Die belgische Burgerkette Quick testet in acht französischen Restaurants eine Speisekarte mit islamisch statthaftem Fleisch. Konkurrent McDonald's will dem Vorbild in Frankreich nicht folgen.
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Die belgische Schnellimbisskette Quick bietet in acht französischen Restaurants probeweise Mahlzeiten aus islamisch statthaftem Fleisch an. Unter anderem in den südfranzösischen Städten Marseille und Toulouse sei die gesamte Produktion auf halal umgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. In den kommenden Monaten solle sich zeigen, ob das für streng gläubige Muslime gedachte Angebot technisch machbar sei und sich rechne. In den Restaurants sollten die Halal-Burger nicht zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten angeboten werden, sondern ausschließlich, betonte eine Sprecherin. Frankreich hat mit über fünf Millionen Muslimen die größte muslimische Gemeinde in ganz Europa.
Marktführer McDonald's erklärte daraufhin, das Unternehmen habe für Frankreich keine Bestrebungen, auf islamisch erlaubtes Fleisch umzustellen. "McDonald's ist ein Familienrestaurant, und es ist nicht unsere Aufgabe, eine bestimmte Gemeinschaft anzusprechen", sagte ein Sprecher des Konzerns.