Wohl keine Überlebenden

Boeing 737 stürzt ins Mittelmeer

Eine Boeing 737 der Ethiopian Airlines ist kurz nach dem Start im Libanon ins Mittelmeer gestürzt. Offenbar gibt es keine Überlebenden. Auch Deutschland beteiligt sich am Rettungseinsatz.

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Das Jahr 2009 war vor allem für die Luftfahrt ein Katastrophenjahr. Bereits am 15. Januar ...
... musste ein Airbus A320 mit 150 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord ...
... kurz nach dem Start im New Yorker Hudson River notwassern. Offenbar waren Vögel in die Turbinen geflogen.
Alle Insassen überlebten das spektakuläre Flugzeugunglück, das hierdurch auch als "Wunder von New York" bekannt wurde.
Zu verdanken war dies insbesondere dem durchdachten Vorgehen von Flugkapitän Chesley Sullenberger, der fortan als "Held vom Hudson" galt.
Weniger Glück hatten am 12. Februar die Passagiere eines Continental-Fluges in den USA.
Beim Landeanflug stürzte die mit 49 Menschen besetzte Maschine vom Typ Bombardier in der Stadt Clarence in ein Wohngebiet.
Die Maschine fing sofort Feuer. Die Insassen und eine Person am Boden hatten keine Überlebenschance.
Untersuchungen zeigten, dass die Maschine bei der Landung heftigen Turbulenzen ausgesetzt war. Zudem hielt sich die Besatzung ...
... offenbar nicht an einige Vorschriften. Dieses Bild zeigt das Ausmaß der Zerstörung am Boden.
Nur zwei Wochen später ereignete sich erneut ein schwerer Flugunfall. Eine Boeing 737 der Turkish Airlines ...
... mit 127 Passagieren und sieben Besatzungsmitgliedern an Bord, stürzte beim Landeanflug auf den Flughafen Schiphol (Amsterdam) ab.
Die Maschine aus Istanbul zerbrach in drei Teile, fing jedoch kein Feuer. Dadurch fiel die Opferzahl mit neun Toten vergleichsweise gering aus.
Die Ursache für den Absturz waren offenbar technische Defekte aber auch menschliches Versagen im Umgang damit.
86 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, davon viele schwer. Angehörige warteten auf dem Flughafen ungeduldig auf Nachrichten über ihre Freunde und Verwandten.
Das schwerste Flugunglück des Jahres ereignete sich in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2009. Ein Airbus A330 der Air France ...
... auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris stürzte mitten über dem Atlantik ab. An Bord befanden sich 228 Menschen - niemand überlebte.
Nachdem das Flugzeug als vermisst gemeldet wurde, machten sich sofort Suchmannschaften auf den Weg. Allerdings dauerte es lange, ...
... bis die ersten der insgesamt rund 600 geborgenen Wrackteile gefunden wurden. In den Wochen nach dem schweren Unglück ...
... konnten auch insgesamt 51 Leichen geborgen werden. Die Ursache des Unglücks ist bis heute ein Rätsel. Möglicherweise spielten dabei heftige Turbulenzen, ...
... hervorgerufen durch eine Gewitterfront, eine Rolle. Nach dem bisher schwersten Air-France-Unglück standen die Angehörigen der Opfer und viele weitere Menschen in Frankreich unter Schock.
Am 30. Juni schien sich das Schicksal der Air-France-Passagiere vor der Küste Afrikas zu wiederholen. Ein Airbus A310 der Yemenia ...
... auf dem Weg vom Jemen auf die Komoren stürzte beim Landeanflug ins Meer. Von den 154 Menschen an Bord ...
... überlebte nur ein 12 Jahre altes Mädchen. Sofort nach dem Unglück machten sich Rettungskräfte und einheimische Fischer ...
... auf den Weg zur Unglücksstelle. Später wurden sie von der französischen Marine unterstützt.
Doch die Bergungskräfte fanden nur noch einige Wrackteile und im Meer treibende Leichen.
Ein weiteres schweres Unglück ereignete sich am 15. Juli 2009 im Iran. Eine Tupolew Tu-154 der Caspian Airlines, ...
... stürzte kurz nach dem Start in Teheran in der Nähe der Stadt Qazvin ab. Niemand der 168 Menschen an Bord überlebte.
Am Boden fanden die Rettungs- und Bergungskräfte einen riesigen Einschlagskrater vor. Die Umgebung glich einem Trümmerfeld.
Die Absturzursache ist bisher ungeklärt. Allerdings warf das Unglück erneut Fragen nach der Sicherheit bestimmter russischer Maschinen auf.
Auch am Boden ereigneten sich 2009 wieder zahlreiche schwere Katastrophen. In Australien brachen im Februar die schwersten Waldbrände ...
... in der Geschichte des Landes aus. Eine Waldfläche so groß wie das Saarland fiel den Flammen zum Opfer.
173 Menschen starben durch Flammen oder Rauch. Mehr als 1800 Häuser wurden zerstört, tausende Bewohner der betroffenen Regionen ...
... verloren beinahe all ihren Besitz. Hervorgerufen wurden die mehr als 60 einzelnen Feuer ...
... offenbar durch Brandstiftung und Blitzeinschläge. Durch die extreme Hitze und Trockenheit in der Region ...
... konnten sie sich anschließend rasend schnell ausbreiten. Die Feuerwalze überrollte ganze Siedlungen.
Die Kleinstadt Kinglake wurde vollkommen dem Erdboden gleich gemacht.
In Deutschland kam es in Köln am frühen Nachmittag des 3. März zum ersten größeren Unglück des Jahres.
Als plötzlich das Historische Stadtarchiv einstürzte, wurden unter den Trümmern zwei Menschen begraben.
Als Auslöser des Einsturzes gelten die Arbeiten an einer neuen U-Bahn-Strecke in der direkten Nachbarschaft.
Die beiden Opfer konnten von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Unter den Trümmern wurden auch rund 90 Prozent der wertvollen Dokumente ...
... des Archivs begraben. Die Restaurierung der Dokumente wird rund 30 Jahre dauern und geschätzte 300 Millionen Euro kosten.
Ein weitaus größeres Unglück ereignete sich einen Monat später in der Region um die italienische Stadt L'Aquila.
Am frühen Morgen des 6. April 2009 wurden die Menschen durch ein Erdbeben ...
... der Stärke 6,3 aus dem Schlaf gerissen. Wer Glück hatte, konnte sich rechtzeitig ins Freie retten.
Hunderte Menschen wurden jedoch unter den herabfallenden Trümmerteilen begraben.
Die angerichteten Schäden sind enorm. Bis zu 15.000 Gebäude sind eingestürzt oder schwer beschädigt worden.
Rund 28.000 Menschen wurden buchstäblich über Nacht obdachlos. In den Tagen nach dem Beben ...
... suchten die Rettungskräfte unter den Trümmern fieberhaft nach Überlebenden.
Dutzende teils schwere Nachbeben erschwerten ihnen jedoch die Suche und die Bergung von Opfern.
Nach dem Beben standen viele Bewohner der Region vor dem Nichts. Beinahe jeder hat ein Familienmitglied, einen Freund oder Bekannten verloren.
Zu einem ganz anderen Unglück kam es am 22. Juni 2009 in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. Zwei U-Bahn-Züge der ...
... so genannten Red Line stießen im Norden der Stadt zusammen. Dabei schoben sich mehrere Wagons zusammen.
Neun Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 70 weitere wurden teils schwer verletzt.
Der Unfall sorgte auch deswegen für Wirbel, weil in den Stunden danach nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen Anschlag handelte.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass offenbar ein Fehler in der Signalanlage zu dem Unglück führte.
Ein noch schwereres Zugunglück ereignete sich in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2009 in der italienischen Stadt Viareggio.
In der Nähe des Bahnhofs der Stadt entgleiste ein mit Flüssiggas betankter Waggon und explodierte.
Die Hitze und die Wucht der Detonation setzten eine Kettenreaktion in Gang, in deren Folge ...
... weitere Wagons und zahlreiche angrenzende Häuser in Flammen aufgingen. Innerhalb kürzester Zeit hatten sich ...
... ganze Straßenzüge in ein Flammenmeer verwandelt. Mindestens 22 Menschen wurden Opfer von Feuer und Rauch.
Weitere 26 Menschen wurden teils schwer verletzt. Viele Menschen verloren in den Flammen all ihre Habe.
Die betroffenen Straßenzüge glichen nach dem Großbrand einem Trümmerfeld. Mindesten 100 Menschen wurden obdachlos.
Ein weiterer dramatischer Brand ereignete sich am 5. Juni 2009 in einer Kinderkrippe im mexikanischen Hermosillo.
Ein Feuer in einem benachbarten Gebäude griff gegen 15 Uhr auf die Krippe über, als die Kleinkinder gerade schliefen.
43 Kinder kamen in den Flammen ums Leben, mindestens 27 erlitten teilweise schwere Verbrennungen.
Das tragische Unglück entfachte eine Debatte über den oftmals mangelnden Brandschutz in Mexiko. Den Eltern der 43 toten Kinder ...
... nützt das jedoch nichts. Für sie brach mit dem Tod ihrer Liebsten eine Welt zusammen.
Im Juli ereignete sich auch in Deutschland erneut ein aufseheneregender Unglücksfall. Am Ufer des ...
... aus einem Tagebau hervorgegangenen, künstlichen Concordia-Sees bei Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) brach unerwartet ...
... ein rund 350 Meter breiter Küstenstreifen ab. Dabei wurden auch ein Einfamilienhaus und ein Teil eines Mehrfamilienhauses mit weggerissen.
Drei Menschen hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks in den Häusern auf. Sie gelten seitdem als vermisst und sind offenbar ...
... unter dem Schlamm und Geröll verschüttet worden. Mehrere weitere Häuser in der näheren Umgebung wurden von der Feuerwehr und dem THW geräumt.
Die betroffenen Familien können vermutlich nie mehr dort wohnen, da sich ein ähnlicher Küstenabbruch jederzeit wieder ereignen kann.
Auf den Samoa-Inseln im Pazifik ereignete sich am 29. September ein verheerendes Unglück.
Ein Seebeben der Stärke 8,0 verursachte einen Tsunami der etwa 40 Minuten später auf Land traf und für Verwüstungen sorgte.
Die Flutwellen erreichten eine Höhe von bis zu sechs Metern und gelangten bis zu 1,5 Kilometer ins Landesinnere.
Auf Amerikanisch Samoa, Samoa und Tonga kamen mindestens 189 Menschen in den Fluten oder in einstürzenden Gebäuden ums Leben.
Dass die Zahl der Opfer nicht deutlich höher ausfiel, war hauptsächlich einer frühzeitig erfolgten Tsunami-Warnung zu verdanken.
Ähnliche Bilder aus Sizilien: In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober ereigneten sich in der Region um die Stadt Giampilieri ...
... infolge langanhaltenden Regens zahlreiche Erdrutsche und Schlamlawinen. In Giampilieri wurden ...
... ganze Straßenzüge und Plätze unter einer meterhohen Schlammdecke begraben.
Mindestens 28 Menschen wurden bei dem Unglück getötet. Allerdings könnte die Opferzahl noch deutlich höher sein.
Zahlreiche Menschen gelten noch immer als vermisst. Bis heute werden in der Region die Spuren ...
... der Katastrophe beseitigt und die von Geröllmassen eingeschlossenen Dörfer und Städte wieder zugänglich gemacht.
Ergiebige Regenfälle haben im November auch in Großbritannien und Irland für einen Ausnahmezustand gesorgt.
Besonders schwer betroffen war der Norden Englands. Hier wurden ganze Kleinstädte ...
... überflutet. Einkaufsstraßen verwandelten sich in reißende Flüsse.
Infolge der Überschwemmungen kamen mindestens vier Menschen ums Leben. Landesweit gelten ...
... nach den Fluten hunderte Brücken als einsturzgefährdet. Einige der Bauwerke haben bereits dem Druck der Wassermassen nachgegeben.
Das Verschwinden einer Air-France-Maschine über dem Atlantik könnte eines der schwersten Luftfahrtunglücke der vergangenen Jahre sein. Auf dem Weg von Rio de Janeiro nach ...
... Paris war ein Airbus 330 aus bisher ungeklärten Gründen vom Radar verschwunden. Die französische und die brasilianische Luftwaffe ...
... suchen unter Zeitdruck nach der Maschine und den Insassaen. Beim Tod aller 228 Menschen an Bord wäre ...
... es für die französische Fluggesellschaft die schlimmste Katastrophe in ihrer Geschichte.
Im Februar 2009 stürzte eine Boeing 737 nahe des Amsterdamer Flughafens Schiphol ab. Von den 134 Insassen ...
... überlebten neun das Unglück nicht.
Bei einem Flugzeugabsturz in Suriname, Südamerika, wurden im April 2008 20 Menschen getötet.
Im August verunglückte eine Spanair-Maschine auf der Landebahn des Madrider ...
... Flughafens. 154 Menschen starben, darunter fünf Deutsche.
Im November 2007 stürzte kurz vor der Landung im Südwesten der Türkei ein Flugzeug der Gesellschaft Atlasjet ab. Alle 57 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Die Maschine vom Typ MD 83 war beim Anflug auf Isparta plötzlich von den Radarschirmen verschwunden.
200 Menschen sterben, als ein Airbus der brasilianischen Fluglinie TAM in São Paulo bei der Landung über die Landebahn ...
... hinausschoss und gegen ein Gebäude raste.
89 Menschenleben forderte der Absturz einer Passagiermaschine im thailändischen Phuket. Der Pilot ...
... hatte offenbar trotz der Warnung vor einer Windschere zur Landung angesetzt.
Im Juli 2006 verunglückte im sibirischen Irkutsk ein von Moskau kommender Airbus A310 ...
... der russischen Fluggesellschaft S7 auf der Landebahn. 104 der 122 Insassen kamen dabei ums Leben.
Zunächst war von 90 Opfern die Rede: Beim Absturz einer Tupolew Tu-154 im Iran kamen im September 2006 28 Menschen ums Leben.
Bei einer Notlandung der tunesischen Fluglinie Tuninter im Meer vor Sizilien kamen 13 Menschen ums Leben. Die Maschine war auf dem Weg vom süditalienischen Bari zur Ferieninsel Djerba.
August 2005: Bei der Bruchlandung einer Boeing 737-200 rund drei Kilometer vor einem Flughafen im Nordosten Perus starben 41 Menschen.
Januar 2004: Vor der Küste des ägyptischen Badeortes Scharm el Scheich stürzte eine Urlaubermaschine ins Meer. Es starben 148 Menschen.
Eine Boeing 747-200 der taiwanischen Gesellschaft China Airlines stürzt im Mai 2002 ...
... ins Meer, 225 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben.
November 2001 stürzte ein Airbus A300 von American Airlines nach dem Start auf das New Yorker Viertel Queens: 265 Tote, davon fünf am Boden.
Bisher war der Absturz eines Flugzeugs des Typs Concorde in der Nähe des Pariser Flughafens Charles de Gaulles im Jahr 2000 das schwerste Unglück der Firmengeschichte. Dabei ...
... kamen alle 109 Insassen ums Leben. Vier Menschen starben in einem Hotel, auf das Teile des Flugzeugs stürzten.
Am Mittwoch ist eine Maschine der türkischen Fluggesellschaft "Turkish Airlines" nahe Amsterdam abgestürzt. Der Unfall ereignete sich ...
… während des Landeanflugs auf den niederländischen Flughafen Schiphol. Es herrschte zu der Zeit …
… schlechte Sicht. Die Maschine vom Typ Boeing 737-800 zerbrach am Boden in drei Teile.
Neben den 127 Passagieren waren nach Angaben der Fluggesellschaft …
… acht Besatzungsmitglieder an Bord.
Nach offiziellen Angaben sind neun Menschen bei dem Unglück ums Leben gekommen.
50 Menschen erlitten bei der Bruchlandung Verletzungen, so die Flughafenbehörde.
Die Unglücksstelle liegt nur mehrere hundert Meter von der Landebahn entfernt …
… auf einem Feld in der Nähe von Wohnhäusern.
Gleich nach dem Absturz waren die Rettungskräfte …
… an der Unglücksstelle.
Das Flugzeug war am Morgen kurz nach 8.00 Uhr in Istanbul gestartet und …
… sollte um 10.40 Uhr in Amsterdam landen.
Nach Angaben des Flugzeugherstellers wurde das Flugzeug 2002 gebaut und wurde regelmäßig gewartet.
Das Flugzeug brannte, Häuser brannten. Dieses Unglück erschüttert die Kleinstadt Clarence nahe Buffalo.
Eine Maschine vom Typ Bombardier Dash 8 Q400 war in ein Haus gestürzt. Zu dieser Zeit herrschte schlechtes Wetter. Ob das ...
... die Ursache des Absturzes war, ist noch nicht bekannt.
Die Feuerwehr geht davon aus, dass kein Passagier den Absturz überlebt hat. An Bord der Maschine befanden sich 48 Menschen.
Tragisch ist, dass die Maschine nur noch rund zehn Kilometer vom Zielflughafen, ...
... dem Buffalo Niagara International Airport, entfernt war.
Es wird das "Wunder von New York" genannt: Am Donnerstag ist ein Airbus A320 ...
der Fluggesellschaft US Airways in die eisigen Fluten des New Yorker Hudson Rivers gestürzt.
Das Flugzeug versank schnell bis zu den Fenstern im Wasser, ging jedoch nicht unter.
Die 155 Passagiere und Besatzungsmitglieder flüchteten auf die Tragflächen ...
oder in das nur knapp über null Grad kalte Wasser. Viele erlitten dabei eine Unterkühlung.
Durch die Landung im belebten Hudson waren schnell ...
erste Helfer vor Ort. Fähren, Schlepper und andere Boote eilten sofort ...
zur Unglücksstelle und nahmen die Passagiere auf.
Zuvor sind bereits von Hubschraubern Rettungswesten abgeworfen worden.
Alle 155 Insassen des A320 konnten so gerettet werden.
Einige erlitten Knochenbrüche oder andere Verletzungen. In Lebensgefahr schwebte nach dem Unglück jedoch niemand.
Das Flugzeug war auf dem Weg vom Flughafen La Guardia in New York ...
nach Charlotte im Bundesstaat North Carolina. Kurz nach dem Start ...
fielen zwei Triebwerke aus. Die Ursache ist bisher unklar.
Möglicherweise flog der Airbus in einen Schwarm Vögel.
Am Ufer des Hudson beobachteten viele New Yorker gebannt das Geschehen.
Feuerwehr, Polizei und Sanitäter waren mit mehr als 100 Einsatzfahrzeugen vor Ort und ...
leisteten den Geretteten erste Hilfe.
Taucher suchten in dem Wrack nach möglichen weiteren Überlebenden oder auch Todesopfern.
Doch wie durch ein Wunder sind bei diesem Unglück keine Todesopfer zu beklagen.
Nach der Rettung der Passagiere und Besatzungsmitglieder ...
wurde das Flugzeugwrack gesichert und ...
von mehreren Booten rund drei Kilometer weit ...
bis zu einem Kai geschleppt und dort ...
vor dem Untergang gesichert.
Die Untersuchung des A320 soll jetzt Aufschluss über die ...
Absturzursache geben.
Nach ihrer Rettung wurden viele der Passagiere ...
zu Untersuchungen oder Behandlungen ...
in New Yorker Krankenhäuser gebracht.
Vielen saß der Schreck noch sichtlich ...
in den Gliedern. Andere freuten sich, ihre Lieben ...
in die Arme schließen zu können.
Zu verdanken ist die Rettung der 155 Menschen vor allem dem Piloten Chesley Sullenberger und seinem besonnen Handeln.
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und der Gouverneur des Staates New York, David Paterson, antworteten ...
nach dem Unglück auf Fragen der Presse und bedankten sich ausdrücklich bei dem Flugkapitän.
Dieser sorgte schließlich dafür, dass die Notlandung im New Yorker Hudson River ...
doch noch zum "Wunder von New York" wurde.
Höchstalarm am Madrider Flughafen. Eine angeblich mehr als 20 Jahre alte Maschine der Fluglinie Spanair ...
... kam beim zweiten Veruch von der Landebahn abzuheben von selbiger ab und ging sofort in Flammen auf.
Die spanische Feuerwehr war sofort vor Ort, um den Brand zu löschen. Doch noch Stunden später ...
... waren die Rauchsäulen über dem Großflughafen Barajas zu sehen. Von den 173 Insassen ...
... sollen mindestens 150 bei dem Unglück ums Leben gekommen sein. Sämtliche Flüge von und nach Madrid ...
... wurden gestrichen. Das Auswärtige Amt prüft, ob auch Deutsche unter den Opfern der Katastrophe sind.

Vor der libanesischen Küste ist am frühen Montagmorgen ein Flugzeug mit 90 Menschen an Bord abgestürzt. Das Unglück hat wahrscheinlich niemand überlebt. Zunächst hatten örtliche Medien berichtet, dass sieben Menschen gerettet worden seien. Die Angaben wurden jedoch von offiziellen Stellen nicht bestätigt. Die Boeing 737 der Ethiopian Airlines mit 90 Menschen an Bord stürzte auf dem Weg von Beirut nach Addis Abeba über dem Mittelmeer ab.

Ein Vertreter der Ethiopian Airlines sagte am Flughafen von Beirut: "Uns liegen derzeit noch keine Berichte von Überlebenden vor." Auch ein Sprecher der libanesischen Sicherheitsbehörden bestritt, dass Überlebende gefunden worden seien. In der Maschine saßen überwiegend Libanesen und Äthiopier. Deutsche waren nach Angaben der Fluggesellschaft nicht an Bord. Auch die Unglücksursache stand zunächst nicht fest. Ein Flughafensprecher berichtete von einem Blitz, der ins Flugzeug eingeschlagen sein könnte.

Vom Blitz getroffen?

Der Flug ET-409 war um 2.35 Uhr Ortszeit vom internationalen Flughafen Beirut bei schlechtem Wetter gestartet, 25 Minuten später als planmäßig. Schon kurz danach, so teilte Ethipian Airlines mit, ging der Funkkontakt mit der Maschine verloren. Augenzeugen berichteten von einem lauten Geräusch und sahen dann ein brennendes Flugzeug ins Wasser stürzen. Ein Flughafensprecher berichtete von einem Blitz, der ins Flugzeug eingeschlagen sein könnte. Am Rafik Hariri International Airport versammelten sich besorgte Angehörige.

In der Maschine saß auch die Frau des französischen Botschafters im Libanon, Marla Sanchez Pietton, wie aus der Botschaft in Beirut und von libanesischen Sicherheitskräften bestätigt wurde. Laut Fluggesellschaft stammten 51 Passagiere aus dem Libanon, 23 aus Äthiopien und zwei aus Großbritannien. Je ein Fluggast kam aus der Türkei, aus Frankreich, Russland, Kanada, Syrien und Irak. An der großangelegten Rettungsaktion sind nach Angaben der Vereinten Nationen auch ein deutsches und ein italienisches Schiff beteiligt.

Eigentlich sichere Airline

Ethiopian Airlines gilt als modernes Unternehmen mit einer vergleichsweise neuen Flotte. Die Fluggesellschaft wurde 1945 gegründet, ein Jahr später wurde der Flugbetrieb aufgenommen, zunächst zwischen Addis Abeba und Kairo. Derzeit fliegt Ethiopian Airlines nach eigenen Angaben international 56 Ziele auf vier Kontinenten an. In Deutschland steht Frankfurt/Main auf dem Flugplan. 2008 gewann das Unternehmen eine Auszeichnung als beste Fluggesellschaft Afrikas.

(dpa, N24)

25.01.2010 12:19 Uhr

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