33 Prozent mehr Gewinn
Air Berlin gleitet durch die Krise
Air Berlin ist dank des Abbaus von Überkapazitäten gut durch die Krise gekommen. Im dritten Quartal verbuchte die Airline einen Gewinnzuwachs von mehr als 33 Prozent.
Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ist über den Sommer gut durch die Branchenflaute gekommen und hat einen höheren Gewinn verbucht. Von Juli und September stieg das Ergebnis unter dem Strich auf 95,2 Millionen Euro nach 45,1 Millionen Euro im dritten Quartal 2008, wie das Unternehmen in Berlin mitteilte. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs der Gewinn um 33,5 Prozent auf 118 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Vorstand seine bisherige Prognose, "trotz der noch bestehenden Risiken hinsichtlich des konjunkturellen Umfelds" ein besseres EBIT zu erzielen als im vergangenen Jahr mit 14,2 Millionen Euro.
Als Reaktion auf geringere Nachfrage wegen der Wirtschaftskrise hat Air Berlin die Kapazitäten schon seit Monaten heruntergefahren. Im dritten Quartal verringerte sich der Umsatz vor diesem Hintergrund um 8,2 Prozent auf 974 Millionen Euro. Das Finanzergebnis habe nun auch davon profitiert, dass aus der Tilgung einer Wandelanleihe Erträge von rund 20 Millionen Euro resultierten. Zudem hätten sich Währungseffekte positiv ausgewirkt. Der vollständige Zwischenbericht zum 30. September 2009 soll an diesem Donnerstag veröffentlicht werden. Die Air-Berlin-Aktie gab am Dienstag wie Papiere anderer Fluggesellschaften nach und notierte am Abend um 1,41 Prozent im Minus bei 3,50 Euro.
(dpa, N24)
17.11.2009 21:27 Uhr





