Marke verpfändet
Karstadt fürchtet um seinen Namen
Die Warenhauskette Karstadt muss um ihren Namen bangen. Seit 2008 ist sie nicht mehr im Besitz der Namensrechte. Diese wurden an einen Mitarbeiter-Pensionsfonds verpfändet.
Die insolvente Warenhauskette Karstadt hat bereits im vergangenen Jahr die Namensrechte an der Marke "Karstadt" an einen Pensionsfonds von KarstadtQuelle verpfändet. Der Sprecher des Karstadt-Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, Thomas Schulz, bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Bild".
Der Mitarbeiter-Pensionsfonds wurde 2003 gegründet. Ihm gehört auch die Valovis-Bank, die der Karstadt-Mutter Arcandor einen Kredit von über 30 Millionen gewährt hatte. Als Sicherheit wurden die Namensrechte an "Karstadt" verpfändet. Nach Angaben der Zeitung verhandelt derzeit der Vorstand des Pensionsfonds mit Görg über eine Nutzungsgebühr für die Namensrechte. Dies wollte Schulz nicht bestätigen. Es liefen zwar Gespräche. Worüber im Einzelnen verhandelt werde, wollte der Sprecher jedoch nicht sagen.
(dpa, N24)
20.11.2009 15:21 Uhr





