Die erste erfolgreiche Hackerattacke auf Apples iPhone klingt wie ein Schülerstreich. Wurm ikee lässt Bildschirmschoner zu Popsängern mutieren. Sicherheitsexperten wittern aber eine mobile Gefahr.
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In Australien verbreitet sich derzeit nach Angaben von mehreren IT-Sicherheitsfirmen der weltweit erste iPhone-Wurm. Er befällt demnach nur iPhones, deren Nutzer das geschlossene System mit einer "Jailbreaking"-Software geöffnet haben, um Applikationen zu nutzen, die von Apple nicht zugelassen sind. Der sogenannte ikee-Wurm verändert das Wallpaper bei gesperrtem Bildschirm in ein Bild des Popsängers Rick Astley. Dazu gibt es die Nachricht: "ikee is never going to give you up".
Der Wurm infiziert die "gehackten" iPhones aber nur dann, wenn die Nutzer das Standard-Passwort nicht geändert haben. Nach der Infektion versucht der Wurm, ähnlich angreifbare iPhones im mobilen Netz ausfindig zu machen und installiert sich auf diesen Geräten ebenfalls.
Die Sicherheitsfirma Sophos nennt den Wurm, der offenbar von einem 21-jährigen Studenten entwickelt wurde, einen Warnschuss für iPhone-Nutzer. Er richtet keinen größeren Schaden an. Andere Hacker mit andern Absichten könnten aber den ikee-Code übernehmen und ihn anpassen, warnt Sophos.