Zweiterfolgreichster Film

"Avatar" überholt "Herr der Ringe"

Jetzt muss James Cameron nur noch sich selbst einholen: Nachdem "Avatar" das Einspielergebnis von "Herr der Ringe" übertroffen hat, fehlen noch 700 Millionen Dollar zu "Titanic".

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James Cameron hat auf jeden Fall den erfolgreichsten Film aller Zeiten gedreht. Ob "Avatar" "Titanic" noch einholt?
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In dem epischen Fantasy-Abenteuer "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (Kinostart 17. Dezember) entführt Star-Regisseur James Cameron ("Titanic“, "Aliens – Die Rückkehr“, "Terminator“) sein Publikum in eine faszinierende neue Welt.
Gemeinsam mit Jake Sully (Sam Worthington) taucht der Zuschauer in eine fesselnde Story ein und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen: Vor Jahren wurde Jake Sully schwer verwundet und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als ...
... ihm für ein Projekt das Angebot unterbreitet wird, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, willigt er schnell ein, um seinem für ihn sinnlos gewordenen Leben zu entkommen. Denn dort erwarten ihn ...
... unvorstellbar schöne und farbenreiche Landschaften aus üppigen Regenwäldern mit fantastischen Pflanzen und Tieren. Doch Pandora ist nicht unbewohnt: ...
Die Na'vis sind die Ureinwohner des Planeten und leben im Einklang mit der Natur, die sie umgibt.
Pandora ist reich an dem für den Menschen sehr wertvollen Rohstoff Unobtainium. Da der Mensch in der Atmosphäre Pandoras nicht existieren kann, wurde ein wissenschaftliches Projekt initiiert, ...
... bei dem genetisch manipulierte Hybride aus menschlicher und Na'vi-DNA erschaffen wurden: die so genannten Avatare. Ein Avatar wird von einem Menschen mental gesteuert, ...
... indem das menschliche Gehirn und die Gefühlsrezeptoren über eine spezielle Technologie mit dem Avatar-Körper verbunden sind.
Leiterin des Projekts ist die Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), die Jake zunächst skeptisch gegenüber tritt.
Während Jakes Erkundigungen auf Pandora trifft er die junge und schöne Na'vi Frau Neytiri (Zoe Saldana), die ihn sofort fasziniert.
Durch sie lernt er nach und nach das Leben und die Kultur der Na'vis kennen. Doch je mehr Zeit Jake mit den Na’vis verbringt, ...
... desto mehr gerät er in einen Konflikt, mit sich selbst und mit seiner Außenwelt. Er muss sich entscheiden, ...
... auf wessen Seite er steht – in einem Kampf, der über das Schicksal einer ganzen Welt entscheidet.
Für den Soundtrack des Films wird Erfolgskomponist James Horner (Mitte im Bild, u.a. Braveheart, Titanic, Apollo 13) gewonnen. Er schreibt den von Leona Lewis (links im Bild) gesungen Titelsong zum Film "I see you". Rechts ist James Cameron zu sehen.
James Cameron erdenkt die Story zum Film bereits vor 14 Jahren, jedoch fehlen damals die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung seiner Vision.
Jetzt, nach vier Jahren aktiver Produktionsarbeit, bietet "Avatar" ein völlig neuartiges Kinoerlebnis. Bis zuletzt arbeiten James Cameron und sein Team fieberhaft am Feinschliff des Films.
Am meisten Zeit nehmen Tonmischung und Spezialeffekte in Anspruch - letztere sind auch der höchste Kostenfaktor des Films, der mit großer Wahrscheinlichkeit teurer wird als alles, was bislang für die große Leinwand produziert worden ist.
Experten schätzen, dass "Avatar" als erster Film überhaupt die Budgetgrenze von 500 Millionen Dollar überschreiten wird.
Regisseur Cameron kann von einer derartigen Kostenexplosion nur Positives abgewinnen: "Das Kinopublikum profitiert davon, wenn die Studios durchdrehen und Unsummen für ihre Filme verpulvern." Soll das Kinopublikum entscheiden, ob Cameron Recht behält.
Video: Camerons "Avatar" - Viereinhalb Jahre Produktionszeit
Video: "Avatar" im Kino - Sci-Fi-Abenteuer mit Botschaft

James Camerons "Avatar - Aufbruch nach Pandora" hat den zweiten Platz auf der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten erobert. Das Sci-Fi-Epos in 3-D nahm nach Angaben des Branchenblattes "Hollywood Reporter" in seinen ersten drei Kinowochen weltweit 1,14 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro) ein. Jetzt hat er nur noch die Jahrhundertschnulze "Titanic" vor sich, die Cameron 1997 auf die Leinwand gebracht hatte und die mit einem Einspielergebnis von 1,84 Milliarden zu Hollywoods bisher größtem Erfolg wurde.

Als letzte Hürde überwand "Avatar" die Fantasy-Saga "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" (2003) von Peter Jackson. Sie hatte weltweit 1,12 Milliarden eingebracht und damit vor gut sechs Jahren den zweiten Rang auf der Blockbuster-Liste gewonnen.

In Nordamerika liegt Camerons Abenteuer um blauhäutige Außerirdische derzeit bei Einnahmen von 374,4 Millionen Dollar. Mehr als doppelt so viel - 760,8 Millionen Dollar - flossen in die Kinokassen aller anderen Länder. Nach Angaben des "Hollywood Reporter" hatte Cameron auch mit seiner "Titanic" schon mehr Anklang in Europa und den anderen nicht amerikanischen Ländern gefunden als in den USA und Kanada.

(dpa, N24)

08.01.2010 09:34 Uhr

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