"Up in the Air"
Nominiert für sechs Golden Globes
Der neue Film mit George Clooney, "Up in the Air", ist für sechs Golden Globes nominiert. Damit steht der Streifen in direkter Konkurrenz zu den Filmen "Avatar" und "Inglourious Basterds".
Sie benötigen einen Flashplayer, mindestens in Version 8 sowie aktiviertes JavaScript.
Alternativ können Sie sich die Medien-Inhalte (Bilder und Videos) über folgende Links direkt ansehen:
Clooney wurde für seine Rolle als Vielflieger und Meilen-Sammler auch als bester Schauspieler nominiert.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten.
In dem epischen Fantasy-Abenteuer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (Kinostart 17. Dezember) entführt Star-Regisseur James Cameron ("Titanic“, "Aliens – Die Rückkehr“, "Terminator“) sein Publikum in eine faszinierende neue Welt.
Gemeinsam mit Jake Sully (Sam Worthington) taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen: Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ...
... ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn ...
... unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: ...
Die Na'vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, ...
... bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na'vi-DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, ...
... indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind.
Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.
Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na'vi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert.
Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na'vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, ...
... desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, ...
... auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.
Für den Soundtrack des Films wird Erfolgskomponist James Horner (Mitte im Bild, u.a. Braveheart, Titanic, Apollo 13) gewonnen. Er schreibt den von Leona Lewis (links im Bild) gesungen Titelsong zum Film "I see you". Rechts ist James Cameron zu sehen.
James Cameron erdenkt die Story zum Film bereits vor 14 Jahren, jedoch fehlen damals die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung seiner Vision.
Jetzt, nach vier Jahren aktiver Produktionsarbeit, bietet "Avatar" ein völlig neuartiges Kinoerlebnis. Bis zuletzt arbeiten James Cameron und sein Team fieberhaft am Feinschliff des Films.
Am meisten Zeit nehmen Tonmischung und Spezialeffekte in Anspruch - letztere sind auch der höchste Kostenfaktor des Films, der mit großer Wahrscheinlichkeit teurer wird als alles, was bislang für die große Leinwand produziert worden ist.
Experten schätzen, dass "Avatar" als erster Film überhaupt die Budgetgrenze von 500 Millionen Dollar überschreiten wird.
Regisseur Cameron kann von einer derartigen Kostenexplosion nur Positives abgewinnen: "Das Kinopublikum profitiert davon, wenn die Studios durchdrehen und Unsummen für ihre Filme verpulvern." Soll das Kinopublikum entscheiden, ob Cameron Recht behält.
Video: Trailer zum Film - Avatar - Aufbruch nach Pandora
Klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten!
Quentin Tarantino hat mit „Inglourious Basterds“ wieder einen bluttriefenden Film gemacht und dabei die Geschichte des Zweiten Weltkrieges umgeschrieben. Der Film erzählt, ...
... wie eine Gruppe jüdischer US-Soldaten im besetzten Frankreich auf ein Himmelfahrtskommando ...
... gegen die Nazis geschickt wird. Auf der anderen Seite steht ...
... ein junger deutscher „Kriegsheld“ (Daniel Brühl), der sich in eine hübsche Kinobesitzerin verliebt. Keiner der Nazigrößen ahnt, ...
... dass die junge Frau Jüdin ist und mit ansehen musste, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wurde.
Shosanna Dreyfus, gespielt von Mélanie Laurent, konnte nur knapp entkommen und floh nach Paris, wo sie sich eine neue Identität und Existenz aufbaute.
"Ich bin oft gefragt worden, ob das ein Märchen sei, eine jüdische Wünsche erfüllende Fantasie", sagte Tarantino. "Meine Charaktere ...
... veränderten den Verlauf des Krieges. Nun, das ist nicht passiert, weil es meine Charaktere nicht gab." Hätte es sie gegeben, ...
... wären die in dem zwei Stunden und 40 Minuten langen Film gezeigten Ereignisse durchaus plausibel gewesen.
Für den jüdischen Filmmacher Eli Roth ("Hostel"), den Tarantino für einen von Pitts "Basterds" anwarb, ist der Film mehr als eine Rachephantasie. "Für mich ist das koscherer Porno", sagte er. "Es ist etwas, ...
... über das ich seit meiner Kindheit fantasiere. Und es war wirklich wie eine Sexszene, als ich den Burschen tot prügelte und das Blut spritzte."
Seinen Hauptdarsteller Brad Pitt ...
... überzeugte Tarantino mit einem Skript, ...
... das mit „Es war einmal im Nazi-besetzten Frankreich“ beginnt. „Es war definitiv provozierend, ...
... was ich immer haben will“, sagt der Hollywood-Star. (Hier mit Quentin Tarantino, Mélanie Laurent und Deutschland-Export Diane Kruger in Cannes v.l.)
An der Seite von Pitt spielen eine Reihe deutscher Schauspieler:
Darunter Diane Krüger, die ...
... die deutsche Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark spielt, ...
... Daniel Brühl (links), ...
... Michael Fassbender, ...
... Jana Pallaske, für die Tarantino extra einen weiteren Charakter hinzugeschrieben hatte, ...
... Martin Wuttke als Hitler und ...
... Sylvester Groth als Goebbels. Eine herausragende Rolle spielt ...
... Christoph Waltz als deutscher "Judenjäger", der immer höflich und zugleich gnadenlos brutal ist. Und wer aus der Bundesrepublik ist noch von der Partie?
Til Schweiger, der die Rolle des Sergeant Hugo Stiglitz ergattern konnte. Überraschend ist, ...
... dass Schweiger keinen Nazi, sondern einen jüdischen G.I. spielt.
Die Rolle eines englischen Generals übernahm Mike Myers, den man sonst nur als Superspion aus Filmkomödien wie "Austin Powers" oder "Der Love Guru" kennt.
Auch inhaltlich begeht Tarantino offensichtlich mit "Inglourious Basterds" einen Kurswechsel. Dieser Streifen ist in seiner Besetzung hauptsächlich ...
... von Männern dominiert, während er bisher hauptsächlich starke Frauenparts besetzte. So zum Beispiel in ...
... seinem letzten Film "Death Proof - Todsicher", der sich rund um die Rachegelüste von vier Frauen an einem Mörder dreht.
Am Set war er durch und durch von starken Frauen umgeben. Und schon in ...
... "Jackie Brown" hielt er sich an sein Schema. Der 1997 erschienene Film war Tarantinos drittes Werk als Regisseur, in dem Protagonistin ...
... Jacqueline „Jackie“ Brown (Pam Grier) als Stewardess ...
... einem Waffenschieber bei seinen Geldwäschegeschäften hilft. Und auch in den Kassenschlagern ...
... "Kill Bill I + II" ist die Hauptrolle ...
... eine starke Frau namens Beatrix Kiddo, die, von Racheabsichten geleitet, ...
... eine Todesliste aufstellt. "Black Mamba", wie sie oft nur genannt wird, arbeitet diese schrittweise ab. Es war bereits das zweite Mal, dass ...
... Tarantino Uma Thurman mit einer Hauptrolle besetzte. Erstmals sah man sie 1994 in seinem Kultfilm ...
... "Pulp Fiction". Der Film, der mit Adrenalinspritzen ins Herz und grotesken Dialogen Tarantino zum Starregisseur machte, hatte noch mehr hochkarätige Schauspieler vorzuweisen.
Zu sehen waren Bruce Willis (Foto), Samuel L. Jackson, Harvey Keitel, ...
... Christopher Walken und John Travolta (Foto). Vor allem die treuen Fans, die seit ...
... "QTs" Regisseurdebüt 1992 mit "Reservoir Dogs" alle Filme verfolgt haben, können die Premiere ...
... des Kriegsfilms kaum abwarten. Doch wie es scheint, ...
... sind sie damit nicht allein.
Video: Inglourious Basterds - Neuer Film von Quentin Tarantino
Mit sechs Nominierungen geht "Up in the Air", der neue Film mit George Clooney, als Favorit in den Wettbewerb um die Golden Globes. Der oft auch als Komödie eingestufte Film wurde für die Golden Globes im Bereich Drama nominiert, wo er unter anderem gegen den Fantasy-Streifen "Avatar", die Irak-Kriegs-Geschichte "The Hurt Locker" und den Kriegsfilm "Inglourious Basterds" antreten muss. Fünf Nominierungen gab es für das Musical "Nine", darunter auch für die Schauspieler Daniel Day-Lewis, Penelope Cruz und Marion Cotillard.
Mehr zum Thema
Chancen für Oscar steigen Mit der Nominierung von "Up in the Air" im Bereich Drama steigen die Chancen für den Film, ebenfalls bei den Oscar-Verleihungen gut abzuschneiden, wo dramatische Film meist dominieren. Clooney wurde für seine Rolle als Vielflieger und Meilen-Sammler auch als bester Schauspieler nominiert. Seine Kontrahenten um diesen Titel sind Jeff Bridges, der in "Crazy Heart" einen Country-Sänger spielt, Colin Firth als homosexueller Akademiker in "A Single Man", Morgan Freeman als Nelson Mandela in "Invictus" und Tobey Maguire als Kriegsgefangener in dem Film "Brothers".
Meryl Streep für "Julie & Julia" nominiert Meryl Streep wurde zwei Mal als beste Musical/Comedy-Schauspielerin nominiert für ihre Rollen in "Julie & Julia" und "It's Complicated". Zwei Nominierungen verbuchte auch Sandra Bullock als dramatische Schauspielerin in "The Blind Side" und "The Proposal". Die Golden Globes werden am 17. Januar in Hollywood verliehen - sechs Tage vor dem Nominierungsschluss für die Oscars. Diese begehrten Trophäen werden am 2. Februar vergeben.
(dpa, N24)
16.12.2009 01:02 Uhr
Archiv