Die Zukunft des Autobauers Opel ist am Montag Thema eines Gipfels der EU-Wirtschaftsminister in Brüssel. Dabei sollen insbesondere auch die möglichen Staatshilfen debattiert werden.
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Im Ringen um die Zukunft des Autobauers Opel hat die EU-Kommission für Montag zu einem Gipfeltreffen nach Brüssel eingeladen. Die Wirtschaftsminister aller EU-Staaten sowie General Motors seien eingeladen worden, sagte der Sprecher von Industriekommissar Günter Verheugen in Brüssel und bestätigte damit einen Bericht der "Rheinischen Post". "GM wird dabei sein", sagte der Sprecher im Hinblick auf den Opel-Mutterkonzern, der jüngst den Verkauf des angeschlagenen Autobauers abgesagt hatte. Es gehe darum, "über die Situation von GM Europa zu sprechen" und die Politik der Länder "zu koordinieren".
An dem Gipfel sollen neben Verheugen auch Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und Arbeitskommissar Vladimir Spidla teilnehmen. Die Kommission hatte bereits mehrfach Treffen zu Opel organisiert. Die anwesenden Staaten einigten sich dabei darauf, sich bei ihren nationalen Maßnahmen abzustimmen und die EU-Regeln für Staatshilfen einzuhalten.
Auch im EU-Ministerrat war Opel schon Thema. Immer wieder jedoch gab es bei diesen Treffen Irritationen. Insbesondere wurde Deutschland von Vertretern mehrerer Länder verdächtigt, staatliche Unterstützung für Opel an Vorteile zugunsten der deutschen Werke knüpfen zu wollen - zum Nachteil anderer Standorte. Diese Bedenken teilte auch die Kommission. Sie kündigte wiederholt an, etwaige Staatshilfen für den Autobauer sorgfältig zu prüfen.