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CDU Baden-Württemberg verjüngt Führungsspitze

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Bestens gelaunt: Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger und sein Nachfolger Stefan Mappus (r.).

Die baden-württembergische CDU hat mit Blick auf die Landtagswahl 2011 ihre Führungsspitze verjüngt.

Nach der Wahl von Fraktionschef Stefan Mappus (43) zum Nachfolger von Günther Oettinger (56) als Parteivorsitzender wählte der Parteitag am Samstag in Friedrichshafen auch drei Stellvertreter. Neuling ist Kunst-Staatssekretär Dietrich Birk. Der 42-jährige setzte sich mit nur einer Stimme Vorsprung gegen den Aalener Landtagsabgeordneten Winfried Mack durch und übernimmt den Posten von Mappus.

Wieder gewählt wurden die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (43) und Thorsten Frei (36), Oberbürgermeister von Donaueschingen. Mappus war am Freitagabend mit 91,4 Prozent zum neuen Landeschef und mit 93,0 Prozent zum Spitzenkandidat für die Landtagswahl gewählt worden.

Der designierte Ministerpräsident Mappus forderte im Deutschlandfunk, die Bundes-CDU müsse sich als Volkspartei «wieder in der ganzen Breite aufstellen» und alle drei Wurzeln - liberal, sozial, konservativ - gleichmäßig betonen. Seiner Meinung nach war das konservative Element in der CDU in jüngster Zeit zu schwach ausgeprägt. Die größte Aufgabe der Union sei nun, «die Menschen wieder mitzunehmen». Das Ergebnis der Bundestagswahl habe gezeigt, dass dies zuletzt versäumt worden sei.

(DPA)

21.11.2009 13:58 Uhr

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