Es ist eines der berüchtigsten Duelle weltweit - das "königliche" Madrid gegen die "blaugrana" aus Barcelona. Es war auch der Showdown der derzeit besten Fußballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.
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Der FC Barcelona hat im 238. "Clásico" seinen Erzrivalen Real Madrid mit 1:0 (0:0) bezwungen und die Tabellenführung in der spanischen Primera División übernommen. Vor knapp 100.000 Zuschauern im Camp-Nou-Stadion von Barcelona erzielte der eingewechselte Schwede Zlatan Ibrahimovic (56. Minute) den einzigen Treffer der Partie.
Nach der gelb-roten Karte für Verteidiger Sergio Busquets (63.) musste der Champions-League-Sieger aber lange zittern, ehe der Heimerfolg feststand. Mit 30 Punkten übernahm Barcelona die Spitzenposition in Spaniens Fußball-Liga von Reals Millionen-Ensemble (28 Punkte), in dem Superstar Cristiano Ronaldo nach langer Verletzungspause sein Liga-Comeback gab und einmal mehr der deutsche Nationalspieler Christoph Metzelder nicht im Kader stand.
"Europas Fußballer des Jahres" kommt auch in diesem Jahr nicht aus der Bundesliga. Kein Profi aus der deutschen Eliteklasse hat bei der prestigeträchtigen Auszeichnung den Sprung unter die zehn Finalisten geschafft. Die Wahl wird beherrscht von der spanischen Liga, die sechs Akteure in den Top 10 stellt. Allein fünf kommen vom FC Barcelona. Unter die 30 im Oktober nominierten Kandidaten waren aus der Bundesliga noch der Franzose Franck Ribéry (FC Bayern München) und der Bosnier Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) gelangt. Wie zuletzt 2004 gab es diesmal unter den 30 Besten keinen Deutschen. Bei der Wahl im vorigen Jahr hatte Michael Ballack (FC Chelsea) als einziger Deutscher den 19. Platz belegt.
Messi, Iniesta und Ronaldo sind Favoriten
Zu den Favoriten zählen in diesem Jahr der Argentinier Lionel Messi und der Spanier Iniesta (beide FC Barcelona) sowie der im Sommer von Manchester United zu Real Madrid abgewanderte Portugiese Cristiano Ronaldo, der 2008 den "Goldenen Ball" (Ballon d'Or) vor Messi gewann. Die Namen der weiteren vom französischen Fachmagazin "France Football" am Sonntag verkündeten Finalisten: Didier Drogba (Elfenbeinküste, FC Chelsea), Samuel Eto'o (Kamerun, Inter Mailand), Steven Gerrard (England, FC Liverpool), Zlatan Ibrahimovic (Schweden, FC Barcelona), Kaka (Brasilien, Real Madrid), Wayne Rooney (England, Manchester United) und Xavi (Spanien, FC Barcelona).
Der im Vorjahr noch drittplatzierte Spanier Fernando Torres (FC Liverpool) hat es diesmal nicht aus den besten 30 in die Top 10 geschafft. Die Bekanntgabe der vom Fachmagazin "France Footbal" organisierte Wahl erfolgt am Dienstag.