"Noch stärkerer Partner"
Obama gratuliert neuer EU-Spitze
Die USA haben der neuen EU-Spitze Van Rompuy und Ashton gratuliert. Für Präsident Obama ist die EU dadurch noch stärker geworden. Außenministerin Clinton nannte es einen "Meilenstein" für Europa.
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Das neue Führungstrio: EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy (v.l.), EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso und EU-Außenministerin Catherine Ashton.
Mit dem Vertrag von Lissabon droht nun schon die zweite, abgespeckte Version einer Reform der EU zu scheitern. Der Vertrag von Lissabon war nötig geworden, nachdem in einem Referendum am 29. Mai 2005 die Franzosen "Non" ....
... und wenige Tage später die Bürger der Niederlande "Nee" sagten zum ...
... "Vertrag über eine Verfassung für Europa". Hier eine Aufnahme von der feierlichen Unterzeichnung des Werks in Rom im Oktober 2004.
In Paris (Bild) und Amsterdam feierten die Verfassungsgegner. Die Zukunft der EU war ungewiss, die wegen der Erweiterung dringend nötigen Reformen erst einmal auf Eis gelegt.
Ratlosigkeit allenthalben. Wie sollte es weiter gehen? Das fragte sich hier wohl auch Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft durch Angela Merkel im ersten Halbjahr 2007 kam neuer Schwung in die Sache.
Am 25. März 2007, dem 50. Jahrestag der Römischen Verträge - der Geburtsstunde der europäischen Integration - gaben die Staats- und Regierungschefs die "Berliner Erklärung" ab.
Inhalt waren unter anderem auch Überlegungen, welche Positionen des gescheiterten Verfassungsvertrags in ein neues Reformdokument herübergerettet werden könnten.
In Brüssel trafen sich die Staats- und Regierungschefs am 21./22. Juni 2007. Sie beschlossen, dass ein neuer Vertrag entlang der gemeinsamen Positionen entworfen werden solle.
Nach langem Ringen und Sonderwünschen der Italiener und Polen ...
... unterzeichneten die EU-Mitglieder das Reformwerk in Lissabon - daher auch der Name Vertrag von Lissabon.
Ein solches Reformwerk ist nicht viel wert, wenn es in den einzelnen Staaten nicht ratifiziert wird.
Es lief richtig gut, nach und nach kam das "Ja" aus 16 Ländern (hier das slowakische Parlament bei der Ratifizierung) ...
... bis am 12. Juni der Paukenschlag kam. Die Iren sagen "No!" Das Kompromisswerk wird zur Hängepartie.
Was nun? Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist gefragt. Er übernimmt in der zweiten Jahreshälfte 2008 die Ratspräsidentschaft.
Seit 1. Januar sind Linz in Österreich und …
… Vilnius in Litauen Kulturhauptstädte Europas 2009.
Mehr als 130.000 Menschen kamen allein in der Silvesternacht in Linz zusammen, um zu feiern. Die Stadt will mit einem anspruchsvollen Programm für ein Jahr zum Kulturzentrum Europas werden.
Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete das Kulturjahr 2009 im Linzer Brucknerhaus.
Im Donaulände-Park wurde die für Linz entwickelte "Raketensinfonie" von Orlando Gough uraufgeführt: eine Komposition für Feuerwerk, Hunderte von Chorsängern und 16 Solostimmen.
Linz legt mit dem neuen Ars Electronica Center einen Schwerpunkt auf elektronische Kunst und Video. Mit dem Kulturfest will die Stadt gegen den schon von dem Dichter Stefan Zweig geförderten Eindruck ankämpfen: "Linz reimt sich auf Provinz".
Die Hauptstadt Oberösterreichs zählt zu einem der wichtigsten Industriestandorte Österreichs. Die Stadt an der Donau zählt rund 190.000 Einwohner.
Als Mittelpunkt gilt der barocke Hauptplatz aus dem 13. Jahrhundert mit dem Rathaus, der Dreifaltigkeitssäule und der Jesuitenkirche Sankt Ignatius.
Vilnius, die Hauptstadt Litauens, trägt als bisher östlichste Stadt Europas den Ehrentitel. Mehr als 50.000 Menschen waren auf den Beinen, um das neue Kulturjahr zu feiern.
Der deutsche "Lichtarchitekt" Gert Hof sorgte mit seinem Lichtspektakel, eine Mischung aus Feuerwerk und Licht- und Lasershow, für ein lebendiges Bild von Vilnius.
Die litauische Hauptstadt ist mit mehr als 500.000 Einwohnern das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes.
Wahrzeichen der Stadt ist der wuchtige Gediminas-Turm auf dem Burgberg, von dem aus der Besucher auf die Altstadt mit ihren Kirchen und Ziegeldächern blicken kann.
Für das Kulturprogramm 2009 verfolgen beide Städte ähnliche Konzepte: Beide konzentrieren sich auf ein farbiges, facettenreiches europäisches Programm mit überwiegend zeitgenössischer Kunst, Musik und Theater.
In Vilnius wurden zahlreiche Kulturzentren umgebaut und erweitert.
Seit 1985 erhält mindestens eine europäische Stadt den Ehrentitel (Kathedrale von Liverpool, Kulturhauptstadt 2008).
Der Europäische Rat verleiht ihn auf Empfehlung der Europäischen Kommission.
Ziel ist es, den "Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des kulturellen Erbes in Europa herauszustellen und einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Bürger Europas füreinander zu leisten".
Erste Kulturhauptstadt war 1985 die griechische Hauptstadt Athen.
Nach Florenz (Italien) …
… und Amsterdam (Niederlande) …
… wurde (West-)Berlin 1988 als erste deutsche Metropole Kulturhauptstadt.
1989 folgten Paris (Frankreich), …
… 1990 Glasgow (Kathedrale von Glasgow, Großbritannien), …
… 1991 Dublin (Trinity Universität, Iralnd), …
… 1992 Madrid (Spanien), …
…1993 Antwerpen (Rubenshaus, Belgien), …
… 1994 Lissabon (Portugal), …
… 1995 Luxemburg (Luxemburg), …
… 1996 Kopenhagen (Dänemark), …
… 1997 Thessaloniki (Statue von "Alexander dem Großen", Griechenland), …
… 1998 Stockholm (Schweden) und …
… 1999 folgte als zweite deutsche Stadt Weimar.
Im Jahr 2000 waren es sogar neun: Avignon (Frankreich), Bergen (Norwegen), Bologna (Italien), Brüssel (Belgien), Helsinki (Finnland), Krakau (Polen), Prag (Tschechien), Reykjavík (Island) und Santiago de Compostela (Spanien).
2001 durften sich Porto (Portugal) und …
… Rotterdam (Niederlande) Kulturhauptstädte Europas nennen.
Salamanca (Spanien) und Brügge (Altstadt, Belgien) folgten 2002.
Graz (Österreich) war 2003 die erste Kulturhauptstadt Österreichs.
Lille (Frankreich) und …
… Genua (Italien) waren 2004 die kulturellen Mittelpunkte Europas.
2005 durften sich Cork (Irland), …
… 2006 Patras (Griechenland), …
… und 2007 zum zweiten Mal Luxemburg (Luxemburg) und Sibiu (Rumänien) Kulturmetropolen Europas nennen.
Im letzten Jahr waren es Liverpool (Hafen, Großbritannien) und Stavanger (Norwegen).
Mit den drei Kulturhauptstädten von 2010, Essen (die dritte deutsche Stadt), …
… Istanbul (Türkei) und …
… Pécs (Ungarn) konnten sich seitdem mehr als 40 Städte mit dem Titel schmücken.
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Der Kleinste ist 2009 der Größte: Messi, der 1,69 Meter kleine Dribbelkünstler vom FC Barcelona, ist zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden.
Bei der Wahl zum "Goldenen Ball" erreichte der Zauberfloh überragende 473 Punkte. Damit hat der Argentinier einen riesigen Vorsprung zu Cristiano Ronaldo auf Platz zwei (240 Punkte). Das wird den Glamourboy ärgern, ...
... war der Portugiese doch 2008 noch der europäische Fußballkönig. Messi wie Ronaldo stehen damit in einer langen Tradition. Die Wahl zu Europas Besten gibt es nämlich schon ...
... seit 1956. Erster Titelträger war damals der Rechtsaußen Sir Stanley Matthews, auch bekannt unter dem Spitznamen "The Wizard of the Dribble".
Ein Jahr später ging die Auszeichnung an Alfredo Di Stefano, Stürmerstar von Real Madrid. "La Saeta Rubia" ("Der blonde Pfeil") musste den Titel 1958 ...
... zwar an seinen Mannschaftskollegen Raymond Kopa aus Frankreich abgeben, doch er durfte sich ...
... 1959 erneut bester Fußballer Europas nennen. Der über 80-Jährige ist den Königlichen immer noch eng verbunden und noch gut unterwegs.
Real Madrids Erzfeind, der FC Barcelona, stellte 1960 den besten Kicker. Mittelfeldmann Luis Suarez spielte 32 Mal für die spanische Nationalelf.
Der Argentinier Omar Sivori spielte von 1957 bis 1965 für Juventus Turin und räumte 1961 den Titel ab.
Josef Masopust ist DAS Idol des tschechischen Fußballs, ist dort Spieler des Jahrhunderts. Mit Dukla Prag wurde Masopust acht Mal Meister. 1962 kam die Ehrung zum Besten Europas.
1963 dann endlich ein Torwart. "Die schwarze Krake" nannten seine Gegner den sowjetischen Keeper Lew Jaschin, der für sein Land und Dynamo Moskau die Hütte hütete.
Im Jahr 1964 ging die Ehre nach 1956 erstmals wieder auf die Insel. Der Schotte Denis Law, in Diensten von Manchester United, arbeitet heute als Kommentator für Radio und Fernsehen.
Der im heutigen Mosambik geborene portugiesische Star Eusébio ("Der schwarze Panther") gewann mit Benfica Lissabon zehn Mal die Meisterschaft, wurde 1962 Europapokalsieger der Landesmeister und drei Jahre später zum besten europäischen Kicker gewählt.
Manchester United war die sportliche Heimat von Sir Bobby Charlton. Der Europafußballer 1966 bejubelt im Bild das umstrittene Wembley-Tor. War er drin oder nicht?
Links im Bild zu sehen ist der Preisträger von 1967, der Ungar Florian Albert.
Ende der 60er Jahre wurden Fußballer immer häufiger auch Pop-Ikonen - wie etwa George Best, nordirischer Mittelfeldmann von Manchester United. Best verfiel nach seiner Karriere dem Alkohol und starb 2005. 1968 wurde er bester Fußballer des Kontinents.
Dies ist nicht etwa der junge Paul McCartney, sondern der Italiener Gianni Rivera von AC Milan. Heute sitzt der Träger des "Goldenen Balls" von 1969 als Abgeordneter im Europaparlament.
Der erste deutsche Europafußballer war 1970 Gerd Müller (links hinten). Der "Bomber der Nation" schoss Tore am Fließband, die er auf zum Teil eigen- und einzigartige Art und Weise zustande brachte.
Rechts im Bild bejubelt Johan Cruyff den Europapokalsieg von Ajax Amsterdam. Wer Europas bester Fußballer Anfang der 70er war, wurde heftig diskutiert. 1971 fiel die Wahl auf Cruyff, ...
... ein Jahr später war es Kontrahent Franz Beckenbauer. Die deutsche "Lichtgestalt" musste sich 1973 aber ...
... wieder dem inzwischen zum FC Barcelona gewechselten Holländer geschlagen gegeben. Cruyff behielt den Titel ...
... auch im Jahr von Beckenbauers großem Triumph, dem WM-Sieg 1974.
Dynamo Kiew hieß der Verein, für den Oleg Blochin 1975 spielte, als er den Titel erhielt. Später war Blochin auch Coach der ukrainischen Nationalmannschaft.
Lange ist es her, das die Bundesliga Hort der besten Fußballspieler Europas war. 1976 räumte Franz Beckenbauer den Preis ein zweites Mal ab.
Ihm folgte der Däne Allan Simonsen, der für Borussia Mönchengladbach auflief.
HSV-Stürmerstar Kevin Keegan aus England ließ 1978 die Konkurrenz hinter sich und ...
... konnte seinen Erfolg 1979 wiederholen. Das Foto zeigt Keegan im Zweikampf mit dem "Terrier vom Bökelberg", Berti Vogts.
Zwei Jahre in Folge kam der Fußballer Europas wieder aus Deutschland. Der Bayern-Stürmer Karl-Heinz Rummenigge ...
... ist heute Vorstandsvorsitzender in München.
Rummenigge wechselte später übrigens nach Italien. Von dort kommt auch Paolo Rossi, Stürmer bei Juventus Turin. Er erhielt den "Goldenen Ball" 1982.
Bei Juventus Turin stand auch Michel Platini unter Vertrag. Er hatte den Titel von 1983 bis 1985 gebucht.
Kein Wunder: 1984 gewann er mit Frankreich die Europameisterschaft und ...
... wurde dabei mit neun Treffern Torschützenkönig.
1986 gab es die UdSSR noch und von dort kam der Beste des Jahres 1986. Bei der WM in Mexiko fiel der Flügelflitzer von Dynamo Kiew, Igor Belanow, auf und verdiente sich so die Lorbeeren.
Gegen Ende der 90er Jahre wurde auch die deutsch-holländische "Freundschaft" wiederbelebt. Das spiegelt sich auch bei den Preisträgern des "Goldenen Balls" wider. 1987 ging die Trophäe an Ruud Gullit.
Marco van Basten war der absolute Star der Europameisterschaft 1988, gewann den Titel mit seinem Team, wurde Torschützenkönig und Bester des Jahres.
Der Milan-Star konnte den Titel ein Jahr später, 1989, verteidigen.
Deutschland lief den Holländern dann 1990 den Rang ab. Der WM-Titel in Italien brachte "Leitwolf" Lothar Matthäus den Titel Europas Fußballer des Jahres ein.
1991 war dann mal wieder ein Spieler anderer Nationalität an der Reihe: Marseille-Stürmer Jean-Pierre Papin.
Aber nur, um den Titel 1992 wieder an einen altbekannten Holländer abzugeben: Marco van Basten.
1993 dann wieder Juve. Der Italiener Roberto Baggio, UEFA-Cup-Sieger im selben Jahr, wurde ein Jahr später zur tragischen Figur, als er im Elfmeterschießen des WM-Finales gegen Brasilien den Letzten verschoss.
In den folgenden beiden Jahren ging die Auszeichnung an Spieler aus Länder, die im Fußball sonst keine große Rolle spielen. 1994 gewann der Barca-Kicker Christo Stojtschkow aus Bulgarien, ...
... 1995 der liberianische Milan-Stürmer George Weah.
Das Golden Goal von 1996 machte Oliver Bierhoff unsterblich, Deutschland zum Europameister und Matthias Sammer zu einem heiß gehandelten Führungsspieler. Der damals für Dortmund spielende Sachse wurde zum Besten 1996 erkoren.
Das heutige Berufsmoppelchen Ronaldo aus Brasilien wurde bester Fußballer Europas 1997.
Er gilt vielen als der perfekteste Fußballer, den es je gab: Zinedine Zidane war technisch beschlagen, torgefährlich und ein absoluter Lenker. Der Franzose algerischer Herkunft führte sein Nationalteam 1998 zum WM-Sieg und wurde als Bester geadelt.
Der FC Barcelona wusste 1999 den Brasilianer Rivaldo in seinen Reihen, der im selben Jahr bester Spieler Europas wurde.
Der Mann mit der großen Nase ist Frauenschwarm und portugiesischer Fußball-Gott: Luis Figo, 2000 zu Real Madrid gewechselt.
Kaum einer kann schneller laufen als der Engländer Michael Owen. Der Liverpooler Stürmer stach die Konkurrenz 2001 bei der Wahl zum besten Fußballer Europas aus.
2002 kam die große Renaissance von Ronaldo. Lange war er verletzt, kam aber bei der WM wieder groß raus und wechselte zu Real Madrid. Dort ging es dann zwar wieder bergab, zum Triumph bei der Besten-Wahl reichte es aber noch.
Pavel Nedved von Juventus Turin und tschechischer Nationalspieler gewann 2003 den Titel.
Im Jahr darauf ging die Trophäe in die Ukraine, beziehungsweise zum AC Mailand, an Andrej Schewtschenko.
Ausnahmetechniker Ronaldinho macht einfach Spaß. Wennd er Brasilianer zu tricksen anfängt, fallen den Gegenspielern die Kinnladen runter. Kein Wunder, dass er Europas Bester 2005 wurde.
Im Vergleich zu Ronaldinho ist Fabio Cannavaro von Real Madrid eher ein Zerstörer. Weil er das aber so gut kann, ehrten ihn die Sportjournalisten 2006.
Na, na, Herr Kaka. Kein Grund, sich zu grämen. Andere würden sich freuen, wenn sie Europas bester Fußballer 2007 geworden wären.
Und jetzt eben Cristiano Ronaldo. Dauer-Heulsuse oder Super-Kicker? Entscheiden Sie selbst.
Heftige Stürme an der Westküste Europas lassen die Wellen höher schlagen.
Das Satellitenbild zeigt ein Sturmtief über Großbritannien und Irland.
Auch Frankreich bleibt nicht verschont. Die wohl interessanteste Uferpromenade ...
... hatte dieser Tage der Ort Sables d'Olonne in Westfrankreich zu bieten.
Der niederländische Frachter "Artemis" wurde vom Sturm an den Strand gespült.
Schön aufrecht hingestellt von der Naturgewalt, wie eine riesige Installation aus Metall, Frachter zum Anfassen. Die Einwohner und Touristen lassen sich den seltenen Anblick nicht entgehen.
Dagegen nahmen sich die Schäden in Großbritannien harmlos aus.
Die Küste von Wales war allerdings heftigen Orkanböen ausgeliefert.
Die Einwohner Londons sahen es gelassen: Einfach Kiste über'n Kopf, weg ist der heftige Wind.
In Spanien...
... ging einiges zu Bruch.
Das Meer fetzt das Geländer an der Uferpromenade weg.
In Brüssel dienten Schirme mehr als Schutz gegen Wind als gegen Regen ...
... und an der Nordsee lieben es die Spaziergänger sowieso, sich mal "ordentlich durchpusten" zu lassen.
Stürmische Aussichten in den kommenden Tagen auch für Deutschland.
Platz 1: Der Eiffelturm in Paris
Platz 2: London Eye
Platz 3: Perfekt Sonnenuntergänge auf Santorini
Platz 4: Die Alhambra in Granada
Platz 5: Die Kanäle Venedigs
Platz 6: Schloss Neuschwanstein in Bayern
Platz 7: Der Monte Pilatus nahe Luzern
Platz 8: Der Trevibrunnen in Rom
Platz 9: Die Karlsbrücke in Prag
Platz 10: Die Piazzale Michelangelo in Florenz
US-Präsident Barack Obama hat die Einigung der Staats- und Regierungschefs der EU auf die neuen EU-Spitzen Herman Van Rompuy und Catherine Ashton in der Nacht zum Freitag begrüßt. Mit der Auswahl des bisherigen belgischen Regierungschefs zum ersten ständigen EU-Ratspräsidenten und der Britin Ashton zur "Außenministerin" werde die EU zu einem "noch stärkeren Partner", erklärte Obamas Sprecher Robert Gibbs.
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Die USA hätten "keinen stärkeren Partner als Europa bei der Stärkung von Sicherheit und Wohlstand in der ganzen Welt", sagte Gibbs. Ashton war kurz vor dem EU-Sondergipfel am Donnerstag durch die sozialdemokratisch regierten EU-Länder für den Posten nominiert worden. Der Posten des neuen EU-Präsidenten wurde nach einer informellen Absprache durch die konservativen Mitgliedsstaaten besetzt. US-Außenministerin Hillary Clinton begrüßte die Auswahl Van Rompuys und Ashtons als "Meilenstein" für Europa.
Ashton sagte dem Sender Sky News, sie nehme nicht für sich in Anspruch, in der Außenpolitik eine "Spezialistin" zu sein. Sie fühle sich "geehrt", weil die Wahl auf sie gefallen sei und bitte darum, nach ihren Handlungen beurteilt zu werden. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sagte, die Auswahl Van Rompuys sei nicht "mangels Alternative" erfolgt. Der Belgier sei ein "Mann von hoher Qualität", der ihm bei den Beratungen im Kreis der Staats- und Regierungschefs stets durch seine "willensstarken" Stellungnahmen aufgefallen sei.
Deutschland geht leer aus Deutschland ging bei der Verteilung der einflussreichen europäischen Posten zunächst leer aus. Das Amt des Generalsekretärs des Rates der EU geht bis zum Sommer 2011 an den bisherigen Stellvertreter, den Franzosen Pierre de Buissieu, wie Sarkozy mitteilte. Deutschland hatte den Leiter der Europa-Abteilung im Bundeskanzleramt, Uwe Corsepius, ins Gespräch gebracht. Er gilt als rechte Hand von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
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Die Grünen im Europaparlament bezeichneten die Besetzung der neuen EU-Spitzenposten als "glanzlos". Die EU-Staats- und Regierungschefs hätten mit ihrer Personalentscheidung "ihren Kurs der Schwächung der europäischen Institutionen konsequent fortgesetzt", erklärte der Ko-Präsident der Grünen-Fraktion, Daniel Cohn-Bendit. Mit Van Rompuy habe Europa "einen blassen Ratspräsidenten" und mit Ashton "eine unauffällige Hohe Vertreterin für die Außen- und Sicherheitspolitik". Cohn-Bendits Kollegin an der Fraktionsspitze, Rebecca Harms, würdigte es aber als "Erfolg" der Forderungen aus dem Parlament, dass mit Ashton eine Frau einen der beiden Spitzenposten erhalte.
Britische Medien kritisch In den Freitagsausgaben der britischen Zeitungen wurde die Vergabe der Posten vorwiegen kritisch beurteilt. Ashton sei eine "Labour-Genossin, von der noch nie jemand etwas gehört hat", hieß es in der "Daily Mail". Das Boulevardblatt "The Sun" beklagte, nun seien die "zwei machtvollsten Jobs" Europas vergeben worden, ohne dass die 500 Millionen Einwohner der EU um ihre Meinung gefragt worden seien.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte, dass die Personalentscheidungen im Konsens gefallen seien. Vorwürfe, die EU habe sich für ein schwaches Spitzenteam entschieden, wies Merkel zurück. "Ich gehöre zu den Menschen die wissen, dass Persönlichkeiten in Aufgaben hineinwachsen können", sagte die Kanzlerin.
(AFP, N24)
20.11.2009 12:06 Uhr