18 Billionen Euro Schaden
Allianz warnt vor Klimakatastrophe
Es ist eine Horror-Prognose: Die Allianz-Versicherung und der WWF prognostizieren die weltweiten Schäden durch den Klimawandel bis 2050 auf bis zu 18 Billionen Euro.
Schon vor dem Jahr 2050 drohen laut einer Klima-Studie der Allianz-Versicherung und der Umweltstiftung WWF katastrophale, unumkehrbare Schäden durch eine rasante Erderwärmung. In Südeuropa und in Kalifornien könnten Dürren spätestens ab Mitte des Jahrhunderts das regionale Klima bestimmen, warnten Allianz und WWF in München. Die Waldbrand-Schäden würden sich dadurch auf 2,5 Milliarden Euro jährlich verzehnfachen.
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Zu den Kipp-Punkten, die den Klimawandel unumkehrbar machen und beschleunigen würden, zählt die Studie die Eisschmelze an den Polen, das Absterben des Regenwalds am Amazonas, die Veränderung des Sommermonsuns in Indien und die Dürren im Südwesten der USA. Hunderte Millionen Menschen seien dadurch existenziell gefährdet.
136 Millionenstädte an den Küsten bedroht
Das Abschmelzen der Polkappen könnte den Meersspiegel schon vor 2050 um einen halben Meter steigen lassen und 136 Millionenstädte an den Küsten bedrohen, hieß es. Dies gefährde Vermögenswerte von über 18 Billionen Euro, erklärten Allianz und WWF. Allein an der Nordostküste der USA steige der Wert der bedrohten Vermögen von knapp 1 auf 5,6 Billionen Euro.
Die WWF-Klimaexpertin Regine Günther sagte: "Auch die USA müssten im Eigeninteresse ihre Treibhausgas-Emissionen massiv reduzieren." Der Klimagipfel in Kopenhafen müsse ein rechtsverbindliches Abkommen schaffen. Eine gemeinsame weltweite Anstrengung sei für alle ökologisch und wirtschaftlich von Vorteil.
(AP, N24)
23.11.2009 14:11 Uhr





