Sanierung fruchtet
Karstadt schreibt schwarze Zahlen
Die Sanierung des insolventen Warenhauskonzerns Karstadt kommt besser voran als erwartet. Insolvenzverwalter Görg hofft nun auf neue Kaufangebote.
Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg werde der Gläubigerversammlung im operativen Geschäft schwarze Zahlen präsentieren, berichtet das "Handelsblatt". Vor allem der Oktober sei sehr gut gelaufen, bestätigte Görgs Sprecher der Zeitung. Für Görg steigen somit die Chancen, nach erfolgreicher Sanierung einen Käufer zu finden. In der Branche heißt es zudem, Karstadt habe mit seinen Lieferanten bereits Verträge für das Sommergeschäft 2010 abgeschlossen.
Wichtiger Beitrag zur Sanierung sind die am Wochenende ausgehandelten Zugeständnisse der Karstadt-Beschäftigten über 150 Millionen Euro. Das mit der Gewerkschaft Verdi unterzeichnete Eckpunktepapier lässt den Zukunftspakt aus dem Jahr 2008 wieder aufleben, der mit dem Insolvenzantrag ausgesetzt worden war. Verdi will entscheiden, ob daraus ein Sanierungstarifvertrag wird.
Mit der erfreulichen Entwicklung bei Karstadt schwinden die Chancen des Handelskonzerns Metro, bei einer Zerschlagung nur die besten Warenhausstandorte herausgreifen zu können.
(dpa, N24)
09.11.2009 08:03 Uhr





