Doping-Sperre bleibt
Olympia-Aus für Claudia Pechstein
Claudia Pechstein darf nicht bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver antreten. Ein Schweizer Gericht hat ihren Eilantrag abgelehnt. Damit wollte sie ihre Dopingsperre aussetzen lassen.
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Enttäuschte Claudia Pechstein: Sie hat die nächste Runde im Kampf um ihre Olympia-Teilnahme verloren. (Archivbild: November 2009) Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Der kanadische Ex-Sprinter Ben Johnson galt – genauso wie sein größter Konkurrent Carl Lewis – als Ausnahmeathlet. 1988 kann Johnson Lewis bei den Olympischen Spielen in Seoul im 100-Meter-Lauf schlagen. Allerdings wird bei ihm kurz darauf … … die Einnahme des muskelaufbauenden anabolen Steroids Stanozonol nachgewiesen. Die Sportwelt ist erschüttert. Johnson muss seine Goldmedaille an Lewis abtreten und wird zwei Jahre lang von Wettkämpfen ausgeschlossen. Unwissentliches Doping-Opfer: Die frühere DDR-Athletin Heidi Krieger - 1986 Europameisterin im Kugelstoßen – wird seit ihrer Jugend im Rahmen des DDR-Dopingsystems so stark mit androgenen Hormonen versorgt, dass sich ihr Körper verändert. Krieger unterzieht sich einer Geschlechtsumwandlung, wird zu "Andreas". Mit anderen betroffenen Sportlern tritt er im Jahr 2000 gegen den ehemaligen ostdeutschen Sportchef Manfred Ewald als Nebekläger auf. Ewald wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Doping konnte ihr nie nachgewiesen werden, verstummen wollten die Gerüchte diesbezüglich aber nie. Als Florence Griffith Joyner 1998 unerwartet stirbt, heizt ihr Tod die Spekulationen wieder an. "Die schnellste Frau der Welt" hält seit 1988 mit 10,49 und 21,34 Sekunden bis heute die Weltrekorde im 100- und 200-Meter-Lauf bei den Frauen. Mit Charme, Schönheit und Extravaganz – ihr Markenzeichen waren ihre bunt bemalten Fingernägel - wurde sie ... ... zum Publikumsliebling der USA. Gerüchte, dass ihre enorme Zunahme an Muskelmasse mit der Einnahme von Anabolika und Wachstumshormone zusammenhing, hielten sich hartnäckig. Allerdings wurde sie niemals positiv getestet. Da strahlte sie noch – später wurde sie als erste Sportlerin im Zusammenhang mit Doping zu einer Haftstrafe verurteilt: Ex-Weltklasse-Sprinterin Marion Jones bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2004 in Athen nach ihrem Sieg über 100 Meter. Vier Jahre zuvor hatte die Amerikanerin bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 fünf Medaillen geholt – der Höhepunkt ihrer Sportlerkarriere. Diese fand 2007 ein Ende, als Jones vor dem US-Bundesgericht zugab, zwei Jahre lang Steroide genommen zu haben Die Vorwürfe hatte sie 2003 vor einem Untersuchungsausschuss noch abgestritten. Wegen zweimaliger Falschaussage wird Jones zu einer sechsmonatigen Haftstrafe und 800 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Ihre Medaillen werden ihr abgesprochen. Sein Fall ging als die "Zahnpasta-Affäre" in die Geschichte ein. Dem Langstreckenläufer Dieter Baumann wurde 1999 bei einer Dopingkontrolle die Substanz Nadrolon nachgewiesen. Baumann, als vehementer Gegner des Dopings bekannt, beteuerte seine Unschuld. In der Tat wurden in einer präparierten Zahnpastatube Baumanns anabole Steroide gefunden, eine von ihm eingereichte Haarprobe ist ohne Befund. Der deutsche Leichtathletik-Verband sprach den Olympiasieger von 1992 vom Vorwurf des Dopings frei. Allerdings sperrt ihn der Internationale Leichtathletik-Verband IAAF bis Januar 2002. Danach wird Baumann 2002 noch einmal Vize-Europameister über 10.000 Meter, beendet ein Jahr später seine Karriere. Mittlerweile arbeitet er als Kabarettist. Dreifache Europameisterin in Split 1990, ein Jahr später Doppel-Gold im 100- und 200- Meter-Lauf bei den Weltmeisterschaften in Tokio. Die Kurzstreckenläuferin Katrin Krabbe legte eine 1A-Sportlerkarriere hin. 1992 dann der Skandal: Eine Urinprobe überführt Krabbe der Einnahme des Dopingmittels Clenbuterol. Das Medikament steht zu der Zeit zwar noch nicht auf der offiziellen Dopingliste, trotzdem sperrt der Deutsche-Leichtathletik-Verband Krabbe für ein Jahr. Wegen unsportlichen Verhaltens wird die Sperre von der IAAF bis August 1995 verlängert. Krabbes Karriere ist beendet. 2001 verpflichtet das Landgericht München die IAAF, Krabbe einen Schadensersatz in Höhe von 1,2 Millionen Mark zu zahlen. Jan Ullrich, Tour-Sieger von 1997, verursacht 2002 einen Unfall unter Alkoholeinfluss. Im Anschluss wird er auch auf Amphetamine positiv getestet und für sechs Monate gesperrt. Ullrich führt den Befund auf die Einnahme von Ecstasy in einer Disco zurück. Bis heute bestreitet Ullrich Vorwürfe, in den spanischen Dopingskandal kurz vor der Tour de France 2006 verwickelt zu sein. Nachdem Ullrich mit dem Arzt Eufemiano Fuentes, der mehrere Sportler gedopet haben soll, in Verbindung gebracht wird, ... … wird der Radfahrer von der Tour ausgeschlossen. 2007 beendet er seine Laufbahn als professioneller Radfahrer, ein Jahr später wird das Doping-Verfahren gegen ihn eingestellt. Stolz zeigt US-Sprinter Justin Gatlin bei den Weltmeisterschaften in Helsinki 2005 seine Goldmedaille. Ein Jahr später wird der Olympiasieger und Ex-Weltrekordler über 100 Meter wegen wiederholten Dopings zu einer achtjährigen Sperre verurteit. Mittlerweile wurde die Sperre auf vier Jahre bis 2010 reduziert. Sein einstiger Weltrekord über 100 Meter wurde annuliert, ebenso wie seine Wettkampfergebnisse seit dem positiven Dopingtest 2006. Ihr Fall beherrschte erst vor kurzem wieder die Schlagzeilen: Wegen erhöhter Blutwerte, aber ohne positiven Befunde für zwei Jahre gesperrt, darf Claudia Pechstein derzeit nicht an offiziellen Trainingsmaßnahmen teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS wird voraussichtlich bis Mitte August über den Eilantrag der gesperrten Eisschnelllauf-Olympiasiegerin über die Rückkehr ins Training entscheiden. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Galerie zu starten! Ein Jahr der sportlichen Höchstleistungen geht zu Ende. Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise in Bildern. Was war los in der Welt des Sports? Im Fußball ist da vor allem die Überraschungsmannschaft der Saison 2008/2009 zu nennen. Der VfL Wolfsburg, den als Titelaspirant niemand auf der Rechnung hat, holt die Schale ... ... nach Niedersachsen. Den Erfolg haben sie im Wesentlichen Manager-Coach-Pressesprecher Felix Magath zu verdanken. Der beweist beim Zusammenstellen seines Teams ein gutes Händchen und ... ... zaubert mit Grafite einen brasilianischen Wunderstürmer aus dem Ärmel. Grafite wird mit 28 Treffern Torschützenkönig und sichert sich die Kanone noch ... ... vor seinem Angriffspartner Edin Dzeko (26 Tore). Ein derartig effektives Duo hat die Liga schon lange nicht mehr gesehen. Der zweite nationale Fußball-Titel, der DFB- Pokal, geht an die Mannschaft, der Trainer Thomas Schaaf und Manager Klaus Allofs vorstehen: Werder Bremen. Die ... ... Nordlichter bezwingen im Endspiel in Berlin Bayer 04 Leverkusen und dürfen sich zu Recht feiern. Des einen Freud, ... ... des anderen Leid. Stefan Kießling hat zumindest die Nase gestrichen voll. Die Bremer dagegen machen die Nacht zum Tag und den Tag danach zum Triumphzug durch die Innenstadt. Superstar Diego verlässt im Übrigen die Bundesliga in Richtung Italien. Der deutsche Fußball ist um eine schillernde Figur ärmer. Der Gewinn des DFB-Pokals in Berlin ist für Werder deshalb eine besondere Genugtuung, weil ihnen zehn Tage zuvor ein anderer Titel, der UEFA-Pokal durch die Lappen gegangen ist. In Istanbul müssen sich die Werderaner der Mannschaft von ... ... Schachtar Donnezk geschlagen geben. Die Bundesliga-Kicker sind am Boden zerstört. Wie jedes Jahr besonders im Fokus der Fußball-Welt: der FC Bayern München. Und was war da nicht alles los. Zu Jahresbeginn saß noch Jürgen Klinsmann als Trainer im Sattel. Die Fans hatte er nach immer schlechteren Leistungen nicht mehr auf seiner Seite. Auch Manager Uli Hoeneß mochte nicht mehr hinsehen. Und der schwäbische Erfolgscoach? Er wirkte zunehmend ratlos. Am ... ... 27. April, kurz vor Saisonende, kommt es, wie es kommen musste. Klinsi muss gehen. Für ihn ... ... springt Altmeister Jupp Heynckes (r.) ein und leitet das Training mit Hermann Gerland. Aber nur vorübergehend, wie er von Anfang an betont. Trotzdem: Heynckes hat wieder Blut geleckt und trainiert in der laufenden Saison Bayer Leverkusen. In München hat zu Saisonbeginn indessen der Niederländer Louis van Gaal die Lederhosen an - und auch der "General" hat mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Zwar verstärkte sich der Klub für so viel Geld wie lange nicht mehr, doch ... ... so richtig wollen die Akquisitionen nicht einschlagen. Mit rund 35 Millionen Euro Ablösesumme ist Mario Gomez der teuerste Transfer in der Liga-Geschichte. Doch der Nationalstürmer leidet unter chronischer Torflaute. Und für rund ... ... 25 Millionen Euro hat Bayern Real Madrid Arjen Robben abgeluchst. Doch auch der braucht - trotz souveränen Starts - zunächst ein wenig Zeit, um sich einzugewöhnen. Im Angriff Platz machte bei den Bayern Lukas Podolski. In einer spektakulären Rückholaktion bindet der 1. FC Köln den Prinzen an seine Heimat. Fans wie Poldi selbst sind begeistert. "De Prinz kütt no hus!" Mittlerweile ist der Euphorie Ernüchterung gewichen. Poldi fühlt sich nicht wohl, der Erfolg bleibt aus. Und der Jungstürmer trifft kaum - was auch am defensiven System von Coach Zvonimir Soldo liegen mag. Zurück zu erfolgreicheren Kickern: Die Champions League gewinnt 2009 der FC Barcelona. Die Katalanen überzeugen durch Technik und Teamgeist und ... ... zeigen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und seinem Verein Manchester United die Grenzen auf. Am Jahresende darf der FC Barcelona noch einmal schadenfroh sein: Barcas Dribbelkünstler stürzt ManUs Glamourboy gleich zweimal vom Thron. Lionel Messi wird nicht nur zu "Europas Fußballer des Jahres", sondern auch zum "Weltfußballer des Jahres" gekürt. Beide Titel hatte bis dahin ... ... sein Konkurrent Cristiano Ronaldo (seit Sommer 2009 bei Real Madrid) inne. Er erhielt zum Trost aber noch den Pukas-Preis für das schönste Tor 2009. Da wäre noch ein Erfolgsteam zu nennen: Die Elf von Jogi Löw, die deutsche Nationalmannschaft. Im vorletzten Qualifikationsspiel gegen Russland ... ... lösten die besten Kicker der Nation das Ticket für die Fußball-WM 2010. Die Russen, ... ... angefeuert von den beiden Oberrussen Wladimir Putin und Dmitri Medwedew, haben das Nachsehen. Die deutsche Mannschaft freut sich gemeinsam. Auch Ersatztorwart Manuel Neuer hat einen Klapps für Keeper Rene Adler übrig. Der Triumph für die deutsche Elf wurde vom tragischen Tod des Nationalkeepers Robert Enke überschattet. Enke nahm sich am 10. November in der Nähe seines Heimatortes das Leben. Fans, sein Verein Hannover 96 und ... ... seine Kollegen aus der Nationalmannschaft reagierten bestürzt. Bei einer öffentlichen Trauerfeier in der AWD-Arena in Hannover nahmen Tausende Abschied, Enkes dickste Freunde Michael Ballack und Peer Mertesacker legten einen Kranz nieder. Als ... ... Zeichen der Trauer hielt ein Trikot Enkes beim Freundschaftsspiel gegen die Elfenbeinküste wenige Tage nach dessen Tod den Platz des verstorbenen Keepers frei. Mit Robert Enke ist nicht nur ein Ausnahmesportler von dieser Welt gegangen. Freunde und Verwandte betonten auch den außergewöhnlichen Charakter Enkes. 2009 hat es einige weitere sportliche Highlights gegeben. Da trat zum Beispiel dieser Knuddeltyp in Erscheinung - Berlino. Berlino ist das Maskottchen der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin und wird Tag für Tag Zeuge verblüffender Leistungen. Da ist etwa der Jamaikaner Usain Bolt, der scheinbar ohne Mühe ... ... Weltrekorde (100 Meter, 200 Meter) pulverisiert und auch mit der 4x100-Meter-Staffel Gold holt. Das Phänomen Bolt geht aber über seine Sprintstärke hinaus. Er ist ... ... auch wegen seiner lässigen Art und der unglaublichen Show, die er abzuziehen pflegt, Liebling aller Zuschauer - auch wenn sich viele fragen: "Kann das mit rechten Dingen zugehen?" Sei's drum, es gilt die Unschuldsvermutung und Usain Bolt würde natürlich sagen, dass er sich nur mit heißen karibischen Rhythmen dopt. Aber auch deutsche Athleten laufen in Berlin zu Höchstform auf. Den bewegendsten Triumph feiert Speerwerferin Steffi Nerius. In ihrem letzten großen Wettkampf trumpft sie groß auf. Mit 67,3 Meter lässt sie die Konkurrenz hinter sich ... ... und freut sich darüber vor der beeindruckenden Kulisse des Berliner Olympia-Stadions. Die zweite deutsche Gold-Medaille holt sich Diskuswerfer Robert Harting. Er schleudert die Scheibe auf 69,43 Meter - weit genug um ... ... sich in "Hulk"-Manier anschließend das Hemd vom Leib zu reißen. Der streitbare Cottbusser - er ist Aktivisten für DDR-Dopingopfer während der WM-Tage hart angegangen - ist Weltmeister! Und noch eine Weltmeisterschaft: Die Weltelite des Schwimmsport trifft sich im heißen Sommer von Rom und auch hier zeigen einige deutsche Sportler, dass sie mithalten können. Schon seit Olympia 2008 deutscher Schwimm-Superstar ist Britta Steffen. Und die wird ihrer Favoritenrolle in Italien gerecht: Mit zwei ... ... Gold-Medaillen über 50 und 100 Meter Freistil - jeweils in neuer Weltrekordzeit. Bei den Männern geht die Welt davon aus, dass der US-Wunderschwimmer Michael Phelps seine Dominanz von Peking wieder zeigen wird. Doch der junge Hüne hat die Rechnung ohne ... ... Paul Biedermann aus Halle gemacht. Über 200 und 400 Meter Freistil schwamm Biedermann am schnellsten und brachte die beiden nächsten Gold-Medaillen nach Deutschland. Oft vergessen, aber was die Leistung betrifft nicht minder beeindruckend: Gold für 10-km-Langstreckenschwimmer Thomas Lurz. Mit dem Ende der Karriere von Michael Schumacher in der Formel 1 ist der Motorsport für Deutsche uninteressanter geworden. Da schöpft die Fan-Gemeinde Hoffnung, als "Schumi" nach dem Unfall von Felipe Massa ankündigt, wieder für Ferrari ... ... ins Cockpit zu steigen. Tagelang kennen die Medien kein anderes Thema. Schumacher trainiert wieder im Formel-1-Boliden, alles scheint klar. Am 11. August dann der Rückzieher. Gesundheitliche Probleme nach einem Motorrad-Unfall im Februar machen einen erneuten Start in der zu riskant für "Schumi". Also: Außer Spesen, nichts gewesen. Gut, dass ... ... Deutschland in der Formel 1 einen neuen Star hat: Sebastian Vettel aus Heppenheim, holde 22 Jahre jung. Der "Red Bull"-Pilot schickt sich an, in "Schumis" Fußstapfen zu treten. In der abgelaufenen Saison verpasst er nur knapp den Weltmeister-Titel. Bis kurz vor Schluss liefert sich Vettel einen heißen Kampf mit Jenson Button (r.). Und der Brite ... ... hat am Ende die Nase vor. Doch in der Welt der Formel 1 wird ... ... nicht nur Auto gefahren. Streit, Ausstiege, Querelen prägen das Bild nach außen. Am heftigsten scheppert es ... ... bei Renault. Es wird bekannt, dass der Rennstall - zentrale Figur dort der schillernde Teamchef Flavio Briatore - 2008 einen Unfall bewusst hat herbeiführen lassen, um dem eigentlichen Hauptfahrer Fernando Alonso den Sieg zu ermöglichen. Ein Skandal, der letztenendes für Briatore das Aus bedeutet. Gegen das Aus kämpft dagegen 2009 Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Der Berlinerin wird anhand von Indizien Blutdoping vorgeworfen. Ihr Blut hatte bei einer Probe Ungewöhnliches aufgewiesen. Doping-Substanzen werden allerdings nicht nachgewiesen. Pechstein klagt gegen ihre Sperre. Sie macht geltend, eine "angeborene leicht kompensierte Hämolyse" führe zu den Unregelmäßigkeiten. Ein Kampf, den die schnelle Frau vorerst verloren hat. Außer den Olympischen Winterspielen können wir uns im kommenden Jahr auf ein weiteres Mega-Ereignis freuen: Die Fußball-WM in Südafrika steht vor der Tür. In diesem Sinne: sauber bleiben und auf 2010 freuen! Video: Bundesgericht - Claudia Pechstein darf in Salt Lake City starten Video: Wendung im Fall Pechstein - Pechstein-Anwalt Bergmann am Telefon Video: Vancouver ade? - CAS bestätigt Pechsteins Sperre Video: Eisschnellläuferin kämpft - Pechstein will sechswöchige Blutuntersuchung Video: Claudia Pechstein - Pressekonferenz zu den Dopingvorwürfen - Teil 5
Claudia Pechstein ist mit einem Eilantrag auf Aussetzung ihrer Dopingsperre bis zur Urteilsverkündung gescheitert. Das erfuhr der Sport-Informations-Dienst (SID) aus Kreisen des Schweizer Bundesgerichts. Damit darf Pechstein nicht an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmen. Die olympische Karriere der erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beendet.
Pechstein hatte gehofft, mit einem erfolgreichen Eilantrag noch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für Vancouver nominiert zu werden. Sie hatte bei fünf Olympischen Spielen fünf Gold- sowie je zwei Silber- und Bronzemedaillen gewonnen. Auf das Hauptsacheverfahren, in dem das Schweizer Bundesgericht die grundsätzliche Rechtmäßigkeit der Zweijahressperre überprüft, hat diese Entscheidung keinen Einfluss.
(sid, N24)
26.01.2010 11:48 Uhr






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