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Mindestens zehn Verletzte

Festnahmen bei Kurden-Protesten in der Türkei

Bei Ausschreitungen zwischen Kurden und der Polizei in der Türkei sind zehn Menschen verletzt worden. Etwa ein Dutzend Demonstraten wurde festgenommen.

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Polizisten vor ausgebranntem Gebäude

Im Südosten der Türkei sind bei Ausschreitungen zwischen Kurden und der Polizei zehn Menschen verletzt worden, darunter zwei Polizisten. Nach Angaben von Sicherheitskräften kam es in den Städten Hakkari und Yüksekova zu den Zusammenstößen. Die Polizei setzte Tränengas gegen Steine werfende Demonstranten ein, etwa ein Dutzend Menschen wurden festgenommen. Die meist jugendlichen Demonstranten hatten gegen eine Welle von Festnahmen unter Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Laufe der Woche protestiert.

Begonnen hatten die Proteste der Kurden vor einigen Wochen, als sich PKK-Chef Abdullah Öcalan über seine Haftbedingungen beschwert hatte. Auch nach dem Verbot der im Parlament vertretenen Kurdenpartei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP) durch das türkische Verfassungsgericht am 11. Dezember hatte es heftige Proteste gegeben. Ingesamt wurden im Zuge der Demonstrationen bislang drei Menschen getötet.

(AFP, N24)

27.12.2009 16:24 Uhr

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