Mission Südafrika
Jogi Löws WM-Kandidaten
23 Mann darf Jogi Löw für den endgültigen WM-Kader bestimmen, über 30 gehören zur erweiterten Auswahl. Doch wer fährt am Ende wirklich mit ans Kap? Die Kandidaten im N24.de-Check.
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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! "54 -74 -90 -2010"? Bundestrainer Jogi Löw hat ein großes Ziel vor Augen. Gemeinsam mit seinen Jungs will er die goldene WM-Trophäe in den Johannesburger Himmel stemmen. Wer dabei ist, ist noch ungewiss. Einige sind in der engeren Auswahl. Die wohl sicherer Nummer eins ist Leverkusens Keeper René Adler. Nach dem tragischen Tod von Robert Enke hat Löw immer wieder betont, dass die Hierarchie zwischen den Pfosten fest stehe. Entsprechend verdrängt Adler ... ... den Schalker Jung-Torhüter Manuel Neuer auf die Bank. Als 1986er Jahrgang kommt das Turnier für das Ruhrpott-Idol wohl ohnehin noch etwas früh. Nicht mehr gar so jung ... ... ist Tim Wiese, seines Zeichens Nummer eins bei Werder Bremen, und wohl Nummer drei in der DFB-Elf in Südafrika. Während auf der Torwart-Position alles klar scheint, ... ... herrscht in der Abwehr noch ein heftiges Gerangel. Wenig Sorgen muss sich, sofern er gesund und fit bleibt, Bayern-Verteidiger Philipp Lahm machen. Er dürfte ebenso gesetzt sein wie ... ... Werder-Schlacks Per Mertesacker. Doch bei der Frage, wer sich zu ihm in die Innenverteidigung gesellen soll, scheiden sich die Geister. Da wäre zum einen ... ... der wohl favorisierte Heiko Westermann vom FC Schalke. Mertesacker und er haben in der Vergangenheit schon oft die Mitte dicht gemacht, allerdings mit wechselhaftem Erfolg. Auch immer ... ... im Gerede: Stuttgarts Hoffnung Serdar Tasci. Beim VfB spielt er zumeist eine ruhige Kugel, auch wenn es bei den Schwaben zur Zeit nicht gerade rund läuft. Doch der Esslinger türkischer Herkunft ist noch reichlich unerfahren. Ein Name, der ... ... in den Planungen von Jogi Löw immer wieder auftaucht, ist der von Robert Huth. Der England-Legionär gilt allerdings nicht gerade als technisch versiert. Er hat daher eher Außenseiter-Chancen. Apropos Außenseite. Neben Philipp Lahm, der am liebsten rechts spielt, tummeln sich auf den Abwehrflüglen noch einige weitere Talente. Ebenfalls über rechts pflegt Hamburgs Jerome Boateng zu kommen. Auch Andreas Beck von 1899 Hoffenheim gilt als Rechstaußen-Hoffnung. Derzeit aber eben nur Hoffnung. Ob er in einem großen Turnier bestehen könnte? Sitzt wohl, wenn überhaupt, eher auf der Bank. Ähnlich verhält es sich mit Stuttgarts Christian Träsch. Auch er ist als Greenhorn für das Weltturnier im Sommer nur bedingt geeignet. Ein alter Hase ist auf der Position dagegen Hertha-Kapitän und Nationalmannschaftsveteran Arne Friedrich. Sein Einsatz auf der rechten Seite ist am wahrscheinlichsten, sofern Philipp Lahm auf die linke wechselt. Wieso Philipp Lahm über links kommen lassen? Nun ja, auf dieser Seite sind die Alternativen eher dürftig. Dennis Aogo vom HSV ist zwar ein spiel- und kampfstarker Mann, aber er ist als Gerade-eben-noch-U21-Spieler ohne Einsatz im A-Team. Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat sich von Jogi Löw dagegen schon mehrfach das DFB-Leibchen reichen lassen. Mit den schwächelnden Wölfen waren aber auch seine Leistungen zuletzt eher durchwachsen. Noch mehr Auswahl hat Jogi Löw im Mittelfeld - wenn es auch hier nur vier Plätze in der Startelf gibt. Oberhäuptling ist und bleibt dabei Chelseas Michael Ballack. Dann bleiben nur noch drei Positionen auf dem Rasen. Rollen wir das Feld einmal von hinten auf: Im zentralen defensiven Mittelfeld zuhause ist Bayer-Kapitän Simon Rolfes. Wenn das operierte Knie hält und er sich bei Leverkusen wieder etabliert, kann er sich wohl berechtigte Hoffnungen machen. Nicht gar so rosig sieht es für Stuttgarts Thomas Hitzlsperger aus. Beim VfB ist er gescheitert, sucht nun sein Heil bei Lazio Rom. Jogi Löw hält zunächst an dem Defensivmann fest. Aber da muss jetzt noch was passieren. Beim VfB eher auf dem Weg nach oben ist Sami Khedira. Der Schwabe hat mit Anfang 20 schon vieles erreicht: Deutscher Meister, U21-Europameister und nun die Berufung in den A-Kader. Er ist Allrounder, zumeist im zentralen Mittelfeld unterwegs. Ein weiterer Allrounder ist Wolfsburgs Christian Gentner, der im Sommer zum VfB Stuttgart zurückkehren wird. Ob er wirklich eine Chance in Südafrika bekommt? Auch noch mit im Spiel ist der Hamburger Marcell Jansen. Der Ex-Bayern-Profi ist links beheimatet, offensiv begabt, aber auch als linker Verteidiger einsetzbar. Weil er so vielseitig ist, passt er perfekt in einen Turnierkader. Klicken wir uns weiter durch das "Mittelfeld der Jungen und Wilden". Jung und wild, da fallen gleich eine Reihen von Namen, deren Träger allesamt mit guten Leistungen mit zur WM kommen könnten. Aaron Hunt von Werder Bremen etwa oder ... ... Bayerns Liebling Thomas Müller. Da wäre aber auch noch ... ... Hinrundenkönig Toni Kroos von Bayer Leverkusen oder ... ... Werder-Wirbler Marko Marin. Deutlich arivierter erscheint der mit 21 Jahren zwar auch noch junge Mesut Özil. Bei Werder eine Wucht und auch im Nationaltrikot oft spitze, sollte er für Juni wohl besser keinen Urlaub buchen. Auch Offensivkraft Piotr Trochowski, beidfüßiger Spielmacher, vom Hamburger SV ist wohl im Kader gesetzt. Auf Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern hält Jogi Löw große Stücke. Der spielfreudige Mittelfeldmann gehört zu den international erfahrensten im Team und durfte auch schon die Kapitänsbinde tragen. Im Nationaldress ist Mario Gomez als einer der möglichen Stürmer in Südafrika oft glücklos gewesen. Bei den Bayern läuft es dagegen relativ gut, acht Tore hat er in der Hinrunde gemacht. Für Jogis Kader sollte das mindestens reichen. Nach längerer Verletzung zum Jahresbeginn wieder im Aufbau ist Leverkusens Angreifer Patrick Helmes. Für seinen Club und die Nationalelf hatte er zuvor stets gefährlich wirken können. Wenn er sich reinhängt, dann wird es noch was mit Südafrika. Mit einer Bombenhinrunde, in der er zwölf Tore machte, hat sich Stefan Kießling, Helmes' Mannschaftskollege für höhere Weihen empfohlen. Im Test gegen die Elfenbeinküste gab er sein Debüt in der Startelf des DFB-Teams. Ambitioniert in seine Nationalmannschaftskarriere gestartet ist Cacau, Stürmer beim VfB Stuttgart. Die Saison verläuft für ihn bislang aber eher bescheiden. Wenn er sich nicht ranhält, wird's nichts mit der WM. Mit ziemlicher Sicherheit dabei ist dagegen Miroslav Klose. Der Bayern-Star gehört schon seit langem zum festen Inventar in Löws Planungen. Auch wenn er noch nicht so richtig in Gang gekommen ist: Er ist ziemlich sicher dabei. Und da wäre noch ein letztes Stürmer-Sorgenkind. Lukas Podolski, vor der Saison zum 1. FC Köln zurückgekehrt, trifft einfach nicht in der Liga. Im Weiß-Schwarzen dagegen ist er immer für einen Treffer gut. Sollte für die WM noch reichen. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Fußball ist in Südafrika äußerst populär - bei Jung und Alt. Historisch bedingt ist die Sportart gerade in der schwarzen Bevölkerung Südafrikas am beliebtesten, ... ... da Fußball weniger stark von den ethnischen Abgrenzungen der Apartheid betroffen war als beispielsweise Rugby oder Cricket. Schulkinder spielen mit einem selbstgebastelten Fußball. Fans feuern ihre "Bafana Bafana" an, der Spitzname der südafrikanischen Nationalmannschaft. Der Zulu-Ausdruck bedeutet ... ... "Grüne Jungs" und spielt auf die Unerfahrenheit des südafrikanischen Teams zu seinen Anfangszeiten an. Sie dürfen in keinem Stadion fehlen - die Vuvuzelas. Das Blasinstrument ist das Symbol des südafrikanischen Fußballs. Frei nach dem afrikanischen Sprichwort "Der Affe wird durch viel Krach erlegt" machen sie einen immensen Lärm, ... ... so dass sie ins Blickfeld einiger Spieler und Trainer geraten sind. Diese fordern ein Verbot der Vuvuzelas während der Fußball-WM 2010. Von FIFA-Präsident Blatter gab's dazu aber eine klare Absage. Noch herrscht Ruhe im Free State Stadion in Bloemfontein, eines der Spielstadien der Fußball-WM. Nach umfangreichen Modernisierungen konnte es während des Confed Cups `09 seine Spieltauglichkeit beweisen. Das offizielle Maskottchen der Fußball-WM 2010 ist dieser knuffige Leopard. Der Name "Zakumi" ist zusammengesetzt aus den zwei Buchstaben "ZA", die für Südafrika stehen, und "kumi", was in vielen afrikanischen Sprachen "zehn" bedeutet. Neben Fußball ist Rugby die beliebteste Sportart in Südafrika. Sie wurde anfänglich aus Rassentrennungsgründen nur von Weißen gespielt, ist aber mittlerweile über jede ethnische Grenzen hinweg populär. Südafrika ist der amtierende Rugby-Weltmeister und bezwang England 2007 im Finale der Rugby Union Weltmeisterschaft. Die Küste Südafrikas umfasst eine Länge von 2.500 km und ... ... erstreckt sich über zwei Weltmeere, der Atlantische Ozean im Westen und der Indische Ozean im Osten. Südafrikas Küstenstreifen lädt jede Menge weitere Sportbegeisterte ein: ... Angefangen bei den Surfern vor Kapstadt, ... ... über die Kiteboarder, ... ... hin zu den Basejumpern und ... ... den Seglern des Volvo Ocean Race, die auf ihrer Segelregatta um die ganze Welt auch das Kap der Guten Hoffnung umrunden. Auch die possierlichen Pinguine finden in drei Brutkolonien an der Küste Südafrikas ein Zuhause. Von Ende Juli bis Anfang Dezember können an der Küste Südafrikas regelmäßig Wale beobachtet werden. Ihr vermehrtes Auftreten führt hier auf der sogenannten "Whale Route" zu einem regelrechten Touristenboom. Neben den Walen bietet der Kruger National Park die Gelegenheit weitere Vertreter der "Big Six", der sechs großen Säugetiere Afrikas, zu erleben. Das größte Wildschutzgebiet Südafrikas umfasst mehr als 20.000 Quadratkilometer Fläche ... ... und lockt jährlich über vier Millionen Besucher an. Sie können hier zum Beispiel Elefanten sehen. In kaum einem anderen Land der Welt werden jedoch Wildtiere wie die Elefanten derart kommerziell ausgeschlachtet wie in Südafrika. So ist der Abschuss von Elefanten selbst im Kruger National Park offiziell erlaubt. Als Grund wird ihre Überpopulation angegeben, die angeblich die Artenvielfalt im National Park gefährdet. Weniger gefährlich leben die weiteren tierischen Attraktionen wie die Löwen, ... ... Zebras, ... ... Kolibris und ... .... Strauße. Die Unterkünfte im Kruger National Park im Rahmen der Fußball-WM 2010 waren übrigens innerhalb von zwei Stunden nach Öffnung des Reservierungsbüros ausgebucht. Das "Big Hole" in der südafrikanischen Stadt Kimberley ist ein riesiges von Menschenhand geschaffenes Erdloch. Es liegt mitten in der Stadt und ist wegen seiner Dimensionen und wegen der … …Diamantengewinnung bekannt. In Kimberley und Umgebung waren im Jahr 1870 50.000 Menschen mit der Diamantengewinnung beschäftigt. Seit 1914 ist das "Big Hole" geschlossen. Neben den industriellen Wirtschaftseinkünften wird in Südafrika vermehrt der Weinanbau betrieben. Diese Tradition ist in Südafrika bereits über 300 Jahre alt, auch wenn südafrikanische Weine erst am Ende der 1980er Jahre in Europa populär wurden. Neben Wein zählt der Tee zu einem wichtigen Exportgut. So ist Südafrika das einzige Land, das auf natürliche Weise die Teesorte Rotbusch (Rooibos) anbaut. Der Rooibos-Strauch kommt ausschließlich am Westkap vor und der aus ihm gewonnene Tee ist wegen seiner wohltuenden Wirkung bekannt und beliebt. Die größte Stadt Südafrikas ist Johannesburg mit mehr als drei Millionen Einwohnern. Landeshauptstadt ist allerdings das rund 50 Kilometer nördlich gelegene Pretoria. Trotzdem befindet sich hier die größte Börse Afrikas, die Johannesburg Securities Exchange. Mit über 532 Bussen und täglich 90.000 Passagieren bietet die Johannesburg Metropolitan Bus Service, kurz Metrobus, die beste Möglichkeit durch die Stadt zu kommen - und sie nebenbei auch noch anzuschauen. Von den Afrikanern gerne als "Mutterstadt" bezeichnet: Kapstadt ist die drittgrößte Stadt im Land. Der Begriff "Mutterstadt" ist darauf zurückzuführen, dass Kapstadt die erste Stadtgründung in der südafrikanischen Kolonialzeit war. Den Namen Kapstadt erhielt sie jedoch in Anlehnung an das 45 Kilometer südlich gelegene "Kap der Guten Hoffnung". In Kapstadt befindet sich der Sitz des südafrikanischen Parlaments. Seit 1994 ist dies die offizielle Flagge Südafrikas. Die unterschiedlichen Farben repräsentieren die verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes. Rot, weiß und blau sind die Farben der weißen Bevölkerung, ... ... schwarz, grün und gelb die Farben der afrikanischen Bewegungen. Der zentrale zusammenlaufende grüne Streifen in Form eines liegenden "Y" symbolisiert die neugefundene Einheit des Landes nach dem Ende der Apartheid. Die offizielle Währung in Südafrika ist der "Rand". Auf dem Foto ist der Krugerrand abgebildet, ebenfalls ein offizielles Zahlungsmittel Südafrikas, welches aber praktisch nicht genutzt wird. Südafrika ist eine der weltweit am schwersten von der HIV-Epidemie betroffenen Regionen. Statistiken der Organisation UNAIDS gehen davon aus, dass jeder fünfte Erwachsene in Südafrika mit dem HIV-Erreger infiziert ist. Als bedeutendster Kämpfer in der Anti-Apartheid-Bewegung Südafrikas gilt Nelson Mandela. Er war nach 27-jähriger politischer Gefangenschaft der erste schwarze Präsident des Landes. 1999 trat er als Präsident zurück. Zu Zeiten der Apartheid eingeführt, sind Townships gigantische Wohngebiete, die die Größe von Städten erreichen können. Die hohe Bevölkerungsdichte und vorherrschende Armut verursachen eine hohe Kriminalität, die sich auch in Straßenkämpfen niederschlägt. Im Mai 2008 erlebte Südafrika eine Welle der Fremdenfeindlichkeit (Xenophobie), die sich von den Townships in Johannesburg und anderen Städten ausbreitete. Das Elend der armen Slumbewohner hat sich in regelrechte Pogrome gegen ... ... Flüchtlinge und Einwanderer aus anderen afrikanischen Staaten, insbesondere Simbabwe und Mosambik, entladen – die Gewalt Armer gegen Ärmere. Die Zulus sind die größte ethnische Gruppe in Südafrika. Sie umfassen heute ca. elf Millionen Menschen. Dem kann sich auch das globale Social Network "Facebook" nicht verschließen - nach Kisuaheli wird es die Facebook-Seiten bald auch auf isiZulu, der Sprache der Zulus, geben. Der derzeit mächtigste Zulu ist … … Jacob Zuma, der amtierende Staatspräsident Südafrikas. Er gilt als schillerndster Politiker des südlichen Afrikas. Der polygam lebende Zuma musste sich bereits Korruptions- und Vergewaltigungsvorwürfen stellen, die er jedoch unbeschadet abweisen konnte. Die Wege der Prinzen William und Harry von Wales führten auch durch Südafrika. Sie haben an der Enduro Afrika teilgenommen, eine Rallye, deren Erlöse für einen wohltätigen Zweck gespendet wurden. Harrys langjährige Freundin Chelsy hat ebenfalls einige Jahre in Südafrika gelebt. Geboren in Simbabwe, studierte sie in Kapstadt Wirtschaftswissenschaften. Seit Januar 2009 gehen beide getrennte Wege. Ihr Gesicht kennt jeder. Und trotzdem gilt Model und Mutter Heidi Klum in der Werbebranche als noch nicht verbraucht. Das macht sich beispielsweise ... ... der amerikanische Burgerbrater McDonald's zunutze. Der Fastfood-Konzern will so neue Käuferschichten für sein Essen gewinnen. Sieht ja auch schön aus ... McDonald's ließ auch schon Deutschlands Vorzeigefußballer Michael Ballack in den Burger beißen. Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist einer der Werbetopverdiener unter Deutschlands aktiven Sportlern. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gab er alles für sein Land - und die DFB-Sponsoren wie adidas. Auch für die damalige Fancard der Deutschen Bahn rührte Ballack die Werbetrommel. Der Elektronikriese Samsung punktete mit dem Saubermann-Image von Ballack. Samsung ist Trikotsponsor des derzeitigen Fußballvereins des "Capitano", FC Chelsea. Sportler sind wegen ihres Bekanntheitsgrades gern genommene Werbeträger. So biss Oliver "King" Kahn zeitweise ... ... in gegrillte Fleischbratlinge der Kette Burger King. Einer der bekanntesten Fußballer weltweit ist der Engländer David Beckham. Der Namensgeber des Films "Kick it like Beckham" schießt seine meist genialen Freistöße in Schuhen mit den drei Streifen. "Becks" telefonierte zudem mit rasiermesserscharfen Handys aus Amerika. Er trinkt aber auch mal gern eine Brause des Herstellers Pepsi und ... ... rasiert sich mit Produkten von Gillette, wie übrigens auch der französische Torjäger Thierry Henry, der Schweizer Tennisstar Roger Federer und der Golfprofi Tiger Woods. Mit seinen schicken Klamotten, seinem durchtrainierten Körper und ... ... seiner "besseren Hälfte", Victoria "Posh Spice" Beckham (die übrigens wie ihr Mann auch für Armani wirbt), ... ... kreierte "Becks" sein eigenes Image, das des "metrosexuellen Mannes". Fußball wurde immer mehr zur Nebensache. Auch bei Noch-Bayern-Profi Lukas Podolski spielt Fußball derzeit nicht die erste Geige. Allerdings liegt das wohl eher am Spielsystem des Rekordmeisters als an "Prinz Poldi" selbst. Podolski ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt und warb beispielsweise deshalb für die "Prinzenrolle" und Axe-Düfte. Die sollen auf Frauen ja eine ganz bestimmte Wirkung haben. Hauptsache das Trikot müffelt nicht mehr. Bei Poldis kongenialem Nationalmannschaftskollegen Bastian Schweinsteiger ging es eher um die Wurst. Bifi muss halt mit. Falls Poldi die Bayern und seinen Schweini verlassen sollte, kann sich Bastian seine Tränen mit Zewa-Taschentüchern, für die er und andere Nationalelfkollegen während der WM 2006 warben, trocknen. Poldis und Schweinis Ex-Nationalmannschaftskollegen Benjamin Lauth und Kevin Kuranyi waren und sind im Netz der Brotaufstrich-Werbung gefangen. Seit Jahren kommt auf die Brote der deutschen Nationalmannschaftskicker nichts anderes als Nutella. Das will uns zumindest die Werbung weismachen. Andreas Hinkel, Arne Friedrich oder Marcell Jansen könnten da mehr wissen. Dabei gibt es in Deutschland so viele gute Nuss-Nougat-Brotaufstriche: Im Osten ist beispielsweise Nudossi sehr beliebt. Ein ganz besonderes Näschen für Werbung hatte einst auch Christoph Daum. In einer Werbekampagne warb Daum für den Energieriesen RWE. Der Essener Konzern begründete damals die Kooperation mit Daums Fähigkeit, in einem hart umkämpften Umfeld mit Teamgeist zu bestehen und dabei immer neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Skispringer Martin Schmitt war einst mit Milka auf der Mütze richtig weit geflogen. In Deutschland ist auch Ex-Boxer Axel Schulz einer der berühmtesten Mützenträger. Aber einer ist ... ... noch bekannter: Ex-Formel-1-Pilot und derzeitiger Rennkommentator Niki Lauda. Mit Mütze sah man Boris Becker nur ab und an auf dem Tennisplatz. Heute setzt er dafür vielmehr auf Sonnenbrillen, zumindest wenn es um ... ... seine neue Leidenschaft Pokern geht. Da will er sich nämlich nicht in die Karten schauen lassen. Privat soll er übrigens Mercedes fahren - wie auch Ex-Formel-1-Pilot Mika Häkkinen. Becker war als Tennisprofi ein "König". Kein Wunder, dass er für die gleichnamige Pilsmarke wirbt. Auch Pur-Sänger Hartmut Engler ließ sich das berühmte "KöPi" munden. Und auch ... ... Deutschlands bekanntester Schauspieler Til Schweiger erhebt nach erfolgreichen Filmpremieren gern mal das Bierglas und trinkt ein ... ... "KöPi". Das wird übrigens bereits seit über 150 Jahren gebraut. Aber nicht nur die König-Brauerei wirbt mit Prominenten. Auch der Gerstensaft der Marke Krombacher greift immer mal wieder auf Promis als Werbeträger zurück: "Tante Käthe" Rudi Völler und TV-Moderator Günther Jauch ... ... priesen das "Regenwald-Projekt" der Brauerei an. Jauch machte sich aber auch für den Euro stark: Diese Werbung sollte einst Bundesbürger animieren, ihre Spargroschen vor der Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002 zur Bank zu bringen. Jauchs hohe Sympathiewerte gaben den Ausschlag. Auf ein ähnlich hohes Wohlwollen unter den Deutschen stößt auch Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer. Er preist beispielsweise noch immer die Erdinger Bierbrautradition an. Prost! Die "Lichtgestalt des deutschen Fußballs" aß früher gern die Suppen des Tütensuppenherstellers Knorr. "Ja mei..." könnte Beckenbauer da eine seiner liebsten Floskeln zitieren. Das machte ein paar Jahre später dann der Mobilfunkanbieter E-Plus ("Ja, ist denn heut schon Weihnachten?"). ... Mit Handys scheint sich der "Kaiser" auszukennen. Denn nach E-Plus promotete er Mobilfunk á la O2. Da war er übrigens nicht der einzige: Schauspielerin Veronica Ferres warb auch für den mittlerweile zum spanischen Telefonica-Konzern gehörenden Mobilfunker. Auch Schauspieler und Ex-Tatort-Kommissar Manfred Krug lieh seinen guten Namen einem Telekommunikationskonzern. Krug verbinden viele Deutsche heute mit ... ... dem Börsengang der Deutschen Telekom. Das waren noch Zeiten - damals ... vor der Weltwirtschaftskrise. Deutschlands besten Basketballer Dirk Nowitzki verbindet man unweigerlich mit der ING-Diba. Das könnte aber auch an der einprägsamen Melodie des Werbejingles liegen. Paul Breitner verwandelte sich einst in eine Figur aus Bauklötzen und machte auch noch Werbung für Rasierwasser der Marke Pitralon. Bei diesem Anblick kaum zu glauben. Apropos: Eintracht Braunschweig und Jägermeister schrieben vor rund 35 Jahren Fußballgeschichte: Erstmalig in der Bundesliga spielten am 24. März 1973 die Eintracht-Kicker mit dem Hirschkopf auf dem Trikot. Ein neuer Weg der Fußball-Kommerzialisierung. Haare sind ein gern verwendetes Werbethema - und das nicht erst seit Paul Breitner. Bei DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sitzt die Frisur immer perfekt, ob das an Shampoos von L'Oreal liegt? Bierhoff war nicht der einzige L'Oreal-Werbemann. Auch Formel-1-König Michael Schumacher promotete Produkte des französischen Herstellers. Seine Haare saßen auch bei seiner Wachsfigur perfekt. Selbst US-Schauspieler Ben Affleck warb für L'Oreal. Allerdings soll der Werbespot mit ihm gefloppt sein. Geschmäcker sind halt doch verschieden. Die Liste der weiblichen Werber für Produkte mit dem großen "L" liest sich wie ein "Who's who" der Film- und Musikszene: Egal ob Jennifer Lopez, ... ... Penelope Cruz oder ... ... Beyonce Knowles: Sie alle haben die Haare schön - mit französischen Beauty-Produkten. Natürlich darf auch "Desperate Housewive" Eva Longoria Parker nicht fehlen. Die Bambi-Gewinnerin ist das neu Gesicht des Konzerns. Auch sie werben (oder warben) bisher mit ihren Haaren für L'Oreal: Leinwand-Schönheit Jessica Alba, ... ... Ex-Spice-Girl Geri Halliwell, ... ... Brad Pitts Ex und "Friends"-Star Jennifer Aniston, ... ... Schauspielerkollegin Andie MacDowell, ... ... Top-Model Kate Moss, ... ... "Resident Evil"-Star Milla Jovovich, ... ... die Hollywood-Schönheit Jessica Biel, ... ... Vanessa Williams, ... ... Model Laetitia Casta, ... ... Schauspielerin Heather Locklear, ... ... Iris Berben, ... ... Catherine Deneuve, ... ... Claudia Schiffer und ... ... "Sex and the City"-Star Kristin Davis. Das deutsche Top-Model Schiffer wurde bei einer "Wetten, dass ..."-Sendung Ende der 90er mit Günther Jauch "zwangsverheiratet". Eine "Werbe-Ehe" gab es noch nicht. Aber das nur nebenbei ... Scarlett Johansson ist der neue Star am Hollywood-Firmament. Seit ihrem schauspielerischen Durchbruch im Film "Lost in Translation" an der Seite von Bill Murray und ihren Rollen in ... ... diversen Woody-Allen-Filmen wie "Match Point" oder "Vicky Cristina Barcelona" reißen sich die Unternehmen um sie als Werbeperson. CK-Parfüm, L'Oreal-Haarfarben oder Louis Vuitton-Taschen - die Werbefigur Johansson ist so vielschichtig wie ihre Rollen und so vielseitig wie ihre ständig wechselnden Haarfarben. Ähnlich wie L'Oreal geht auch Chanel vor: Promimence sells. Beispiele gefällig? Keira Knightley, ... ... Nicole Kidman, ... ... Lindsay Lohan, ... ... Vanessa Paradis (Sängerin und Dauerfreundin des "schwulen Piraten" Johnny Depp) oder ... ... die englische Mimin Emma Watson. Genau, das ist Hermine, Filmfreundin von Harry Potter. Gut aussehende Männer, im Allgemeinen auch Frauenschwarm genannt, ziehen als Werbeträger natürlich auch. George Clooney ist da das beste Beispiel. Egal ob für ... ... den Fertig-Espresso oder ... ... einen ganz bestimmten alkoholhaltigen Drink, dessen ... ... Name hier nicht näher erwähnt werden soll, ... ... der aber für Feten unerlässlich sein soll - Clooney wirbt dafür. James Bond Daniel Craig hat ihn im jüngsten "007"-Streifen übrigens weder mit Wodka, noch geschüttelt oder gerührt getrunken. Craig ist indes besonders "scharf" auf bestimmten TV-Modellen des Sony-Konzerns zu sehen. Es kommt halt doch auf die Technik an. Da ist es auch egal, wieviel sie kostet ... Olli Dittrich (r.) weiß davon ein Lied zu singen. Bastian Pastewka (l.) macht übrigens auch Werbung. Komisch sind beide. Witzige Werbespots sind in Deutschland aber immer noch die Ausnahme. Für komische Auftritte abseits des Boxrings sind beispielsweise Vitali und Wladimir Klitschko bekannt. Egal ob sie nun Wasserball spielen oder ... ... sich bei der Fitnesskette McFit für die Weltmeisterschaftskämpfe in Form bringen. (im Bild: Wladimir Klitschko bei seinem K.o.-Sieg gegen Hasim Rahman) Witzig waren einst auch die Spots einer bestimmten Telefonauskunft. Das lag in erster Linie an der damals noch Feldbusch heißenden Verona Pooth, die in der Werbung ihr Image auf die Schippe nahm. Hauptsache war: "Da werden Sie geholfen!" Ein Bauernspruch heißt zwar: "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln." Ob das aber auch auf Spinat zutrifft? Hauptsache er "blubbt". Auch in eigener Sache war Frau Pooth aktiv. Aber ... ... sie kann auch anders: Mit Sir Peter Ustinov warb sie einst für die EXPO in Hannover. Lustiger sind aber die Spots für das Online-Computerspiel "World of Warcraft". Egal ob mit ... ... William Shatner ("T.J. Hooker", "Star Trek"), ... ... "Mr. T" aus dem berühmt-berüchtigten "A-Team" oder ... ... mit Smudo und ... ... Thomas D. von den "Fantastischen 4" - bei den sogenannten WoW-Spots sind Lacher vorprogrammiert. "Fanta 4" warb einst auch für den Aygo von Toyota. Die Autokonzerne lieben Promis als Kaufanreize. Opel setzte für den Tigra auf ... ... Schwimmstar Franziska van Almsick und ... ... Schumi fuhr in der Formel 1 für Ferrari, in der Werbung aber eher kleinere Autos des Mutterkonzerns Fiat. Der schnelle Michael trinkt heute noch im TV Wasser der Firma Rosbacher. Das passt auch prima mit dem Engagement bei ... ... der Kampagne "Don't drink and drive" zusammen. "Freiwillige" Werbung für einen guten Zweck ist auch im Kommen. So leihen beispielsweise das Thüringer Top-Model Eva Padberg und ... ... die mexikanische Schauspiel-Ikone Salma Hayek ihre guten Namen und vor allem Formen Unicef und treten als Botschafter für die Hilfsorganisation auf. Auch die Grand Dame des deutschen Tennissports, Steffi Graf, engagiert sich bei Hilfsorganisationen. Daneben macht sie aber auch "richtige" Werbung, beispielsweise für italienische Nudeln oder ... ... Kosmetikartikel. Auch ihr Mann ... ... Andre Agassi hat mehrere Werbeverträge. Ob die beiden aber ... ... deshalb ihre Kinder Jaden und Gil (Jade, Gillette) genannt haben? Während Graf und Agassi noch nicht als Paar geworben haben, flimmerten Heidi Klum und ihr Mann Seal bereits gemeinsam über die Mattscheiben ... ... - für Volkswagen. Für Seal war das eine Ausnahme. Seine Frau dagegen wirbt auch für eine große ... ... Parfümeriekette und ... ... war früher auch bei einem Naschwarenhersteller "fett" im Geschäft. Für Katjes wirbt jetzt aber das Top-Model Lena Gehrke. Während Gehrke eher ein Newcomer im Werbegeschäft ist, ist Thomas Gottschalk ein alter Hase. Oder Bär? Egal, er macht auf jeden Fall bereits seit Jahren "Kinder froh und Erwachsene ebenso". Mit seinem Bruder schnürte er auch ein großes Werbepaket für die Deutsche Post. Gottschalks ZDF-Moderatorenkollege Johannes B. Kerner (r.) backt da noch kleinere Brötchen, belegt meist mit gesunder Geflügelwurst. Ob die wohl besser schmecken, als die von Oliver Kahn beworbenen? Seinen Bekanntheitsgrad aus dem TV nutzte auch Harald Schmidt. Der Entertainer, der auch schon mal den Faust gibt (im Bild), ... ... warb beispielsweise für löslichen Kaffee. Als Late-Night-Talker muss man ja bekanntlich lange munter bleiben. Löslichen Kaffee wollen auch Hape Kerkeling (im Bild mit der Auszeichnung "Goldene Henne" zu sehen) und ... ... Mike Krüger schmackhaft machen. Ob man dafür erst den Nippel durch die Lasche ziehen muss? Dann doch lieber eine Extraportion Milch, oder?! Das sagten sich zumindest ... ... die ehemalige Tennisprofispielerin Anke Huber und ... ... die beiden Klitschkos, als sie für die Milchschnitte warben. Heute muss es da schon Mode von Boss sein. Vorzeigeturner Fabian Hambüchen trägt da eher Erima. Vergriffen hat er sich deswegen aber nicht. Das ein oder andere Mal danebengegriffen hat aber Torhüter Timo Hildebrand. Da halfen auch die Spezial-Werbehandschuhe des (Reifen)Gummispezialisten Continental nicht. In der Wortwahl wohl etwas vergriffen hatte sich vor kurzem Werder-Profi Torsten Frings. Da hatte Bundestrainer Jogi Löw eine "Stinklaune". Frings hätte da wohl lieber auf einen Werbespot von sich für die Zahnpflege-Bonbons von Smint zurückgreifen sollen. Löw hat aber trotzdem gut lachen. Er darf für den Touristik-Konzern ... ... TUI auf Gut-Wetter machen und ist zudem ... ... der neue Nivea-Mann des DAX-Neulings Beiersdorf. Yes! Nun müssen Sie entscheiden: Nett oder nervig? Im Juni hielt uns drei Wochen lang die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz in Atem. Die deutsche Elf schaffte es zwar wieder einmal ins Finale, musste sich aber den herausragenden Spaniern mit 0:1 geschlagen geben. N24.de schaut noch mal zurück auf Daten und Fakten rund um das Fußball-Ereignis des Jahres. Die EM 2008 war nicht gerade das Turnier der Favoriten. Die Großen strauchelten mehr oder weniger früh: Die Franzosen bereits in der Gruppenphase, … …, die Portugiesen scheiterten an den Deutschen, … …, die Holländer an den Russen und … … Weltmeister Italien an Spanien. Der italienische Superstar Luca Toni musste sogar torlos die Heimreise antreten. Zum ersten Mal seit 44 Jahren gewann Spanien die Europameisterschaft. Nach starken Leistungen im Turnierverlauf und besonders im Finale hatten sich die Iberer den Titel verdient. Als Überraschung des Turniers muss Russland genannt werden. Mit jungen und zum Teil unbekannten Spielern drang das Team von Star-Trainer Guus Hiddink bis ins Halbfinale vor. Die 31 Spiele fanden in acht Stadien statt, vier in der Schweiz und vier in Österreich. Insgesamt wurden 1,13 Millionen Tickets verkauft, wobei am Ende nur knapp 80 Prozent in den freien Verkauf gingen. Zum besten Spieler der EM wurde der Spanier Xavi gewählt. Die UEFA begründete ihre Entscheidung mit den knappen Worten: "Xavi bestimmt das Tempo im spanischen Spiel." Von den deutschen Spielern schafften es Michael Ballack, Lukas Podolski und Philipp Lahm in das Allstar-Team dieser EM 2008. Als einzigem Spieler des Turniers gelang es dem Spanier David Villa im Spiel gegen Russland, drei Tore zu schießen. Mit insgesamt vier Treffern wurde Villa dann Torschützenkönig. Fußball-Fans haben immer großen Durst. Der wird aber nicht mit Wasser, sondern mit Bier gestillt. Am Tag des Viertelfinals zwischen Holland und Russland tranken die 180.000 Fans 500.000 Liter Bier. Beim Spiel Deutschland gegen Portugal wurde Jogi Löw auf die Zuschauer-Tribüne verbannt. Statt seiner stand Co-Trainer Hansi Flick am Spielfeldrand. Das schnellste Tor der EM schoss Luka Modric in der vierten Minute für Kroatien zum 1:0-Sieg über Österreich. Schon das Halbfinalspiel Deutschland gegen Türkei wurde zum Nervenkrimi für Beteiligte und Fans. Der Türke Ugur Boral schoss seine Mannschaft sogar in Führung. Doch die deutsche Elf bog das Spiel auf 3:2 um - und zog ins Finale ein. Bevor auf den Straßen gejubelt werden konnte, passierte "die" TV-Panne der EM: Für rund 18 Minuten waren weltweit Ton und Bild weg. Dafür sahen die deutschen Zuschauer für mehrere Minuten das ZDF-Störbild. Mit 29 Jahren sechs Monaten und 16 Tagen (am Tag des Eröffnungsspiels) stellte Italien die älteste Mannschaft des Turniers. Die EM-Trophäe war erstmals eine Neuanfertigung. Vor der EM 2008 entworfen, ähnelt der neue Pokal zwar dem alten sehr, ist aber um ganze 22 Zentimeter größer und damit eindrucksvoller und pompöser. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich auch bei diesem Turnier nicht nehmen, dabei zu sein. Das Finale Deutschland gegen Spanien war ein Muss für die Kanzlerin, ... ... bei dem sie vollen Einsatz zeigte. Es muss nicht immer Politik sein: Außerdem wurden die einen oder anderen Expertengespräche mit dem Bundestrainer geführt. Obwohl es "nur" für den zweiten Platz gereicht hat, gab es in Berlin für die deutsche Nationalmannschaft wieder einen spektakulären Empfang. Der schlabbernde Trainingsanzug ist out - an der Seitenlinie wird aufgeschniegelt, nicht erst seit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und sein damaliger Co Joachim Löw mit blauem Hemd im Zwillingspack für modisches Aufsehen sorgten. In der Wahl der Kleidung unterstrichen sie während der WM 2006 eindrucksvoll, dass sie fußballerisch auf einer Linie liegen. Wie alle sportlichen Details wurde auch der Griff in den Kleiderschrank vor dem Spiel penibel abgestimmt, was sich, am Grad des Erfolgs gemessen, ja offenbar gelohnt hat. Das testete Löw nach Klinsmanns Abgang auch am neuen Co-Trainer Hansi Flick (hier mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff). Doch wenig später wagte Jogi Löw die modische Emanzipation in der Wahl der Kleidung und der Accessoires. Blau bleibt nun im Schrank, Jogi greift eher mal zu schwarz ... ... oder grau. Bleibt abzuwarten, in welchem sportlichen Erfolg das gipfelt. Wenn's mit dem Fußball mal nicht mehr klappt, kann er sich mit diesem Foto aber auch als Skitrainer bewerben. Jürgen Klinsmann geht seit seiner Rückkehr in die Bundesliga modisch auch eigene Wege. Mal im bekannten hemdsärmeligen Blau ... ... mal eher zugeknöpft - das könnte auch auf den jeweiligen Zustand seiner Mannschaft hindeuten. Unbestätigten Angaben zufolge zog er an diesem Tag in Erwägung sich selbst einzuwechseln, um so den Totalausfall im Bayern-Sturm zu kompensieren. Zweifellos setzte er bislang die modischen Akzente in der Bundesliga, was von einem Italiener auch nicht anders zu erwarten ist. Mantel, Anzug, Krawatte... ... waren Markenzeichen von "Mister" Giovanni Trapattoni. Er sah als Bayern-Trainer selbst bei einer Niederlage gut aus. Obwohl: Hier hat der Stilberater auf der ganzen Linie versagt! Der legitime Nachfolger Trapattonis: Stuttgarts Trainer Armin Veh. Hier sportlich leger, ... ... hier elegant im Anzug. Fazit: In Stuttgart kann man ruhig mal einen Blick an die Seitenlinie wagen. Nun zur gegensätzlichen Klamotten-Philosophie: Otto Rehhagel kam praktisch mit dem Trainingsanzug auf die Welt. Ob im griechischen Dress, ... ... als Bayern-Trainer in der passenden Klamotte ... ... oder als "König Otto" von Bremen: Ohne seinen Trainingsanzug trat er den Weg auf den Platz nicht an. Im hohen Norden scheint es auch das einzig tragbare Outfit an der Seitenlinie zu sein. Das bestätigen HSV-Trainer Martin Jol ... ... und erst recht sein Bremer Pendant Thomas Schaaf, der sich locker den Titel "König der Trainingsklamotte" verdient. Auf der inoffziellen Trainer-Kleidungs-Geschmacksskala landet er damit weit im Minusbereich, ... ... auch wenn die Bremer Trikotfarben (grün-orange) modische Verfehlungen im Prinzip schon vorgeben. Hilfreich ist dieses Outfit lediglich für die Bremer Spieler - falls sie mal vergessen, wer ihr Coach ist. Das reißen weder das Basecape ... ... noch der Pelzkragen wieder raus. Aber immerhin: Es geht doch! Er hat sich definitv zu seinem Vorteil entwickelt: Jürgen Klopp hatte hier noch das Mainzer Karnevals-Zelt übergestreift. ... und wagte sich in Mainz auch nur im Dress auf den Platz. Modisch war der Wechsel zu Borussia Dortmund für ihn auf jeden Fall ein Gewinn ... ... und fürs Derby gegen Schalke macht er sich inzwischen auch mal richtig schick. Dafür gab's nicht nur einen Punkt im Spiel, sondern auch ein Sonderlob. Noch so ein Kandidat, der sich im Sack offensichtlich wohlfühlt. Kölns Trainer Christoph Daum legt jedenfalls Wert auf Bewegungsfreiheit in sämtlichen Gemütszuständen. Toben, hüpfen, Spieler anschreien - dafür bietet das Sportdress natürlich alle Möglichkeiten. Obwohl auch Christoph Daum schon in der schicken Variante gesichtet wurde. Dass Bruno Labbadia sein Fußballtrikot eintauschte, ... ... hat sich für den Leverkusener Trainer sichtlich gelohnt. Im Anzug tauchte er an der Seitenlinie wieder auf und kann damit ebenso punkten ... ... wie Kollege und Wolfsburg-Oberhaupt Felix Magath. Passend zum jeweiligen Verein wählt er auch die Accessoires. Ob Krawatte im Wolfsburger grün ... ... oder roter Schal während der Tätigkeit bei den Bayern: Hier wird auf Stil geachtet. Und hier noch ein Rückkehrer, der nicht nur Fußball sondern auch Klamotten der alten Schule zurück in die Liga bringt. Hier im Trainingsanzug als Nürnberger Coach ... ... wird Hans Meyer auch im grünen Gladbacher Dress seinen Spielern Beine machen. Und wir stellen fest: Der Schlabberlook an der Seitenlinie ist offensichtlich nicht totzukriegen. 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Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! "54 -74 -90 -2010"? Bundestrainer Jogi Löw hat ein großes Ziel vor Augen. Gemeinsam mit seinen Jungs will er die goldene WM-Trophäe in den Johannesburger Himmel stemmen. Wer dabei ist, ist noch ungewiss. Einige sind in der engeren Auswahl. Die wohl sicherer Nummer eins ist Leverkusens Keeper René Adler. Nach dem tragischen Tod von Robert Enke hat Löw immer wieder betont, dass die Hierarchie zwischen den Pfosten fest stehe. Entsprechend verdrängt Adler ... ... den Schalker Jung-Torhüter Manuel Neuer auf die Bank. Als 1986er Jahrgang kommt das Turnier für das Ruhrpott-Idol wohl ohnehin noch etwas früh. Nicht mehr gar so jung ... ... ist Tim Wiese, seines Zeichens Nummer eins bei Werder Bremen, und wohl Nummer drei in der DFB-Elf in Südafrika. Während auf der Torwart-Position alles klar scheint, ... ... herrscht in der Abwehr noch ein heftiges Gerangel. Wenig Sorgen muss sich, sofern er gesund und fit bleibt, Bayern-Verteidiger Philipp Lahm machen. Er dürfte ebenso gesetzt sein wie ... ... Werder-Schlacks Per Mertesacker. Doch bei der Frage, wer sich zu ihm in die Innenverteidigung gesellen soll, scheiden sich die Geister. Da wäre zum einen ... ... der wohl favorisierte Heiko Westermann vom FC Schalke. Mertesacker und er haben in der Vergangenheit schon oft die Mitte dicht gemacht, allerdings mit wechselhaftem Erfolg. Auch immer ... ... im Gerede: Stuttgarts Hoffnung Serdar Tasci. Beim VfB spielt er zumeist eine ruhige Kugel, auch wenn es bei den Schwaben zur Zeit nicht gerade rund läuft. Doch der Esslinger türkischer Herkunft ist noch reichlich unerfahren. Ein Name, der ... ... in den Planungen von Jogi Löw immer wieder auftaucht, ist der von Robert Huth. Der England-Legionär gilt allerdings nicht gerade als technisch versiert. Er hat daher eher Außenseiter-Chancen. Apropos Außenseite. Neben Philipp Lahm, der am liebsten rechts spielt, tummeln sich auf den Abwehrflüglen noch einige weitere Talente. Ebenfalls über rechts pflegt Hamburgs Jerome Boateng zu kommen. Auch Andreas Beck von 1899 Hoffenheim gilt als Rechstaußen-Hoffnung. Derzeit aber eben nur Hoffnung. Ob er in einem großen Turnier bestehen könnte? Sitzt wohl, wenn überhaupt, eher auf der Bank. Ähnlich verhält es sich mit Stuttgarts Christian Träsch. Auch er ist als Greenhorn für das Weltturnier im Sommer nur bedingt geeignet. Ein alter Hase ist auf der Position dagegen Hertha-Kapitän und Nationalmannschaftsveteran Arne Friedrich. Sein Einsatz auf der rechten Seite ist am wahrscheinlichsten, sofern Philipp Lahm auf die linke wechselt. Wieso Philipp Lahm über links kommen lassen? Nun ja, auf dieser Seite sind die Alternativen eher dürftig. Dennis Aogo vom HSV ist zwar ein spiel- und kampfstarker Mann, aber er ist als Gerade-eben-noch-U21-Spieler ohne Einsatz im A-Team. Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg hat sich von Jogi Löw dagegen schon mehrfach das DFB-Leibchen reichen lassen. Mit den schwächelnden Wölfen waren aber auch seine Leistungen zuletzt eher durchwachsen. Noch mehr Auswahl hat Jogi Löw im Mittelfeld - wenn es auch hier nur vier Plätze in der Startelf gibt. Oberhäuptling ist und bleibt dabei Chelseas Michael Ballack. Dann bleiben nur noch drei Positionen auf dem Rasen. Rollen wir das Feld einmal von hinten auf: Im zentralen defensiven Mittelfeld zuhause ist Bayer-Kapitän Simon Rolfes. Wenn das operierte Knie hält und er sich bei Leverkusen wieder etabliert, kann er sich wohl berechtigte Hoffnungen machen. Nicht gar so rosig sieht es für Stuttgarts Thomas Hitzlsperger aus. Beim VfB ist er gescheitert, sucht nun sein Heil bei Lazio Rom. Jogi Löw hält zunächst an dem Defensivmann fest. Aber da muss jetzt noch was passieren. Beim VfB eher auf dem Weg nach oben ist Sami Khedira. Der Schwabe hat mit Anfang 20 schon vieles erreicht: Deutscher Meister, U21-Europameister und nun die Berufung in den A-Kader. Er ist Allrounder, zumeist im zentralen Mittelfeld unterwegs. Ein weiterer Allrounder ist Wolfsburgs Christian Gentner, der im Sommer zum VfB Stuttgart zurückkehren wird. Ob er wirklich eine Chance in Südafrika bekommt? Auch noch mit im Spiel ist der Hamburger Marcell Jansen. Der Ex-Bayern-Profi ist links beheimatet, offensiv begabt, aber auch als linker Verteidiger einsetzbar. Weil er so vielseitig ist, passt er perfekt in einen Turnierkader. Klicken wir uns weiter durch das "Mittelfeld der Jungen und Wilden". Jung und wild, da fallen gleich eine Reihen von Namen, deren Träger allesamt mit guten Leistungen mit zur WM kommen könnten. Aaron Hunt von Werder Bremen etwa oder ... ... Bayerns Liebling Thomas Müller. Da wäre aber auch noch ... ... Hinrundenkönig Toni Kroos von Bayer Leverkusen oder ... ... Werder-Wirbler Marko Marin. Deutlich arivierter erscheint der mit 21 Jahren zwar auch noch junge Mesut Özil. Bei Werder eine Wucht und auch im Nationaltrikot oft spitze, sollte er für Juni wohl besser keinen Urlaub buchen. Auch Offensivkraft Piotr Trochowski, beidfüßiger Spielmacher, vom Hamburger SV ist wohl im Kader gesetzt. Auf Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern hält Jogi Löw große Stücke. Der spielfreudige Mittelfeldmann gehört zu den international erfahrensten im Team und durfte auch schon die Kapitänsbinde tragen. Im Nationaldress ist Mario Gomez als einer der möglichen Stürmer in Südafrika oft glücklos gewesen. Bei den Bayern läuft es dagegen relativ gut, acht Tore hat er in der Hinrunde gemacht. Für Jogis Kader sollte das mindestens reichen. Nach längerer Verletzung zum Jahresbeginn wieder im Aufbau ist Leverkusens Angreifer Patrick Helmes. Für seinen Club und die Nationalelf hatte er zuvor stets gefährlich wirken können. Wenn er sich reinhängt, dann wird es noch was mit Südafrika. Mit einer Bombenhinrunde, in der er zwölf Tore machte, hat sich Stefan Kießling, Helmes' Mannschaftskollege für höhere Weihen empfohlen. Im Test gegen die Elfenbeinküste gab er sein Debüt in der Startelf des DFB-Teams. Ambitioniert in seine Nationalmannschaftskarriere gestartet ist Cacau, Stürmer beim VfB Stuttgart. Die Saison verläuft für ihn bislang aber eher bescheiden. Wenn er sich nicht ranhält, wird's nichts mit der WM. Mit ziemlicher Sicherheit dabei ist dagegen Miroslav Klose. Der Bayern-Star gehört schon seit langem zum festen Inventar in Löws Planungen. Auch wenn er noch nicht so richtig in Gang gekommen ist: Er ist ziemlich sicher dabei. Und da wäre noch ein letztes Stürmer-Sorgenkind. Lukas Podolski, vor der Saison zum 1. FC Köln zurückgekehrt, trifft einfach nicht in der Liga. Im Weiß-Schwarzen dagegen ist er immer für einen Treffer gut. Sollte für die WM noch reichen. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten. Fußball ist in Südafrika äußerst populär - bei Jung und Alt. Historisch bedingt ist die Sportart gerade in der schwarzen Bevölkerung Südafrikas am beliebtesten, ... ... da Fußball weniger stark von den ethnischen Abgrenzungen der Apartheid betroffen war als beispielsweise Rugby oder Cricket. Schulkinder spielen mit einem selbstgebastelten Fußball. Fans feuern ihre "Bafana Bafana" an, der Spitzname der südafrikanischen Nationalmannschaft. Der Zulu-Ausdruck bedeutet ... ... "Grüne Jungs" und spielt auf die Unerfahrenheit des südafrikanischen Teams zu seinen Anfangszeiten an. Sie dürfen in keinem Stadion fehlen - die Vuvuzelas. Das Blasinstrument ist das Symbol des südafrikanischen Fußballs. Frei nach dem afrikanischen Sprichwort "Der Affe wird durch viel Krach erlegt" machen sie einen immensen Lärm, ... ... so dass sie ins Blickfeld einiger Spieler und Trainer geraten sind. Diese fordern ein Verbot der Vuvuzelas während der Fußball-WM 2010. Von FIFA-Präsident Blatter gab's dazu aber eine klare Absage. Noch herrscht Ruhe im Free State Stadion in Bloemfontein, eines der Spielstadien der Fußball-WM. Nach umfangreichen Modernisierungen konnte es während des Confed Cups `09 seine Spieltauglichkeit beweisen. Das offizielle Maskottchen der Fußball-WM 2010 ist dieser knuffige Leopard. Der Name "Zakumi" ist zusammengesetzt aus den zwei Buchstaben "ZA", die für Südafrika stehen, und "kumi", was in vielen afrikanischen Sprachen "zehn" bedeutet. Neben Fußball ist Rugby die beliebteste Sportart in Südafrika. Sie wurde anfänglich aus Rassentrennungsgründen nur von Weißen gespielt, ist aber mittlerweile über jede ethnische Grenzen hinweg populär. Südafrika ist der amtierende Rugby-Weltmeister und bezwang England 2007 im Finale der Rugby Union Weltmeisterschaft. Die Küste Südafrikas umfasst eine Länge von 2.500 km und ... ... erstreckt sich über zwei Weltmeere, der Atlantische Ozean im Westen und der Indische Ozean im Osten. Südafrikas Küstenstreifen lädt jede Menge weitere Sportbegeisterte ein: ... Angefangen bei den Surfern vor Kapstadt, ... ... über die Kiteboarder, ... ... hin zu den Basejumpern und ... ... den Seglern des Volvo Ocean Race, die auf ihrer Segelregatta um die ganze Welt auch das Kap der Guten Hoffnung umrunden. Auch die possierlichen Pinguine finden in drei Brutkolonien an der Küste Südafrikas ein Zuhause. Von Ende Juli bis Anfang Dezember können an der Küste Südafrikas regelmäßig Wale beobachtet werden. Ihr vermehrtes Auftreten führt hier auf der sogenannten "Whale Route" zu einem regelrechten Touristenboom. Neben den Walen bietet der Kruger National Park die Gelegenheit weitere Vertreter der "Big Six", der sechs großen Säugetiere Afrikas, zu erleben. Das größte Wildschutzgebiet Südafrikas umfasst mehr als 20.000 Quadratkilometer Fläche ... ... und lockt jährlich über vier Millionen Besucher an. Sie können hier zum Beispiel Elefanten sehen. In kaum einem anderen Land der Welt werden jedoch Wildtiere wie die Elefanten derart kommerziell ausgeschlachtet wie in Südafrika. So ist der Abschuss von Elefanten selbst im Kruger National Park offiziell erlaubt. Als Grund wird ihre Überpopulation angegeben, die angeblich die Artenvielfalt im National Park gefährdet. Weniger gefährlich leben die weiteren tierischen Attraktionen wie die Löwen, ... ... Zebras, ... ... Kolibris und ... .... Strauße. Die Unterkünfte im Kruger National Park im Rahmen der Fußball-WM 2010 waren übrigens innerhalb von zwei Stunden nach Öffnung des Reservierungsbüros ausgebucht. Das "Big Hole" in der südafrikanischen Stadt Kimberley ist ein riesiges von Menschenhand geschaffenes Erdloch. Es liegt mitten in der Stadt und ist wegen seiner Dimensionen und wegen der … …Diamantengewinnung bekannt. In Kimberley und Umgebung waren im Jahr 1870 50.000 Menschen mit der Diamantengewinnung beschäftigt. Seit 1914 ist das "Big Hole" geschlossen. Neben den industriellen Wirtschaftseinkünften wird in Südafrika vermehrt der Weinanbau betrieben. Diese Tradition ist in Südafrika bereits über 300 Jahre alt, auch wenn südafrikanische Weine erst am Ende der 1980er Jahre in Europa populär wurden. Neben Wein zählt der Tee zu einem wichtigen Exportgut. So ist Südafrika das einzige Land, das auf natürliche Weise die Teesorte Rotbusch (Rooibos) anbaut. Der Rooibos-Strauch kommt ausschließlich am Westkap vor und der aus ihm gewonnene Tee ist wegen seiner wohltuenden Wirkung bekannt und beliebt. Die größte Stadt Südafrikas ist Johannesburg mit mehr als drei Millionen Einwohnern. Landeshauptstadt ist allerdings das rund 50 Kilometer nördlich gelegene Pretoria. Trotzdem befindet sich hier die größte Börse Afrikas, die Johannesburg Securities Exchange. Mit über 532 Bussen und täglich 90.000 Passagieren bietet die Johannesburg Metropolitan Bus Service, kurz Metrobus, die beste Möglichkeit durch die Stadt zu kommen - und sie nebenbei auch noch anzuschauen. Von den Afrikanern gerne als "Mutterstadt" bezeichnet: Kapstadt ist die drittgrößte Stadt im Land. Der Begriff "Mutterstadt" ist darauf zurückzuführen, dass Kapstadt die erste Stadtgründung in der südafrikanischen Kolonialzeit war. Den Namen Kapstadt erhielt sie jedoch in Anlehnung an das 45 Kilometer südlich gelegene "Kap der Guten Hoffnung". In Kapstadt befindet sich der Sitz des südafrikanischen Parlaments. Seit 1994 ist dies die offizielle Flagge Südafrikas. Die unterschiedlichen Farben repräsentieren die verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Landes. Rot, weiß und blau sind die Farben der weißen Bevölkerung, ... ... schwarz, grün und gelb die Farben der afrikanischen Bewegungen. Der zentrale zusammenlaufende grüne Streifen in Form eines liegenden "Y" symbolisiert die neugefundene Einheit des Landes nach dem Ende der Apartheid. Die offizielle Währung in Südafrika ist der "Rand". Auf dem Foto ist der Krugerrand abgebildet, ebenfalls ein offizielles Zahlungsmittel Südafrikas, welches aber praktisch nicht genutzt wird. Südafrika ist eine der weltweit am schwersten von der HIV-Epidemie betroffenen Regionen. Statistiken der Organisation UNAIDS gehen davon aus, dass jeder fünfte Erwachsene in Südafrika mit dem HIV-Erreger infiziert ist. Als bedeutendster Kämpfer in der Anti-Apartheid-Bewegung Südafrikas gilt Nelson Mandela. Er war nach 27-jähriger politischer Gefangenschaft der erste schwarze Präsident des Landes. 1999 trat er als Präsident zurück. Zu Zeiten der Apartheid eingeführt, sind Townships gigantische Wohngebiete, die die Größe von Städten erreichen können. Die hohe Bevölkerungsdichte und vorherrschende Armut verursachen eine hohe Kriminalität, die sich auch in Straßenkämpfen niederschlägt. Im Mai 2008 erlebte Südafrika eine Welle der Fremdenfeindlichkeit (Xenophobie), die sich von den Townships in Johannesburg und anderen Städten ausbreitete. Das Elend der armen Slumbewohner hat sich in regelrechte Pogrome gegen ... ... Flüchtlinge und Einwanderer aus anderen afrikanischen Staaten, insbesondere Simbabwe und Mosambik, entladen – die Gewalt Armer gegen Ärmere. Die Zulus sind die größte ethnische Gruppe in Südafrika. Sie umfassen heute ca. elf Millionen Menschen. Dem kann sich auch das globale Social Network "Facebook" nicht verschließen - nach Kisuaheli wird es die Facebook-Seiten bald auch auf isiZulu, der Sprache der Zulus, geben. Der derzeit mächtigste Zulu ist … … Jacob Zuma, der amtierende Staatspräsident Südafrikas. Er gilt als schillerndster Politiker des südlichen Afrikas. Der polygam lebende Zuma musste sich bereits Korruptions- und Vergewaltigungsvorwürfen stellen, die er jedoch unbeschadet abweisen konnte. Die Wege der Prinzen William und Harry von Wales führten auch durch Südafrika. Sie haben an der Enduro Afrika teilgenommen, eine Rallye, deren Erlöse für einen wohltätigen Zweck gespendet wurden. Harrys langjährige Freundin Chelsy hat ebenfalls einige Jahre in Südafrika gelebt. Geboren in Simbabwe, studierte sie in Kapstadt Wirtschaftswissenschaften. Seit Januar 2009 gehen beide getrennte Wege. Ihr Gesicht kennt jeder. Und trotzdem gilt Model und Mutter Heidi Klum in der Werbebranche als noch nicht verbraucht. Das macht sich beispielsweise ... ... der amerikanische Burgerbrater McDonald's zunutze. Der Fastfood-Konzern will so neue Käuferschichten für sein Essen gewinnen. Sieht ja auch schön aus ... McDonald's ließ auch schon Deutschlands Vorzeigefußballer Michael Ballack in den Burger beißen. Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist einer der Werbetopverdiener unter Deutschlands aktiven Sportlern. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gab er alles für sein Land - und die DFB-Sponsoren wie adidas. Auch für die damalige Fancard der Deutschen Bahn rührte Ballack die Werbetrommel. Der Elektronikriese Samsung punktete mit dem Saubermann-Image von Ballack. Samsung ist Trikotsponsor des derzeitigen Fußballvereins des "Capitano", FC Chelsea. Sportler sind wegen ihres Bekanntheitsgrades gern genommene Werbeträger. So biss Oliver "King" Kahn zeitweise ... ... in gegrillte Fleischbratlinge der Kette Burger King. Einer der bekanntesten Fußballer weltweit ist der Engländer David Beckham. Der Namensgeber des Films "Kick it like Beckham" schießt seine meist genialen Freistöße in Schuhen mit den drei Streifen. "Becks" telefonierte zudem mit rasiermesserscharfen Handys aus Amerika. Er trinkt aber auch mal gern eine Brause des Herstellers Pepsi und ... ... rasiert sich mit Produkten von Gillette, wie übrigens auch der französische Torjäger Thierry Henry, der Schweizer Tennisstar Roger Federer und der Golfprofi Tiger Woods. Mit seinen schicken Klamotten, seinem durchtrainierten Körper und ... ... seiner "besseren Hälfte", Victoria "Posh Spice" Beckham (die übrigens wie ihr Mann auch für Armani wirbt), ... ... kreierte "Becks" sein eigenes Image, das des "metrosexuellen Mannes". Fußball wurde immer mehr zur Nebensache. Auch bei Noch-Bayern-Profi Lukas Podolski spielt Fußball derzeit nicht die erste Geige. Allerdings liegt das wohl eher am Spielsystem des Rekordmeisters als an "Prinz Poldi" selbst. Podolski ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt und warb beispielsweise deshalb für die "Prinzenrolle" und Axe-Düfte. Die sollen auf Frauen ja eine ganz bestimmte Wirkung haben. Hauptsache das Trikot müffelt nicht mehr. Bei Poldis kongenialem Nationalmannschaftskollegen Bastian Schweinsteiger ging es eher um die Wurst. Bifi muss halt mit. Falls Poldi die Bayern und seinen Schweini verlassen sollte, kann sich Bastian seine Tränen mit Zewa-Taschentüchern, für die er und andere Nationalelfkollegen während der WM 2006 warben, trocknen. Poldis und Schweinis Ex-Nationalmannschaftskollegen Benjamin Lauth und Kevin Kuranyi waren und sind im Netz der Brotaufstrich-Werbung gefangen. Seit Jahren kommt auf die Brote der deutschen Nationalmannschaftskicker nichts anderes als Nutella. Das will uns zumindest die Werbung weismachen. Andreas Hinkel, Arne Friedrich oder Marcell Jansen könnten da mehr wissen. Dabei gibt es in Deutschland so viele gute Nuss-Nougat-Brotaufstriche: Im Osten ist beispielsweise Nudossi sehr beliebt. Ein ganz besonderes Näschen für Werbung hatte einst auch Christoph Daum. In einer Werbekampagne warb Daum für den Energieriesen RWE. Der Essener Konzern begründete damals die Kooperation mit Daums Fähigkeit, in einem hart umkämpften Umfeld mit Teamgeist zu bestehen und dabei immer neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Skispringer Martin Schmitt war einst mit Milka auf der Mütze richtig weit geflogen. In Deutschland ist auch Ex-Boxer Axel Schulz einer der berühmtesten Mützenträger. Aber einer ist ... ... noch bekannter: Ex-Formel-1-Pilot und derzeitiger Rennkommentator Niki Lauda. Mit Mütze sah man Boris Becker nur ab und an auf dem Tennisplatz. Heute setzt er dafür vielmehr auf Sonnenbrillen, zumindest wenn es um ... ... seine neue Leidenschaft Pokern geht. Da will er sich nämlich nicht in die Karten schauen lassen. Privat soll er übrigens Mercedes fahren - wie auch Ex-Formel-1-Pilot Mika Häkkinen. Becker war als Tennisprofi ein "König". Kein Wunder, dass er für die gleichnamige Pilsmarke wirbt. Auch Pur-Sänger Hartmut Engler ließ sich das berühmte "KöPi" munden. Und auch ... ... Deutschlands bekanntester Schauspieler Til Schweiger erhebt nach erfolgreichen Filmpremieren gern mal das Bierglas und trinkt ein ... ... "KöPi". Das wird übrigens bereits seit über 150 Jahren gebraut. Aber nicht nur die König-Brauerei wirbt mit Prominenten. Auch der Gerstensaft der Marke Krombacher greift immer mal wieder auf Promis als Werbeträger zurück: "Tante Käthe" Rudi Völler und TV-Moderator Günther Jauch ... ... priesen das "Regenwald-Projekt" der Brauerei an. Jauch machte sich aber auch für den Euro stark: Diese Werbung sollte einst Bundesbürger animieren, ihre Spargroschen vor der Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002 zur Bank zu bringen. Jauchs hohe Sympathiewerte gaben den Ausschlag. Auf ein ähnlich hohes Wohlwollen unter den Deutschen stößt auch Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer. Er preist beispielsweise noch immer die Erdinger Bierbrautradition an. Prost! Die "Lichtgestalt des deutschen Fußballs" aß früher gern die Suppen des Tütensuppenherstellers Knorr. "Ja mei..." könnte Beckenbauer da eine seiner liebsten Floskeln zitieren. Das machte ein paar Jahre später dann der Mobilfunkanbieter E-Plus ("Ja, ist denn heut schon Weihnachten?"). ... Mit Handys scheint sich der "Kaiser" auszukennen. Denn nach E-Plus promotete er Mobilfunk á la O2. Da war er übrigens nicht der einzige: Schauspielerin Veronica Ferres warb auch für den mittlerweile zum spanischen Telefonica-Konzern gehörenden Mobilfunker. Auch Schauspieler und Ex-Tatort-Kommissar Manfred Krug lieh seinen guten Namen einem Telekommunikationskonzern. Krug verbinden viele Deutsche heute mit ... ... dem Börsengang der Deutschen Telekom. Das waren noch Zeiten - damals ... vor der Weltwirtschaftskrise. Deutschlands besten Basketballer Dirk Nowitzki verbindet man unweigerlich mit der ING-Diba. Das könnte aber auch an der einprägsamen Melodie des Werbejingles liegen. Paul Breitner verwandelte sich einst in eine Figur aus Bauklötzen und machte auch noch Werbung für Rasierwasser der Marke Pitralon. Bei diesem Anblick kaum zu glauben. Apropos: Eintracht Braunschweig und Jägermeister schrieben vor rund 35 Jahren Fußballgeschichte: Erstmalig in der Bundesliga spielten am 24. März 1973 die Eintracht-Kicker mit dem Hirschkopf auf dem Trikot. Ein neuer Weg der Fußball-Kommerzialisierung. Haare sind ein gern verwendetes Werbethema - und das nicht erst seit Paul Breitner. Bei DFB-Teammanager Oliver Bierhoff sitzt die Frisur immer perfekt, ob das an Shampoos von L'Oreal liegt? Bierhoff war nicht der einzige L'Oreal-Werbemann. Auch Formel-1-König Michael Schumacher promotete Produkte des französischen Herstellers. Seine Haare saßen auch bei seiner Wachsfigur perfekt. Selbst US-Schauspieler Ben Affleck warb für L'Oreal. Allerdings soll der Werbespot mit ihm gefloppt sein. Geschmäcker sind halt doch verschieden. Die Liste der weiblichen Werber für Produkte mit dem großen "L" liest sich wie ein "Who's who" der Film- und Musikszene: Egal ob Jennifer Lopez, ... ... Penelope Cruz oder ... ... Beyonce Knowles: Sie alle haben die Haare schön - mit französischen Beauty-Produkten. Natürlich darf auch "Desperate Housewive" Eva Longoria Parker nicht fehlen. Die Bambi-Gewinnerin ist das neu Gesicht des Konzerns. Auch sie werben (oder warben) bisher mit ihren Haaren für L'Oreal: Leinwand-Schönheit Jessica Alba, ... ... Ex-Spice-Girl Geri Halliwell, ... ... Brad Pitts Ex und "Friends"-Star Jennifer Aniston, ... ... Schauspielerkollegin Andie MacDowell, ... ... Top-Model Kate Moss, ... ... "Resident Evil"-Star Milla Jovovich, ... ... die Hollywood-Schönheit Jessica Biel, ... ... Vanessa Williams, ... ... Model Laetitia Casta, ... ... Schauspielerin Heather Locklear, ... ... Iris Berben, ... ... Catherine Deneuve, ... ... Claudia Schiffer und ... ... "Sex and the City"-Star Kristin Davis. Das deutsche Top-Model Schiffer wurde bei einer "Wetten, dass ..."-Sendung Ende der 90er mit Günther Jauch "zwangsverheiratet". Eine "Werbe-Ehe" gab es noch nicht. Aber das nur nebenbei ... Scarlett Johansson ist der neue Star am Hollywood-Firmament. Seit ihrem schauspielerischen Durchbruch im Film "Lost in Translation" an der Seite von Bill Murray und ihren Rollen in ... ... diversen Woody-Allen-Filmen wie "Match Point" oder "Vicky Cristina Barcelona" reißen sich die Unternehmen um sie als Werbeperson. CK-Parfüm, L'Oreal-Haarfarben oder Louis Vuitton-Taschen - die Werbefigur Johansson ist so vielschichtig wie ihre Rollen und so vielseitig wie ihre ständig wechselnden Haarfarben. Ähnlich wie L'Oreal geht auch Chanel vor: Promimence sells. Beispiele gefällig? Keira Knightley, ... ... Nicole Kidman, ... ... Lindsay Lohan, ... ... Vanessa Paradis (Sängerin und Dauerfreundin des "schwulen Piraten" Johnny Depp) oder ... ... die englische Mimin Emma Watson. Genau, das ist Hermine, Filmfreundin von Harry Potter. Gut aussehende Männer, im Allgemeinen auch Frauenschwarm genannt, ziehen als Werbeträger natürlich auch. George Clooney ist da das beste Beispiel. Egal ob für ... ... den Fertig-Espresso oder ... ... einen ganz bestimmten alkoholhaltigen Drink, dessen ... ... Name hier nicht näher erwähnt werden soll, ... ... der aber für Feten unerlässlich sein soll - Clooney wirbt dafür. James Bond Daniel Craig hat ihn im jüngsten "007"-Streifen übrigens weder mit Wodka, noch geschüttelt oder gerührt getrunken. Craig ist indes besonders "scharf" auf bestimmten TV-Modellen des Sony-Konzerns zu sehen. Es kommt halt doch auf die Technik an. Da ist es auch egal, wieviel sie kostet ... Olli Dittrich (r.) weiß davon ein Lied zu singen. Bastian Pastewka (l.) macht übrigens auch Werbung. Komisch sind beide. Witzige Werbespots sind in Deutschland aber immer noch die Ausnahme. Für komische Auftritte abseits des Boxrings sind beispielsweise Vitali und Wladimir Klitschko bekannt. Egal ob sie nun Wasserball spielen oder ... ... sich bei der Fitnesskette McFit für die Weltmeisterschaftskämpfe in Form bringen. (im Bild: Wladimir Klitschko bei seinem K.o.-Sieg gegen Hasim Rahman) Witzig waren einst auch die Spots einer bestimmten Telefonauskunft. Das lag in erster Linie an der damals noch Feldbusch heißenden Verona Pooth, die in der Werbung ihr Image auf die Schippe nahm. Hauptsache war: "Da werden Sie geholfen!" Ein Bauernspruch heißt zwar: "Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln." Ob das aber auch auf Spinat zutrifft? Hauptsache er "blubbt". Auch in eigener Sache war Frau Pooth aktiv. Aber ... ... sie kann auch anders: Mit Sir Peter Ustinov warb sie einst für die EXPO in Hannover. Lustiger sind aber die Spots für das Online-Computerspiel "World of Warcraft". Egal ob mit ... ... William Shatner ("T.J. Hooker", "Star Trek"), ... ... "Mr. T" aus dem berühmt-berüchtigten "A-Team" oder ... ... mit Smudo und ... ... Thomas D. von den "Fantastischen 4" - bei den sogenannten WoW-Spots sind Lacher vorprogrammiert. "Fanta 4" warb einst auch für den Aygo von Toyota. Die Autokonzerne lieben Promis als Kaufanreize. Opel setzte für den Tigra auf ... ... Schwimmstar Franziska van Almsick und ... ... Schumi fuhr in der Formel 1 für Ferrari, in der Werbung aber eher kleinere Autos des Mutterkonzerns Fiat. Der schnelle Michael trinkt heute noch im TV Wasser der Firma Rosbacher. Das passt auch prima mit dem Engagement bei ... ... der Kampagne "Don't drink and drive" zusammen. "Freiwillige" Werbung für einen guten Zweck ist auch im Kommen. So leihen beispielsweise das Thüringer Top-Model Eva Padberg und ... ... die mexikanische Schauspiel-Ikone Salma Hayek ihre guten Namen und vor allem Formen Unicef und treten als Botschafter für die Hilfsorganisation auf. Auch die Grand Dame des deutschen Tennissports, Steffi Graf, engagiert sich bei Hilfsorganisationen. Daneben macht sie aber auch "richtige" Werbung, beispielsweise für italienische Nudeln oder ... ... Kosmetikartikel. Auch ihr Mann ... ... Andre Agassi hat mehrere Werbeverträge. Ob die beiden aber ... ... deshalb ihre Kinder Jaden und Gil (Jade, Gillette) genannt haben? Während Graf und Agassi noch nicht als Paar geworben haben, flimmerten Heidi Klum und ihr Mann Seal bereits gemeinsam über die Mattscheiben ... ... - für Volkswagen. Für Seal war das eine Ausnahme. Seine Frau dagegen wirbt auch für eine große ... ... Parfümeriekette und ... ... war früher auch bei einem Naschwarenhersteller "fett" im Geschäft. Für Katjes wirbt jetzt aber das Top-Model Lena Gehrke. Während Gehrke eher ein Newcomer im Werbegeschäft ist, ist Thomas Gottschalk ein alter Hase. Oder Bär? Egal, er macht auf jeden Fall bereits seit Jahren "Kinder froh und Erwachsene ebenso". Mit seinem Bruder schnürte er auch ein großes Werbepaket für die Deutsche Post. Gottschalks ZDF-Moderatorenkollege Johannes B. Kerner (r.) backt da noch kleinere Brötchen, belegt meist mit gesunder Geflügelwurst. Ob die wohl besser schmecken, als die von Oliver Kahn beworbenen? Seinen Bekanntheitsgrad aus dem TV nutzte auch Harald Schmidt. Der Entertainer, der auch schon mal den Faust gibt (im Bild), ... ... warb beispielsweise für löslichen Kaffee. Als Late-Night-Talker muss man ja bekanntlich lange munter bleiben. Löslichen Kaffee wollen auch Hape Kerkeling (im Bild mit der Auszeichnung "Goldene Henne" zu sehen) und ... ... Mike Krüger schmackhaft machen. Ob man dafür erst den Nippel durch die Lasche ziehen muss? Dann doch lieber eine Extraportion Milch, oder?! Das sagten sich zumindest ... ... die ehemalige Tennisprofispielerin Anke Huber und ... ... die beiden Klitschkos, als sie für die Milchschnitte warben. Heute muss es da schon Mode von Boss sein. Vorzeigeturner Fabian Hambüchen trägt da eher Erima. Vergriffen hat er sich deswegen aber nicht. Das ein oder andere Mal danebengegriffen hat aber Torhüter Timo Hildebrand. Da halfen auch die Spezial-Werbehandschuhe des (Reifen)Gummispezialisten Continental nicht. In der Wortwahl wohl etwas vergriffen hatte sich vor kurzem Werder-Profi Torsten Frings. Da hatte Bundestrainer Jogi Löw eine "Stinklaune". Frings hätte da wohl lieber auf einen Werbespot von sich für die Zahnpflege-Bonbons von Smint zurückgreifen sollen. Löw hat aber trotzdem gut lachen. Er darf für den Touristik-Konzern ... ... TUI auf Gut-Wetter machen und ist zudem ... ... der neue Nivea-Mann des DAX-Neulings Beiersdorf. Yes! Nun müssen Sie entscheiden: Nett oder nervig? Im Juni hielt uns drei Wochen lang die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz in Atem. Die deutsche Elf schaffte es zwar wieder einmal ins Finale, musste sich aber den herausragenden Spaniern mit 0:1 geschlagen geben. N24.de schaut noch mal zurück auf Daten und Fakten rund um das Fußball-Ereignis des Jahres. Die EM 2008 war nicht gerade das Turnier der Favoriten. Die Großen strauchelten mehr oder weniger früh: Die Franzosen bereits in der Gruppenphase, … …, die Portugiesen scheiterten an den Deutschen, … …, die Holländer an den Russen und … … Weltmeister Italien an Spanien. Der italienische Superstar Luca Toni musste sogar torlos die Heimreise antreten. Zum ersten Mal seit 44 Jahren gewann Spanien die Europameisterschaft. Nach starken Leistungen im Turnierverlauf und besonders im Finale hatten sich die Iberer den Titel verdient. Als Überraschung des Turniers muss Russland genannt werden. Mit jungen und zum Teil unbekannten Spielern drang das Team von Star-Trainer Guus Hiddink bis ins Halbfinale vor. Die 31 Spiele fanden in acht Stadien statt, vier in der Schweiz und vier in Österreich. Insgesamt wurden 1,13 Millionen Tickets verkauft, wobei am Ende nur knapp 80 Prozent in den freien Verkauf gingen. Zum besten Spieler der EM wurde der Spanier Xavi gewählt. Die UEFA begründete ihre Entscheidung mit den knappen Worten: "Xavi bestimmt das Tempo im spanischen Spiel." Von den deutschen Spielern schafften es Michael Ballack, Lukas Podolski und Philipp Lahm in das Allstar-Team dieser EM 2008. Als einzigem Spieler des Turniers gelang es dem Spanier David Villa im Spiel gegen Russland, drei Tore zu schießen. Mit insgesamt vier Treffern wurde Villa dann Torschützenkönig. Fußball-Fans haben immer großen Durst. Der wird aber nicht mit Wasser, sondern mit Bier gestillt. Am Tag des Viertelfinals zwischen Holland und Russland tranken die 180.000 Fans 500.000 Liter Bier. Beim Spiel Deutschland gegen Portugal wurde Jogi Löw auf die Zuschauer-Tribüne verbannt. Statt seiner stand Co-Trainer Hansi Flick am Spielfeldrand. Das schnellste Tor der EM schoss Luka Modric in der vierten Minute für Kroatien zum 1:0-Sieg über Österreich. Schon das Halbfinalspiel Deutschland gegen Türkei wurde zum Nervenkrimi für Beteiligte und Fans. Der Türke Ugur Boral schoss seine Mannschaft sogar in Führung. Doch die deutsche Elf bog das Spiel auf 3:2 um - und zog ins Finale ein. Bevor auf den Straßen gejubelt werden konnte, passierte "die" TV-Panne der EM: Für rund 18 Minuten waren weltweit Ton und Bild weg. Dafür sahen die deutschen Zuschauer für mehrere Minuten das ZDF-Störbild. Mit 29 Jahren sechs Monaten und 16 Tagen (am Tag des Eröffnungsspiels) stellte Italien die älteste Mannschaft des Turniers. Die EM-Trophäe war erstmals eine Neuanfertigung. Vor der EM 2008 entworfen, ähnelt der neue Pokal zwar dem alten sehr, ist aber um ganze 22 Zentimeter größer und damit eindrucksvoller und pompöser. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich auch bei diesem Turnier nicht nehmen, dabei zu sein. Das Finale Deutschland gegen Spanien war ein Muss für die Kanzlerin, ... ... bei dem sie vollen Einsatz zeigte. Es muss nicht immer Politik sein: Außerdem wurden die einen oder anderen Expertengespräche mit dem Bundestrainer geführt. Obwohl es "nur" für den zweiten Platz gereicht hat, gab es in Berlin für die deutsche Nationalmannschaft wieder einen spektakulären Empfang. Der schlabbernde Trainingsanzug ist out - an der Seitenlinie wird aufgeschniegelt, nicht erst seit Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann und sein damaliger Co Joachim Löw mit blauem Hemd im Zwillingspack für modisches Aufsehen sorgten. In der Wahl der Kleidung unterstrichen sie während der WM 2006 eindrucksvoll, dass sie fußballerisch auf einer Linie liegen. Wie alle sportlichen Details wurde auch der Griff in den Kleiderschrank vor dem Spiel penibel abgestimmt, was sich, am Grad des Erfolgs gemessen, ja offenbar gelohnt hat. Das testete Löw nach Klinsmanns Abgang auch am neuen Co-Trainer Hansi Flick (hier mit Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff). Doch wenig später wagte Jogi Löw die modische Emanzipation in der Wahl der Kleidung und der Accessoires. Blau bleibt nun im Schrank, Jogi greift eher mal zu schwarz ... ... oder grau. Bleibt abzuwarten, in welchem sportlichen Erfolg das gipfelt. Wenn's mit dem Fußball mal nicht mehr klappt, kann er sich mit diesem Foto aber auch als Skitrainer bewerben. Jürgen Klinsmann geht seit seiner Rückkehr in die Bundesliga modisch auch eigene Wege. Mal im bekannten hemdsärmeligen Blau ... ... mal eher zugeknöpft - das könnte auch auf den jeweiligen Zustand seiner Mannschaft hindeuten. Unbestätigten Angaben zufolge zog er an diesem Tag in Erwägung sich selbst einzuwechseln, um so den Totalausfall im Bayern-Sturm zu kompensieren. Zweifellos setzte er bislang die modischen Akzente in der Bundesliga, was von einem Italiener auch nicht anders zu erwarten ist. Mantel, Anzug, Krawatte... ... waren Markenzeichen von "Mister" Giovanni Trapattoni. Er sah als Bayern-Trainer selbst bei einer Niederlage gut aus. Obwohl: Hier hat der Stilberater auf der ganzen Linie versagt! Der legitime Nachfolger Trapattonis: Stuttgarts Trainer Armin Veh. Hier sportlich leger, ... ... hier elegant im Anzug. Fazit: In Stuttgart kann man ruhig mal einen Blick an die Seitenlinie wagen. Nun zur gegensätzlichen Klamotten-Philosophie: Otto Rehhagel kam praktisch mit dem Trainingsanzug auf die Welt. Ob im griechischen Dress, ... ... als Bayern-Trainer in der passenden Klamotte ... ... oder als "König Otto" von Bremen: Ohne seinen Trainingsanzug trat er den Weg auf den Platz nicht an. Im hohen Norden scheint es auch das einzig tragbare Outfit an der Seitenlinie zu sein. Das bestätigen HSV-Trainer Martin Jol ... ... und erst recht sein Bremer Pendant Thomas Schaaf, der sich locker den Titel "König der Trainingsklamotte" verdient. Auf der inoffziellen Trainer-Kleidungs-Geschmacksskala landet er damit weit im Minusbereich, ... ... auch wenn die Bremer Trikotfarben (grün-orange) modische Verfehlungen im Prinzip schon vorgeben. Hilfreich ist dieses Outfit lediglich für die Bremer Spieler - falls sie mal vergessen, wer ihr Coach ist. Das reißen weder das Basecape ... ... noch der Pelzkragen wieder raus. Aber immerhin: Es geht doch! Er hat sich definitv zu seinem Vorteil entwickelt: Jürgen Klopp hatte hier noch das Mainzer Karnevals-Zelt übergestreift. ... und wagte sich in Mainz auch nur im Dress auf den Platz. Modisch war der Wechsel zu Borussia Dortmund für ihn auf jeden Fall ein Gewinn ... ... und fürs Derby gegen Schalke macht er sich inzwischen auch mal richtig schick. Dafür gab's nicht nur einen Punkt im Spiel, sondern auch ein Sonderlob. Noch so ein Kandidat, der sich im Sack offensichtlich wohlfühlt. Kölns Trainer Christoph Daum legt jedenfalls Wert auf Bewegungsfreiheit in sämtlichen Gemütszuständen. Toben, hüpfen, Spieler anschreien - dafür bietet das Sportdress natürlich alle Möglichkeiten. Obwohl auch Christoph Daum schon in der schicken Variante gesichtet wurde. Dass Bruno Labbadia sein Fußballtrikot eintauschte, ... ... hat sich für den Leverkusener Trainer sichtlich gelohnt. Im Anzug tauchte er an der Seitenlinie wieder auf und kann damit ebenso punkten ... ... wie Kollege und Wolfsburg-Oberhaupt Felix Magath. Passend zum jeweiligen Verein wählt er auch die Accessoires. Ob Krawatte im Wolfsburger grün ... ... oder roter Schal während der Tätigkeit bei den Bayern: Hier wird auf Stil geachtet. Und hier noch ein Rückkehrer, der nicht nur Fußball sondern auch Klamotten der alten Schule zurück in die Liga bringt. Hier im Trainingsanzug als Nürnberger Coach ... ... wird Hans Meyer auch im grünen Gladbacher Dress seinen Spielern Beine machen. Und wir stellen fest: Der Schlabberlook an der Seitenlinie ist offensichtlich nicht totzukriegen. 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(N24)
08.02.2010 09:38 Uhr
Mission Südafrika
Jogi Löws WM-Kandidaten












