr morgens gab es rund 200 Kilometer vor der Küste ...
... ein schweres Seebeben der Stärke 8,0 auf der Richterskala. Die Wissenschaftler in den Tsunami-Warnzentren reagierten schnell.
Binnen Minuten nach dem schweren Beben lösten sie eine Tsunami-Warnung aus. In den meisten Fällen ...
... bleibt die Flutwelle aus. Doch diesmal war es anders. Eine Karte der Region zeigt die Entwicklung des Tsunamis.
Im nahegelegenen Französisch-Polynesien ergriffen sofort ...
... viele Touristen die Flucht, eilten Richtung Flughafen. Doch hier blieb der Tsunami folgenlos.
Anders auf Samoa, wo die Menschen nach der Warnung in höher gelegene Regionen flüchteten.
Die Stadt Fagatago auf Amerikanisch-Samoa wurde von der Flutwelle ...
... regelrecht überrollt. Häuser wurden zerstört, ...
... Autos wurden wie Spielzeug davongespült. Schiffe wurden ...
... an Land getragen. Auch in Pago, ebenfalls auf Amerikanisch-Samoa, ...
... ist das Ausmaß der Zerstörung enorm. Die Straßen sind von Müll und Trümmern übersät.
Auch in der Stadt Leone: Zerstörung und Trümmer so weit das Auge reicht.
Rettungskräfte und andere Helfer suchen in den Überresten der Häuser und in Autowracks nach Opfern.
Und sie beginnen damit, wieder etwas Ordnung in das Chaos zu bringen. Sie arbeiten daran, dass aus dem ...
... Tsunami-Katastrophengebiet wieder schnell das Tropenparadies wird, das jedes Jahr viele Touristen auf die Inseln zieht.

Neue Unwetterserie: Mit stürmischem Regen ist Taifun "Mirinae" über die Philippinen gezogen und hat mindestens elf Menschen das Leben gekostet. In Pagsanjan südlich von Manila ertranken ein achtjähriges Mädchen und eine 78-Jährige, weil der Fluss, an dem sie wohnten, plötzlich anschwoll. Das passierte nach Angaben von Bürgermeister Emilio Ramon Ejercito, weil ein Kraftwerk flussaufwärts nach den schweren Regenfällen einen Damm öffnen musste. Das Unwetter traf die östlichen Provinzen mit peitschendem Wind und heftigen Niederschlägen. Zahlreiche Ortschaften meldeten Überschwemmungen, Erdrutsche und weitreichende Stromausfälle.

"Mirinae" fiel am späten Freitag in der Provinz Quezon ein. In Cardona rund 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila wurden mehr als 500 Häuser an einem See beschädigt oder fortgerissen, weil die Sturmböen heftigen Wellengang verursachten.

Acht Tote wurden aus den Provinzen Camarines Norte, Catanduanes und Rizal sowie aus der Stadt Nagcarlan in Laguna gemeldet. Zahlreiche Straßen wurden durch Erdrutsche verschüttet, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, Ernesto Torres. Viele Brücken stürzten ein oder wurden weggeschwemmt. Bäume wurden entwurzelt, Dächer fortgerissen, und Strommasten knickten um. Nach Torres Angaben mussten gut 100 000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 8000 Passagiere saßen in Häfen fest, weil die Küstenwache den Fährverkehr untersagt hatte. 50 Flüge wurden ebenfalls gestrichen.

Erst vor drei Wochen hatten zwei große Unwetter - Tropensturm "Ketsana" und Taifun "Parma" - verheerende Überschwemmungen in der Umgebung von Manila und Erdrutsche im Norden des Landes ausgelöst. Fast 1.000 Menschen kamen ums Leben. "Mirinae" schwächte sich am Samstag leicht ab, brachte es aber noch auf Geschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern in der Stunde. Das Tiefdruckgebiet sollte am Sonntag auf das Südchinesische Meer hinausziehen.

(dpa, N24)

31.10.2009 13:25 Uhr

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