Geldstrafe droht

Rafinha schwänzt Trainingsauftakt

Gerne hätte Felix Magath seinen Außenverteidiger Rafinha beim Auftakttraining auf Schalke begrüßt. Doch der Brasilianer fehlte unentschuldigt. Jetzt droht ihm erneut eine Geldstrafe.

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Rafinha wurde schon häufiger von den Königsblauen wegen Disziplinlosigkeiten zur Kasse gebeten.
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Deutschland qualifiziert sich als klarer Gruppensieger, ungeschlagen für die Fußball WM 2010. Russland spielt in der Relegation.
Aus Europa haben sich zudem bisher folgende Mannschaften direkt qualifiziert: Dänemark, Schweiz, Slowakei, Deutschland, der Europameister Spanien, England, Serbien, WM-Titelverteidiger Italien und auch die Niederlande sind dabei.
Aus Afrika haben sich qualifiziert: Gastgeber Südafrika sowie Ghana und die Elfenbeinküste.
Aus der Nord- und Mittelamerika-Gruppe spielen die USA, Mexiko und Honduras sicher in Südafrika. Costa Rica als Viertplatzierter muß noch in die Play-Offs. Gegner ist dort der Fünftplatzierte Südamerika Vertreter Uruguay.
Die Play-off-Spiele in Europa für die WM-Qualifikation bestreiten: Portugal, Griechenland, Slowenien, Russland, Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Frankreich und Irland.
Aus Südamerika haben sich vier Mannschaften bereits qualifiziert: Rekordweltmeister Brasilien, Chile, Paraguay und auf dem letzten Drücker Argentinien.
Aus Asien fahren die "Socceroos" aus Australien sowie Japan, Südkorea und dessen Nachbar Nordkorea nach Südafrika.
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Rafinha schwänzte den Trainingsauftakt bei Schalke 04 und muss sich nun auf eine erneute Geldstrafe durch den Fußball-Bundesligist einstellen. Magath zeigte sich überrascht. Der brasilianische Außenverteidiger glänzte bei der ersten Trainingseinheit in der Vorbereitung für die Rückrunde durch Abwesenheit. Entsprechend überrascht reagierte Trainer Felix Magath: "Ich weiß nicht, wo er steckt. Ich muss mich erst mal informieren, was passiert ist." Entschuldigt fehlten bei den Schalkern indes die Brasilianer Marcelo Bordon und Ze Roberto II sowie der Peruaner Jefferson Farfan. Dagegen begrüßte Magath die beiden Neuzugänge Tore Reginiussen (Tromsö IL) und Bogdan Müller (SpVgg Neckarelz).

Rafinha wird zum König der Geldstrafen

Rafinha wurde schon häufiger von den Königsblauen wegen Disziplinlosigkeiten zur Kasse gebeten. Einen sechsstelligen Betrag musste er zahlen, als er 2008 ohne Erlaubnis des Klubs mit Brasilien am olympischen Fußballturnier in Peking teilgenommen hatte. Im Februar 2009 war er von den Schalkern ebenfalls zu einer Geldstrafe verdonnert worden, nachdem er im Derby gegen den VfL Bochum Stanislav Sestak ins Gesicht geschlagen hatte.

Bislang hatte Magath bei Rafinha allerdings sogar großes Verständnis und Entgegenkommen gezeigt. So schickte er den 24-Jährigen nach der 0:1-Heimniederlage am 29. August gegen Freiburg nach Brasilien, "um den Kopf freizubekommen und seine Dinge zu regeln". Rafinha war zuvor von den eigenen Fans ausgepfiffen worden, weil die Falschmeldung von einem Wechsel zu Bayern München im Stadion die Runde gemacht hatte.

Bordon darf länger im Urlaub bleiben

Rafinhas Landsmann Bordon darf unterdessen nach Absprache mit Magath länger im Urlaub bleiben und wird erst am Samstag (2. Januar) beim Abflug ins Trainingslager nach Chiclana de la Frontera/Spanien zur Mannschaft der Königsblauen stoßen. Entschuldigt war auch Farfan, der erst am Abend zurückkehrte und am Donnerstag ins Training einsteigen wird. Erwartungsgemäß nicht dabei war Ze Roberto II. Der Brasilianer ist bis Jahresende noch an Flamengo Rio de Janeiro ausgeliehen. "Wenn wir am 2. Januar ins Trainingslager nach Spanien fliegen, dann erwarte ich ihn allerdings hier bei uns", sagte Magath.

Angebote für Ze Roberto II abgelehnt

Schalke hatte offenbar zuvor zwei Offerten aus Brasilien für den ausgeliehenen Stürmer abgelehnt. Nach Informationen des brasilianischen Internetportals Globoesporte habe Meister Flamengo 400.000 Euro für die Verlängerung des Leihgeschäfts um weitere zwei Jahre sowie für den Erwerb von 20 Prozent an den Verkaufsrechten angeboten. Ein ähnliches Angebot sei von Cruzeiro Belo Horizonte abgegeben worden. Rodrigo Fonseca, der den 29-Jährigen in den Verhandlungen vertritt, bestätigte das Nein der Königsblauen, die für einen Verkauf von Ze Roberto II eine Summe in Höhe der im Januar 2008 geschätzt investierten 2,6 Millionen Euro erwarten. Der Profi ist noch bis 30. Juni 2011 an die Knappen gebunden.

(Heiko Buschmann, SID, N24)

30.12.2009 15:52 Uhr

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