X-Freefight
Freestyle Motocross
Im Freestyle-Motocross geht es nicht um Rundenzeiten oder fehlerfreie Bewältigung eines schwierigen Parcours. Hier wird geflogen und dabei auch noch am Motorrad geturnt.
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Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Motocross-Fahrer wollen schnellstmöglich ins Ziel kommen. Freestyle-Motocross-Fahrer pfeifen auf die Geschwindigkeit. Ihr Ziel ist es, spektakuläre Figuren zu springen - ... ... bis zu elf Meter hoch ... ... und 20 Meter weit. Damit haben sie sich schon eine große Fangemeinde erobert: ... Zu den Wettkämpfen kommen bis zu 16.000 Zuschauer. Entwickelt hat sich Freestyle Motocross, kurz FMX, aus dem Motocross. Ursprünglich wurden bei Motocross-Wettbewerben neben den eigentlichen Rennen zur Unterhaltung der Zuschauer Wettbewerbe abgehalten, ... ... bei denen die Fahrer mit ihren Maschinen die schönsten "whips" zeigten. Bald begannen sich Fahrer nur auf diesen Wettbewerb zu konzentrieren, ... ... wodurch FMX allmählich zur eigenständigen Disziplin wurde. Beim FMX springen die Fahrer mit leicht veränderten Motocross-Maschinen über Sprungschanzen ("Kicker"). In den wenigen Sekunden zwischen Absprung und Landung führen sie teils sehr waghalsige Manöver in der Luft aus. Je nach Wettbewerb werden ein einzelner Sprung oder eine Reihe von Sprüngen in vorgegebener Zeit von Kampfrichtern, den Judges, bewertet. Es gewinnt der Fahrer mit der höchsten Punkt-Wertung. Die Namen der Tricks stammen teilweise aus dem BMX-Sektor. Bei der Namenswahl/Vergabe neuer Tricks hat ein Fahrer, welcher ihn als erstes sturzfrei zeigt, traditionsgemäß einen entscheidenden Einfluss. 360 - 360°-Drehung der Maschine. Da das Motorrad durch die drehenden Räder stabilisiert wird, kann ein 360° nur mit einem Backflip zusammen gezeigt werden (off Axis). Backflip - Rückwärtssalto mit dem Motorrad. Erstmals gezeigt wurde ein Backflip von Carey Hart. Jedoch endete dieser mit einem Sturz. Mike Metzger zeigte den ersten ausgefahrenen Backflip. Suicide Backflip - Der Fahrer startet mit einen Backflip beim Absprung und kombiniert den Sprung mit einem Cordova. Lazy boy (Fauler Junge) - Der Fahrer lässt den Lenker los, legt sich mit gestreckten Armen nach hinten und streckt die Beine nach vorne unter den Lenker, so dass er waagerecht auf der Maschine liegt. Nac nac - Der Fahrer schwingt ein Bein nach hinten über die Sitzbank. Nothing - Der Fahrer trennt sich kurzzeitig komplett von der Maschine, und fängt sie wieder ein. Heelclicker (Fersenklicker) - Der Fahrer schwingt die Beine außen an seinen Armen vorbei über den Lenker, bis sich die Füße berühren. Superman - Die Beine und der Oberkörper werden lang nach hinten gestreckt, während die Hände am Lenker bleiben. Superman Seatgrab - Erweiterung des Supermans. Der Fahrer wandert während der Übung nach hinten ... ... und hält sich meist nur noch mit einer Hand in einer speziell dafür vorgesehenen Griffmulde unter der Sitzbank fest. Rock solid - Ähnlicher Trick wie der Superman Seatgrab, allerdings breitet der Fahrer die Arme zur Seite aus und schwebt für kurze Zeit frei über der Maschine. Body Varial - Der Fahrer löst sich von der Maschine, dreht sich um die eigene Hochachse, greift die Maschine wieder, sitzt auf und landet. Erstmals gelandet von Chuck Carothers bei den X-Games 2004. Tsunami - Der Fahrer hält sich am Lenker fest. Die Maschine schwingt nach unten, während er seinen Körper nach oben ausstreckt. Im Idealfall bilden beide eine senkrechte Linie. Whip (Peitsche) - Die Maschine wird in der Luft zur Seite gedreht, so dass sie quer zur Flugrichtung steht. Ausgehend von gewissen Basis-Tricks ergeben sich viele Variationen. So kann z. B. ein Superman-Seatgrab (SSG) als Double-SSG (beide Hände greifen in die Grab-Holes) gesprungen werden. Der Double-SSG wiederum kann als Rock Solid (Grab-Holes werden kurzzeitig losgelassen, der Fahrer schwebt über dem Motorrad) gesprungen werden. Des Weiteren kann man diese verschiedenen Tricks kombinieren. Neuerdings sehr beliebt im FMX sind die Backflip-Kombos wie Backflip-Cordova (erstmals gezeigt von Adam Jones), Backflip Superman, Backflip Lazy Boy und der Heelclicker Backflip. Die wichtigsten Wettbewerbe im FMX sind die X-Games, die Red Bull X-Fighters und die Night-of-the-Jumps-Serie. In der Regel springen die Fahrer mit 250 cm³ 2-Takt-Motorädern. Sie haben die beste Übereinstimmung zwischen Leistung und Handling. Manche Fahrer benutzen 125-cm³–Bikes, da diese ein besseres Handling haben, jedoch keine so gute Beschleunigung. Die Anlaufstrecke zu den Rampen in den FMX–Arenacontests ist normalerweise relativ kurz, ... ... so dass man mit einer 125-cm³–Maschine Probleme hat die benötigte Geschwindigkeit zu erreichen. 90 Sekunden dauert eine Kür; mehr als fünf, sechs Sprünge sind da nicht drin. Wer glaubt, dass die X-Fighters auf ihren Motorrädern total durchgeknallte Typen sind, der irrt. Freestyle Motocross ist in jedem Fall ein Kick und beschreiben können die Athleten das Gefühl nur schwer. Fest steht: Es hat mit Adrenalin zu tun und macht definitiv süchtig. Aber eins gilt wohl für alle: Nur fliegen ist schöner. Es war ein Horror-Sturz auf der berüchtigten Streif: Der Schweizer Daniel Albrecht stürzte beim Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel ... ... bei seinem über 70 Meter weitem Zielsprung so heftig, ... ... dass er mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma ... ... in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Für das Publikum an der Strecke und die Zuschauer der Live- Übertragung im österreichischen Fernsehen war Albrechts Unfall ein schreckliches Déjà-vu. Wie vor einem Jahr der Amerikaner Scott Macartney verlor der 25 Jahre alte Kombinations-Weltmeister beim Zielsprung die Kontrolle. Bei einer Geschwindigkeit von 138,1 km/h geriet er in Rücklage und schlug ... ... aus gut vier Metern Höhe ungebremst mit dem Rücken auf die Piste. Nach gut 20 Minuten notärztlicher Versorgung durch den Rennarzt sowie Bergrettung und Rotes Kreuz wurde Albrecht per Helikopter ins Krankenhaus im nahen St. Johann geflogen. Unfälle, Ausrutscher und Stürze sind keine Seltenheit im Sport. Allerdings müssen sie nicht immer so schrecklich enden, wie bei Daniel Albrecht. Hier kann der Spanier Dani Pedrosa seine Honda nicht mehr unter Kontrolle bringen. Schwerkraft und Fliehkraft lassen Pedrosa sein Motorrad ... ... auf unkonventionelle Weise verlassen. Der Rennfahrer landete hart, ... ... war aber auch nach dem Sturz bei guter Gesundheit. Manche Ausrutscher wirken unfreiwillig komisch und gehen für die Sportler meist ohne größere Blessuren aus. Der Griff der italienischen Eistänzerin Barbara Fusar-Poli war bei den Olympischen Winterspielen von Turin 2006 wohl etwas hart. Ihr Partner Maurizio Margaglio versucht sich jedenfalls vergeblich aufzurichten. Als er fast steht, gleitet er wieder aus und ... ... muss seine Partnerin fahren lassen. Für die beiden war es ein Wellental der Gefühle, verletzt wurde niemand. Auch Stefan Koubek sorgte 2008 bei den Australien Open für einige Schmunzler. Ausfallschritt, ... ... Abgang nach hinten, ... ... Ansatz zur Rückwärtsrolle und ... ... aus dem Schneidersitz wieder aufstehen. Weniger witzig sind Stürze im Radsport. Hier beim 90th Giro d'Italia. In der Regel gegen die nicht so glimpflich ab. Spektakulär der Sturz des italienischen Radprofis Alessandro Ballan (r) und des Russen Wladimir Gusew ... ... im Radrennen "Paris-Roubaix" (2006) von Compiegne nach Roubaix ... ... in einer der berüchtigten Kopfsteinpflastergassen. Aber auch beim Pferdesport sind Ross und Reiter sich nicht immer einig. Hier steigt Alexa Bendfeldt bei der Geländeprüfung ... ... des Internationalen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen ... ... unfreiwillig von ihrem Pferd El Greco. Gott sei Dank, nichts passiert. Glück hatte auch der brasilianische Springreiter Alvaro Miranda. Nach einem Sturz seines Pferdes AD Ornella bleibt er mit einem Fuß im Steigbügel hängen. Es gab einen kurzen Aufschrei beim Weltfest des Pferdesports 2008. Miranda blieb aber unverletzt. Apropos Ross und Reiter. Michael Schumacher hat ja umgesattelt und fährt inzwischen statt schneller Rennwagen, schnelle Motorräder. Nicht immer beherrscht der Reiter sein Gefährt. Beim freien Motorrad-Training mit seiner IDM-Superbike, ... ... auf dem Sachsenring bei Zwickau, haut es den Formel-1-Weltmeister aus der Sachsenkurve. Aber Schumacher ist eben ein Stehaufmännchen. Unglaublich der Abgang des Spaniers Jorge Lorenzo von seiner 250er Yamaha. 2008 segelt Lorenzo in Shanghai beim Grand Prix von China im hohen Bogen durch die Luft. Der Japaner Noriyuki Haga verliert in Valencia die Kontrolle über seine Yamaha. Das Motorrad schlägt neben ihm wie ein Meteorit ein. Spektakulär war auch der Sturz des Tschechen Antonin Hajek. Beim Probedurchgang zu den Ski-Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf verpasst Hajek den Absprung und ... ... landet unsanft, aber ohne Verletzungen im Auslauf. Auch wer sich auf schnellen Kufen bewegt, muss mit Stürzen rechnen. Hier der kanadische Rennrodler Ian Cockerline, der 2007 in der regennassen Eisrinne von Oberhof unfreiwillig den Rodel verlässt. Auch auf Kufen unterwegs, der südkoreanische Eisschnellläufer Kyou-Hyuk Lee. Nicht mehr ganz sicher auf den Beinen, ... ... reist er fast auch seinen Gegner Pekka Koskela aus Finnland zu Boden. Auch Jenny Wolf verlor 2008 bei der Weltmeisterschaft in Nagano die Kontrolle über ihre Kufen und ... ... landete verwundert aber unverletzt ... ... im Aus. Unvergessen auch der Fehlgriff von Fabian Hambüchen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Am Reck griff er daneben und ... ... rauschte unelegant nach unten auf die Matte. Unfreiwillig elegant, aber hoch gefährlich der verpasste Absprung des Japaners Daito Takahashi beim ... ... Springen der Nordischen Kombinierer 2007 in Sapporo. Bei den Snowboardern hätte Takahashi die höchste Punktzahl bekommen ... ... bei den Nordischen Kombiniereren hielt man nur den Atem an ... ... und hoffte, dass nichts passiert. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Die hübschen jungen Damen mit den bunten Puscheln ... ... betreiben eine der gefährlichsten Sportarten der Welt. Ja, die Rede ist tatsächlich vom Cheerleading. Über die Hälfte aller schweren Sportverletzungen ziehen sich amerikanische Schülerinnen ... ... beim Schwingen der Puschel, also der Pompons zu. Zur Ehrenrettung der Mädels sei angemerkt, dass sie, wenn sie am Spielfeldrand die Teams anfeuern ... ... und in den Pausen von Football- oder Baseballspielen die Zuschauer unterhalten, ... ... sich mit ihren Darbietungen inzwischen gegenseitig übertreffen. Da werden aufsehenerregende Hebe- und Wurffiguren gezeigt, ... ... Salti und ... ... Flickflacks geschlagen ... ... und waghalsige Sprünge gezeigt. Die verschiedenen Elemente ... ... (die in der Fachterminologie "Liberty", "Toe-Touch", "Pike" oder "Basket Toss" heißen) ... ... machen das Cheerleading gefährlich. Nach einer Studie der University of North Carolina gehen sogar 55 Prozent aller schweren Verletzungen weiblicher Athletinnen ... ... auf das Konto des Cheerleadings. Da kann keine andere Sportart mithalten. Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für komplizierte Frakturen. Rein rechnerisch gesehen ist Cheerleading inzwischen gefährlicher als Bungee-Jumping. Was die Studie nicht erwähnt, sind andere Krankheiten die mit dem Cheerleading einhergehen. Hier sei nur die gemeine Grippe erwähnt. Bei Wind und Wetter zeigt die Cheerleaderin nackte Haut und holt sich so fiese Erkältungen. Böse Zungen behaupten ja, dass die Anzugsordnung nur dazu da ist, ... ... die Aufmerksamkeit des smarten Team-Spielführers zu gewinnen. Diese Unterstellung lehnen wir natürlich ab. Unsere Empfehlung: Die richtige Kleiderordnung zum Cheerleading. Vielleicht mit Hut? Oder man verlegt den Puschel-Tanz in beheizte Räume. Möglich wäre auch: Heißer Tanz an warmen Stränden. So wie hier ... ... oder hier. In jedem Fall sollten hiesige Krankenkassen umdenken und andere riskante Freizeitunternehmungen aus dem Katalog der riskanten Sportarten streichen. Stattdessen könnte Cheerleading aufgenommen werden. Ultimate Fighting: Eine der härtesten und brutalsten Kampfsportarten. Am 13. Juni lässt das amerikanische Unternehmen "Ultimate Fighting Championship" seine Athleten erstmals in Deutschland kämpfen. Das Spektakel wird in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden. Da beim Ultimate Fighting sämtliche Kampfsportarten miteinander kombiniert´werden, ... ... ist so gut wie alles erlaubt. Mit Show-Catchen oder Wrestling hat das Ganze rein gar nichts mehr zu tun. Hier ist alles blutiger Ernst. Zwei Menschen stehen sich in einem Käfig gegenüber, aber nur einer wird ihn als Sieger verlassen. Beim Ultimate Fighting ist fast alles erlaubt: Fußtritte, ... ... Hebel bis weit über die Schmerzgrenze und auch ... ... Schläge auf den Rücken. Die Kämpfe finden in einem Käfig statt. Er misst etwas mehr als neun Meter im Durchmesser und soll die Kämpfer davor schützen, vom Podest zu fallen. Für den Verlierer der "Käfigkämpfe" enden diese nicht selten mit schweren Verletzungen. Kritiker werfen den Veranstaltern in Köln vor, dass die dargestellte Brutalität zur Verrohung der Gesellschaft beiträgt. Was Veranstalter Marek Lieberberg für anspruchsvollen Sport hält, empfinden die Politiker der Stadt als bloße Zurschaustellung von Gewalt. Und dennoch gibt es bei aller Brutalität auch beim Ultimate Fighting Regeln. An den Haaren ziehen, Beißen oder Angriffe in der Pause sind verboten. In Deutschland waren derartige Kämpfe bisher verboten. Dennoch fanden sie statt: Illegal auf Hinterhöfen oder in Kellern. Die Veranstalter in Köln wollen die "Käfig-Kämpfe" aus der Illegalität holen und so gesellschaftsfähig machen. In den Ländern, in denen die Kämpfe öffentlich sind, sind sie beliebter als Boxen. Der europäische UFC-Präsident Marshall Zelaznik erwartet nach gutem Vorverkauf etwa 12.000 Besucher in der Lanxess-Arena. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen die Kämpfe nach einer Verständigung der Veranstalter mit der Stadt nicht besuchen.
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In den wenigen Sekunden zwischen Absprung und Landung führen sie teils sehr waghalsige Manöver in der Luft aus. Je nach Wettbewerb werden ein einzelner Sprung oder eine Reihe von Sprüngen in vorgegebener Zeit von Kampfrichtern, den Judges, bewertet. Es gewinnt der Fahrer mit der höchsten Punkt-Wertung. Die Namen der Tricks stammen teilweise aus dem BMX-Sektor. Bei der Namenswahl/Vergabe neuer Tricks hat ein Fahrer, welcher ihn als erstes sturzfrei zeigt, traditionsgemäß einen entscheidenden Einfluss. 360 - 360°-Drehung der Maschine. Da das Motorrad durch die drehenden Räder stabilisiert wird, kann ein 360° nur mit einem Backflip zusammen gezeigt werden (off Axis). Backflip - Rückwärtssalto mit dem Motorrad. Erstmals gezeigt wurde ein Backflip von Carey Hart. Jedoch endete dieser mit einem Sturz. Mike Metzger zeigte den ersten ausgefahrenen Backflip. Suicide Backflip - Der Fahrer startet mit einen Backflip beim Absprung und kombiniert den Sprung mit einem Cordova. Lazy boy (Fauler Junge) - Der Fahrer lässt den Lenker los, legt sich mit gestreckten Armen nach hinten und streckt die Beine nach vorne unter den Lenker, so dass er waagerecht auf der Maschine liegt. Nac nac - Der Fahrer schwingt ein Bein nach hinten über die Sitzbank. Nothing - Der Fahrer trennt sich kurzzeitig komplett von der Maschine, und fängt sie wieder ein. Heelclicker (Fersenklicker) - Der Fahrer schwingt die Beine außen an seinen Armen vorbei über den Lenker, bis sich die Füße berühren. Superman - Die Beine und der Oberkörper werden lang nach hinten gestreckt, während die Hände am Lenker bleiben. Superman Seatgrab - Erweiterung des Supermans. Der Fahrer wandert während der Übung nach hinten ... ... und hält sich meist nur noch mit einer Hand in einer speziell dafür vorgesehenen Griffmulde unter der Sitzbank fest. Rock solid - Ähnlicher Trick wie der Superman Seatgrab, allerdings breitet der Fahrer die Arme zur Seite aus und schwebt für kurze Zeit frei über der Maschine. Body Varial - Der Fahrer löst sich von der Maschine, dreht sich um die eigene Hochachse, greift die Maschine wieder, sitzt auf und landet. Erstmals gelandet von Chuck Carothers bei den X-Games 2004. Tsunami - Der Fahrer hält sich am Lenker fest. Die Maschine schwingt nach unten, während er seinen Körper nach oben ausstreckt. Im Idealfall bilden beide eine senkrechte Linie. Whip (Peitsche) - Die Maschine wird in der Luft zur Seite gedreht, so dass sie quer zur Flugrichtung steht. Ausgehend von gewissen Basis-Tricks ergeben sich viele Variationen. So kann z. B. ein Superman-Seatgrab (SSG) als Double-SSG (beide Hände greifen in die Grab-Holes) gesprungen werden. Der Double-SSG wiederum kann als Rock Solid (Grab-Holes werden kurzzeitig losgelassen, der Fahrer schwebt über dem Motorrad) gesprungen werden. Des Weiteren kann man diese verschiedenen Tricks kombinieren. Neuerdings sehr beliebt im FMX sind die Backflip-Kombos wie Backflip-Cordova (erstmals gezeigt von Adam Jones), Backflip Superman, Backflip Lazy Boy und der Heelclicker Backflip. Die wichtigsten Wettbewerbe im FMX sind die X-Games, die Red Bull X-Fighters und die Night-of-the-Jumps-Serie. In der Regel springen die Fahrer mit 250 cm³ 2-Takt-Motorädern. Sie haben die beste Übereinstimmung zwischen Leistung und Handling. Manche Fahrer benutzen 125-cm³–Bikes, da diese ein besseres Handling haben, jedoch keine so gute Beschleunigung. Die Anlaufstrecke zu den Rampen in den FMX–Arenacontests ist normalerweise relativ kurz, ... ... so dass man mit einer 125-cm³–Maschine Probleme hat die benötigte Geschwindigkeit zu erreichen. 90 Sekunden dauert eine Kür; mehr als fünf, sechs Sprünge sind da nicht drin. Wer glaubt, dass die X-Fighters auf ihren Motorrädern total durchgeknallte Typen sind, der irrt. Freestyle Motocross ist in jedem Fall ein Kick und beschreiben können die Athleten das Gefühl nur schwer. Fest steht: Es hat mit Adrenalin zu tun und macht definitiv süchtig. Aber eins gilt wohl für alle: Nur fliegen ist schöner. Es war ein Horror-Sturz auf der berüchtigten Streif: Der Schweizer Daniel Albrecht stürzte beim Abschlusstraining für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel ... ... bei seinem über 70 Meter weitem Zielsprung so heftig, ... ... dass er mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma ... ... in ein künstliches Koma versetzt werden musste. Für das Publikum an der Strecke und die Zuschauer der Live- Übertragung im österreichischen Fernsehen war Albrechts Unfall ein schreckliches Déjà-vu. Wie vor einem Jahr der Amerikaner Scott Macartney verlor der 25 Jahre alte Kombinations-Weltmeister beim Zielsprung die Kontrolle. Bei einer Geschwindigkeit von 138,1 km/h geriet er in Rücklage und schlug ... ... aus gut vier Metern Höhe ungebremst mit dem Rücken auf die Piste. Nach gut 20 Minuten notärztlicher Versorgung durch den Rennarzt sowie Bergrettung und Rotes Kreuz wurde Albrecht per Helikopter ins Krankenhaus im nahen St. Johann geflogen. Unfälle, Ausrutscher und Stürze sind keine Seltenheit im Sport. Allerdings müssen sie nicht immer so schrecklich enden, wie bei Daniel Albrecht. Hier kann der Spanier Dani Pedrosa seine Honda nicht mehr unter Kontrolle bringen. Schwerkraft und Fliehkraft lassen Pedrosa sein Motorrad ... ... auf unkonventionelle Weise verlassen. Der Rennfahrer landete hart, ... ... war aber auch nach dem Sturz bei guter Gesundheit. Manche Ausrutscher wirken unfreiwillig komisch und gehen für die Sportler meist ohne größere Blessuren aus. Der Griff der italienischen Eistänzerin Barbara Fusar-Poli war bei den Olympischen Winterspielen von Turin 2006 wohl etwas hart. Ihr Partner Maurizio Margaglio versucht sich jedenfalls vergeblich aufzurichten. Als er fast steht, gleitet er wieder aus und ... ... muss seine Partnerin fahren lassen. Für die beiden war es ein Wellental der Gefühle, verletzt wurde niemand. Auch Stefan Koubek sorgte 2008 bei den Australien Open für einige Schmunzler. Ausfallschritt, ... ... Abgang nach hinten, ... ... Ansatz zur Rückwärtsrolle und ... ... aus dem Schneidersitz wieder aufstehen. Weniger witzig sind Stürze im Radsport. Hier beim 90th Giro d'Italia. In der Regel gegen die nicht so glimpflich ab. Spektakulär der Sturz des italienischen Radprofis Alessandro Ballan (r) und des Russen Wladimir Gusew ... ... im Radrennen "Paris-Roubaix" (2006) von Compiegne nach Roubaix ... ... in einer der berüchtigten Kopfsteinpflastergassen. Aber auch beim Pferdesport sind Ross und Reiter sich nicht immer einig. Hier steigt Alexa Bendfeldt bei der Geländeprüfung ... ... des Internationalen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen ... ... unfreiwillig von ihrem Pferd El Greco. Gott sei Dank, nichts passiert. Glück hatte auch der brasilianische Springreiter Alvaro Miranda. Nach einem Sturz seines Pferdes AD Ornella bleibt er mit einem Fuß im Steigbügel hängen. Es gab einen kurzen Aufschrei beim Weltfest des Pferdesports 2008. Miranda blieb aber unverletzt. Apropos Ross und Reiter. Michael Schumacher hat ja umgesattelt und fährt inzwischen statt schneller Rennwagen, schnelle Motorräder. Nicht immer beherrscht der Reiter sein Gefährt. Beim freien Motorrad-Training mit seiner IDM-Superbike, ... ... auf dem Sachsenring bei Zwickau, haut es den Formel-1-Weltmeister aus der Sachsenkurve. Aber Schumacher ist eben ein Stehaufmännchen. Unglaublich der Abgang des Spaniers Jorge Lorenzo von seiner 250er Yamaha. 2008 segelt Lorenzo in Shanghai beim Grand Prix von China im hohen Bogen durch die Luft. Der Japaner Noriyuki Haga verliert in Valencia die Kontrolle über seine Yamaha. Das Motorrad schlägt neben ihm wie ein Meteorit ein. Spektakulär war auch der Sturz des Tschechen Antonin Hajek. Beim Probedurchgang zu den Ski-Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf verpasst Hajek den Absprung und ... ... landet unsanft, aber ohne Verletzungen im Auslauf. Auch wer sich auf schnellen Kufen bewegt, muss mit Stürzen rechnen. Hier der kanadische Rennrodler Ian Cockerline, der 2007 in der regennassen Eisrinne von Oberhof unfreiwillig den Rodel verlässt. Auch auf Kufen unterwegs, der südkoreanische Eisschnellläufer Kyou-Hyuk Lee. Nicht mehr ganz sicher auf den Beinen, ... ... reist er fast auch seinen Gegner Pekka Koskela aus Finnland zu Boden. Auch Jenny Wolf verlor 2008 bei der Weltmeisterschaft in Nagano die Kontrolle über ihre Kufen und ... ... landete verwundert aber unverletzt ... ... im Aus. Unvergessen auch der Fehlgriff von Fabian Hambüchen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Am Reck griff er daneben und ... ... rauschte unelegant nach unten auf die Matte. Unfreiwillig elegant, aber hoch gefährlich der verpasste Absprung des Japaners Daito Takahashi beim ... ... Springen der Nordischen Kombinierer 2007 in Sapporo. Bei den Snowboardern hätte Takahashi die höchste Punktzahl bekommen ... ... bei den Nordischen Kombiniereren hielt man nur den Atem an ... ... und hoffte, dass nichts passiert. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Die hübschen jungen Damen mit den bunten Puscheln ... ... betreiben eine der gefährlichsten Sportarten der Welt. Ja, die Rede ist tatsächlich vom Cheerleading. Über die Hälfte aller schweren Sportverletzungen ziehen sich amerikanische Schülerinnen ... ... beim Schwingen der Puschel, also der Pompons zu. Zur Ehrenrettung der Mädels sei angemerkt, dass sie, wenn sie am Spielfeldrand die Teams anfeuern ... ... und in den Pausen von Football- oder Baseballspielen die Zuschauer unterhalten, ... ... sich mit ihren Darbietungen inzwischen gegenseitig übertreffen. Da werden aufsehenerregende Hebe- und Wurffiguren gezeigt, ... ... Salti und ... ... Flickflacks geschlagen ... ... und waghalsige Sprünge gezeigt. Die verschiedenen Elemente ... ... (die in der Fachterminologie "Liberty", "Toe-Touch", "Pike" oder "Basket Toss" heißen) ... ... machen das Cheerleading gefährlich. Nach einer Studie der University of North Carolina gehen sogar 55 Prozent aller schweren Verletzungen weiblicher Athletinnen ... ... auf das Konto des Cheerleadings. Da kann keine andere Sportart mithalten. Schwere Stürze aus mehreren Metern Höhe sind die Hauptursache für komplizierte Frakturen. Rein rechnerisch gesehen ist Cheerleading inzwischen gefährlicher als Bungee-Jumping. Was die Studie nicht erwähnt, sind andere Krankheiten die mit dem Cheerleading einhergehen. Hier sei nur die gemeine Grippe erwähnt. Bei Wind und Wetter zeigt die Cheerleaderin nackte Haut und holt sich so fiese Erkältungen. Böse Zungen behaupten ja, dass die Anzugsordnung nur dazu da ist, ... ... die Aufmerksamkeit des smarten Team-Spielführers zu gewinnen. Diese Unterstellung lehnen wir natürlich ab. Unsere Empfehlung: Die richtige Kleiderordnung zum Cheerleading. Vielleicht mit Hut? Oder man verlegt den Puschel-Tanz in beheizte Räume. Möglich wäre auch: Heißer Tanz an warmen Stränden. So wie hier ... ... oder hier. In jedem Fall sollten hiesige Krankenkassen umdenken und andere riskante Freizeitunternehmungen aus dem Katalog der riskanten Sportarten streichen. Stattdessen könnte Cheerleading aufgenommen werden. Ultimate Fighting: Eine der härtesten und brutalsten Kampfsportarten. Am 13. Juni lässt das amerikanische Unternehmen "Ultimate Fighting Championship" seine Athleten erstmals in Deutschland kämpfen. Das Spektakel wird in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden. Da beim Ultimate Fighting sämtliche Kampfsportarten miteinander kombiniert´werden, ... ... ist so gut wie alles erlaubt. Mit Show-Catchen oder Wrestling hat das Ganze rein gar nichts mehr zu tun. Hier ist alles blutiger Ernst. Zwei Menschen stehen sich in einem Käfig gegenüber, aber nur einer wird ihn als Sieger verlassen. Beim Ultimate Fighting ist fast alles erlaubt: Fußtritte, ... ... Hebel bis weit über die Schmerzgrenze und auch ... ... Schläge auf den Rücken. Die Kämpfe finden in einem Käfig statt. Er misst etwas mehr als neun Meter im Durchmesser und soll die Kämpfer davor schützen, vom Podest zu fallen. Für den Verlierer der "Käfigkämpfe" enden diese nicht selten mit schweren Verletzungen. Kritiker werfen den Veranstaltern in Köln vor, dass die dargestellte Brutalität zur Verrohung der Gesellschaft beiträgt. Was Veranstalter Marek Lieberberg für anspruchsvollen Sport hält, empfinden die Politiker der Stadt als bloße Zurschaustellung von Gewalt. Und dennoch gibt es bei aller Brutalität auch beim Ultimate Fighting Regeln. An den Haaren ziehen, Beißen oder Angriffe in der Pause sind verboten. In Deutschland waren derartige Kämpfe bisher verboten. Dennoch fanden sie statt: Illegal auf Hinterhöfen oder in Kellern. Die Veranstalter in Köln wollen die "Käfig-Kämpfe" aus der Illegalität holen und so gesellschaftsfähig machen. In den Ländern, in denen die Kämpfe öffentlich sind, sind sie beliebter als Boxen. Der europäische UFC-Präsident Marshall Zelaznik erwartet nach gutem Vorverkauf etwa 12.000 Besucher in der Lanxess-Arena. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen die Kämpfe nach einer Verständigung der Veranstalter mit der Stadt nicht besuchen.
(N24)
16.11.2009 16:38 Uhr
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