Innerhalb der nächsten zwei Wochen will General Motors Details des Sanierungsprogramms für seine Europa-Töchter nennen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Werke geschlossen werden sollen.
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Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will binnen zwei Wochen über die Zukunft seiner Standorte in Europa entscheiden. Das teilte der neue Chef der europäischen GM-Tochtergesellschaften Opel und Vauxhall, Nick Reilly, in Brüssel mit. "Wir wissen, dass es unangenehm ist, auf eine solche Entscheidung lange warten zu müssen. Deshalb wollen wir die Entscheidung relativ bald treffen, in etwa zwei Wochen", sagte der GM-Manager.
Reilly äußerte sich nach einem Gespräch mit dem flämischen Ministerpräsidenten Kris Peeters, der um die Zukunft des Opel-Werks in Antwerpen bangt. Noch sei nichts entschieden, betonte der GM-Manager: "Es gibt verschiedene Alternativen für die Umstrukturierung. Im Moment sind wir offen für verschiedene Varianten, aber letztendlich müssen wir irgendwo in Europa harte Entscheidungen treffen, um Überkapazitäten abzubauen."
Peeters erklärte, das Angebot seiner Regierung, die Rettung von Opel mit bis zu 500 Millionen Euro zu unterstützen, liege weiterhin auf dem Tisch. "Dafür gibt es aber eine Reihe von Bedingungen", sagte Peeters. Der flämische Ministerpräsident erwartet, dass am 3. Dezember auf EU-Ebene über die Zukunft von Opel und Vauxhall beraten wird. Das Thema sei auf die Tagesordnung des EU-Wettbewerbsrats gesetzt worden, erklärte Peeters. Im Wettbewerbsrat sitzen die Wirtschaftsminister der 27 EU-Staaten.