Spione in Deutschland?

Exil-Tibeter fühlen sich bespitzelt

Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.

Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:

In Berlin protestieren Exil-Tibeter gegen Chinas brutales Vorgehen.
Video: Tibet-Krise - Taiwan erwägt Olympia-Boykott

Die Exil-Tibeter in Deutschland werden nach eigener Darstellung von chinesischer Seite ausspioniert. "Chinesische Spitzel aus Botschaft und Konsulaten mischen sich in Deutschland unter unsere Demonstranten. Sie versuchen uns auszuspionieren oder die Veranstaltungen zu stören", sagte der Mitbegründer des Vereins der Tibeter in Deutschland, Tsewang Norbu, der "Bild am Sonntag". Selbst Telefongespräche von

Tibet nach Deutschland würden vom chinesischen Geheimdienst abgehört.

Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der Zeitung befürworten 36 Prozent der Deutschen einen Olympia-Boykott wegen der blutigen Unruhen in Tibet. 58 Prozent wollen hingegen, dass Deutschland an den Olympischen Spielen in China teilnimmt.

Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx lehnte in der «Bild am Sonntag» einen Boykott ab. "Da gibt es bessere Druckmittel", sagte er. "Wenn es um unsere wirtschaftlichen Interessen geht, sind wir doch sehr schnell bereit, für das mächtige China bei Menschenrechtsfragen ein Auge zuzudrücken. Ein beherzteres Auftreten seitens der Bundesregierung kann ich da nur begrüßen."

(dpa, N24)

23.03.2008 13:02 Uhr

Indizes

Aktiensuche

Tops & Flops im DAX

SchließenSchließen Artikel versenden

Name des Absenders*:

E-Mail-Adresse des Empfängers*:


Ihre Mitteilung an den Empfänger:

Es gelten unsere Allgemeinen Nutzungsbedingungen

Sie befinden sich in: Nachrichten » Wirtschaft & Börse