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Nach Klarstellung Röslers

Gesundheitskarte kommt wieder in Schwung

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird fortgesetzt. Nach einer Klarstellung von Gesundheitsminister Philipp Rösler wollen die Kassen wieder mit der Verteilung der Karten beginnen.

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Die Elektronische Gesundheitskarte kann neben den Versicherten-Daten auch medizinische Daten speichern.

Nach einem klärenden Brief von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) haben die Krankenkassen die Blockade bei der elektronischen Gesundheitskarte beendet. Im Laufe der nächsten drei bis vier Wochen würden alle gesetzlichen Kassen in der Startregion Nordrhein mit der Ausgabe der neuen Karten an ihre Versicherten beginnen, sagte der Vorstandschef der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs. Auf dieses Vorgehen hätten sich die Beteiligten geeinigt. Ziel sei weiterhin, bis Ende des Jahres rund 100.000 neue Karten in der Region auszugeben, sagte Jacobs. Bis Mitte oder Ende nächsten Jahres sollten alle rund 9 Millionen Versicherten der Region die neue E-Card haben. Danach soll die Verteilung nahtlos bundesweit fortgesetzt werden.

Die schwarz-gelbe Koalition hatte mit ihrer Ankündigung, das IT-Großprojekt zu prüfen, Verunsicherung bei den Kassen ausgelöst. Die AOK und Techniker-Krankenkasse hatten daraufhin die erst vor einem Monat begonnene Lieferung der neuen Karten auf Eis gelegt. Der Brief Röslers an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sei als "Plädoyer" für die elektronische Gesundheitskarte zu verstehen, sagte Jacobs. Auch "Restunklarheiten" könnten nun beseitigt werden. Rösler hatte geschrieben, die Krankenkassen sollten die geplante Überprüfung nicht zum Anlass nehmen, die Ausgabe der Karten in einer ersten Version zu stoppen. In dieser Basisversion sind auf der E-Card außer einem Foto des Versicherten und Auslandskrankenschein zunächst nur die Stammdaten des Patienten wie bei der bisherigen Versichertenkarte auch gespeichert.

(dpa, N24)

05.11.2009 17:31 Uhr

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