Probelauf in Frankreich

Imbisskette Quick setzt auf Halal-Burger

Die belgische Burgerkette Quick testet in acht französischen Restaurants eine Speisekarte mit islamisch statthaftem Fleisch. Konkurrent McDonald's will dem Vorbild in Frankreich nicht folgen.

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Quick will die große Anzahl von Moslems in Frankreich für die Restaurantkette gewinnen.
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Für die meisten Muslime ist der Ausgangspunkt der Pilgerfahrt nach Mekka die Zeltstadt Mina. Entworfen hat sie der Stuttgarter Architekt und gläubige Muslim Bodo Rasch.
Jeder volljährige Muslim - ob Mann oder Frau – ist verpflichtet, einmal im Leben nach Mekka zu pilgern. Doch warnen Gesundheitsexperten dieses Jahr vor der Reise nach Saudi-Arabien.
Sie befürchten, dass sich die Schweinegrippe durch die Pilger weiter ausbreiten könnte. Erste Schutzmaßnahmen sind bereits getroffen, denn immerhin werden rund drei Millionen Menschen in Mekka erwartet.
Eines der wichtigsten Ziele der Pilger ist der Berg Arafat, ein Hügel etwa 20 km von Mekka entfernt. Er wird auch "Heiliger Berg der Vergebung“ oder Jabal Al Rahma genannt.
Bei der muslimischen Pilgerfahrt folgen die Gläubigen jedes Jahr aufs Neue der Route, die Mohammed vor 14 Jahrhunderten gelaufen ist.
Auf dem Berg Arafat soll der Prophet Mohammed den Überlieferungen zufolge im Jahr 632 n. Chr. seine letzte Predigt gehalten haben.
Die Muslime pilgern in einem Weihezustand, genannt Ihram. Dazu tragen sie ein Gewand aus zwei weißen Baumwolltüchern.
Viele Muslime pilgern auf den Berg Hira, der auch „Berg des Lichts“ genannt wird. Hier soll Mohammed seine erste Offenbarung vom Erzengel Gabriel erhalten haben.
Die Pilger schreiben ihre Namen auf eine heilige Säule, die auf dem Gipfel des Berges Arafat steht.
Die Muslime bleiben von Mittag bis Sonnenuntergang auf der Anhöhe. Sie bitten Allah um die Vergebung ihrer Sünden.
Die Pilgerfahrt nach Mekka wird von Männern und Frauen nach denselben Riten vollzogen. Allerdings wird alleinstehenden Musliminen die Pilgerfahrt zumeist verwehrt.
Ein Pilger trägt seinen erschöpften Vater. Die Wallfahrt nach Mekka ist eine der fünf Säulen des Islam.
Anschließend pilgern die Muslime nach Mina, das etwa 5 Kilometer von Mekka entfernt liegt. Dort findet die symbolische Steinigung des Teufels statt.
Danach rasieren sich die männlichen Pilger das Haupthaar oder kürzen es, was den Beginn eines neuen Lebensabschnittes, befreit von früheren Sünden, symbolisiert.
Die Pilger und Muslime auf der ganzen Welt schlachten Tiere und teilen das Fleisch mit den Armen. Das Opferfest (Eid al Adha) ist der höchste islamische Feiertag.
Die Pilgerfahrt endet mit dem Umschreiten der Kaaba, dem zentralen Heiligtum des Islam. Die Kaaba ist ein würfelförmiges Gebäude ohne Fenster, an der ein heiliger schwarzer Stein befestigt ist.
Die Kaaba gilt als das erste Gotteshaus des Islam. Sie befindet sich im Innenhof der großen Moschee (al-Masdschid al-Haram) in Mekka.
An der Kaaba endet die Wallfahrt. Und Mohammed soll einmal gesagt haben:„Wer die Pilgerfahrt erfüllt, ohne dabei große Sünden zu begehen, der kehrt zurück, wie er am Tage war, an dem ihn seine Mutter zur Welt brachte.“

Die belgische Schnellimbisskette Quick bietet in acht französischen Restaurants probeweise Mahlzeiten aus islamisch statthaftem Fleisch an. Unter anderem in den südfranzösischen Städten Marseille und Toulouse sei die gesamte Produktion auf halal umgestellt worden, teilte das Unternehmen mit. In den kommenden Monaten solle sich zeigen, ob das für streng gläubige Muslime gedachte Angebot technisch machbar sei und sich rechne. In den Restaurants sollten die Halal-Burger nicht zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten angeboten werden, sondern ausschließlich, betonte eine Sprecherin. Frankreich hat mit über fünf Millionen Muslimen die größte muslimische Gemeinde in ganz Europa.

Marktführer McDonald's erklärte daraufhin, das Unternehmen habe für Frankreich keine Bestrebungen, auf islamisch erlaubtes Fleisch umzustellen. "McDonald's ist ein Familienrestaurant, und es ist nicht unsere Aufgabe, eine bestimmte Gemeinschaft anzusprechen", sagte ein Sprecher des Konzerns.

(AFP, N24)

15.12.2009 08:53 Uhr

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