30 Tote
El-Kaida-Lager im Jemen bombardiert
Jemenitischen Regierungstruppen ist ein Schlag gegen El-Kaida gelungen. In der Provinz Abjan bombardierte die Luftwaffe ein Ausbildungslager, in dem Selbstmordattentäter ausgebildet wurden.
Die jemenitische Luftwaffe hat ein Ausbildungslager und ein Versteck von El-Kaida-Terroristen bombardiert. In dem Ausbildungslager in der Provinz Abjan seien zwischen 24 und 30 Verdächtige getötet worden, berichtete die Internet-Ausgabe der Zeitung "26 September" unter Berufung auf einen Sprecher der Sicherheitskräfte. In dem Versteck nahe der Hauptstadt Sanaa kamen den Angaben zufolge vier Terroristen ums Leben. Vier weitere Verdächtige wurden festgenommen.
Attentate auf Schulen geplant
Sie sollen mit ihren Komplizen Selbstmordattentate auf "Schulen und andere einheimische und ausländische Einrichtungen" geplant haben. 13 weitere mutmaßliche El-Kaida-Terroristen verhaftete die Polizei im Morgengrauen in der Hauptstadt Sanaa. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, unter den Terroristen seien auch Ausländer. Einige von ihnen stammten aus Somalia und dem benachbarten Saudi-Arabien.
Jemen kämpft an zwei Fronten
In den vergangenen Jahren hatten sich einige der gefährlichsten El-Kaida-Terroristen Saudi-Arabiens in den Jemen abgesetzt. Der jemenitischen Regierung fällt es zunehmend schwer, den El-Kaida-Terroristen Einhalt zu gebieten. Denn im Norden führen die Regierungstruppen mit Unterstützung von Saudi-Arabien Krieg gegen eine schiitische Rebellengruppe. Im Süden des Landes versucht sie, eine Protestbewegung zu zerschlagen, die eine Abspaltung des vormals sozialistischen Südjemens fordert.
(dpa, N24)
17.12.2009 13:45 Uhr









