Intel will sein ursprünglich für Schulen in Entwicklungsländern entworfenes Billignotebook-Konzept auch in Europa und den USA auf den Markt bringen. Das sagte eine Sprecherin des weltgrößten Chipherstellers dem "Wall Street Journal". Intel entwirft nur die Konstruktion des "Classmate PC", gebaut werden die Geräte von Computerherstellern.
Intels Projekt war eine Antwort auf die Initiative OLPC (One Laptop Per Child), die mit dem Plan vorpreschte, ein einfaches Notebook für Kinder in Entwicklungsländern für 100 Dollar zu bauen.
OLPC hat bei seinem Notebook "XO" das Preisziel bisher nicht halten können, zudem nimmt die Konkurrenz zu, weil sich Billig-Notebooks auch in der westlichen Welt als sehr populär erwiesen haben. Ein Paradebeispiel ist zum Beispiel der EeePC von Asus für 299 Euro.
(dpa)
20.03.2008 21:16 Uhr


