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WHO gibt sich gelassen

Schweinegrippe-Virus ist in Norwegen mutiert

Medizinern befürchteten es: Das Schweinegrippe-Virus ist in Norwegen mutiert - offenbar aber nicht zum ersten Mal. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht jedoch keinen Grund zu größerer Sorge.

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Das Schweinegrippe-Virus ist in Norwegen mutiert. Für Patienten könnte dies höhere gesundheitliche Risiken bedeuten. Zudem könnte es sein, dass die Impfung gegen den neuen Typ nicht schützt.
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Filmstar Kevin Costner trägt vorsorglich schonmal einen Schal. Der Promi sei sehr besorgt, sich mit der Schweinegrippe anzustecken, blieb bisher aber verschont. Schwein gehabt!
Die Ehefrau des Ex-Premierministers Tony Blair, Cherie, infizierte sich im Juli. Ihre Familie war nicht betroffen und blieb gesund. Cherie Blair wurde mit Tamiflu behandelt und erholte sich bald.
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Sogar Queen Elisabeth II. muss Vorsicht walten lassen. Drei Angestellte der Queen hatten sich im Juli mit dem H1N1-Virus angesteckt. Sie wurden sofort isoliert, ihre Arbeitsbereiche, darunter die Küche, gründlich desinfiziert.
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Der Schweizer Eiskunstläufer, Stephane Lambiel, schwächelte auch schon. Er erkrankte an der Influenza, wie es im Sommer auch ...
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Video: Fragen zur Schweinegrippe - Antworten vom Experten
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Video: Schweinegrippe - Arbeitsrechtler gibt Antworten
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Nach den ersten Todesfällen in Norwegen im Zusammenhang mit der Schweinegrippe haben die norwegischen Behörden eine Veränderung des Virus H1N1 festgestellt. Bei zwei verstorbenen und einem schwer erkrankten Patienten sei ein mutiertes Virus nachgewiesen worden. Das Institut für Öffentliche Gesundheit in Norwegen teilte mit, die Mutation könne möglicherweise einen schwereren Krankheitsverlauf verursachen, da dieser Erreger in Gewebe vordringe, das tiefer in den Atemwegen liege als bei der gewöhnlichen Form. Allerdings seien bereits im April in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA ähnliche Mutationen des Schweinegrippe-Virus nachgewiesen worden, teilte die WHO weiter mit. Höhere Infektionsraten oder Todeszahlen hätten dabei aber nicht nachgewiesen werden können.

Fünf Millionen EU-Bürger geimpft

In der Europäischen Union sind nach Behördenschätzungen bereits rund fünf Millionen Bürger gegen die Schweinegrippe geimpft worden. Bei den Impfungen seien bislang im allgemeinen eher "leichte" Nebenwirkungen beobachtet worden, teilte die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) am Freitag in London mit. Es handle sich um Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen vor allem auf der Haut. Diese Beobachtungen bestätigten die Sicherheit der drei gegen das Virus H1N1 zugelassenen Impfstoffe Focetria, Pandemrix und Celvapan, hieß es.

Weltweit 6750 Todesfälle

In sehr seltenen Fällen sei von Nervenbeschwerden oder von Fehlgeburten berichtet worden, für die ein Zusammenhang mit der Impfung aber nicht nachgewiesen sei. Nach den jüngsten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden weltweit bislang 6750 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Schweinegrippe-Infektion registriert. Dies bedeute einen Anstieg um 500 Fälle in der vergangenen Woche, teilte die WHO mit. Mit gut 4800 Fällen sei die überwiegende Mehrheit der Todesopfer in Nord- und Südamerika zu beklagen. In Europa starben demnach 350 Patienten an der neuen Grippe.

(AFP, N24)

20.11.2009 20:50 Uhr

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