Skurriles aus New York

Wenn Autos in die Luft gehen

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Video: In der Luft wird es eng - Aircar - Ein Auto lernt fliegen
In zwei Jahren soll das "Aircar" fahr- und vor allem flugbereit sein.
Mercedes zeigt auf der New Yorker Auto Show die überarbeitete M-Klasse.
BMW CS Sedan Concept Car.
Der amerikanische Rapper 50 Cent, bürgerlicher Name Curtis Jackson, sitzt auf der General Moters Pressekonferenz auf einem Pontiac G8 Sport Truck.
Mit auf der Bühne ist das mit dem Opel GT baugleiche Pontiac Solstice Coupe.
Kantiger Entwurf: Die Serienversion des Cube von Nissan.
Das Concept Car mit Elektroantrieb ...
... weckt großes Interesse.
Buick ist mit dem Riviera ...
... und dem Velite, beide Concept Cars, vertreten.
Das Cockpit des Buick Velite.
Der Nissan Maxima.
Der Preishit Doge Challenger: Mit sechs statt acht Zylindern und für weniger als 20.000 Dollar (rund 12.760 Euro) ein echtes Schnäppchen.
Toyota-Tocher Scion zeigt das futuristische Hako Coupe Concept, ein Sportwagen mit fast würfelförmiger Karosserie.
Der Lamborghini Gallardo LP 560-4.
Chevrolet mit dem Chevy Volt.
Der Speed Racer Mach 5 aus dem Film "Speed Racer".
Ein weiterer Prototyp auf der Auto Show in New York ....
... der Hummer HX.
Eine echte Hollywood Limosine ...
... der Chrysler 300C.
Nie wieder im Berufsverkehr stecken bleiben.
Mit diesem AirCar von Milner Motors fliegen sie einfach über den Stau hinweg.
Ist die Straße wieder frei fährt man mit hochgeklappten Flügeln einfach wieder auf dem Asphalt.
Das X Prize Automobil erinnert an ein Wasserfahrzeug.
Kein Transportschaden! Dieser Ford Taurus musste für einen Crash-Test herahlten.
Großes Thema auf der Auto-Show: Hybridantrieb
Der Spyker C8 Spyde.
Tolle Formen: Das Doge Zeo Concept Car.
Ein Concept Car von Jeep: Der Renegade
Der dritte Vorläufer des kommenden Suzuki Kizashi. Das Serienmodell soll Anfang 2010 erhältlich sein.

Weil ihn der Traum vom Fliegen auch im Rentenalter nicht los lässt, plant der ehemalige Linienpilot James Milner den Bau eines Flugautos. Einen ersten Prototypen des "Aircars" stellt seine Firma Milner Motors jetzt auf der New York International Auto Show (21. bis 30. März) vor. Der Viersitzer mit Klappflügeln und zwei Propellern fährt auf der Straße mit einem 29 kW/40 PS starken Benzinmotor. Damit soll eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 140 Stundenkilometern (km/h) möglich sein. In der Luft werden die Propeller hinter der Kabine mit 221 kW/300 PS angetrieben und erlauben laut Milner eine Reisegeschwindigkeit von etwa 330 km/h.

"In zwei Jahren wird das Auto in die Luft gehen"

Noch gibt es allerdings nur einen Prototypen, der außerdem nur fahren, aber nicht fliegen kann. "In zwei Jahren wird das Auto in die Luft gehen", sagt der Entwickler. Als möglichen Preis nennt James Milner rund 500 000 Dollar - das entspricht etwa 319 000 Euro.

Bereits ein Jahr früher als das Flugauto soll ein technisch eng verwandtes "Electricar" ins Rollen kommen, kündigte Milner an. Für dieses Modell wird das geringe Gewicht und die strömungsgünstige Karosserie des "Aircars" genutzt, man verzichtet aber auf die Flügel und baut einen ebenfalls 29 kW/40 PS starken Elektromotor ein.

Mit einer Batteriekapazität von 15 Kilowattstunden soll das "Electricar" auf mehr als 100 km/h beschleunigen und eine Reichweite von über 150 Kilometern haben. Für weitere Strecken plant Milner den Einbau eines Benzinmotors, der einen Generator antreibt und so während der Fahrt die Lithium-Ionen-Akkus auflädt. Als Grundpreis des "Electricar" nennt Milner etwa 40 000 Dollar, umgerechnet rund 25 500 Euro.

(dpa, N24)

21.03.2008 14:02 Uhr

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