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Testfahrten in Abu Dhabi?

Mercedes schickt Schumi in die Wüste

Offenbar machen Michael Schumacher und Mercedes jetzt ernst. Medien berichten, dass der Rekordweltmeister in der Wüste Abu Dhabis testen soll, ob er ein Formel-1-Comeback verkraften würde.

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Startet Michael Schumacher nächste Saison für Mercedes? Die Anzeichen verdichten sich immer weiter.
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Ein Jahr der sportlichen Höchstleistungen geht zu Ende. Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise in Bildern. Was war los in der Welt des Sports?
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2009 hat es einige weitere sportliche Highlights gegeben. Da trat zum Beispiel dieser Knuddeltyp in Erscheinung - Berlino.
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Sei's drum, es gilt die Unschuldsvermutung und Usain Bolt würde natürlich sagen, dass er sich nur mit heißen karibischen Rhythmen dopt.
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Und noch eine Weltmeisterschaft: Die Weltelite des Schwimmsport trifft sich im heißen Sommer von Rom und auch hier zeigen einige deutsche Sportler, dass sie mithalten können.
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Bei den Männern geht die Welt davon aus, dass der US-Wunderschwimmer Michael Phelps seine Dominanz von Peking wieder zeigen wird. Doch der junge Hüne hat die Rechnung ohne ...
... Paul Biedermann aus Halle gemacht. Über 200 und 400 Meter Freistil schwamm Biedermann am schnellsten und brachte die beiden nächsten Gold-Medaillen nach Deutschland.
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... bei Renault. Es wird bekannt, dass der Rennstall - zentrale Figur dort der schillernde Teamchef Flavio Briatore - 2008 einen Unfall bewusst hat herbeiführen lassen, um dem eigentlichen Hauptfahrer Fernando Alonso den Sieg zu ermöglichen.
Ein Skandal, der letztenendes für Briatore das Aus bedeutet.
Gegen das Aus kämpft dagegen 2009 Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Der Berlinerin wird anhand von Indizien Blutdoping vorgeworfen. Ihr Blut hatte bei einer Probe Ungewöhnliches aufgewiesen. Doping-Substanzen werden allerdings nicht nachgewiesen.
Pechstein klagt gegen ihre Sperre. Sie macht geltend, eine "angeborene leicht kompensierte Hämolyse" führe zu den Unregelmäßigkeiten. Ein Kampf, den die schnelle Frau vorerst verloren hat.
Außer den Olympischen Winterspielen können wir uns im kommenden Jahr auf ein weiteres Mega-Ereignis freuen: Die Fußball-WM in Südafrika steht vor der Tür. In diesem Sinne: sauber bleiben und auf 2010 freuen!
Diesen Anblick werden die Schumi-Fans nun doch nicht zu sehen bekommen
Die Nackenmuskulatur verhindert Schumis Formel-1-Comeback bei Ferrari
Michael Schumacher wollte für den verletzten Felipe Massa (links) einspringen

Ein Härtetest in der Wüste könnte klären, ob Rekordweltmeister Michael Schumacher für ein Comeback in der Formel 1 körperlich fit genug ist. Laut "Bild"-Zeitung planen Schumacher und Mercedes angeblich in den nächsten zwei Wochen private Testfahrten mit dem fast 41 Jahre alten Kerpener, die völlig unabhängig vom europäischen Winterwetter auf der neuen Formel-1-Rennstrecke in Abu Dhabi stattfinden könnten.

In dem arabischen Emirat, das über seinen Staatsfonds Aabar größter Anteilseigner sowohl am Daimler-Konzern als auch 30-Prozent-Partner des künftigen Formel-1-Werksteams der Stuttgarter ist, hatte Daimler-Chef Dieter Zetsche gerade erst erklärt, dass der Fahrer des zweiten Silberpfeils neben Nico Rosberg (Wiesbaden) wohl erst Anfang 2010 bekannt gegeben wird.

Hält der Schädelknochen?

Schumacher, der am 3. Januar 41 Jahre alt wird, könnte bei den Tests einen rund 600 PS starken Boliden aus der GP2-Serie fahren, da Testfarten mit aktuellen Formel-1-Autos laut Reglement bis Anfang Februar verboten sind. Nur Einsätze von mindestens zwei Jahre alten Autos wären erlaubt, wie in dieser Woche bei Ferrari-Pilot Felipe Massa (Brasilien) oder Schumacher selbst im August dieses Jahres.

Ob Mercedes dafür auf Autos aus der alten Partnerschaft mit McLaren zurückgreifen könnte, müsste ebenso erst vertraglich geklärt werden wie ein vom "Express" vermuteter Einsatz eines 2007er-Autos des Brawn-Vorgängerteams Honda. Bei Schumachers Testfahrten im August im Ferrari F2007 hatten die Schmerzen, die die Belastungen der Tests an seiner nach einem schweren Motorradsturz von Februar noch nicht komplett ausgeheilter Verletzung des Schädelknochens hervorriefen, eine Rückkehr des Kerpeners in die Formel 1 noch verhindert. Damals wollte er sich bei Ferrari als Vertreter des verletzten Massa zur Verfügung stellen.

(sid, N24)

17.12.2009 12:19 Uhr

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