Lustvolles Sparen!

Stars der Detroit Auto Show

Klein, kompakt, krisensicher: Auf der Detroit Auto Show verzichten die Autobauer auf großen Luxus. Sie haben die kleinen Wagen entdeckt und die Steckdose. Denn die Zukunft fährt elektrisch.

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"Small is beautiful" heißt es auf der US-Automesse in Detroit. Die Branche hält am Sparkurs fest und stellt vor allem kleine Serienfahrzeuge mit geringem Schadstoffausstoß vor. Trostlos … (im Bild: der elektrische Tango von Commuter Cars)
… ist die Motor Show dennoch nicht. Denn man spürt ihn noch, den Spaß am PS-Wahn.
Doch erstmal zu den kleinen Kompakten. Das beste Beispiel dafür und zugleich das vielleicht wichtigste Modell der Messe ist der neue Ford Focus, der für US-Verhältnisse fast noch als Kleinwagen durchgeht.
Der Focus wurde federführend in Köln entwickelt und kommt zum Jahreswechsel auf den Markt. Glaubt man dem Autobauer, senken die neuen Benzin- und Dieselmotoren ...
… den Verbrauch um 10 bis 20 Prozent – und das soll nicht das Ende der Fahnenstange sein. Während das aktuelle Modell dank Start-Stopp-Automatik …
… auf einen CO2-Ausstoß von 99 g/km (Verbrauch 3,8 Liter Diesel/100 km) kommt, soll beim Nachfolger eine Acht an erster Stelle stehen.
Später soll es den Ford Focus auch in der umweltfreundlichen Variante, also mit Hybrid- und Elektroantrieb, geben. Nicht nur Ford backt kleinere Brötchen, sondern auch General Motors.
Der einst größte Autohersteller der Welt zeigt in Detroit stolz seinen kleinen Aveo, der ein flotter Flitzer werden soll.
Denn unter seiner Motorhaube steckt ein 1,4 Liter großer Vierzylinder, der mit Hilfe eines Turboladers auf 103 kW/140 PS kommt und …
… mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert wird. Der Kleinwagen im Format eines VW Polo wirkt zwar noch wie eine Studie, soll aber mit kleineren Rädern und …
… dezenteren Spoiler auf den Markt kommen. Was bleibt, ist der kantige Zuschnitt des Fünftürers. Der Wagen wird auch in Europa angeboten - Verkaufsstart ist hier jedoch erst im Jahr 2011.
GM-Tochter GMC, die bislang vor allem für große Geländewagen und Pick-ups bekannt ist, preist den vergleichsweise kompakten Van Granite an. Er soll auf Lifestyle-Modellen wie den Kia Soul zielen.
Auch bei den deutschen Autobauern heißt es sparen, sparen, sparen. So präsentiert sich VW mit der Studie des New Compact Coupé (NCC), die eine doppelte Mission hat: …
Erstens soll der gut 4,50 Meter lange Zweitürer die Amerikaner auf die in der zweiten Jahreshälfte erwartete Neuauflage des Jettas einstimmen. Zweitens will Volkswagen damit den Hybridantrieb für die Kompaktklasse in Position bringen.
Unter der Haube stecken ein 1,4 Liter großer TSI-Benziner mit 110 kW/150 PS und ein E-Motor mit 20 kW/27 PS, die gemeinsam 227 km/h ermöglichen, aber den Verbrauch auf 4,2 Liter drücken.
Dass es noch sparsamer geht, beweisen zwei weitere Messestars aus Deutschland: Das ist zum einen BMW mit einem elektrisch angetriebenen 1er, …
… von dem nach Angaben von Entwicklungschef Klaus Dräger ab 2011 mehrere Hundert Exemplare gebaut werden.
Bislang nur ein Einzelstück ist dagegen ein weiterer Elektrosportwagen von Audi. Mit ihm will der Hersteller den Namen E-Tron …
… zu einem Gattungsbegriff für alle Audi-Elektroautos machen. Diesmal prangt das Kürzel auf einem Coupé, das mit 3,93 Metern kürzer ist als ein TT.
Der Wagen hat laut Projektleiter Kräuter zwei im Heck montierte E-Motoren mit zusammen 150 kW/204 PS, die die Hinterachse antreiben.
Der kleine E-Tron beschleunigt in 5,9 Sekunden auf Tempo 100, erreicht 200 km/h und hat eine Reichweite von 250 Kilometern. Ihm fehlt aber noch die Serienfreigabe.
Bei aller Vernunft kommt in Detroit das Vergnügen also nicht zu kurz. So lockt Mercedes mit dem neuen Cabrio der E-Klasse, …
… das im Frühjahr für 47.719 Euro verkauft wird. Doch das schärfste Cabrio, das die Stuttgarter je gebaut haben, ...
... soll dieses Modell sein: Die Schwaben brüsten sich in Detroit gern mit den SLS als Roadster. Der soll zum Jahresende erhältlich sein.
Spaß soll auch der Strandflitzer von Mini machen. Die Studie Beachcomber verzichtet dabei gern auf Türen und Heckklappe.
Bei Buick feiert der Opel Insignia OPC als Regal GS-Konzept eine neuerliche Premiere.
Nicht weit daneben steht mit dem 415 kW/564 PS starken CTS-V der schnellste Cadillac aller Zeiten, …
… und bei Chrysler weckt eine Armada von Dodge Challenger das Kitzeln im Gasfuß. Ansonsten sieht es bei Chrysler offenbar noch recht trostlos aus. Zwar haben die Messebauer einen gewaltigen Stand in die Cobo-Hall gezimmert, ...
... doch auf dem Areal parken ausschließlich alte Bekannte. Einzig zwei 500er der neuen Konzernmutter Fiat und die eher peinliche Studie …
… eines Lancia Delta mit Chrysler-Grill sollen dort von Aufbruch künden.
Vorwärts geht es dagegen bei Honda - mit einem schnelleren Insight namens CR-Z. Und der soll Erinnerungen an den CRX aus den 80er Jahren wecken.
Der neue Zweitürer ist mit rund vier Metern Länge etwa 30 Zentimeter kürzer als der Insight.
Er hat zwölf Zentimeter weniger Radstand und ist 44 Kilogramm leichter. Angetrieben wird das Coupé von einem 1,5-Liter-Benziner, den beim Beschleunigen ein E-Motor mit 10 kW/14 PS und 78 Nm unterstützt.
Zusammen mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe kommen die beiden kombinierten Motoren auf 91 kW/124 PS und 174 Nm.
In Japan kommt der CR-Z bereits in wenigen Tagen zu den Händlern. Für Deutschland ist der Verkaufsstart im Sommer vorgesehen.
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Ende November pilgern Hunderttausende Muslime gen Mekka in Saudi-Arabien. Das Mekka der Tuningfans liegt da beinahe vor der Haustür.
Auf der Motor Show in Essen feiern die Anhänger von blitzendem Chrom und fettem Motorsound vom 28. November bis zum 6. Dezember die coolsten Schlitten und die heißesten Frauen.
Der legendäre Mercedes 300 SL mit Flügeltüren aus dem Jahr 1952 darf dabei natürlich nicht fehlen - erst recht nicht als aufgemotzter 1000-PS-Dragster.
Mit 6,9-Liter-Motor macht der mehr als 50 Jahre alte Sportler auf der Piste auch heute noch eine gute Figur und sprintet in nur 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h..
Tiefergelegt und auf mehr als 500 PS aufgemotzt zaubert auch dieser Uralt-Bentley aus dem Jahr 1953 heute noch ein Lächeln auf das Gesicht seiner beiden Fahrerinnen.
Auch dieser extrem tief liegende Rolls Royce "Silver Shadow" aus dem Jahr 1970 beeindruckt mit seinem 1350 PS starken Motor jeden Tuning-Begeisterten Autofan.
Ein Sonderbereich der Messe widmet sich in diesem Jahr der Autolegende Ferrari. Der Ferrari 166 Inter GT aus dem Jahr 1950 war einer der ersten Straßenwagen ...
... des italienischen Sportwagenbauers. Von 1956 stammt dieser Ferrari 250 GT Boano Coupe, von dem nur 100 Exemplare gebaut wurden.
Der Ferrari 512 BB Pininfarina Coupé von 1976 verfügt über einen 360 PS starken Mittelmotor und zeigt deutlich den damaligen Trend zu mehr Ecken und Kanten.
Der Ferrari F40 Berlinetta Coupé war mit 478 PS 1987 der stärkste und schnellste Sportwagen für den Straßeneinsatz.
Natürlich gibt es in Essen auch aktuelle Ferrari-Modelle zu sehen. Der 430 Scuderia ist eine nochmals verbesserte Version des normalen F430.
Doch die Motor Show Essen wäre nicht die Motor Show Essen, wenn es hier nicht auch modernste Prototypen und Designstudien zu bestaunen gäbe.
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt eindeutig bei den alternativen Antriebskonzepten. Dieser Giugiaro Frazer-Nash Namir etwa, ist mit bis zu 300 km/h das wohl schnellste Hybridauto der Welt.
Trotz der enormen Spitzengeschwindigkeit soll das auch optisch opulente Auto mit nur zwei Litern Sprit auf 100 Kilometer auskommen.
Mit dem Sbarro Orbital Hybrid wird ein weiterer besonders sportlicher Hybridwagen auf die Straßen losgelassen. Mit seinen ...
... ausgestellten Vorderreifen und der schmalen keilförmigen Karosserie vermittelt der Flitzer beinahe den Eindruck eines Rennwagens.
Der Rinspeed "iChange" hingegen ist ein reiner Elektroflitzer. Die Öko-Flunder bringt es mit seinem 130-KW-Motor auf bis zu 250 km/h.
Auf Türen haben die Rinspeed-Designer gleich ganz verzichtet. Stattdessen lässt sich auf Knopfdruck das Dach öffnen. Schlecht nur, wenn irgendwann mal die Fahrzeugelektrik versagt.
Bei Opel ist Magna Steyr letztlich doch abgeblitzt. Der Mila ev zeigt jedoch, dass die Kanadier auch ohne Blitz richtig gute Autos bauen können. Nach 2,5 Stunden Ladezeit fährt der Elektroflitzer immerhin 150 Kilometer weit.
Eine Mégane-Coupé-Studie von Renault. Von seinem straßentauglichen Original unterscheidet sich der Prototyp nicht nur ...
... durch den 200-PS-Turbo-Motor, sondern auch durch die nach oben klappbaren Flügeltüren a la Mercedes 300 SL.
Das Coupé Citroen C-Metisse wirkt mit seinen 4,75 Metern Länge bei nur 1,24 Metern Höhe besonders schlank und windschnittig.
Mit geöffneten Flügeltüren wirkt der französische Prototyp wie einem "Transformers"-Film entsprungen.
Und wieder eine Studie von Citroen: Der C-Sport Lounge bietet den Insassen dank vier Einzelsitzen besonder viel Platz und Komfort.
Durch die besondere Bauform der Türen ist das Aus- und Einsteigen von allen Plätzen besonders komfortabel.
Der Audi R8 quattro mit federleichter Aluminium-Karosserie begeistert nicht nur die bezaubernde Xenija. Der Supersportwagen sorgt mit seinen ...
... 525 PS auch bei Männern spätestens dann für Freudentränen, wenn sie den fetten Motorsound hören.
In Essen kommen aber auch die Fans der Hot Rods auf ihre Kosten. Dieses Model-T von Ford wurde mit einem sportlichen V8-Motor von Chevrolet zum Sprinter gemacht.
Auch dieser Ford 5 von 1932 wird von einem V8-Motor angetrieben und erinnert an das Filmauto in "American Graffiti".
Das Graham Coupe von 1934 mit V8-Motor ist eines der seltensten Autos überhaupt. Weltweit gibt es davon nur noch sechs Stück.
Dieser Chevy aus dem Jahr 1939 wurde von seinem Besitzer in einen BOMB verwandelt, einen klassischen Lowrider wie aus den 1950er Jahren.
Selbstverständlich können nicht nur Autos in individuelle und vor Kraft strotzende Straßensprinter ...
... verwandelt werden. Auch getunte und optisch beeindruckende Motorräder haben auf der Essen Motor Show ...
... ihren festen Platz und beeindrucken mit Technik und Form jeden ambitionierten Biker.
Das Motorrad "Night Shadow" etwa zeigt mit seiner Jaguar-Raubtier-Optik ...
... schon äußerlich, dass das Bike auf jeder Piste ordentlich Biss hat - vorausgesetzt man beherrscht auch das Fahren im Liegen.
Der 1200er-Buell-Thunderbolt-Motor verschafft dem 325.000 Euro teuren Unikat den notwendigen Vortrieb.
Mit einem Gewicht von 650 Kilogramm ist diese Gunbus von Leonhardt Manufacturing in Eppingen ...
... das schwerste fahrbare Motorrad der Welt. Die zierliche Anna wirkt daneben richtig zwergenhaft.
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Ein Schrei der Freude geht durch die Autowelt, als es heißt: "Die Ente kommt zurück!" Rein optisch erinnert der Citroën RevoltE nur entfernt an die Auto-Legende. Technisch geht die Plug-in-Hybridstudie sogar völlig neue Wege.
Bis es soweit ist, können sich Freunde der Kleinwagen von Citroën mit dem neuen C3 anfreunden, der in diesem Jahr vorgestellt wurde und 2010 auf den Markt kommt.
Nicht nur Italien jubelte, als Ferrari den neuen 458 präsentierte. Der Bolide wird erstmalig von einem V8 mit Benzindirekteinspritzung angetrieben. Seine 570 Pferde treiben ihn in nur 3,4 Sekunden von 0 auf Tempo 100.
Der neue Aston Martin Rapid ist ein Muss für den nächsten James-Bond-Film. Für 007 heißt es dann: Schöner wohnen und fahren. Die Reiselimousine versteckt unter ihrer wuchtigen Haube einen Zwölfzylinder mit 477 PS.
Ein deutscher Geheimagent müsste den neuen Porsche Panamera fahren. Der mächtig in der Krise steckende Autobauer braucht einen neuen Verkaufsschlager - der Panamera ist es bisher noch nicht.
Die Bayern schicken den BMW 5er GT auf die Reise. Seit der Enthüllung fragen sich Autoexperten allerdings, wer genau das wunderliche Gefährt kaufen soll - diese Mischung aus Coupé, SUV und Limousine. Böse Zungen sprechen vom "buckligen Biber".
BMW gelingt 2009 dennoch ein großer Wurf. Der X1 ist in aller Munde und die Presse des Lobes voll. Der kleine Bruder des X3 und X5 hat den beiden binnen kürzester Zeit den Rang abgelaufen.
Die Bayern sehen zudem im neuen Z4 Roadster das einzige Auto in seinem Segment, das klassische Proportionen mit einer weit in die Nähe der Hinterachse verlagerten Sitzposition, Hinterradantrieb und einem vollautomatisch versenkbaren Hardtop kombiniert.
Doch wirklich scharf ist die von BMW 2009 präsentierte Hochleistungs-Konzeptstudie "Vision Efficent Dynamics" mit Hybridantrieb. Der futuristische Sportler wird von einem Turbodiesel und zwei Elektromotoren angetrieben.
Bei Audi feiert das Fließheck 2009 ein Revival. Die Rüsselsheimer verlängern - sozusagen als Probe - beim A5 Sportback den Rücken und lassen 2010 den A7 fließend wachsen. Erfolgreich waren Audis Versuche in dieser Richtung nie, aber immer legendär.
Viel interessanter ist da die Studie des Audi e-tron. Der erinnert optisch stark an den RS8, erreicht aber mit seinem Elektromotor eine Spitze von 200 km/h, der ihn dann auch noch 248 Kilometer weit treiben soll.
Auch nicht uninteressant der A1. Mit der Studie geht Audi seit 2007 hausieren, aber gebaut ist der Fünftürer mit Hybridantrieb bis heute nicht. Es wird gemunkelt, dass Audi 2010 mit dem A1 ernst machen will.
Honda besinnt sich 2009 auf seine Vergangenheit und blickt gleichzeitig in die Zukunft. Die seriennahe Studie CR-Z verbindet eine an den legendären CRX erinnernde Optik mit einem Hybridantrieb.
In Deutschland spricht alles von Audi A5 und BMW 3er Coupé, dabei wäre es an der Zeit dem neue Infiniti G 37 eine Chance zu geben. Doch auch 2009 fristet der Edelableger von Nissan in Deutschland ein Nischendasein.
Bei Jaguar heißt es: Nichts ist wie es war. Mit dem XJ suchen sich die Briten neue Ziele. Man verabschiedet sich vom scheinbar unüberwindbaren Kräftemessen zwischen Audi A8, 7er-BMW und Mercedes S-Klasse.
Apropos Mercedes. In Stuttgart schickt man das neue E-Klasse T-Modell auf die Straße. Der rollende Wandschrank kommt mit seinem Platzangebot von bis zu zwei Kubikmetern voluminös daher, der Preis allerdings auch.
Wem das T-Modell dann aber allzu spießig ist, der ist als sportlicher Schöngeist sicher dem E-Klasse Coupé verfallen. Der elegante Zweisitzer ist größer, kantiger, kräftiger und sparsamer als sein Vorgänger. Ein schnittiger Typ mit markantem Charakter.
Noch schöner allerdings ist die Studie des Coupés. Eine rollende Schrankwand mit der Dynamik eines Rennwagens. Wirklich schön, aber leider nicht gebaut.
Die Studie des E-Klasse Coupés kann nur so getoppt werden - durch den legendären Flügeltürer Mercedes SLS. Ein Supersportwagen nach historischem Vorbild. Wer hier über Preis und Verbrauch diskutiert, hat nichts verstanden.
Kehren wir für einen Moment in die Realität zurück. Opel schickt in diesem Jahr eine ernstzunehmende Botschaft nach Wolfsburg: "Mit dem Astra kriegen wir sie alle." Und wirklich, der Neue hat das Zeug dazu.
Was den Bau von Autos betrifft, sind die Franzosen schon immer mutig. Das Motto: Design darf etwas anders sein. Mit dem Peugeot 3008 bringt Peugeot eine Mixtur aus Familienvan, Kompaktwagen auf Stelzen und Kurvenflitzer. Wer's mag!
Im kommenden Jahr bringt Peugeot sein neues Sportcoupé RCZ zu den Händlern. Der ganz im Stil des Audi TT gezeichnete 2+2-Sitzer dürfte die finanzschwachen Fans der Marke mit den vier Ringen in seinen Bann ziehen, denn den RCZ gibt's schon ab 26.450 Euro.
Die VW Tochter Seat dümpelt auch 2009 dahin. Da sagt man sich: Warum nach den Sternen greifen, denn vier Ringe sind so nah und recycelt mal eben den Audi A4. Den Kunden konnte nichts Besseres passieren, denn der A4 ist ohne Fehl und Tadel.
Im kommenden Jahr wollen die Spanier aber noch einmal etwas Eigenes probieren. Der Seat Ibiza IBZ steht in den Startlöchern und soll als sportlicher Kombi das Motto: "auto emoción" neu beleben.
Anders als Seat hat die VW-Tochter Skoda ihren Weg gefunden. Nachdem der Bestseller Octavia Kombi mit über zwei Millionen Verkäufen punktet, denken sich die Tschechen, warum nicht noch eine Nummer größer und bringen den Superb als Kombi an den Start.
Auch mit dem Yeti erobert Skoda 2009 neues Gelände. Mit freundlicher Optik, zurückhaltender Größe und sparsamen Motoren will der Yeti nicht weniger als den Fortbestand der SUV-Klasse sichern.
Autos mit viel Stauraum erfreuen sich in Deutschland besonders großer Beliebtheit. Das haben auch die Japaner erkannt und machen den Toyota Avensis noch einen Tick höher, breiter und länger. Hierzulande ist er so etwas wie der stille Musterschüler.
Noch leiser, noch sparsamer ist der Toyota Prius. Mit der neuen Generation soll den Hybridautos der endgültige Durchbruch auf dem Massenmarkt gelingen. Toyota selbst sagt, es ist das "fortschrittlichste Großserienauto der Welt".
Die emotionale Lücke im aktuellen Modellprogramm von Toyota wird künftig ein kompakter Sportwagen füllen. Von der Größe her taugt der FT-86 außerdem als Nachfolger für das Sportcoupé Celica.
Avensis, Auris, Aygo - Toyotas-Topmodelle sind Blech gewordene Biederkeit. Dafür entdeckt die Schwestermarke Lexus den Glamour: Demnächst tritt der Supersportwagen LF-A an, vorher fährt ein elegantes Cabriolet mit Metall-Klappdach vor: IS 250 C.
Wer glaubt, dass ein SUV mit 2,1 Tonnen Leergewicht und 299 PS ein Dreck schleudernder Suffkopp ist, kennt den 2009 vorgestellten Lexus RX 450 h nicht. Der Klumpen mit Hybridantrieb verbraucht 6,3 Liter und bläst lediglich 148 Gramm CO2 in die Luft.
Emotional und sportlich sieht die Zukunft bei VW aus. Einen Ausblick liefern die Wolfsburger mit dem Concept BlueSport: Zwei Sitze, Stoffverdeck, sportliche Fahrleistungen, niedriger Verbrauch.
Zwölf Jahre hat sich Saab Zeit gelassen, um sein Flaggschiff 9-5 zu ersetzen. Im April 2010 soll der Neue auf den Markt kommen. Angesichts der prekären Lage des Autobauers steht seine Einführung allerdings in den Sternen.
Das Gleiche gilt für den Saab 9-4x. Der Schwede sollte bereits 2009 Straßen und Gelände unsicher machen. Angesichts der Politik des Mutter-Konzerns GM steht auch dieses SUV-Modell vor dem endgültigen Aus.
Kein Autohersteller lässt sich mit Neuheiten so viel Zeit wie Lotus - nach 14 Jahren war es wieder soweit: Die Briten brachten einen neuen Sportwagen raus. Der Evora bietet für einen Lotus allerlei Annehmlichkeiten - wie Klimaanlage und Becherhalter.
Die Nobelmarke Rolls-Royce strebt mit dem "Ghost" weiter nach Superlativen. Geradezu gespenstisch ist dann auch folgendes: 20 Tage Bauzeit, 40.000 Lackfarben zur Auswahl, Stückpreis 250.000 Euro. Allein für die Ledersitze müssen neun Rinder sterben.
Für die einen gespenstisch, für die anderen ein Traum: Der Trabant soll zurückkehren. Der New Trabi soll als reines Elektroauto ab 2012 auf den Markt kommen. So jedenfalls die Ankündigung auf der IAA 2009.
Aber auch andere Autobauer setzen auf klein und bizarr. Renault schickt 2009 einen gelifteten Kangoo ins Rennen, den "bee bop". Der Clou: Die Heckscheibe ist in der Heckklappe versenkbar.
Damit aber nicht genug: Die Franzosen wollen dem Spaßtransporter für Familien in den kommenden Jahren einen Elektroantrieb verpassen.
Volvo zeigt auf der Detroit Motor Show den kommenden S60 als Conceptcar. Ein Highlight bildet dabei die endlos lange Mittelkonsole aus Glas. Wenn der neue S60 2010 auf den Markt kommt, werden seine Linien allerdings fließender ausfallen.
Der Ford Focus ist in der Wahrnehmung der Autofahrer eher ein biederer Straßenrutscher. Der RS mit 305 PS allerdings sprengt alle Grenzen in der Golfklasse. Mit dem auf der Straße heißt es nur noch: "Tschüss GTI!"
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Das ist das neue Flaggschiff aus Ingolstadt: A8.
Trotz aller Neuerungen wurde das Design nicht grundlegend verändert.
Etwas eleganter kommt das Aushängeschild der Herren der vier Ringe daher.
Die schlankere Form - im Vergleich zum Vorgängermodell - wird von einer Lichtkante betont.
Dafür wurde die Heckpartie etwas markanter gestaltet.
Die Radkästen bieten Platz für 21_Zoll-Felgen. Fahren auf großem Fuß ist also möglich.
Aber auch altbewährtes findet man: Am Single-Frame-Grill wird festgehalten.
Und auch die Verarbeitung ist Audi-typisch top: Im Ingolstädter Slang heißt das "Manufaktur-Qualität".
Noble Inneneinrichtung mit viel Holz und Leder und ...
... ein allgemein sehr luftiges Raumgefühl zeichnen ...
... den Luxusliner aus. Rundum gelungen.
Video: Elegant und schnittig - Neuer Ford Focus debütiert in Detroit
Video: Börse am Mittag - Detroit Motorshow: Elektro-Autos im Trend
Video: Öko ist Trumpf - Alternative Antriebe bei der LA Motor Show
Video: Safety Sound - Elektro-Wagen bekommen Motorsound
Video: Tempo - Das Automagazin - Ein Flagschiff von General Motors unter der Lupe

(N24)

12.01.2010 18:31 Uhr

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