Verbraucherschützer

Bankberatung noch immer mangelhaft

Die Finanzkrise hat erhebliche Mängel in der Kundenberatung durch Banken aufgedeckt. Über ein Jahr nach Ausbruch der Krise sind Verbraucherschützer mit den Fortschritten noch immer unzufrieden.

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

Viele Bankprodukte sind so undurchsichtig, dass intensive Aufklärung notwendig ist.

Auch mehr als ein Jahr nach dem Ausbruch der Finanzkrise sehen Verbraucherschützer noch immer gravierende Defizite bei der Qualität der Beratung von Bankkunden in Deutschland. Der Präsident des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, sagte der "Bild"-Zeitung: "Nach wie vor gibt es zu viele undurchsichtige Finanzprodukte. Die Beratung in den meisten Banken ist immer noch unzureichend und fehlerhaft."

Billen forderte Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf, den Schutz vor schlechten Finanzprodukten zu verbessern. Der Verbraucherschutz von Bankkunden müsse bei der Finanzaufsicht verankert werden.

In Anbetracht der Tatsache, dass Verbrauchern durch falsche Finanzberatung jährlich ein Schaden von 20 Milliarden Euro entstehe, fügte Billen hinzu: "Die Finanzaufsicht befasst sich nur damit, wie sie Banken vor Insolvenzen schützen können. Aber nicht damit, wie man Verbraucher vor Abzocke schützt." Der neue Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sollte sich nach Billens Vorstellungen deshalb "auch um die Sicherheit der Geldanlagen kümmern."

(AP, N24)

13.11.2009 11:20 Uhr

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Tipps & Service